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Drachenmeister

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Cecil Goblez Kain OC (Own Character) Rosa
22.09.2015
13.05.2017
7
7.405
 
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22.09.2015 1.355
 
Ich wollte mal eine Geschichte zu meinem absoluten Liebling aus Final Fantasy machen. Ich hoffe sie gefällt euch.
Die Geschichte hat nichts mit der Fortsetzung von FFIV zu tun. Alle Handlungen sind von mir erfunden. Also nicht wundern wenn euch etwas komisch vorkommt ^^



Kapitel 1 Alte Freunde

MILLY:
„Älteste ihr habt mich gerufen?“, ertönte eine Stimme.
„Milly. Setz' dich mein Kind ich muss etwas Wichtiges mit dir besprechen.“, antwortete eine ältere Dame am anderen Ende des Raumes.
Milly tat wie geheißen. Sie war nervös. Waren es dieses mal gute Neuigkeiten oder wieder schlechte? In letzter Zeit gab es nur noch schlechte Neuigkeiten. Wenn das so weiter ging waren sie alle dem Untergang geweiht.
„Wir haben ihn gefunden.“, verkündete die Älteste.
Zuerst begriff Milly nicht wovon die Älteste da sprach, dann jedoch hellte sich ihre Miene auf.
„Wirklich? Wo? Wann kommt er zu uns?“, sprudelte es aus ihr heraus.
„Du wirst ihn holen müssen. Er weiß noch nichts von seinem Schicksal. Begib dich zur Burg Baron. Frage nach einem Kain Highwind. Nur mit ihm sollst du sprechen und mit niemand sonst! Beeil dich Kind! Die Zeit läuft uns davon.“, erklärte die Älteste.
„Kain Highwind.“, murmelte Milly um sich den Namen besser einzuprägen. „Ich bin schon weg!“
Eilig verließ sie die Höhle. Burg Baron also. Das war ziemlich weit weg. Sie musste fliegen um dorthin zu gelangen. Es war ihnen eigentlich verboten zu fliegen. Doch unter diesen Umständen musste sie einfach eine Ausnahme machen.
„Ok Kain Highwind. Wer auch immer du bist ich werde dich finden.“, sagte sie entschieden.

CECIL:
In Baron ging es zur Zeit drunter und drüber. Alle bereiteten sich auf das große Fest vor, dass am nächsten Tag stattfinden sollte. Es war der Tag an dem Frieden auf der Erde einkehrte und Cecil und Rosa König und Königin von Baron geworden waren. All dies war nun ein Jahr her.
Cecil lief durch die Stadt und half hier und da ein wenig bei den Aufbauarbeiten mit. Er war der Meinung, dass ein guter König auch mithelfen sollte anstatt nur zuzusehen. Aber so wirklich freuen konnte er sich nicht.
Schon seit einem Jahr hatte er seinen besten Freund Kain nicht mehr gesehen. Dieser war ohne ein Wort verschwunden. Auch sein Bruder fehlte. Golbez hatte sich entschieden bei den Lunariern zu bleiben. Seine anderen Freunde waren in ihre Heimat zurückgekehrt. Von Zeit zu Zeit fühlte er sich ein wenig einsam.
Niedergeschlagen lief er gegen Abend zurück zum Schloss. Rosa bemerkte sofort, dass Cecil etwas auf dem Herzen hatte.
„Was ist los?“, fragte sie ihn.
„Nichts alles gut.“, murmelte er nur und ging zum Fenster.
Rosa trat zu ihm und legte ihre Hände um seinen Arm.
„Cecil bitte sag es mir.“, bat sie.
Cecil seufzte.
„Ich.... ich wünschte einfach nur Kain, Golbez und die anderen wären morgen bei der Feier dabei.“, gestand er schließlich.
„Wir haben sie alle ein Jahr lang nicht gesehen. Es wäre tatsächlich schön sie alle wieder zu sehen.“, stimmte Rosa ihm zu.
Sie standen noch eine ganze Zeit lang am Fenster und unterhielten sich. Danach gingen sie zu Bett um für den morgigen Tag ausgeruht zu sein.

MILLY:
In der Zwischenzeit hatte Milly Baron erreicht.
//Soweit so gut. Jetzt muss ich nur noch diesen Kain finden.//, dachte sie.
Die Bewohner sahen sie skeptisch an als sie auf sie zu schritt.
„Entschuldigung, dass ich sie so spät noch belästige aber ich muss wissen wo ich einen gewissen Kain Highwind finden kann.“, erklärte sie.
„Keine Ahnung aber wie wäre es mit mir?“, fragte ein großer dicklicher Mann mit Glatze und trat auf sie zu.
Sie wisch zurück. Der Mann drängte sie an die Mauer.
„Ich.... bitte..... könnten sie....“, begann Milly und versuchte sich zu befreien.
„Komm schon. Was hast du denn?“, fragte der Mann mit einem bösen Grinsen.
Da schob sich plötzlich eine Sperrspitze zwischen ihnen und blieb knapp unter dem Kinn des Mannes stehen. Dieser zuckte zurück.
„Lass sie gehen! Sofort!“, befahl eine Stimme.
„I... ich wollte nur....“, stammelte der Mann und verdrückte sich so schnell wie er konnte.
Milly atmete erleichtert auf. Dann wandte sie sich an ihren Retter. Er war in einer indigofarbenen Dragoon-Rüstung gekleidet und sehr groß.
„Ich danke dir. Den Kerl wäre ich nie losgeworden.“, bedankte sich Milly.
„Keine Ursache.“, kam es von ihrem Gegenüber.
Seine Stimme hatte einen wunderschönen Klang und hinterließ bei Milly für kurze Zeit eine Gänsehaut. Sie versuchte dies zu ignorieren.
„Ähm.... vielleicht kannst du mir weiter helfen. Ich suche einen gewissen Kain Highwind.“, sagte sie dann.
Ihr Gegenüber schien zunächst überrascht.
„Steht vor dir.“, sagte er dann.
Endlich! Gefunden!
„Perfekt! Ich möchte dich bitten mit mir zu kommen. Es ist dringend und nur du kannst mir helfen.“, erklärte Milly.
Kain verschränkte die Arme.
„Und warum ausgerechnet ich? Ich kenne dich nicht.“, entgegnete er.
„Das erkläre ich dir unterwegs.“, meinte Milly.
Kain wandte sich ab.
„Nein. Ich komme nicht mit. Ich habe hier etwas zu erledigen und leider keine Zeit für..... was auch immer du willst.“, sagte er.
Milly überlegte fieberhaft was sie ihm sagen sollte. Hier mitten in der Stadt konnte sie es ihm nicht sagen. Es wäre einfacher gewesen wenn er direkt mitgekommen wäre. Sie musste sich etwas einfallen lassen. Da kam ihr eine Idee.
„Überleg' es dir noch mal. Ich bleibe eine Weile in der Stadt.“, sagte sie und zog von dannen.
Unterwegs arbeitete sie in Gedanken schon an ihren Plan.

KAIN:
Kain sah der mysteriösen Unbekannten nach. Ihr langes blau golden schimmerndes Haar wurde vom Wind zerzaust. Schließlich schüttelte er den Kopf und begab sich zur Burg. Er hatte jetzt keine Zeit sich über die seltsame Bitte der Unbekannten den Kopf zu zerbrechen.
„Ich möchte den König sprechen.“, sagte er zu den Wachen m Tor.
Einer von ihnen eilte hinein. Nach einiger Zeit kam er wieder und ließ Kain eintreten. Im Eingangsbereich stand Cecil bereits. Sichtlich genervt da er geweckt wurde. Seine düstere Miene verwandelte sich jedoch schnell in Verwirrung als er Kain erblickte.
„Kain?“, fragte er ungläubig.
„Ich freue mich auch dich wieder zu sehen Cecil.“, erwiderte sein Gegenüber.
„Seit wann bist du....?“, begann Cecil.
„Gerade eben.“, unterbrach ihn Kain.
„Männer sind so steif. Ihr habt euch ein Jahr lang nicht gesehen wie wäre es mit einer Umarmung?“, ertönte da eine vertraute Stimme.
In der Tür stand Rosa.
„Wir brauchen weder eine Umarmung noch viele Worte nicht wahr Kain?“, fragte Cecil und grinste nun.
„Ganz genau.“, antwortete Kain.
Dann wurde Cecil ernst.
„Du hast mir einiges zu erzählen. Wieso bist du einfach spurlos verschwunden? Ich hab mir Sorgen gemacht!“, rief er.
„Ich habe euch eine Nachricht hinterlassen.“, entgegnete Kain.
Eine Zeit lang mussten die beiden anderen überlegen. Dann fiel Rosa etwas ein.
„Das könnte das Papier gewesen sein, das Palom zum Feuer machen letztes Jahr gebraucht hat. Er hatte erwähnt es sei ein Brief. Hatte aber nie gesagt von wem. Irgendwann haben wir es dann aufgegeben zu fragen und schließlich vergessen.“, erklärte Rosa.
Kain stöhnte auf. Die Rotznase also! Das konnte doch alles nicht wahr sein!
„Das erklärt einiges.“, murmelte Cecil.
Stille trat ein. Dann brachen alle drei in Gelächter aus.
„Das was du uns zu erzählen hast kann bis morgen warten. Dein altes Zimmer ist noch frei. Du kannst es gerne wieder haben.“, sagte Cecil schließlich nachdem sie sich wieder beruhigt hatten.
Kain nickte.
„Danke. Ich bin auch schon todmüde von der Reise.“, meinte er.
Er verabschiedete sich von Cecil und Rosa und ging hinauf zu seinem alten Zimmer. Es kam ihm etwas merkwürdig vor. Früher war ihm jedes mal ganz anders geworden wenn er Cecil und Rosa zusammen gesehen hatte.
Doch dies hatte sich nun verändert. Es machte ihm kaum noch etwas aus und zum ersten mal freute er sich für beide. Der Abstand schien genau das Richtige gewesen zu sein. In seinem Zimmer angekommen zog er sich aus und ließ sich sofort aufs Bett fallen. Er war froh endlich mal wieder auf einem weichen Bett zu liegen.
Sofort schlief er ein und träumte sogleich, wie auch schon in den letzten Nächten davor, von einem wunderschönen Drachen. Dessen Schuppen in allen Farbnuancen des Blau, Gold und Weiß schimmerten. Seine goldgrünen Augen sahen ihn erwartungsvoll an.
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