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Wenn die kleinen Dinge fallen

von StillDoll
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Shuya Kano Tsubomi Kido
20.09.2015
21.04.2018
5
5.830
2
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20.09.2015 445
 
Prolog

Es war eine kleine schwarze Katze. Ihre Schwanzspitze war weiß und sie hatte ein rotes Band um. Ein goldenes Glöckchen hing dort dran und es klingelte jedesmal, wenn das Kätzchen sich bewegte.
Doch nun saß sie vor dem jungen Mädchen.
Es regnete leicht auf das kleine Ding hinab während das Mädchen durch einen schwarzen Regenschirm geschützt wurde.
Die Schule war gerade aus und sie war auf dem Nachhauseweg als diese Katze sich ihr in den Weg setzte.
„Mh... Hast du dich verlaufen?“, hinterfragte sie und wie als hätte das Tier sie verstanden mauzte sie einmal.
Ob es jetzt ein ja oder nein war, wusste sie jedoch nicht.
Es wurde ganz still. Bloß der Regen der auf dem Schirm nieder prasselte erinnerte daran, das die Erde sich weiter drehte.
Sie lächelte einmal sanft und kniete sich vor das kleine Kätzchen. Mit der einen Hand hielt sie ihren Regenschirm und mit der anderen kraulte sie das schwarze Kätzchen auf dem Köpfchen.
Auf einmal biss sie das Mädchen jedoch und fauchte.
„Aua...!“, machte sie und zog die Hand zurück.
„Ha! Pass auf – sie ist nicht so brav wie sie aussieht“, ertönte es vor ihr.
Das Mädchen sah nach oben und blickte in das grinsende Gesicht eines blonden Jungens.
Er war ganz nass, keinen Regenschirm, keine Kapuze...
Seine Katzenartigen Augen musterten das Mädchen.
„Wirklich... Du kannst dich ruhig erheben“, er lachte hell und das Kätzchen sprang ihm in den Arm.
„Ist es deines?“, fragte sie und betrachtete die kleine Bisswunde an ihrer Hand.
„Jap! Sie heißt Engel – witzig nicht wahr? Dabei ist sie gar kein Engel... Sie reißt ständig aus, das ist auch der Grund weshalb sie ein Glöckchen trägt, so finde ich sie leichter“, erklärte er und sie hatte sich wieder aufgerichtet.
„So... Sie ist also ausgerissen...“
Sie mauzte erneut und der Regen wurde noch ein wenig stärker.
„Mh... Ich sollte besser nach hause laufen“, meinte der Blonde und das Mädchen sah sich panisch um: „H-Hast du den überhaupt keinen Regenschirm?! Oder eine Jacke?!“
Er lachte erneut.
„Nein – aber das brauch ich auch nicht“
„D-Du kannst meinen haben“
„Unsinn... Es ist nicht weit bis zu mir nach hause“, wimmelte er ab und war trotzdem sehr erfreut über ihr Angebot.
„Na gut... Ähm... Also ich gehe dann auch mal nach hause“, meinte sie ein wenig verlegen und komplett rot im Gesicht.
„Man sieht sich!“, meinte der Junge bloß und drehte sich mit einem Ruck um und schlenderte den nasse Weg entlang.
Sie blieb zurück und ihr Blick sank sich.
Das Geräusch des Regens war nun das einzige das sie begleitete. Ihr Blick wurde immer strenger und sie sah ihm hinterher bis er verschwunden war.
„Lügner...“
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