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It's a love-hate-thing

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Luke Hemmings OC (Own Character)
28.09.2015
04.09.2017
67
249.552
21
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04.01.2017 4.057
 
Kapitel Sechzig - „Schickes Shirt.“


Natürlich konnte Nora nicht schlafen. Kein bisschen.
Sie lag bloß in Ashtons Bett, starrte an die hohe Zimmerdecke und versuchte verzweifelt das Pochen zwischen ihren Beinen zu ignorieren, das Luke dort hervorgerufen hatte.
Sie weigerte sich, es selbst zu beenden, denn das hatte sie nicht mehr getan seit...seit sie Luke kannte eigentlich.
Obwohl es ziemlich verlockend war und wenn sie es nur tat, um endlich schlafen zu können. Andererseits war das hier das Bett, in dem Ashton später mal noch schlafen wollte und sie würde vor Scham sterben, wenn einer der Jungs zufällig in den Raum platzen würde. Ihr Blick huschte zur Badezimmertür und sie biss sich auf die Unterlippe, denn dort wäre sie immerhin ungestört...aber dann stöhnte sie bloß frustriert auf und drehte sich auf die andere Seite, sodass die Tür aus ihrem Blickfeld verschwand.
Sie verfluchte Luke gerade innerlich und noch mehr verfluchte sie sich selbst, weil sie so auf ihn reagierte. Ihr eigener Körper wurde zum Verräter sobald der Blonde in ihre Nähe kam.
Sie atmete tief durch und konzentrierte sich nur auf das weiche Kissen unter ihrer Wange und die Wärme der dünnen Decke, die sie über sich gezogen hatte. Sie atmete ein und aus, immer wieder und konzentrierte sich bloß noch darauf, dass ihre Atemzüge ruhig und gleichmäßig blieben.
Und dann überkam sie endlich wieder die Müdigkeit, die sie überhaupt erst dazu gebracht hatte, sich in Ashtons Bett zu legen.
Gerade als sie endlich die Augen schloss und langsam einnickte, riss jemand die Tür auf.
„Nora, schnell, du musst aufstehen!“, rief eine Männerstimme und vor Schreck fiel sie aus dem Bett.
„Oh. Alles in Ordnung?“, fragte Calum, den sie nun an seiner Stimme erkannte, bevor er auch schon anfing zu lachen.
„Oh Gott“, stöhnte sie und versuchte sich aus der Bettdecke zu befreien. Der Bassist hatte schließlich Erbarmen und kam ihr zu Hilfe. Er warf die Decke zurück aufs Bett und hob Nora mühelos wieder auf die Füße, dann klopfte er ihr noch schmunzelnd den nicht vorhandenen Schmutz von den Schultern.
„Schickes Shirt“, bemerkte er und seine Mundwinkel zuckten belustigt.
„Hm?“, brummte Nora und sah an sich herab. Ach ja...sie trug ja Lukes T-Shirt. „Danke. Dein Oberteil ist auch nicht übel“, gab sie trocken zurück und er lachte.
„Zurück zum Thema, warum bist du hier reingestürzt als wäre der Teufel hinter dir her?“, erkundigte Nora sich und streckte sich gähnend. Wenn überhaupt war sie jetzt noch müder als zuvor und sie hatte Schwierigkeit die Augen offen zu halten, deshalb ließ sie sie einfach geschlossen.
„Ach ja, da war ja was. Wir haben es irgendwie ein wenig verpeilt dich zu wecken und jetzt könnte es sein, dass du...ein bisschen spät dran bist.“
„Oh, achso.“ Nora gähnte noch einmal und massierte mit einer Hand ihren schmerzenden Nacken und überlegte verwirrt, warum Calum sie so erwartungsvoll ansah. Dann erst kam die Nachricht an ihrem übermüdeten Gehirn an und sie zuckte erschrocken zusammen.
„Ich bin zu spät? Ach du Scheiße!“, rief sie aus und lief an Calum vorbei ins Bad um ihre Klamotten zu holen.
Was sie dann tatsächlich trug waren ihre Unterwäsche, die Leggins von gestern und Lukes Shirt. Calum konnte das Top, das sie gestern getragen hatte nirgends entdecken, also hatte sie es vielleicht darunter angezogen.
Die Sweatshirt-Jacke hatte Luke gestern unbemerkt von Nora mit aus dem Bad genommen, wohl um sich nicht den Fragen der Jungs stellen zu müssen, warum er plötzlich oberkörperfrei war.
„Okay, okay, okay“, murmelte sie gestresst vor sich hin und versuchte mit schmerzverzerrtem Gesicht die Knoten aus ihren Haaren zu kämmen. „Ach, scheiß drauf.“
Sie sah sich verwirrt nach Calum um, den sie plötzlich nicht mehr erkennen konnte. Der Kiwi musste sich zusammenreißen um nicht zu lachen, hielt ihr stattdessen die Tür zum Wohnzimmer-Bereich auf und sie schenkte ihm ein dankbares Lächeln.
„Ihr seid echt immer noch wach? Wie lange hab ich denn geschlafen?“, fragte sie verwirrt, als ihr Ash und Michael entgegen blickten. Nicht, dass ich wirklich geschlafen hätte oder so, dachte sie.
Von Luke war keine Spur zu sehen und das war vermutlich auch besser so.
„Ja...wir waren irgendwie noch nicht müde. JetLag oder so“, erklärte Calum, als er an ihr vorbei ging und sich neben Mikey aufs Sofa fallen ließ.
„Ah...ist ja auch egal, also vielen Dank, dass ich hier schlafen durfte und alles, ich muss mich jetzt aber wirklich beeilen!“ Sie winkte den dreien und lief dann zur Garderobe, wo sie hastig ihre Schuhe anzog.
„Sag mal, ist das Lukes Shirt, das du da an hast?“, rief Michael ihr hinterher.
„Nein“, log sie dreist und keinen Moment später fiel die Tür lautstark ins Schloss.
„Ist es wohl.“ Der blauhaarige Gitarrist schnaubte belustigt. „Das würde den plötzlichen Oberteilwechsel von Luke gestern erklären.“
„Allerdings.“ Das dreckige Grinsen auf Calums Gesicht sprang auf Michael über und Ashton schüttelte bloß den Kopf und starrte stattdessen auf sein Handy.
„Lasst die beiden doch in Ruhe“, brummte er.
„Nein“, protestierte Michael. „Ich dachte wir wollten sie alle verkuppeln.“
„Lass mal, Mann“, meinte Calum zweifelnd. „Ich glaub, die kriegen das auch ohne uns hin.“
Michael schien nicht ganz überzeugt, aber dann erhielt er eine neue Nachricht von Leonie und sofort war seine Aufmerksamkeit wieder auf sein Smartphone konzentriert.

Nora sprintete währenddessen zu Lukes Zimmer und klopfte nervös, wartete ungeduldig kaum eine Minute und klopfte dann erneut, ein wenig lauter als das erste Mal.
Endlich wurde ihr die Tür geöffnet und Luke stand ihr gegenüber. Er schien gerade noch geschlafen zu haben, aber Nora tat es ehrlich gesagt kein bisschen Leid ihn geweckt zu haben, immerhin war er Schuld daran, dass sie kein einziges Stündchen Schlaf erwischt hatte.
Mit kleinen Augen schaute Luke erstmal geradeaus über sie hinweg, blinzelte dann verwirrt und ließ den Blick langsam nach unten wandern. Als er Nora entdeckte richtete er sich plötzlich ein wenig auf und ein Grinsen legte sich auf seine Lippen.
„Hey Nora“, begrüßte er sie mit seiner tiefen, rauen Stimme, die Nora einen Schauer über den Rücken laufen ließ, aber sie bemühte sich wirklich, sich nichts ankennen zu lassen.
„Hey Luke.“
„Gut geschlafen?“
Sie funkelte ihn finster an und strich sich beinahe trotzig die langen Haare in den Nacken. „Ja, großartig. Und du?“
„Mmm...auch super. Ist das mein Shirt?“ Er lehnte sich lässig in den Türrahmen und betrachtete sie lächelnd, dann legte er einen Arm um ihre Taille und zog sie näher, sodass ihre Nasenspitze nur wenige Zentimeter von seiner nackten Brust entfernt war.
„Jep, ist es. Ich wollt es dir eben zurückbringen, also...“ Sie legte ihre Hand auf Lukes und befreite sich aus seinem Griff, dann trat sie einen Schritt zurück und zog sich kurzerhand das Shirt über den Kopf.
Sie hörte wie Luke scharf die Luft einzog und war froh, dass er dank des T-Shirts ihr triumphierendes Grinsen nicht sah.
„Dachtest du echt, ich strippe für dich, hier, mitten auf dem Flur?“, neckte sie ihn und hielt ihm sein T-Shirt entgegen.
Darunter trug sie das Top, das sie auch gestern schon getragen hatte, aber so wie Luke sie musterte, hätte sie auch in Unterwäsche vor ihm stehen können.
„Naja, weißt du, ich hatte so meine Hoffnungen...“, erklärte er gedehnt und grinste sie herausfordernd an, als er ihr endlich das Shirt abnahm.
Sie lachte und strich sich abermals durch die Haare, die immer noch ziemlich verknotet waren und dringend einen Kamm benötigten. „Das glaub ich gern. Tut mir Leid dich enttäuschen zu müssen, Luke. Jedenfalls muss ich jetzt-...“
Sie unterbrach sich selbst, als Luke sie plötzlich ruckartig in den Raum hinein zog und die Tür hinter ihr schloss. Dabei musste er so um sie herum greifen, dass sie nun eng aneinander gepresst dastanden und Luke schien auch keine Anstalten zu machen, das so schnell ändern zu wollen.
Zittrig entwich die Luft Noras Lungen und sie schien ihren Herzschlag plötzlich im ganzen Körper spüren zu können. Die Spannung die sich zwischen ihnen aufbaute erdrückte sie beinahe und ihre Haut kribbelte dort wo Lukes Blick hinwanderte.
„Was wird das?“, brachte sie schließlich heraus und lehnte sich gegen die Tür hinter ihr, um seiner Nähe zu entkommen, aber er folgte ihr sofort.
„Was soll was werden?“, murmelte er und seine tiefe Stimme schickte ihr einen weiteren Schauer über den Rücken.
„Gegenfragen gelten nicht.“
„Ach echt? Wer hat die Regeln festgelegt? Und seit wann gibt es die überhaupt?“, zog er sie grinsend auf und beugte sich dann herunter, um seine Lippen auf ihren Hals zu legen.
Ihr entkam ein leises Seufzen und sie ließ die Hände langsam über seinen nackten Oberkörper wandern, zeichnete die definierten Muskeln nach. „Ich. Gerade eben. Und du solltest dich besser daran halten.“
„Hmm“, brummte er und widmete sich nun recht ausgiebig ihrem Nacken, was ihre Knie weich werden ließ.
„Luke, ich hab keine Zeit“, versuchte sie ihm klarzumachen und drückte ihn halbherzig von ihn weg.
Nicht, dass sich der werte Herr auch nur einen Zentimeter rühren würde. Nein, stattdessen hörte sie ihn leise lachen bevor er ganz leicht an ihrem Ohrläppchen knabberte.
Das kribbelnde Verlangen verwandelte sich langsam in ein Ziehen in ihrem Unterleib und zwischen ihren Beinen begann es schon wieder zu pochen.
Sie legte eine Hand in seinen Nacken und benutzte ihre Fingernägel, um über seine linke Schulter zu kratzen, was ihn kurz etwas aus der Fassung zu reißen schien, bevor er sie knurrend fester gegen die Tür drückte und ihre Lippen in Beschlag nahm. Nun, der Versuch ihn irgendwie abzuschrecken ging damit wohl nach hinten los.
Noras Atem wurde keuchend und sie drängte sich ihm atemlos entgegen, obwohl sie eigentlich dringend in ihr Zimmer laufen sollte, um nicht zu spät zu kommen. Sie hatte doch gewusst, dass es keine gute Idee war, Luke zuerst noch das Shirt zurückzubringen.
Sie wusste noch nicht einmal, welche Uhrzeit sie gerade hatten, alles was sie wusste war, dass sie zu spät war. Sie hatte keine Ahnung um wie viele Minuten oder Stunden es sich dabei handelte und sie konnte sich auch gerade überhaupt nicht darauf konzentrieren.
Es interessierte sie auch kein Stück, kein winziges bisschen.
Alles an was sie wirklich denken konnte war Luke, da war kein Platz mehr für noch irgendetwas anderes.
Luke, der seine Finger unter ihr Oberteil schob und mit den Fingern sanft über ihre Haut glitt und sie so verlangend küsste, dass ihr die Luft weg blieb und ihr Verstand sich verabschiedete.
„Ich finde“, begann er keuchend, als er sich kurz von ihr löste und sich stattdessen um ihren Hals und ihr Dekolletee kümmerte, „dass du dich jetzt revanchieren solltest.“
„Ach, ist das so?“, versuchte sie so ruhig wie möglich von sich zu geben, aber ihr hektischer Atem verhinderte das irgendwie.
Wieder legte er seine Lippen auf ihre und Noras Herz machte schon wieder einen Sprung. Das machte es die letzten Minuten ständig. Ihre Hände entwickelten ein Eigenleben und wanderten über Lukes Oberkörper und seinen Rücken, bevor sie tiefer glitten und sie die Fingerspitzen unter den Bund seiner Boxershorts schob.
„Ist es“, erwiderte Luke schließlich auf etwas, was sie wohl zuvor gesagt haben musste, aber so wirklich konnte sie sich nicht mehr daran erinnern.
Mit einem Ruck hob er Nora plötzlich hoch, sodass ihre Mitte sich gegen seinen harten Bauch drückte und sie biss sich auf die Unterlippe um das Stöhnen, das ihrer Kehle entweichen wollte, zu unterdrücken.
„Hmm“, war alles, was sie herausbrachte, dann legte sie die Lippen auf seinen Hals und küsste ihn, wanderte weiter nach oben zu dem Punkt knapp unter seinem Ohr, wo er empfindlich zu sein schien, denn sein Atem ging schwerer, während sie sich damit beschäftigte, und er drückte sie fester gegen die Tür, um zumindest eine Hand frei zu haben, die er dann von ihrem Oberschenkel löste.
Nora umklammerte mit den Beinen seine Mitte und legte die Hände auf seine Schultern, während sie weiter zu seinem Nacken wanderte und dort ein wenig länger verweilte, um ihm einen Knutschfleck zu verpassen. Das war sie ihm noch schuldig vom letzten Mal, als sie miteinander geschlafen hatten, deswegen war Ashton damals auch erst so misstrauisch geworden.
Luke entkam ein kehliges Geräusch und Nora seufzte als Reaktion dazu auf, während er ihr Oberteil noch höher schob und dabei über ihre weiche Haut strich.
„Luke, ich muss eigentlich wirklich-...“, begann sie, aber er unterbrach sie einfach indem er ihre Lippen beschlagnahmte. Und ehrlich gesagt hatte sie auch nichts dagegen, denn bei dem Kontakt sprang ihr Verstand sowieso erstmal wieder beim Fenster raus.

Sie bemerkte kaum, dass Luke sie tiefer in das Zimmer trug, bis sie in seinem Schlafzimmer angekommen waren und er sie auf das Bett fallen ließ.
„Hey!“, entkam es ihr überrascht und sie machte Anstalten sich aufzurappeln, als Luke ihr schon entgegenkam und sie bestimmt zurück aufs Bett drückte.
„Du gehst nirgendwo hin“, erklärte er ihr und sie zog unbeeindruckt eine Augenbraue hoch, auch wenn ihr ganzer Körper wie Feuer zu brennen schien.
Seine Berührungen machten es allerdings nur noch schlimmer, statt das Feuer zu löschen, aber das musste sie ihm ja nicht verraten.
Normalerweise wäre es ihr peinlich gewesen, dass ihr Atem immer lauter und ihre Atemzüge immer schneller und abgehackter wurden, aber diese Grenze hatte sie längst überschritten.
Da Luke nicht so aussah, als hätte er vor, in nächster Zeit irgendwie aufzuhören, damit sie endlich in ihr Zimmer gehen konnte, und auch weil sie selbst nicht direkt abgeneigt war, gab sie schließlich nach.
Nachdem Luke bemerkte wie ihre Anspannung sank entspannte er sich selbst und gab ihre Handgelenke frei, die er zuvor aufs Bett gedrückt hatte. Sie wartete einen Moment, dann zog sie ihn mithilfe ihrer Beine, die sie noch immer um seine Mitte geschlungen hatte, fester an sich und drehte sich dann zur Seite, sodass er überrascht auf den Rücken fiel.
Ihm schien es nichts weiter auszumachen, dass Nora direkt auf seinem kleinen Freund saß und seinen Oberkörper mit Küssen übersäte. Sie wanderte langsam immer tiefer und genoss es in vollen Zügen, dass Lukes Brustkorb sich immer schneller hob und senkte. Er gab ein leises Grollen von sich, dass Nora einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen ließ, als sie die Finger in seine Boxershorts hakte und sie samt der locker sitzenden Jogginghose über seine Beine schob.
„Ein bisschen unfair, dass du noch voll bekleidet bist, findest du nicht?“, murrte er während sie sich noch weiter nach unten schob.
Grinsend blickte sie zu ihm hoch. „Willst du dass ich aufhöre?“, fragte sie unschuldig, während sie langsam, Finger für Finger ihre Hand um seine Erregung schloss.
Er atmete scharf ein und sie beobachtete fasziniert wie er den Kopf zurücklegte und die Augen schloss. Es war berauschend zu sehen, welche Wirkung sie auf ihn hatte.
Langsam begann sie ihre Hand auf und ab zu bewegen und ließ dabei die ganze Zeit Luke nicht aus den Augen, der seine liebe Mühe damit zu haben schien, sie einfach machen zu lassen und gleichzeitig noch alle Geräusche, die ihm entkommen wollten, zu unterdrücken.
Nora war sich vollkommen bewusst, dass sie ihn ein wenig quälte, so langsam wie sie vorging, aber das war es ja gerade, was ihr so Spaß machte, was das lustvolle Pochen zwischen ihren Beinen verstärkte.
Sie bewegte den Daumen über seine Spitze und spürte wie Luke zusammenzuckte, bevor ihm tatsächlich ein leises Stöhnen entkam. Nora entschied ihn dafür zu belohnen, außerdem wusste sie immer noch nicht genau, wie viel Zeit ihr eigentlich noch blieb um ihre Sachen in ihren Koffer zu schmeißen und diesen dann die Treppe hinunter zu bugsieren.
Also beugte sie sich weiter über Lukes Ständer und nahm ihn dann zögernd in den Mund. Sie hatte sowas ehrlich gesagt erst einmal bei Dave getan und das war ewig her.
Die Geräusche und unterdrückten Flüche, die plötzlich aus Lukes Mund hervor sprudelten, nahm sie so auf, dass sie es zumindest nicht total verbockte. Sie bezweifelte sowieso, dass man dabei so viel falsch machen konnte, solange man nicht zubiss oder Ähnliches.
Sie erinnerte sich verschwommen an ein Gespräch mit Luke – naja, eher ein Streit – in dem sie darüber diskutiert hatten, dass Nora ihm nie, niemals einen blasen würde.
Tja, und hier saß sie nun.
Luke vergrub die Hand in ihrem Haar und lenkte ihre Bewegungen, schneller und tiefer, als Nora es sich getraut hatte, aber genau das schien er zu brauchen, denn sein Stöhnen wurde lauter, was ihr ziemlich gut gefiel, wenn sie ehrlich war.
Als er kam, zog Luke sie wieder zu sich herauf und drückte sie fest gegen seine Brust.
Sie küsste alles was sie von seinem Oberkörper erreichen konnte und nachdem Luke nur noch atemlos dalag und sein Griff um sie sich wieder lockerte, setzte sie sich auf und grinste auf ihn hinunter.
„Gern geschehen“, neckte sie ihn und kletterte von ihm herunter.
„Wo willst du hin?“, fragte er mit einem beinahe bedrohlichen Knurren in der Stimme, das ihr aber nur weitere Schauer verursachte.
„In mein Zimmer, ich hab keine Zeit für mehr, Luke. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Zeit, was ich versucht habe dir klar zu machen, seit ich vor deiner Zimmertür gestanden hab“, erinnerte sie ihn belustigt. Irgendwie hatte es ihr verdammt gute Laune gemacht, Luke so zu sehen und zu wissen, dass sie der Auslöser dafür war.
„Was ist mit dir?“
„Wie, 'mit mir'?“, hakte sie nach und drehte sich nochmal zu ihm um.
„Naja...“ Er ließ den Blick bedeutungsvoll zu ihren Brustwarzen gleiten, die sich gegen den dünnen Stoff ihres Oberteils drängten.
„Keine Sorge, ich komm' schon klar, du Gentleman“, erwiderte sie, ein wenig verlegen, aber noch immer viel zu gut drauf um sich davon jetzt die Laune vermiesen zu lassen. Dann wusste er eben, dass es sie angemacht hatte, ihm einen zu blasen, und wenn schon.
„Bist du sicher?“, feixte er grinsend, während er wieder in seine Boxershorts schlüpfte.
„Mmm“, machte sie lächelnd. „Weißt du, ich habe eine Hand.“
Er sah einen Moment verwirrt aus, aber als er ihren bedeutungsschweren Blick bemerkte, setzte er sich ruckartig auf.
„Wag es nicht“, meinte er bloß und sie runzelte verwirrt die Stirn, als er die Beine aus dem Bett schwang und näher auf sie zu kam.
„Was meinst du? Ich soll meine Hand nicht benutzen, obwohl ich seit Stunden im Bett liege und ständig nur dieses Pochen und Ziehen spüre, weil ein gewisser Kerl nichts Besseres zu tun hatte, als-...“ Sie schrie überrascht auf, als Luke sie plötzlich hoch hob und zurück zum Bett spazierte, sie darauf fallen ließ und sich über sie beugte.
„Halt still“, brummte er und zog ihr schneller die Hose aus, als der Protest ihre Lippen verlassen konnte.
„Was wird das-...Luke! Ich hab keine...Zeit...“ Ihre Einwürfe verstummten und sie hörte auf sich zu wehren, als er seine Finger über ihre erhitzte Mitte wandern ließ.
Stattdessen klammerte sie sich haltsuchend an ihn, als er mit den Lippen ihre Brustwarzen durch denn Stoff hindurch neckte und seine Finger sie halb in den Wahnsinn trieben.
„Gott, Luke, mach schneller“, bettelte sie ohne jegliches Schamgefühl, das hatte sie längst irgendwo zwischen Tür und Angel verloren. Zum einen hatte sie wirklich keine Zeit mehr, zum anderen musste er einfach schneller machen, weil die sich bildende Spannung in ihrem Bauch nichts anderes zuließ und sie die Fersen in das Laken graben musste, weil sie ihm ihr Becken entgegen schob.

Wenige Minuten später gab Luke sie endlich frei und ließ sich neben ihr auf das Bett fallen.
„Wir sind echt...ein wandelndes Chaos“, brachte sie schließlich noch immer schwer atmend vor und Luke lachte leise neben ihr.
Seufzend riss sie sich schließlich zusammen und rappelte sich auf, schlüpfte schnell zurück in ihren Slip und die schwarze Leggins, bevor sie sich nochmal zu Luke umdrehte, der völlig entspannt im Bett lag und ihr zuschaute, als hätte er keine anderen Sorgen im Leben, mitten in der Nacht.
„Fertig mit Starren?“, fragte sie trocken und er zuckte bloß grinsend mit den Schultern.
„Nie.“
Die Art wie er das sagte verschaffte ihr eine Gänsehaut und trieb ihr die Röte in die Wangen.
„Ich muss jetzt echt los, also...komm nicht auf die Idee, mich nochmal zurück in dein Bett zu schleppen“, warnte sie ihn.
Luke zwinkerte ihr deutlich amüsiert zu. „Diesmal würdest du freiwillig mitkommen, das wissen wir doch beide, Kleines.“
„Halt die Klappe“, war alles was ihr dazu einfiel und er drehte sich noch immer lachend auf die andere Seite, sodass sie nur noch seinen breiten Rücken finster anstarren konnte.
„Also, ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber vorhin meintest du noch, du stehst unter Zeitdruck...und wenn du noch länger in meinem Zimmer bleibst, kann ich nicht dafür garantieren, dich nicht doch nochmal zurück ins Bett zu holen, also...“
„Bin schon weg.“
Sie wirbelte herum und floh aus dem Zimmer, die Hand bereits an der Türklinke, als er nochmal nach ihr rief.
„Was ist denn?“, erwiderte sie ungeduldig und schaute über die Schulter zurück.
Luke betrachtete sie beinahe nachdenklich und lächelte sie dann zaghaft an. „Danke nochmal.“
Ihre Augenbrauen ruckten in die Höhe und sie drehte sich etwas weiter zu ihm. „Äh...dafür eben? Also-...“
„Nein, natürlich nicht. Das war scheiße. Dafür, dass du mir das Shirt zurückgebracht hast.“
„Das war scheiße?“, empörte sie sich. „Ich geb dir gleich scheiße! Das hat aber ganz anders ausgesehen, vorhin!“
„Ich zieh dich nur auf“, giggelte er und schob entspannt die Hände unter den Hinterkopf. „Das war großartig.“
„Das dachte ich mir schon eher“, murmelte sie und brachte ihn abermals zum Lachen, bevor sie sich endgültig vor ihm verabschiedete.

Gerade als Nora ihr Zimmer betreten wollte, wurde die Tür auch schon aufgerissen und Rachel hätte sie beinahe umgerannt.
„Huch! Oh, du bist es Nora, Gott sie Dank! Ich wäre gerade losgegangen um dich zu suchen.“
„Bin schon hier“, erwiderte die Schwarzhaarige lächelnd und ließ sich bereitwillig von Ray ins Zimmer bugsieren.
„Also...du bist eigentlich schrecklich spät dran, aber weil ich so eine großartige beste Freundin bin, hab ich deinen Koffer schon gepackt. Das heißt, wir haben jetzt genug Zeit um alles zu besprechen, was gestern passiert ist, nachdem Mister Luke Hemmings dich aus unserem Zimmer entführt hat...ich warte gespannt.“ Die Blondine ließ sich auf eines der Betten fallen und starrte tatsächlich erwartungsvoll in Noras Gesicht, die sich ein breites Grinsen nicht mehr verkneifen konnte.
„Du hast echt meinen Koffer gepackt? Das ist klasse, vielen Dank“, wich sie ihrer besten Freundin erstmal auf, die frustriert aufstöhnte.
„Jaja, gerne. Jetzt hör auf mich so auf die Folter zu spannen!“
Lachend ließ Nora sich neben Ray fallen und begann zu erzählen. Sie versuchte alles in Kurzfassung wiederzugeben, aber Ray fragte so oft nach, dass daraus irgendwie nichts wurde.
Stattdessen wurde ihre Erzählung unterbrochen, als der Timer losging, den Rachel in ihrem Handy eingestellt hatte um pünktlich nach unten zu gehen.
„Oh Mist, wir müssen los“, jammerte Rachel. „Nur noch fünf Minuten, bis wir unten Treffpunkt haben...“
„Fünf Minuten?!“, echote Nora entsetzt und schüttelte den Kopf. „Wie soll ich so schnell mit dem Koffer über die Treppen kommen?“
Ray verdrehte die Augen und schnaubte, als wäre alles in Ordnung. „Kein Problem, ich fahre mit den Aufzug und nehme unsere Koffer. Deal?“
„Du bist die Beste.“
„Ich weiß.“ Ray warf divalike die Haare in den Nacken und setzte einen eitlen Gesichtsausdruck auf, den sie nur für wenige Sekunden durchhielt, dann kicherte sie beide los.
„Okay, okay, jetzt aber los. Wir sind sowieso schon knapp dran, eigentlich wollte ich mindestens eine Viertelstunde vorher unten sein!“
„Ist das nicht ein klein wenig übereifrig?“, fragte Nora belustigt und Ray streckte ihr bloß die Zunge raus.
„Sei bloß still, Miss Niemals-Pünktlich.“
„Oha, der war schlecht“, kicherte Nora und wich hastig Rachels Schlag aus. „Gewalttätig auch noch oder wie?“
„Warum bist du eigentlich so nervtötend gut drauf?“, schimpfte Ray und Nora lief schlagartig rot an.
Nora?“
Oh, Mist verdammter. Von ihrem erholsamen Schlaf im Tourbus würde Nora sich wohl schon mal verabschieden müssen, so neugierig wie Rachel sie anschaute...

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Heya Brownies ^^
Das neue Jahr fängt jedenfalls schon mal gut an, ich hab nämlich Zeit und Ideen...das Ganze ist mir nicht ganz geheuer XD
Also, ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen, obwohl es eigentlich gar nicht so geplant war...egal, dafür habt ihr ganz viele Lora-Szenen bekommen :D
Danke für mittlerweile 15 Empfehlungen, 113 Reviews und nach wie vor 119 Favoriteneinträge, obwohl ich in letzter Zeit alles andere als regelmäßig poste ^^'
Ich wünsch euch noch einen schönen Tag :)
lG Schoko <3 ^^
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