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It's a love-hate-thing

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Luke Hemmings OC (Own Character)
28.09.2015
04.09.2017
67
249.552
22
Alle Kapitel
126 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
30.09.2015 2.775
 
Aloha Brownies! -^-^-
Da bin ich auch schon wieder mit Kapitel zwei im Gepäck ^^
Vielen Dank an NoBodyBaDammZssss und KosekiNewgate für die zwei Reviews, ich hab mich total gefreut, dass schon so bald Rückmeldung da war! \^o^/
Außerdem hat die Story jetzt schon vier Favoriteneinträge und 73 Zugriffe!
Ich bin echt total happy deswegen, also vielen Dank dafür! ^^
Und damit wären wir dann auch gleich beim Kapitel, das dritte Kapi kommt wahrscheinlich (!) am Freitag ^.^
Dann wünsche ich euch viel Spaß beim lesen und noch einen schönen Tag -^-^-
lg schoko <3 ^^

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Kapitel Zwei - „Außer das mich ein Haufen Fangirls zerfleischen wird...“


Ein schwarzer Haarschopf regte sich halb unter der Bettdecke vergraben, dann tauchte langsam das Gesicht eines Mädchens auf, dass ihrem Wecker einen Todesblick schenkte. Seufzend erhob sie sich, schaltete den Wecker aus und fuhr sich durch die Haare, die sie über Nacht in einem Pferdeschwanz gebändigt hatte. Ihr blieb noch fast eine Stunde Zeit und sie überlegte einen Moment, ob sie sich nicht wieder ins Bett legen sollte.
Noras Blick fiel auf das Bild auf ihrem Nachtisch.
„Hey Mom...“, flüsterte sie leise und ihre funkelnden Augen wurden stumpf. „Ich vermisse dich. Warte dort oben auf mich, ja?“
Natürlich antwortete ihr niemand, aber trotzdem fühlte sie sich besser, nachdem sie ihre verstorbene Mutter begrüßt hatte.
Mit einem letzten sehnsüchtigen Blick auf ihr weiches, warmes Bett erhob sich die 17-jährige und ging ins Badezimmer.
Sie zog ihre Schlafsachen – ein weites, bequemes T-Shirt und eine Shorts – aus und stieg unter die Dusche. Offen reichten ihre Haare ihr beinahe bis zur Hüfte und brauchten dementsprechend auch länger zum trocknen.
Kaum war die Dunkelhaarige wieder aus der Dusche wickelte sie sich in ein großes Handtuch, schnappte sich dann noch ein kleineres, welches sie wie einen Turban um ihre Haare wickelte.
Nora putzte sich ihre Zähne und föhnte sich anschließend ihre Haare einigermaßen trocken. Der Rest müsste wohl in der Luft trocknen.
Mit einer Hand hielt sie das Handtuch um ihren Körper an Ort und Stelle, mit der anderen öffnete sie die Tür und sprang erschrocken einen Schritt zur Seite.
„Candy!“, maulte sie.
Die Dogge knurrte sie leise an und Nora funkelte böse zurück. Schließlich schien Candy das Interesse zu verlieren und das Mädchen marschierte in ihr Zimmer.
Dort suchte sie sich ihre Kleidung raus und schnappte sich ihre Tasche.
Sie trampelte die Treppe runter und in die Küche, wo sie sich schnell ein Brot schmierte und hinein biss.
„Bis später, Dad!“, rief sie laut, erhielt aber keine Antwort. Natürlich.
Nora zog sich eine Jacke an und schlüpfte in ihre Schuhe, griff sich im Vorbeigehen ihre Schlüssel und schon war sie aus der Tür verschwunden.
Ihr Brot kauend spazierte sie die Treppen hinunter und verließ das Hochhaus. Die Wohnung ihres Vaters lag im vierten Stock, aber da Nora Aufzüge über alles hasste, nahm sie die Treppe.
Endlich war sie bei der U-Bahn Station angekommen und stieg in die nächste Bahn. Morgens war es hier echt immer fürchterlich voll.
Sie fuhr drei Stationen mit und stieg dann aus, lief die Treppen nach oben – die Rolltreppe war so voll, dass sie sich unmöglich hätte vorbei quetschen können – und wurde von einem leichten Nieselregen begrüßt.
Genervt seufzend ging sie zügig weiter, bis sie zur Universität kam. Die Dunkelhaarige huschte gerade rechtzeitig in den Klassenraum und ließ sich auf einen Platz relativ in der Mitte des Raumes fallen.
Der Professor betrat den Raum und begann ohne Umschweife damit, die Anwesenheit zu kontrollieren.
Nora packte ihren Collegeblock aus und zauberte einen Kugelschreiber aus ihrer Tasche hervor.
Als der Unterricht begann, schweifte sie mit ihren Gedanken ab und kritzelte abwesend auf ihrem Block herum.
Ihre Gedanken glitten ohne ihr Zutun zum gestrigen Tag, den beiden Jungen in dem Studio ihres Vaters.
Der eine schien wirklich angetan von ihr zu sein, obwohl sie sich höchstens eine Stunde im gleichen Raum befunden hatten. Michael hatte ihr auch ihre Handynummer abgeschwatzt, was sie eigentlich doch ziemlich niedlich von ihm fand. Der andere hingegen – Luke – schien irgendetwas gegen sie zu haben.
Es war nicht so, dass ihn ihre Anwesenheit einfach nicht interessiert hatte, das hatte seine Anspannung, die er versucht hatte zu verstecken, verraten. Außerdem schien er Nora eigentlich ganz nett zu sein, nicht zu ihr, aber im Allgemeinen.
Schon von der Art her, wie er die Fragen ihres Vaters beantwortet hatte.
Ein Vibrieren in ihrer Tasche riss sie aus ihren Gedanken und sie holte ihr Handy hervor, nicht ohne einen prüfenden Blick zum Professor geworfen zu haben.

Unbekannte Nummer / 9:43
Hi Nora!
Was machst du gerade?
Mikey


Lächelnd speicherte Nora sich Michaels Nummer ein und schrieb zurück.

Nora Golden / 9:43
Hey Mikey :)
Ich sitze gerade in einem Vortrag in der Schule...
Aber sag mal, was machst du um diese Uhrzeit denn schon? :o


Michael Clifford / 9:45
Echt, du gehst noch zur Schule?
Ich hatte gerade nen Fototermin, jetzt sind die anderen Jungs noch dran.
Man sollte doch meinen, man kann wenigstens ausschlafen...
So als Rockstar, weißt du? ;P


Nora Golden / 9:45
Ich dachte ihr seid Rockstars und keine Models :P


Darauf antwortete Michael nicht mehr und die Dunkelhaarige schob das Handy zurück in ihre Tasche, bevor sie sich schweren Herzens wieder dem Unterricht zuwandte.

Als die Schule sie endlich entließ, war Nora mehr als erleichtert. Dann begab sie sich wieder in die Tube und fuhr Richtung Innenstadt.
Ein Blick auf ihr Handy und sie lief fluchend los, drängte sich an den Menschen vorbei und hielt auf das große Einkaufszentrum zu.
Hier die gleiche Devise: Menschen ausweichen, sich einen Weg zu den Treppen bahnen und hoch laufen.
Schwer atmend kam sie schließlich vor Technik-Stop stehen und trat durch die Tür.
„Hey!“, keuchte sie und ging hinter den Tresen.
Mason, der hier ebenfalls arbeitete, musterte Nora belustigt. „Hey Süße. Was keuchst du so?“
„Ich wär fast zu spät gekommen und musste mich beeilen.“ Seufzend schmiss sie ihre Tasche auf den Boden und nahm sich ihr Namensschildchen heraus, dass sie sich an ihrem Oberteil befestigte.
Ryan konnte nicht verstehen, warum seine Tochter unbedingt noch einen Halbtagsjob angenommen hatte, wenn er doch mehr als genug Geld für sie beide hatte. Nora machte sich nichts daraus was ihr Vater dachte, dementsprechend tat sie auch nur, was sie selbst wollte.
Naja, meistens jedenfalls.
Mit einem Lächeln auf den Lippen machte sie sich daran, ihren Job zu erledigen.
„Hey.“
Nora drehte sich um und setzte ihr Lächeln auf. „Ja?“
„Ich kenn dich doch!“
Die Stimme kam ihr allerdings auch bekannt vor. Ihre Augen weiteten sich leicht, als sie erkannte, wer da vor ihr stand. „Michael, hey! Wie-...was machst du hier?“
Sie musterte ihn noch einmal und runzelte dann verwirrt die Stirn. „Hattest du gestern nicht noch rote Haare?“
Der mittlerweile Schwarzhaarige grinste. „Ja, aber ich hab sie mir wieder gefärbt. Und was glaubst du, was ich hier mache?“ Belustigt legte er den Kopf leicht schief und Nora wurde rot.
„Entschuldige“, nuschelte sie. „War ne dumme Frage. Na dann, wie kann ich dir weiter helfen?“
„Gar nicht, eigentlich. Ich hab schon alles was ich brauche.“ Er hielt eine Tasche mit dem Logo von Technik-Stop hoch und schwenkte sie hin und her. „Die Jungs müssen hier auch irgendwo sein.“
Plötzlich schlich sich ein Funkeln in seine Augen und er sah Nora begeistert an. „Warte, ich sammel sie schnell zusammen, dann kannst du sie kennenlernen!“
„Was-...? Mikey!“, rief sie noch, aber der Schwarzhaarige war schon verschwunden.
Nora sank förmlich in sich zusammen und seufzte schwer.
„Na, da hast du dir schon wieder nen Verehrer geangelt, wie es scheint“, neckte Mason das Mädchen, doch diese verdrehte nur die Augen.
„Halt die Klappe, Mase.“
Der Braunhaarige lachte nur, während Nora sich wieder daran machte, die DVDs ein zu sortieren.

„Nora! Hey!“
Angesprochene ließ vor Schreck beinahe das Tablet in ihren Händen fallen. „Oh Gott, Michael! Erschreck mich doch nicht so!“
Seufzend legte sie das Tablet ab und zog ihren Pferdeschwanz noch einmal fest, strich sich die nervenden Haarsträhnen aus dem Gesicht.
„Jungs, das ist Nora! Nora das sind Calum und Ashton. Luke kennst du ja schon.“
Calum hatte braune Augen und schwarze, lockige Haare. Sein Hauttyp war dunkler als für London üblich und irgendwie sah er aus wie ein Asiate. Er lächelte dem Mädchen vorsichtig zu und augenblicklich löste sich ihre Nervosität etwas und sie erwiderte das Lächeln. Dann glitt ihr Blick weiter zu Ashton.
Er hatte braune Haare, die einfach kreuz und quer auf seinem Kopf lagen. Aber irgendwie stand es ihm. Seine grün-braunen Augen funkelten sie neugierig an und ein schiefes Lächeln lag auf seinen Lippen. Nora bemerkte, dass er Grübchen hatte und wurde sofort neidisch deswegen.
Er verschränkte seine Arme – seine wirklich muskulösen Arme – vor seiner Brust und sein Grinsen wurde breiter. „Hi Nora.“
Die Dunkelhaarige konnte nicht anders als das Grinsen zu erwidern. Der Kerl war ansteckend, in allem was er tat, das hatte sie im Gefühl. „Hallo...Ashton oder?“
Der Braunhaarige strahlte und bestätigte das mit einem Nicken. Nora konnte nicht anders als schließlich zum letzten im Bunde zu schauen.
Luke trug ein kariertes offenes Hemd über einem schwarzen Shirt und sah aus den großen Glasscheiben. Seine blonden Haare sahen noch genauso aus wie gestern, heute vielleicht ein kleines bisschen mehr verwuschelt. Als hätte er ihren Blick bemerkt sah er plötzlich wieder zu ihr und hielt ihren Blick gefangen. Er hatte echt schöne Augen.
Nora versuchte es mit einem leichten Lächeln, aber er wandte den Blick wieder ab.
Arschloch.
Sie versuchte das nicht zu beachten und wandte sich wieder den drei anderen, freundlichen Jungs zu.
„Und was macht ihr so? Ich dachte ihr hättet einen Fototermin?“ Die letzte Frage richtete Nora an Michael, welcher wieder grinste.
„Stimmt, aber das war vor gut fünf Stunden, Nora.“
Die Jungs hatten es echt drauf, dass sie sich doof fühlte. Hastig sah sie auf den Boden, bevor sie ihre roten Wangen bemerken konnten. „Ah ja...ähm, ich muss jetzt jedenfalls noch weiter arbeiten. Man...sieht sich?“
„Klar. Wir gehen später noch ins Kino...hey, willst du mitkommen?“
Überrascht richtete Nora den Blick auf Ashton, welcher sie anlächelte.
„Ich, ähm...“ Überfordert sah sie zu Mason, welcher ihr zuzwinkerte und sich das Lachen verkniff.
„Wartet, könnt ihr überhaupt einfach so ins Kino gehen? Ich meine, werdet ihr nicht erkannt oder so?“, erkundigte die Dunkelhaarige sich zerstreut.
„Wir haben doch Tarnung dabei“, erklärte Michael und Nora sah ihn skeptisch an.
„Ach?“
Luke sah sie kurz von der Seite an und seine Mundwinkel zuckten. Scheinbar hatte Nora nicht nur eine Seite an sich.
Die Jungs kramten kurz in ihren Hosentaschen und Rucksäcken, dann trugen sie ihre sogenannte Tarnung auch schon.
Calum trug eine Beanie und eine Sonnenbrille, Mikey hatte sich für eine Snapback entschieden und grinste Nora fröhlich an, Ashton hatte seine Kapuze auf dem Kopf und grinste ebenfalls.
Luke trug auch eine Beanie und mied den Blick des Mädchens.
Sie betrachtete die drei und ihr Blick blieb bei Luke hängen.
„Hm...ist ja alles schön und gut, aber...Luke braucht definitiv eine Sonnenbrille.“
Sein Kopf fuhr zu ihr herum und er sah sie verwirrt an. „Wieso das denn?“
„Wegen deinen Augen“, erwiderte sie schlicht, wich seinem Blick aber dann aus.
„Seine Augen sind auffällig?“, fragte Calum belustigt nach.
Nora stieg das Blut in die Wangen und sie zuckte mit den Schultern. „Ich finde schon. Aber es geht mich ja nichts an.“
Luke sah das Mädchen einen Moment neugierig an, bis er sich wieder fing und das DVD Regal hinter ihr studierte. „Ich hab ne Sonnenbrille dabei“, sagte er leise.
Er spürte förmlich wie sich die Blicke von Nora und seinen Freunden sich in seinen Kopf brannten, aber er starrte stur auf die DVDs.
„Oh, wow, ihr habt das Spiel hier?“, entfuhr es plötzlich Calum und er kam näher an eines der Regale heran.
Nora schaltete sofort um und trat lächelnd neben ihn. „Ja, den ersten und den zweiten Teil, für Playstation und X-Box.“
Calum griff sich beide Teile und marschierte ohne einen weiteren Blick zur Kasse. Nora folgte ihm grinsend und ließ ihn bezahlen.
„Also, kommst du dann mit ins Kino?“, fragte Calum.
„Ihr kennt mich doch gar nicht wirklich“, erwiderte Nora belustigt. „Warum wollt ihr mit mir ins Kino?“
Calum zuckte mit den Schultern. „Mikey mag dich. Und der kann verdammt wählerisch sein, also bist du vermutlich nicht so übel.“
„Na, vielen Dank auch!“, scherzte die Dunkelhaarige und holte eine Tüte hinter dem Tresen hervor um Calums Spiele einzupacken.
„Na gut, Michael hat meine Handynummer. Ich hab...“ - ein kurzer Blick auf ihr Handy - „...in ner halben Stunde Schluss. Schreibt mir dann einfach.“
Calum nahm breit grinsend die Tasche entgegen. „Cool. Bis später dann!“
Er winkte und verließ dann mit den Jungs den Laden.
„Ich korrigiere: Du hast nicht nur einen neuen Verehrer sondern gleich vier!“
„Halt die Klappe, Mase!“
Nora stand dem großen, braunhaarigen Mann aufgebracht und mit roten Wangen gegenüber. Dieser lachte nur und wuschelte ihr durch die Haare, woraufhin sie empört die Backen aufblies und versuchte ihre Frisur zu retten.
Dass sie dabei noch von den Jungs beobachtet wurden, bemerkte keiner der beiden.

Ashton zog sich vergnügt grinsend die Kapuze tiefer ins Gesicht. „Also ich mag Nora.“
„Du kennst sie keine fünf Minuten!“, bemerkte Calum grinsend.
„Spielt keine Rolle. Ich hab das im Gefühl!“
Die vier lachten und steuerten auf das Kino zu, dass in dem Einkaufszentrum integriert war.
„Was wollen wir überhaupt für nen Film schauen?“, erkundigte Michael sich schließlich.
„Lasst uns doch erst mal kucken, was überhaupt läuft“, murrte Luke leise.
„Mann, was bist du heute so drauf?“, beschwerte Calum sich und stieß seinen besten Freund an, welcher nur etwas unverständliches brummte und sich schließlich seine Sonnenbrille auf die Nase setzte.
Cal grinste und ließ sich etwas zurückfallen um neben Luke hergehen zu können.
Michael und Ashton waren in eine hitzige Diskussion darüber vertieft, was sie für einen Film sehen wollten – obwohl nach wie vor niemand wusste, welche Filme überhaupt im Kino liefen.
„Ist es wegen dem Mädchen?“
Luke sah den Schwarzhaarigen verwirrt an. „Was?“
Calum verdrehte nur die Augen. „Komm schon, Luke.“
Besagter verdrehte die Augen, was Calum wegen der Sonnenbrille nicht sehen konnte. „Mann, Cal, ich hab keine Ahnung von was du redest.“
„Na das Mädchen vorher im Laden! Nora. Bist du wegen ihr so komisch?“
Luke schwieg einen Moment zu lange. „Quatsch. Ich kenn sie doch nicht mal.“
Calum grinste triumphierend. „Also ist es wegen ihr.“
„Ist es nicht!“
Calum grinste nur, während Luke aufgebracht auf ihn einredete.
„Hey, es läuft ein Horrorfilm!“, verkündete Michael begeistert.
Luke legte den Kopf in den Nacken und verdrehte abermals die Augen, ehe ihm ein genervtes Stöhnen entkam. „Horrorfilme sind scheiße...“
„Sind sie nicht!“, empörte Michael sich.
„Sonst läuft nur so ne romantische Komödie und ein Kinderfilm“, bemerkte Calum sachlich.
„Wohoo, auf in den Kinderfilm!“, scherzte Ash. „Also ich geh weder in den Kitschfilm noch in den mit dieser komischen Riesenente.“
Der Film mit dieser komischen Riesenente war wohl der Kinderfilm. Zumindest ging Luke davon aus, denn wenn das der Horrorfilm war, war der doch irgendwie...fragwürdig.
„Also in den Horrorfilm“, seufzte Luke. „Wann läuft der?“
Michael studierte kurz die Anzeige. „In ner knappen Stunde. In etwa ner Viertelstunde hat Nora Schluss, dann können wir uns noch was zu essen kaufen.“
„Essen ist immer gut“, merkte der Leadsänger an und grinste bei dem Gedanken.
„Ich frag mich echt immer wieder, wo du das ganze Essen hin tust, das du in dich rein stopfst...“
Luke sah Ashton böse an, was wegen der Sonnenbrille immer noch niemand erkennen konnte.
„Ich schreib jetzt jedenfalls erstmal Nora“, verkündete Michael.
„Hey, kannst du uns ihre Nummer nicht auch geben?“, wollte Ash wissen.
„Ich stell sie in den Gruppenchat“, murmelte Michael und tippte dann auf seinem Handy herum.
Luke und Cal sahen sich kurz an und seufzten dann synchron.

Nora verabschiedete sich von Mason und ging dann los in Richtung des Kinos, vor dem die Jungs warten sollten, wenn sie Michaels SMS Glauben schenken durfte.
Schon von weitem sah sie die vier, die allein durch ihre Körpergröße schon auffielen. Die waren echt alle einfach...riesig. Alle gut eineinhalb Köpfe größer als Nora.
Ashton entdeckte sie und winkte ihr grinsend, woraufhin ihr ein leises Lachen entkam.
Diese Jungs waren schon irgendwie schräg.
„Hey nochmal“, begrüßte sie die vier, als sie vor ihnen stehen blieb.
„Wir kucken einen Horrorfilm!“, verkündete Michael stolz.
Nora zuckte zusammen und wurde bleich im Gesicht. „A-Ach?“
Man sah ihr deutlich an, dass sie ihre Entscheidung gerade bereute. Michael lachte. „Ach komm Nora, das ist ein Film. Dir passiert da gar nichts!“
„Außer dass mich ein Haufen Fangirls zerfleischen wird...“, murrte Nora leise, als sie den Jungs schließlich seufzend folgte.
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