Das Spiel des Leben [GoL]

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
21.09.2015
21.02.2019
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Ein Teil der Macht


Schwarzer Schleim: "Gib mir deine Kraft und werde eins mit mir. Viele ehemals Gefallene verlangen nach dir. Sie schreien du seist würdig."
Während der schwarze Schlammberg zu Fain in seiner verzerrten, grotesken Stimme sprach, streckte er seine etwas tropfende Hand nach den angehenden Magier aus.
Urgh, ich krieg das kotzen. Wie das stinkt.
Fain reagierte nicht auf die schwarze Hand die nach ihm griff. Seine Augen tränten und seine Sinne waren von dem beißenden Fäulnisgestank wie betäubt.
Uärg, warum muss ich ausgerechnet so widerlich sterben?
Sich noch irgendwie zusammenreißend hob Fain seine Hände und formte mit dem Wankelmut ein riesiges zweihändiges Schild und richtete es in die Richtung, aus welcher der Gestank kam.
"Wie ich sehe ist dein Kampfgeist angesichts der höheren Lebensform noch nicht erloschen. Begehrst du die Kraft, durch welche du in diesem Kampf obsiegen kannst?" hallte die schwache Stimme in seinem Kopf, welche nun nicht mehr war als nur ein Flüstern.
Währenddessen wurde Fain mitsamt seinem monströs großen Schild von der schwarzen Schlammhand gegen die äußere Felswand neben dem Höhleneingang gepresst.
"Mhm." brachte er nur unter Anstrengung auf Grund des hohen Drucks und des Gestanks heraus.
"Nun, so will ich dir einen Teil meiner Macht gewähren. Möge dein Kampf siegreich sein." verstummte die Stimme langsam in Fains Kopf.
Gleich nachdem sie geendet hatte bemerkte Fain, dass er nicht mehr gegen die Felswand gedrückt wurde.
"AAAAAGH, Arthur lebt? Und er hat DIR seine Energie gegeben?!" hörte er den schwarzen Schlammberg schmerzhaft und ungläubig aufschreien.
Hey, nicht nur der Druck hat aufgehört, aber der Gestank ist auch großteils weg. Das bisschen was geblieben ist ist auch verkraftbar. Oh wow, meine Leben sind voll!
Als Fain den Schild vorsichtig verschwinden ließ um zu sehen, was vor ihm überhaupt passierte, bemerkte er, dass von der Schlammhand des Ungeheuer die nach ihm gegriffen hatte nur noch die Hälfte dampfend zurückgeblieben war. Zudem umgab ihm in einem drei Meterradius eine Art hell leuchtendes Lichtschild, welches offenbar für die Verstümmelung des Schlammmonsters zuständig war, da immernoch einige schwarze Schlammtropfen darauf wegbrannten.
Eine Systemnachricht ploppte zügig vor ihm auf.
"
Arthur, Oberhaupt der Paladine, hat dir ein Teil seiner Macht verliehen.

Entfernt den Zustand Unterdrückt und Blutvergiftung.

+ 900 % Attribute
+ 1500 Resistenzen gegen alle Magiearten
+ 2000 Rüstung

'Aura des heiligen Schimmers' erhalten.

Fähigkeit 'Böses versiegeln' erhalten.


Aura des heiligen Schimmers:
Reflektiert 15 % aller feindlichen Angriffe auf den Gegner zurück. (50 % gegen Kreaturen des Bösen)
Erhöht Schaden gegen Böses um 50 %.

Böses versiegen:
Versiegelt eine ausgewählte böse Kreatur mit ≤ 25 % Leben in ein Gottesgefäß.


Verbleibende Dauer: 59 Minuten, 42 Sekunden
"

Holy Quacamoly, ich bin damit ja fast unbesiegbar.
Gerade als Fain sich über seine Buffs zu freuen begann traf ihn etwas stark von der Seite und er wurde wie eine Kanonenkugel in einen der umliegenden hundert Meter hohen Bäume geworfen, welcher daraufhin wie ein Zahnstocher wegknickte.
Hust, hust.
Hustend hielt sich Fain eine Hand vor den Mund. Als er sich schmerzhaft aufrappelte und nachsah, warum die Innenseite seines Mundes so heiß war, sah er Blut in seiner Handfläche kleben.
Mist, ich hab die Situation wieder zu sehr gehypt und war unachtsam. Das Vieh hat aber einen ordentlichen Schlag drauf.
Als er besorgt in die obere rechte Ecke schielte sah er erleichtert, dass er weniger als fünfzehn Prozent seiner Leben durch den Angriff verloren hatte. Zudem schien es den Fäulnismoloch nicht viel besser zu gehen als ihm, da nun seine zweite Hand beinah vollständig weggebrannt war. Schnell merkte Fain jedoch, dass sich seine bereits verletzte Hand auch leicht zu regenerieren begann.
Mist, so kann ich ihn wohl nicht so leicht besiegen. Er ist zwar durch seine eigenen Angriffe auf Grund meiner Aura auf ungefähr 68.000 Leben gesunken, aber um ihn versiegeln zu können muss ich noch etwas über 50.000 Schaden anrichten. Zudem scheint bei ihm Schaden an seinem Körper nicht sonderlich viel zu bringen.
Im Gedanken versunken wurde Fain ruckartig nach unten gerissen. Aus dem Boden waren erneut schwarze Schlammhände gekommen und zerrten ihn nun zu Boden, während einige spitze, in schwarzem Schlamm getränkte Waffen aus den Boden auf ihn zuschossen.
Ein Speer bohrte sich durch seine linke Wade, ein Schwert schnitt seitlich leicht an seinem Bauch entlang und ein fliegendes Messer verfehlte seine Kehle nur um Haaresbreite.
Erneut schuf Fain ein unhandliches Schwert in seiner rechten Hand, schnitt schnell die ihn festhaltenen Hände ab und setzte sich in Bewegung.
Das war knapp, fast hätte er meine Kehle erwischt. Ich will gar nicht daran denken, was mir das Spiel dann für einen Debuff gegeben hätte. Verflucht tut mein linkes Bein weh. Der Speer war nur kurz und es war ein direkter Durchstich, aber an dem höllischen Schmerz ändert das trotzdem nichts.
Die Zähne zusammenbeißend zwang er sich halbwegs normal zu laufen und setzte sich in die Richtung des Fäulnismolochs in Gang. Als er bei ihm angekommen war sah er, wie sich dessen nun vollständig regenerierte Hand in ein Schatten verwandelte, während sie in einem unnatürlichen Tempo auf ihn zuraste. Im letzten Moment schafft es Fain sich noch zu Boden zu werfen.
Zzzsch.
Über im war der Teil der Hand, welcher seine Aura berührt hatte, erneut mit einem Zischen weggebrannt und mit ihr weitere 1.500 Leben von Gherreo.
Aus dem liegen drückte sich Fain mit seinen nun massiv erhöhten Attributen ab, sodass er einige Meter nach oben und auf den Fäulnismoloch zuflog.
Er formte die ihm vertrauteste Waffe die er effektiv einsetzen konnte und schlug mit einem großen Vorschlaghammer in einer atemberaubenden Geschwindigkeit gegen das schlammige Äußere des Monsters.
"AAGH, MENSCH, DU WEIßT NICHT WAS DU TUST!" brüllte der Fäulnismoloch schmerzerfüllt, was wunderbar mit einer roten - 11.087 unterlegt wurde.
Fain: "Ich weiß sehr wohl was ich tue!"
Gerade als Fain noch einmal nachsetzen wollte traf ihn ein schwarzer Schatten von der linken Seite und er wurde erneut wegkatapultiert und knallte in grob zwanzig Meter Höhe gegen die Felswand eines in der Nähe befindlichen Berges.
Während er sich aus der menschlichen Form, welche durch ihn in die Steinwand gestempelt wurde, mit schmerzverzerrten Gesicht herauszog, sah er, dass seine Leben nun auf 50 % gesunken waren.
Mist, so langsam wird das knapp Ich weiß halt doch nicht wirklich was ich tue. Wenn ich das von hier richtig erkenne hat das Ding noch 53.500 Leben, also wie ziehe ich ihm noch 36.000 Leben für die Versiegelung ab ohne selbst hops zu gehen?!




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