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It's a love-hate-thing

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Luke Hemmings OC (Own Character)
28.09.2015
04.09.2017
67
249.552
21
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Dieses Kapitel
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28.09.2015 2.906
 
Aloha Brownies! -^-^-
Das ist meine erste Fanfiktion über 5SOS und ich bin ohne Witz wirklich ziemlich aufgeregt ^^'
Der Titel "Job AND Love?" ist jetzt erstmal vorläufig, weil mir einfach nichts besseres eingefallen ist.
Die Kapitel werden eher unregelmäßig gepostet und ungefähr immer in dieser Länge sein ^^
Dann wünsch ich euch viel Spaß mit dem Kapitel und würd mich über Rückmeldung freuen ^^
Ach ja, und: Ich verdiene kein Geld mit dieser Geschichte und ich kenne keinen der Jungs persönlich, folglich entspringt das Verhalten der Band alles meiner Vorstellung - und NEIN, ich glaube nicht, dass sie tatsächlich so drauf sind ^^
5 Seconds of Summer gehört sich selber und ich will keinen von ihnen mit dieser Fanfiktion beleidigen oder ihnen irgendwie schaden.
So, jetzt aber wirklich viel Spaß beim Lesen! XD
lg schoko <3 ^^

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Kapitel Eins - „Dad, der Hund schläft schon wieder in der Dusche!“


„Guuuten Morgen, Ladys und Gentlemen! Willkommen bei Project, mit Ryan Golden und 5SOS.“
Der Radiosprecher grinste ins Mikrofon, während die zwei Jungs das Publikum lächelnd begrüßten.
Ryan Golden liebte seinen Job beim Radiosender und hatte sich seinen Platz dort hart erkämpft. Dabei hatte er auch gerne seine Familie mal schleifen lassen, auch wenn ihm das nun Leid tat. Seine kleine Tochter wurde nur von seiner Frau aufgezogen, da er oft bis spät abends noch weg war um etwas im Studio zu erledigen. Schließlich hatte das nicht mehr funktioniert und seine Frau ließ sich von Ryan scheiden. Seine Tochter blieb bei seiner Frau, schließlich hätte er ja gar keine Zeit, sich um sie zu kümmern.
Und nun war seine ehemalige Frau gestorben, ein Autounfall. Seine Tochter, die noch nicht volljährig war, musste dadurch zu ihm ziehen, was beiden Parteien nicht so sehr gefiel.
Ryan gab sich wirklich Mühe, aber Nora machte es ihm nicht ganz einfach.
Nein, sie stellte sich schrecklich stur und beharrte weiterhin auf ihr Technik Gehabe.
Ryan verstand sie nicht. Er wusste doch noch, von früher – ganz in den Anfangszeiten – dass sie sehr kreativ war, gerne malte und schon in Kindesjahren mit ihrer klaren, hellen Stimme das Haus mit ihren selbst gedichteten Liedchen erhellte. Das schien sich nun alles geändert zu haben.
Lieber hatte Nora ihre riesigen Kopfhörer auf und dröhnte sich mit Musik zu, anders konnte Ryan es gar nicht mehr nennen.
„Also...Luke, Mikey – ich darf doch Mikey sagen oder?“
„Sie dürfen“, bestätigte der Rothaarige grinsend.
„Schön, dann dürft ihr Ryan zu mir sagen. Also, kommen wir zu den ganz normalen, langweiligen Fragen...Wie kommt ihr mit dem Ruhm zurecht? Habt ihr damit Probleme? Ist eure Freundschaft noch die gleiche wie zu Anfang?“
„Hm, dass ist...“, begann Luke, stoppte dann aber.
„Das ist ne schwierige Frage“, setzte Mikey ein. „Ich meine...Mann, wo sind die leichten Fragen?“
Lachen erfüllte den kleinen Raum und Ryan schob alle Gedanken an seine halbwüchsige, aufmüpfige Tochter beiseite. Das hier war sein Job, dass was er gerne tat.
Ach was, er liebte es das zu tun!
Der Blonde der beiden fuhr sich kurz durch die Haare, eine mehr automatische Geste, die ihm selbst beinahe nicht mehr aufzufallen schien. „Ich denke, wir kommen mit dem Ruhm...gut zurecht. Klar, es war...und ist immer noch, der Wahnsinn, dass wir jetzt in dem Moment tatsächlich hier sitzen und sich Leute für uns, unsere Musik interessieren. Ich denke, daran hat am Anfang niemand von uns geglaubt.“
„Hm, Ashton vielleicht ein bisschen“, neckte Mikey seinen nicht anwesenden Bandkameraden.
Luke lachte wieder und trank einen kurzen Schluck aus der Wasserflasche. „Du weißt schon was Ash tun wird, wenn er das gerade hört oder?“, kicherte er.
Michael riss die Augen auf und beugte sich unwillkürlich etwas vor. „Ashton, wenn du das noch hörst: Nimm deine Griffel von meinem Lieblingsjoghurt!“
Wieder lachten alle Anwesenden und Ryan bemerkte, wie er in seiner Arbeit aufging. Ein kurzer Blick auf den Laptop vor ihm und-... Er stutzte.
Beugte sich näher vor.
Das Lachen verklang langsam wieder und die Jungs redeten weiter.
„Ich denke, unsere Freundschaft ist nicht mehr die selbe wie zu Anfang. Wir sind...dazu haben wir schon zu viel durchgemacht. Wir sind wirklich zusammengewachsen, nicht nur als Band.“
„Ja“, stimmte Luke dem Rothaarigen zu, „zum einen sind wir natürlich eine Band, aber andererseits sind wir auch alle beste Freunde, mehr wie...ja, wie Brüder, würde ich sagen. Klar streiten wir uns auch, aber nie wirklich heftig.“
Ryan hatte eher nebenbei zugehört, er starrte immer noch auf den Bildschirm und tippte hektisch etwas darauf herum.
„Ryan?“
Mikey und Luke tauschten einen verwirrten Blick. „Ladys und Gentlemen, ich denke wir werden unser Programm kurz unterbrechen müssen. Wir sind gleich wieder da!“
Ein kurzes Piepen ertönte und Ryan stieß erleichtert die Luft aus, bevor er wieder zu den beiden Jungen vor ihm sah, die nun noch verwirrter drein sahen.
„Tut mir Leid, Jungs, wir haben hier gerade ein technisches Problem. Ich ruf schnell unseren Techniker an-...“
Siedend heiß fiel dem Radioreporter wieder ein, dass Dave heute seinen freien Tag hatte.
„Verdammt...“, grummelte er und scrollte durch die Kontaktliste seines Handys.
So ziemlich alle vom Radiosender hatten zurzeit Sommerurlaub. Nur Ryan verzichtete so oft wie möglich auf Urlaub, er wollte nichts von seiner Arbeit verpassen.
Urlaub? Ha!Wer brauchte sowas schon?
Frustriert biss Ryan die Zähne zusammen. Warum war nie jemand da, wenn er mal jemanden brauchte?
Kein einziger Techniker, der das hätte richten können war gerade hier. Ryan war allein im Gebäude, eigentlich hätte er schon Feierabend machen dürfen, aber er machte gerne Überstunden und das Management hatte nichts dagegen, weil es ihnen sowieso an Leuten fehlte und Ryan seine Arbeit sehr gut machte.
Aber wen sollte er jetzt-...
„Nora!“, entkam es ihm.
„Was?“, erkundigte Luke sich verwirrt, während Ryan aufgeregt seine Kontaktliste durchsuchte.
„Meine Tochter“, erklärte er. „Sie kennt sich mit dem Technik Zeug ganz gut aus und ist im Moment die einzige, die ich anrufen kann.“
„Wie alt ist sie?“, fragte Mikey.
„17.“
Endlich hatte er den Namen seiner Tochter gefunden und tippte schnell darauf, bevor er sich das Handy ans Ohr hielt und ungeduldig wartete, bis jemand am anderen Ende abnahm.
„Dad? Was ist los?“, ertönte da auch schon Noras helle Stimme. Sie klang gelangweilt.
„Hey Nora, du kennst dich ja mit dem Technik Zeugs ganz gut aus, nicht wahr? Wir haben hier gerade ein kleines Problem im Studio und ich kann keinen Techniker anrufen.“
„Und was willst du jetzt von mir?“, erkundigte Nora sich mies gelaunt.
„Kannst du nicht vorbeikommen und dir das mal ansehen? Ich bin mitten in einem Interview, Schätzchen.“
„Nenn mich nicht so“, verlangte sie eisig und Ryan verdrehte die Augen.
„Also kommst du?“
Kurz herrschte Stille, dann ein leises Seufzen und etwas raschelte.
„Gib mir zehn Minuten...“, murmelte sie und legte dann auf.
Ryan nickte erleichtert.
„In zehn Minuten kommt meine Tochter. Ihr habt Pause, Jungs.“
Michael und Luke tauschten einen Blick und standen dann auf, um sich auf die Couch weiter hinten zu setzen.

„Wir haben schon echt Glück, was?“, raunte Michael leise und Luke zog eine Augenbraue nach oben.
„Na, dass wir jetzt hier, wer weiß wie lange warten müssen, bis die Tochter von dem Kerl angerannt kommt“, half er ihm auf die Sprünge.
Luke zuckte nur mit den Schultern. „Passiert. Wir sollten trotzdem den Jungs schreiben, dass es länger dauern wird.“
„Mach du.“
Luke zog sein Handy hervor und tippte schnell eine Nachricht an Calum ein.

Luke Hemmings / 16:37
Hey Cal, die haben hier irgendein technisches Problem oder so :/
Wir kommen also erst später


Calum Hood / 16:38
Scheiße, Mann
Wir zocken gerade, also stresst euch nicht :P
Was macht ihr jetzt?


Luke Hemmings / 16:38
Haha, danke. Wirklich. -_-'
Keine Ahnung, wir warten gerade auf die Tochter von dem Reporter
Die soll da dann irgendwas wieder hinkriegen
SIE IST 17.
Hallo? XD


Calum Hood / 16:39
Haha, echt? XD
Oh Mann, das kann ja was werden
Naja, wir warten jedenfalls auf euch, bis dann


Luke schloss das Fenster auf seinem Handy wieder und machte sich dann daran ein Spiel zu zocken, um die Zeit rumzukriegen.
Als die Tür aufging schreckten alle hoch.
Michael und Luke verdrehten sich beinahe den Hals um irgendwie zu Tür zu schauen und einen Blick auf den Besucher zu erhaschen.
Ryan sah auf und fuhr sich erleichtert durch die gestylten Haare. „Nora! Gott sei Dank, da bist du ja.“
Aha, dann war Nora wohl die Besucherin. Diese trat nun in das Sichtfeld der beiden Jungen.
Ihre langen, dunkelbraunen, fast schwarzen Haare hatte sie in einem hohen Zopf gebändigt. Sie trug ein schwarzes Tank Top und hellblaue, zerrissene Jeans. Die verdammt eng waren. Und ihr übrigens höllisch gut standen.
An den Füßen trug sie schwarze Stiefel.
Das war's.
Mehr sahen Luke und Michael nicht, auch wenn sie nichts gegen ihre Rückansicht einzuwenden hatten. Rein gar nichts.
„Ich hab doch gesagt, ich komm in zehn Minuten.“
Ihre Stimme war klar, hell und hatte etwas verdammt Verführerisches an sich. Mikey tippte hastig etwas in sein Handy und wenig später vibrierte Lukes Handy.

Michael Clifford / 16:50
Die ist verdammt heiß. Auch wenn ich sie nur von hinten sehe.
Scheiß drauf.


Luke musste grinsen und wollte schon fast antworten, als das Mädchen sich umdrehte und die beiden ansah.
Ihre Augen waren eisblau, ein anderer Vergleich fiel Luke gar nicht erst ein. So ein helles Blau hatte er noch nie gesehen, obwohl er selbst relativ helle Augen hatte.
Von vorne sah sie mindestens genauso gut aus, wie von hinten. Ein paar Strähnen ihrer Haare fielen ihr über die linke Seite ihres Gesichts, die sie nun verärgert weg pustete. Ihre Gesichtszüge waren fein, ihre helle Haut beinahe makellos. Ihre Lippen formten sich langsam zu einem schiefen Grinsen und sie stemmte eine Hand in die Hüfte.
Jetzt konnte man erkennen, dass Nora Golden ein Top von Green Day trug.
„Wer seid ihr denn?“, fragte sie und plötzlich wirkte sie viel freundlicher als zuvor noch im Umgang mit ihrem Vater.
„Das sind Luke und Michael von 5 Seconds of Summer. Eine sehr erfolgreiche Band“, erklärte Ryan.
Nora drehte sich halb zu ihrem Vater um und schien ehrlich genervt. „Dad, ich denke die beiden können sich auch selbst vorstellen.“ Dann richtete sie den Blick wieder auf die beiden Jungs und lächelte zögernd.
„Hey, ich bin Nora Golden. Freut mich euch kennenzulernen.“
„Michael Clifford.“
Luke brauchte einen Moment um sich von den eisblauen Augen losreißen zu können und starrte dann wieder auf sein Handy. „Luke Hemmings“, murmelte er schließlich.
„Und ihr seid also von 5SOS? Cool. Ach ja, Dad. Wo ist das Problem?“
Ryan schien erleichtert, dass seine Tochter sich nun endlich wieder dem eigentlichen Problem zuzuwenden schien. Luke war auch sehr erleichtert.
Er konnte irgendwie nicht klar denken, wenn Nora seine Aufmerksamkeit auf ihn richtete.
Gott, er war so erbärmlich!
Michael stieß ihm leicht den Ellbogen in die Seite und raunte dann leise: „Hey, was war das denn eben?“
Luke zuckte nur mit den Schultern, schwieg sich jedoch aus und starrte weiterhin stur auf sein Handy. Michael gab es nach einer Weile auf, etwas aus seinem besten Freund rauszukriegen und beobachtete stattdessen Nora und Ryan.

Nora hatte keine Ahnung was mit diesem Hemmings-Typen los war, da er so abweisend reagiert hatte, aber sie versuchte nicht darüber nachzudenken. Auch wenn er wirklich sehr, sehr gutaussehend war.
Das tut jetzt nicht wirklich was zur Sache, Nora, beschwor sie sich in Gedanken.
Die beiden Jungs, die auf der Couch saßen, in den Hintergrund schiebend, setzte Nora sich auf den Drehstuhl ihres Vaters.
Eine Weile – vielleicht zehn Minuten – saß sie da und tippte auf dem Laptop herum, steckte Kabel ein und aus, bis sie das Problem gelöst hatte.
Allerdings nicht gänzlich.
Weitere fünf Minuten vergingen, dann stand Nora wieder auf und alle Blicke im Raum richteten sich auf sie. Ihr Blick lag immer noch auf dem Bildschirm.
„Ich hab getan was ich konnte. Kann sein, dass es nochmal Probleme macht, ich weiß es nicht.“
Luke stöhnte genervt und Nora warf ihm einen kurzen verärgerten Blick zu, bevor sie sich auf ihren Vater konzentrierte.
„Dann bleib bitte noch bis zum Ende des Interviews hier, wenn etwas passiert, dann kannst du-...“
„Hallo, geht’s noch?! Ich bleib ganz bestimmt nicht hier und warte bis du mit diesen Rockstars fertig bist!“, empörte sie sich sofort.
Michael und Luke tauschten einen kurzen Blick und grinsten breit.
„Du wirst, junge Dame. Du wohnst in meiner Wohnung und ich bin dein Vater. Bleib hier.“
Nora biss die Zähne zusammen und verschränkte die Arme vor der Brust. „Was ist mit dem Hund?“
„Candy kommt allein zurecht. Was macht sie überhaupt gerade?“
Nora schien kurz zu überlegen, dann strich sie sich seufzend eine Haarsträhne hinter die Ohren. „Ach was soll's, wenn ich schon hier bin...“, murmelte sie und richtete sich dann etwas auf.
„Candy ist ganz brav“, redete Ryan unbeirrt weiter.
„Dad, der Hund schläft schon wieder in der Dusche! Von wegen brav!“, platzte es aus ihr heraus.
„In der Dusche?“, prustete Michael los und setzte sich wieder auf den Stuhl, den er während des Interviews benutzt hatte.
„Ja, in der Dusche. Das macht sie aus irgendeinem Grund ständig.“ Nora verzog leidend ihren hübschen Mund.
Luke kam langsam nach und setzte sich auf den Platz neben Michael.
Ryan seufzte. „Du musst Candy nur aufwecken und ihr sagen, dass sie rausgehen soll. Sie ist doch ganz brav-...“
„Brav? Ist das dein Ernst, Dad?“ Nora funkelte ihn finster an. „Candy hasst mich. Wenn ich sie schief ansehe fängt sie an zu knurren und ich wette, dass sie mich wahnsinnig gerne zum Frühstück fressen würde...“
„Ein Hund? Der hat an dir doch nichts außer Haut und Knochen...“, murmelte Luke leise, was natürlich nicht unbemerkt von den anderen blieb.
Nora musterte ihn kurz und entschied sich dann nicht so zickig zu sein und zumindest zu versuchen, freundlich zu sein.
„Doch, dieses Monster ganz sicher. Bestimmt würde sie meine Knochen als Spielzeug verwenden oder so, was weiß ich...“
Luke sah sie skeptisch an und einen Moment lang war sie wie gebannt von seinen unglaublich blauen Augen.
„Was ist das für ein Hund? Ein bösartiger Chiwawa?“, fragte Michael belustigt.
Nora seufzte. „Nein, leider nicht. Candy ist eine deutsche Dogge. Die mir ungefähr bis zur Schulter geht. Das Vieh macht mir ungelogen Angst.“
Mikey kicherte los, während Luke sein Grinsen versteckte, indem er auf seine Hände blickte.
„Wie auch immer“, machte Ryan wieder auf sich aufmerksam. „Machen wir mit dem Interview weiter. Nora, setz dich bitte...einfach neben die Jungs.“
Die Dunkelhaarige seufzte und ging um den Tisch herum, wo sie sich dann neben Luke setzte, da neben Michael kein Platz mehr war.
„Legt los.“
Mikey grinste sie fröhlich an und sie konnte nicht anders, als es zu erwidern. Luke starrte stur geradeaus.

Ryan begann das Interview wieder und Nora beschäftigte sich mit ihrem Handy.
Luke blieb ziemlich wortkarg und ließ Michael das meiste beantworten. Er konnte sich einfach nicht richtig konzentrieren, wenn dieses Mädchen direkt neben ihm saß.
Er mochte sie nicht. Sie benahm sich wie eine schreckliche Zicke, zumindest ihrem Vater gegenüber und wenn sie dann mit ihm oder Mikey sprach, war sie plötzlich wieder ganz nett.  
Besagte Zicke stand plötzlich auf und ging hinter ihm vorbei, bis sie dann neben Ryan stehen blieb und sich vorbeugte, um auf den Bildschirm zu sehen.
Luke stoppte mitten im Wort und starrte sie einfach nur an. Sie bemerkte es nicht, ebenso wenig wie die Tatsache, dass sie den Jungen gerade einen ausgezeichneten Blick in ihr Dekolletee gewährte.
Michael schien das ebenfalls nicht mitzukriegen, denn er sprang unbekümmert für Luke ein und plapperte weiter.
Nachdem Nora ein paar Mal auf dem Bildschirm herum getippt hatte, schien sie zufrieden zu sein und begab sich leicht lächelnd wieder auf ihren Platz.
Der Blonde fing sich wieder und trank einen Schluck aus seiner Wasserflasche.
Ganz ruhig, Hemmings. Du bist 19 Jahre alt und das Mädchen bringt dich nicht aus der Ruhe. Du kannst sie noch nicht mal leiden, redete Luke sich in Gedanken gut zu, was mehr oder weniger funktionierte. Obwohl sie verdammt heiß ist.
Als das Interview endlich vorbei war, war er versucht erleichtert aufzuatmen.
Nora erhob sich. „Gut, dann geh ich auch wieder. Bis später, Dad. War nett euch zu treffen, Jungs.“
Sie lächelte ihnen flüchtig zu und verschwand dann durch die Tür.
„Ich muss kurz was erledigen“, verkündetet Michael und rannte der Dunkelhaarigen hinterher.
Luke beobachtete durch die Glasscheibe hindurch wie sie sich unterhielten. Michael sagte etwas und Nora warf den Kopf zurück und lachte. Dann nahm sie schmunzelnd sein Handy entgegen und tippte etwas darauf herum.
Michael kam mit einem strahlenden Lächeln wieder herein und sah zu seinem Bandkollegen. „Kommst du, Luke?“
„Mhm...“
Der Blonde erhob sich und die beiden verabschiedeten sich von Ryan, bevor sie dann tatsächlich entlassen waren.
„Stell dir vor, Luke, ich hab tatsächlich ihre Handynummer gekriegt!“, fing der Rothaarige auch schon an, kurz nachdem die Tür hinter ihnen zugefallen war. „Ich hab's einfach drauf, gib es zu!“
Luke murrte etwas Unverständliches und Michael schubste ihn leicht. „Komm schon, gib's zu!“
Dem Leadsänger entkam ein Lachen und er verdrängte das seltsame Mädchen mit den Stimmungsschwankungen aus seinen Gedanken.
„Vielleicht hast du es tatsächlich ein bisschen drauf, ja.“
„Wohoo!“ Michael riss die Arme in die Höhe und Luke lachte daraufhin nur noch mehr, die seltsamen Blicke der Leute waren den beiden gerade egal.
„So, jetzt will ich aber nach Hause.“
„Ich auch. Ich hab Hunger.“
„Du hast immer Hunger, Luke.“
„Ich weiß.“
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