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Alle guten Dinge sind Drei

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
16.09.2015
10.09.2020
18
27.495
2
Alle Kapitel
41 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
11.10.2015 1.757
 
Hallo alle Zusammen =)
Soooo mein neues Kapitel ist da und es ist ein wenig länger geworden als gedacht XD
Aber ich denke das stört euch sicherlich nicht ;D

Danke Schloss Einstein und Luna für eure lieben Kommis^^
Macht immer Freude von euch zu lesen!

Viel Spass beim lesen!

LG Schlummerpieps94

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Somit vergingen die Tage.
Jeden Abend telefonierten Mia und Mounir und redeten manchmal bis spät in die Nachts über ihren Alltag.
Je mehr Zeit verging, umso mehr vermissten sie sich.
Doch sie wussten, dass sie sich einmal wieder sehen würden.
In Berlin.
Mounir war gemeinsam mit seinem Vater nach Berlin gereist um die Wohnungen zu besichtigen. Gemeinsam hatten sie dann das perfekte Wohnung gefunden.
Eine kleine Wohnung gerade in der Stadtmitte.
Und nicht weit entfernt von der Schule, die Mounir dann besuchen würde.
Mounir freute sich schon riesig auf die Zeit in Berlin und stelle sich öfters vor wie Mia und er gemeinsam die Abenden verbrachten.
Vor dem Fernseher.
Gekuschelt im Bett.
Einfach bei ihr.
Mia hatte auch schon die Kartons gepackt mit ihren Sachen und ihr Zimmer wurde daher schnell leer. Sie verbrachte noch viel Zeit mit Karla.
Sei es mit ihr in London shoppen zu gehen oder andere Städte zu besichtigen.
So vielen immer wie mehr Blätter von den Bäumen, bis schliesslich der Tag des Abschiednehmens kam.
Mounir hat es extra so geplant, dass er ein Tag vorher in Berlin ist als Mia.
Doch erzählt hatte er es ihr nicht. Er möchte sie überraschen.
Somit nimmt er Abschied von seinen Mitschülern, währenddessen sein Vater im Auto wartet.
Es wird gelacht und Tränen fliessen bei einigen Mädchen.
Gerade drückt der Coco freundschaftlich und diese wischt sich eine Träne aus dem Gesicht: "Sag Mia einen Gruss von mir, ja?"
"Mach ich." lächelt Mounir und geht weiter zu Manuel.
Beide geben sich einen freundschaftlichen Handschlag. "Machs gut Alter. Ich komm dich auch mal in Berlin besuchen."
"Aber nicht allein, ja?" lacht Mounir und sieht dabei rüber zu seiner Schwester.
Manuel lacht bloss und schüttelt zudem den Kopf: "Mal sehn."
Somit hat sich Mounir von allen verabschiedet und blickt in die Runde.
Er wird das alles vermissen.
Aber um so mehr freut er sich Mia endlich wieder zu sehn.
So geht Mounir zu seinem Vater ins Auto und winkt seinen Klassenkameraden zum Abschied.
Jetzt heisst es ab in ein neues Leben in Berlin.
Zusammen mit Mia.

Dreieinhalb Stunden dauerte die Fahrt nach Berlin.
Mounir wurden viele Tipps von seinem Vater gegeben, wie zum Beispiel welche Produkte er im Supermarkt kaufen konnte um Geld zu sparen.
"Und vergiss nicht, ich werd monatlich 500.- Euro auf dein Konto übertragen lassen." erinnert Herr Farsad seinen Sohn.
Mounir nickt müde: "Papa, dass hast du mir schon drei Mal gesagt..."
"Nur zur Sicherheit. Und Mounir: Wenn du mehr Geld braucht..."
"...hol ich mir einen Job. Ich weiss." seufzt Mounir und lächelt seinen Vater an, "Ich schaff das schon Papa." Mounir kann die Besorgnis auf dem Gesicht seines Vaters sehn.
Es wird schon hart werden, seinen Sohn so alleine zu lassen.
Herr Farsad blickt kurz zu ihm rüber.
Er war so schnell gross geworden.
Was hatten sie alles erlebt!
Layla die an MS erkrankt war.
Mounir, der Doping nahm um im Team Fit zu bleiben...
"Du kannst mich anrufen wann immer du willst ja?" sagt Herr Farsad eindringlich.
"Ja versprochen Papa."
Somit biegt das Auto nach links zur Ausfahrt.
Mounirs Herz schlägt höher als er die Aufschrift Berlin lesen kann.
Endlich sind sie hier!

...und schon standen sie im Stau.
"Kannst du nicht schneller fahren?" fragt Mounir genervt.
Er will jetzt so schnell wie möglich in seine Wohnung gehen.
Aber es lässt sich nun mal nichts machen...
"Mounir du sieht's doch das Stau ist! Da kann man nichts machen!"
"Auch nichts durchschlängen?"
"Mounir... das ist nun mal Berlin. Du kannst dich ja schon mal daran gewöhnen." lacht Herr Farsad auf, als er Mounirs angesäuertes Gesicht sieht.
Ja der Junge würde hier in Berlin auf neue Welten prallen.

Schliesslich nach einer halben Stunde Verspätung kommen die Farsad's bei Mounirs ein Zimmer Wohnung rein.
Beide tragen jeweils einen Karton hoch in den 5 Stock.
Mounir öffnet mit seinem neuen Schlüssel die Türe auf und betretet die frisch geputzte Wohnung. Der Duft nach Putzmittel liegt in der Luft.
"Das ist ja richtig sauber. Ich bin ja gespannt ob du es auch so frisch halten wirst." lacht Herr Farsad und stellt den ersten Karton auf den Boden.
Mounir lacht auch und geht die einzelnen Zimmer ansehen.
Ja es war super hier!
Sein eigenes Reich!
"Die Mounirgrotte" denkt sich Mounir schmunzelnd und geht zurück zu seinem Vater. "Holen wir noch die restlichen Sachen?"
Somit gehen sie gemeinsam die anderen Kisten holen.
Mounir ist innerlich richtig froh, dass sie die Möbel schon eine Woche vorher hierher gebracht hatten. Sonst wäre es noch mehr zum schleppen.
Auch wenn das ein gutes Muskeltraining wäre.

Nach einer Stunde sind sie fertig.
Herr Farsad muss zurück in sein Hotel in Erfurt und sitzt nun im Auto nach Hause.
Mounir steht am Gehsteg und hält seinen Kopf ins offene Autofenster rein: "Danke Papa, für alles."
Herr Farsad lächelt gerührt: "Mach mir ja keine Probleme ja."
"Versprochen."
"Und nicht, dass ich bald Grossvater werde."
"Papa! Bitte." lacht Mounir auf.
"Auch wenn ich ein super Grossvater wäre." grinst Herr Farsad vor sich her und beide müssen loslachen.
Somit verabschieden sie sich und das Auto fährt zurück nach Erfurt.
Mounir winkt ihm zum Abschied mit einem Grinsen auf seinen Lippen.
Jetzt würde sein Leben erst anfangen.
Mit Mia!
"Ich muss ja noch einräumen!" stellt Mounir entsetzt fest und rennt hoch in seine Wohnung, um alles eingeräumt zu haben wenn Mia Morgen kommen würde.
Sie würde staunen, wenn er sie am Flughafen abholen kommen wird.
Darauf freut er sich schon riesig.

In England wurde es auch Abend und für Mia wurde es die letzte Nacht in London werden.
Sie ist schon richtig nervös und kann kaum ein Auge zu machen.
Sie wälzt sich in ihrem Bett hin und her.
Bald würde sie Mounir wiedersehen!
Also... in einer Woche.
Erst dann würde er nach Berlin kommen und anschliessend die Schule dort beginnen.
Hoffentlich hatten sie auch Zeit für einander.
"Das wird schon Mia..." denkt sie sich und hört ein bekanntes vibrieren ihres Handys.
Sie öffnet die Augen und sieht ihr Handy aufleuchten.
Ist es Mounir?
Interessiert geht Mia zu ihrer Tasche am anderen Ende ihres Zimmers und nimmt ihr Handy in ihre Hände.
Ja, es war Mounir.

<Ich wünsche dir morgen einen guten Flug!
Freu mich schon auf nächste Woche! :)>

Mia grinst vor sich her und legt das Handy wieder ab.
Nächste Woche... das ging ja noch sooooo lange!

Ehe sich Mia versah, war sie eingeschlafen und wurde um 8 Uhr morgens von ihrer Mutter geweckt.
"Aufstehen Mialein. In zwei Stunden müssen wir zum Flughafen."
Mia gähnt und streckt sich in ganzer Länge.
Schon morgen?
Das ging ja schnell!
Sie setzt sich auf und erblickt ihre Kleider, die sie sich gestern Abend zurecht gelegt hatte.
Sie waren nicht gerade die schönsten Sachen die sie besitzt, aber es ist ja nur für den Flug nach Berlin.
Die schönen Sachen hat sie sich extra in die Tasche gepackt für nächste Woche, wenn sie Mounir sehen würde.
So zieht sie sich an und geht sich im Badezimmer noch frisch machen.
Ihre blonde Locken standen ihr überall heraus und so bindet sich Mia diese zu einem Pferdeschwanz.
Sie würde dann in Berlin sich die Haare waschen.
Danach ist Mia fertig und geht runter in die Küche um Frühstück zu nehmen.
Max ist schon seid 2 Stunden wach und plappert wie ein Buch vor sich her.
Karla die müde in ihrem Jogurt stochert, verdreht nur die Augen.
Ja, er freute sich riesig auf Berlin.
Er wird dann Julia öfters sehen können.
"Und wusstest du das es in Berlin 175 verschiedene Museen gibt?"
"Morgen." lächelt Mia und gesellt sich zu ihren Geschwistern.
"Hallo Mia, na konntest du gut schlafen?" fragt Karla die froh ist, dass nun endlich Mia auch hier ist um sich das Geplapper von Max anzuhören.
"Geht so... ich war ein wenig nervös." gesteht sich Mia und nimmt sich das letzte Stück Brot.
Viel Auswahl gibt es nicht.
Nun ja heute würden sie auch gehen.
Karla würde dann heute, wenn sie weg wären, zu Freddy ziehen.
"Ich konnte auch kein Auge zu machen!" fügt Max energiegeladen hinzu.
"Dafür bist du aber recht wach, Mäxchen." grinst Karla.
Somit kommt ihr Vater an den Tisch und lächelt seine Kinder stolz an: "Na, freut ihr euch schon?"
"Ja und wie!" nickt Max freudig und stopft sich sein Brot in den Mund.
"Schade kannst du nicht mitkommen, Karla."
"Ach Vater, ich werd euch mal besuchen kommen."
"Oder wir dich." lächelt Mia und stellt sich dabei vor, wie sie mit Mounir hier nach London kommen würde. Das wäre schön!
Dann könnten sie hier auf das London Eye gehen.
Genau so wie in Erfurt!
Nur das dieses Reisenrad natürlich viel grösser ist...
"Das wäre schön." nickt Karla und so geniessen sie alle zusammen noch ihre Zeit.

Der Abschied fiel Mia sehr schwer.
Freddy war auch noch gekommen und gemeinsam winken Freddy und Karla ihnen zum Abschied, als sie durch die Kontrolle mussten.
Mia seufzt und erinnert sich nur allzu gut an den Abschied.
Sie sitzt nun im Flieger neben ihrer Mutter.
Karla hatte ihr zum Abschied viel Glück gewünscht, aber ihr auch in Ohr geflüstert, dass sie Mounir steht's im Augen haben soll.
Nicht dass er wieder irgend einen Schwachsinn machte und Mias Herz wieder breche.
Ja, davor hat Mia innerlich auch Angst.
Hat er wirklich dazu gelernt?
Was wenn er sich in der Schule in eine Andere verliebte?
"Es kommt schon alles gut, Mia." lächelt ihre Mutter, die die Besorgnis in Mias Gesicht lesen kann. Mia sieht zu ihr rüber und lächelt schwach: "Ich hoff es..."
Zum Glück ist Mia in derselben Schule und vielleicht ja sogar in gleichen Klasse wie Mounir.
Und wenn er sich neu verlieben würde, dann würde sie es sicherlich bemerken.
Oder?
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