Love STILL hurts

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Oliver Sabel
16.09.2015
16.09.2015
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Sascha Vukovic ging den Strand entlang. Die Morgensonne kitzelte auf seiner Haut. Er konnte es immer noch nicht fassen. Er befand sich in den Flitterwochen. Er. Sascha Vukovic. Der Chaot aus Zagreb. Verheiratet. Mit einem Mann. Er schüttelte ungläubig mit dem Kopf. Seit Olli in sein Leben getreten war, war es nicht mehr dasselbe gewesen, sondern Tausend- ach was Millionenmal besser. Endlich war da jemand, der für ihn da war, der nicht nur auf ein bisschen Zweisamkeit zwischendurch aus  war. Jemand, bei dem er er sein konnte. Der ihn so liebte, wie er war, und den er so liebte, wie er war. Olli war dieser Mensch. Sie hatten in so kurzer Zeit schon so viel gemeinsam erlebt. Und dieses Mal, dieses eine Mal, das wusste Sascha, war es für immer. Und wenn er sein Leben dafür geben musste. Es gab zwei Menschen in seinem Leben, für die er bereit war, zu sterben. Der eine war Olli. Der andere war der kleine Alexander. Noch so ein Mann, der in sein Leben getreten war, und es völlig auf den Kopf gestellt hatte.

„Na, hängst du schon wieder deinen Gedanken nach?“
Olli war, mit dem kleinen Alexander auf dem Arm, zu ihm aufgeschlossen. Der kleine hatte einen kleinen, weißen Sonnenhut auf, und wedelte fröhlich mit den Armen, als er seinen anderen Papa sah. Sascha nahm in von Olli entgegen.
„Ja…“, meinte Sascha nachdenklich.
Olli gab Sascha einen Kuss.
„Es ist die Realität!“, flüsterte er ihm zu.
Er wusste, dass Sascha manchmal nicht fassen konnte, wie sich sein Leben entwickelt hatte. Sie hatten einige stürmische Zeiten erlebt. Geprägt von Missverständnissen, ehemaligen Partnern, Kindern, die plötzlich auftauchten, heimlichen Verliebten, die außer Kontrolle geraten waren, und Autounfällen, die sie fast für immer getrennt hätten. Und doch waren sie beide hier. Gemeinsam. Zusammen. Mann und Mann. Zwei Väter. Und der Kleine. Sascha sah Olli misstrauisch an.
„Das glaube ich so nicht ganz. Kannst du mir das vielleicht nochmal beweisen?“
Olli gab Sascha noch einen Kuss. Sascha tat so, als würde er nachdenken. Er schüttelte den Kopf.
„Ne, immer noch nicht!“
Olli grinste.
„Mein kleiner Nimmersatt!“
Sascha setzte sein charmantestes Grinsen auf.
„Davon profitierst du aber gerade ganz schön, Schatz!“
Olli tat empört.
„Also bitte. Es sind Kinder anwesend!“
Saschas Grinsen wurde breiter.
„Warte bis heute Abend!“
Saschas Augenzwinkern jagte Olli kleine Blitze über den Rücken.
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