Maya und Domenico - Flitterwochen in Sizilien

von TivaGirl
GeschichteRomanze / P16
Domenico Manuel di Loreno Maya Fischer
20.09.2015
20.09.2015
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Mit Freudentränen stiegen wir in den traditionellen sizilianischen Karren mit der schnörkeligen „Just Married“ Aufschrift.
Nicki ließ mir den Vortritt, jedoch ließ er meine Hand dabei nicht los. Die Autotüren schlugen zu und wir waren endlich allein. Die Fahrerkabine war von uns abgetrennt und wir waren unterwegs zum Strand. Wir hatten weit abseits von all dem Trubel ein kleines Häuschen gemietet, ähnlich wie damals, als wir in der leeren Fischerhütte waren, als ich spontan nach Sizilien gekommen war.
Domenico zog mich so  eng es ging an sich heran. Er schob seine Hand sachte unter mein Kinn und drehte meinen Kopf so, dass ich ihn nun ansah. Seine Stirn lehnte an meiner und seine Eisblauen Augen flirrten mich an. Wie immer verlor ich mich in ihnen, während ich seinen warmen Atem auf meinen Lippen spürte. „Me principessa, me mugghieri“, flüsterte er an meine Lippen, „jetzt kann nichts mehr zwischen uns kommen.“, beendete er den Satz mit geschlossenen Augen. „Ich liebe dich.“, flüsterte ich ebenfalls und lehnte meinen Kopf in seine Hand, um ihm zu zeigen wie sehr ich mich nun nach seinen Lippen sehnte. Er verstand mein Stilles verlangen und legte seine Lippen sanft auf meine. Der mir so vertraute Geruch von Sonne, Meer und Tabak stieg mir in die Nase und verursachte ein Kribbeln in meinem Körper. Zeitgleich schmeckte ich die süßen Lippen meines Mannes. Nicki - mein Mann, ich konnte es noch gar nicht glauben. Ich rutschte noch näher zu ihm und vergrub meine eine Hand in seinem, heute ausnahmsweise mal gestyltem, wuscheligen Haar. Die andere Hand ruhte sanft an seinem Hals. Meine Lippen verschmolzen mit seinen, es war mehr als nur ein Kuss, es war ein Versprechen. Ein Versprechen, das bewies, dass wir mit unserer verkorksten Vergangenheit abschlossen und uns eine gemeinsame Zukunft aufbauten. Nicki öffnete vorsichtig die Lippen und leckte mit der Zunge über meine, nun ebenfalls geöffneten, Lippen. Mit einer Hand an meiner Hüfte und der anderen Hand in meinen Haaren, zog er mich so eng an sich ran wie mein bauschiges Hochzeitskleid zuließ. Es war ein wunder das der ganze Tüll überhaupt in das kleine Auto passte. Unsere Küsse wurden immer intensiver und ich verlor langsam  aber sicher die Kontrolle. Seine Küsse waren so gewaltig, dass er die absolute Kontrolle über mich hatte. Als seine Zunge meine berührte, stieß ich ein leichtes Seufzen aus und versank tiefer in den Küssen. Unsere Zungen streichelten sich und es fühlte sich an als würde Feuer auf unseren Lippen brennen. Doch es tat so unglaublich gut. Plötzlich hielt der Wagen an. Wir waren an unserem Häuschen angekommen. Wir lösten uns voneinander und sahen uns tief in die Augen. Nicki öffnete die Tür auf seiner Seite und trat aus, daraufhin hielt er mir seine Hand entgegen. Natürlich nahm ich sie entgegen, doch bevor ich einen Schritt aus dem Wagen machen konnte, waren seine Hände jedoch schon an meiner Hüfte und hoben mich federleicht auf den Boden. Wir gingen gemeinsam zu unserem kleinen Strandhäuschen. Es war sehr abgelegen, keine Menschenseele war aufzuspüren. Wir betraten den Strand und gingen auf das Häuschen zu. Ich zog meine weißen High-Heels aus und lief Richtung Meer. Vorsichtig hob ich mein Kleid an und lies das Wasser meine Füße umspielen, während der Wind warm durch meine Haare säuselte. Ich spürte Nickis Hände, die sich von hinten an meine Hüfte legten. Ich lehnte mich mit meinem Rücken an seinen Oberkörper und schloss die Augen. Nun umschloss er mich komplett mit seinen Armen. Er beugte seine Nase in meine Halsbeuge und drückte mir einen zärtlichen Kuss in den Nacken.
„Hier fühle ich mich so zu Hause.“, sprach ich zu ihm.
Seine Antwort darauf war ein weiterer Kuss an meinen Hals. Und noch einer, und noch einer. „Lass uns rein gehen.“, nuschelte er in meine Halsbeuge. Meine Sinne spielten verrückt und ich legte meinen Kopf mehr zur Seite. Ich dachte daran wie unrealistisch das alles war. Nicki im Anzug und ich im Hochzeitskleid, eng umschlungen am Strand, das hätte ich mich niemals träumen lassen. Doch so war es. Ich lehnte mich wieder vor, nahm Nickis Hand und ging mit ihm zu unserem kleinen Haus. Welches die nächsten 5 Tage uns gehören würde. Im Haus angekommen, legte ich meine Schuhe auf die Kommode neben der Tür. Nicki zog mich zu sich und streichelte mir über den Rücken. „Me principessa, ich liebe dich so sehr.“, raunte er in mein Ohr und sein Atem streifte meinen Hals. Es löste ein Gänsehaut in mir aus. „Lass mich dich nie wieder verlieren.“, flüsterte er an meinen Hals und lies sanft einen Kuss folgen. „Ich werde dich nie mehr verletzen.“, ein weiter Kuss, den er nun unter meinem Ohrläppchen platzierte. „Ich werde dich nie wieder weinen lassen.“, ein Kuss auf meine Wange. „Nie wieder.“, und ein Kuss auf meine Lippen. Es war ein wahres Feuerwerk an Gefühlen. Dieser Kuss war so aufrichtig, ehrlich und von Herzen, dass ich aus den Schuhen gekippt wär, wenn ich noch welche angehabt hätte. Mit einer flinken Bewegung hob Nicki mich hoch und ich lag in seinen Armen. Ich küsste ihn am Hals und streichelte durch sein Haar, während er mich zu Bett trug, welches mittig im Raum stand. Er legte mich darauf ab und stützte sich über mich. Unsere Lippen fanden erneut zueinander. Gleichzeitig öffnete er den Reißverschluss meines Brautkleides. Passend zum Kleid trug ich natürlich weiße Unterwäsche mit Spitze, die sich perfekt an meinen Körper anschmiegte. Nachdem das Kleid auf dem Boden landete stockte Nicki der Atem. Er sah mich eine Weile an und dann beugte er sich wieder zu mir runter. „Du bist so wunderschön, me principessa.“, hauchte er gegen meine Lippen. Meine Hände schoben ihm vorsichtig die Anzugsjacke von den Schulten, danach knöpfte ich sein Hemd auf. Es dauerte nicht lange, bis auch Domenico nur noch Boxershorts trug. Unmöglich…blau karierte Boxershorts an seinem Hochzeitstag, das war eben Nicki wie er leibt und lebt. Meine Finger glitten über seinen muskulösen Oberkörper, während auch seine Hände über meinen Körper wanderten und an jeder Stelle einen warmen Schauder hinterließen. Seine Lippen folgten seinen Händen, erst an meinen Hals, Dekolleté bis zu meinem Bauchnabel. Als seine Lippen dann wieder auf meinen lagen, entwich mir ein leises Stöhnen. Mit einer Hand in seinen Haaren und der anderen über seine Schulter hinweg auf seinem Rücken zog ich ihn noch näher an mich ran.
Es war nicht nur das erste Mal für uns beide, sondern auch das erste Mal für mich. Ich war so glücklich, es mit Nicki zu haben und es war wunderschön.
Leicht verschwitzt lag ich in seinem Arm. Mein Kopf lag an seiner Brust und ich hörte sein Herz unter mir schlagen. Er zog mich so eng wie nur möglich zu sich heran. Mit seiner freien Hand strich er mir sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Seine Hand verharrte an meiner Wange und er drückte mir einen Kuss auf die Stirn. „Ti amo, me mugghieri.“, flüsterte er. „Es hat mir so gefehlt dich Nachts an meiner Seite zu haben.“
Als antworte schlang ich meinen linken Arm um seinen Oberkörper und drückte ihm einen Kuss auf die nachte Haut.
„Und ich werde ab sofort immer an deiner Seite schlafen, damit du nie wieder unter irgendeiner Schlafstörung leiden wirst. Das versprech ich dir Nicki.“
Unser Atem und verlangsamte sich und unsere Herzen schlugen im selben Tempo.  Es war das erste mal seit Langem, dass Nicki ganz ohne irgendwelche Schlafpillen, sanft an meiner Seite einschlummerte. Und ich würde dafür sorgen, dass es ab sofort immer so sein würde.