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Alle guten Dinge sind Drei

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
16.09.2015
10.09.2020
18
27.495
2
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41 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.10.2015 1.845
 
Hallo zusammen =)
So mein 5 Kapitel ist da^___^
Berlin kommt immer wie näher XD
Danke Schloss Einstein und Kleeblatt4 für eure lieben Komiiis<3
ich hoffe es gefällt euch =))) wünsche euch viel Spass beim lesen^^

LG Schlummerpieps94

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"Was heisst das du willst auf Berlin ziehn? Mounir du bist noch keine 18!" stellt sein Vater am Abend beim Abendessen fest.
Mounir sitzt am Tisch zusammen mit seiner Schwester Layla.
Diese sieht ihn nur bemitleidend an: "Aber Vater, Mounir ist alt genug um das selber zu entscheiden."
"Nichts da! Mounir ist erst 17 Jahre alt!" stellt Herr Fassard klar.
"Aber Vater ich würde die Schule in Berlin machen und sie auch beenden!" verteidigt sich Mounir.
"Wieso willst du so unbedingt nach Berlin? Kannst du mir das mal verraten?"
Mounir blickt betrübt zur Suppe auf seinem Teller.
Wenn er schon nur den Namen Mia sagen würde, würde sein Vater ausrasten und sagen wie es den jetzt klappen sollte.
Das er in eine Falle läuft...
"Papa... Mounir ist verliebt."
Nicht er hatte die Worte gesagt sondern Layla.
Herr Fassard's Augen weiten sich: "Verliebt? In wen?"
"Wen den?" meint Layla skeptisch.
"Leute! Lasst das! Das ist mein Leben klar?!" stellt Mounir klar.
Für ihn ist es zu viel Einmischung in sein Privatleben.
"Ist es diese Bussmann? Mia?" fragt sein Vater nach und Mounir platzt der Kragen.
"Mir reicht's! Ich werde gehn! So oder so!"
Mounir steht auf und geht genervt raus zum Balkon.
Frische Luft tut ihm gerade gut!
Layla blickt traurig zu ihrem Vater um ihn vielleicht umzustimmen: "Papa..."
"Layla... ich weiss nicht... was wenn's wieder nicht klappt? Wieso kann der Junge nicht warten bis er 18 ist?"
"Weil er jetzt leben möchte. Nicht erst in einem Jahr." sagt Layla ruhig und sieht wie diese Worte ihn treffen.
Seine Tochter hatte recht...
Aber will er Mounir schon loslassen?
Sein Einziger Sohn?
Er seufzt und kann sich vorstellen was jetzt Mounir's Mutter sagen würde: "Lass ihn gehn. Sonst läuft er dir weg."

Mounir atmet die kalte Luft ein und sieht wie die ersten Blätter runterfallen.
Herbst.
So trostlos.
Hoffnungslos.
Sein Vater wird ihn sowieso nicht gehen lassen!
Schon damals als er mit Mia nach England wollte war er dagegen.
"Ich will 18 sein." denkt sich Mounir genervt.
Dabei kommt Herr Fassard, ohne das es Mounir bemerkte neben ihn ans Geländer: "Du willst also nach Berlin?"
"Ja... aber du verstehst es nicht." brummt Mounir böse.
"Doch... jetzt verstehe ich es. Mounir versuch dein Glück. Ich gebe dir meinen Segen."
Erstaunt wendet Mounir sich zu ihm: "Echt? Wieso denn das plötzlich?"
"Schnapp sie dir." lächelt sein Vater aufmunternd.
Diese Worte genügen um auf Mounir's Lippen ein Lächeln zu zaubern.
"Du bist der Beste!" ,voller Freude umarmt Mounir seinen Vater, "ich werd dich nicht enttäuschen. Versprochen."
Herr Fassard streichelt Mounir über den Kopf und lächelt schief: "Aber keine Tricks ja?"
Mounir blickt zu ihm hoch und grinst ebenfalls: "Versprochen."


Diese freudige Nachricht musste Mounir sofort Mia erzählen.
Er hatte sich Skype einrichten lassen auf seinem Computer und wartet nun auf Mia's Anruf.
Gespannt sitzt er vor seinem Computer und zählt schon die Sekunden.
Schliesslich nimmt Mia den Anruf entgegen und auf seinem Monitor kommt die Blondine zum hervor schein.
"Hallo Mounir." lächelt sie vor Freude.
Sie hatte ihn schrecklich vermisst.
"Hey Mia, ich hab eine Gute Nachricht."
"Echt? Was denn?"  fragt sie interessiert und Mounir betrachtet Mia am Computer.
Sie sieht so hübsch aus.
"Du sieht wunderschön aus." haucht er leise und auch am Bildschirm kann er erkennen wie Mia rot wird.
"War das deine gute Nachricht?"
"Nein natürlich nicht.", lacht Mounir, "Mein Vater lässt mich gehn. Ich kann nach Berlin!"
"Echt?"
"Ja!"
Mia haltet sich vor Freude die Hände ans Gesicht: "Das ist ja toll! Ach ich freu mich schon riesig!"
"Wann zieht ihr den nach Berlin?"
"In einem Monat." sagt Mia etwas leise.
Es geht ja noch soooo lange!
"Oh... schade... aber wir schaffen das." muntert Mounir sie auf.
"Das werden wir." nickt Mia zustimmend und somit reden sie noch über belangloses.
Wie die Schule gewesen ist.
Was sie so gemacht hatten.
Mia erzählte Mounir auch wie sie mit Alex Schluss gemacht hatte.
Das er sehr traurig war, aber sie ihn einfach verlassen hatte.
Sie versicherte Mounir, dass es nun vorbei sei und sie jetzt mit ihm zusammen sein möchte.
"Wir warten  noch auf Berlin ok?" fragt Mounir der für Mia etwas spezielles vorbereiten möchte. Nicht per Computer sollen sie zusammen kommen, sondern anders.
"Ehm... ok..." Doch Mia traut dem ganzen nicht.
"Keine Sorge Mia, ich bleib dir treu. Sagen wir es so: Wir sind fast zusammen... so wie versprochen... und dann in Berlin können wir richtig zusammen sein."
Mia lacht auf und seufzt: "Na gut... ich weiss das du irgendetwas ausgefressen hast."
"Vertrau mit. Berlin wird die schönste Zeit werden." lächelt Mounir.
"Ich freu mich."
"Ich mich auch."
Somit verabschieden sich die Beiden mit einem Luftküsschen und drehen den Computer aus.
Mia seufzt und dreht sich in ihrem Bürostuhl zu ihrem Bett.
Schon wieder ist er weg...
Plötzlich klopft Karla an der Türe an.
"Herein." meint Mia und sie sieht wie Karla in ihr Zimmer kommt.
"Darf ich rein kommen?"
"Klar."
Karla schliesst die Türe und setzt sich auf Mias Bett hin: "Na... wie hat es Alex aufgenommen?"
"Nicht gut... er war im ersten Moment traurig und wollte mir vergeben, dass ich Mounir geküsst hatte. Dann wurde er wütend und beleidigte Mounir." seufzt Mia und gesellt sich zu Karla ans Bett.
"Komm.", Karla nimmt Mia in die Arme und drückt sie leicht, "Ich bin stolz auf dich Schwesterchen. Alex wird es schon verkraften."
"Ja... ich denke auch. Ich hasse es einfach Leute zu enttäuschen."
"Ich auch... das ist normal. Aber hey, jetzt kannst du mit Mounir zusammen sein."
"Aber das geht noch so lange." Mia lässt sich aufs Bett fallen und starrt die Wand an.
"Ach das schafft ihr schon."
"Karla?"
"Ja?" lächelt Karla nett. "Wieso kannst du nicht mitkommen? Nach Berlin?"
Karla grinst und legt sich auch neben Mia hin: "Na so wenig du ohne Mounir kannst, so wenig kann ich ohne Freddy. Ich möchte bei ihm sein."
"Das verstehe ich. Ich werd dich trotzdem vermissen."
"Hey wir haben noch einen Monat." ,lacht Karla und greift zu Mias Kissen, "Dann kann ich dich noch ein wenig nerven."
Mia bekommt somit ein Kissen ans Gesicht.
Beide lachen aus tiefsten Herzen und beginnen somit eine Kissenschlacht.
Max hat das Gekicher in Mias Zimmer gehört und kommt interessiert zu ihnen: "Was macht ihr da?"
Gerade als er den Satz beendet hat bekommt auch ein Kissen ins Gesicht.
Mia und Karla lachen daraufhin wieder und müssen zusehen wie Max auf sie zu kommt.
"Na wartet!"
Daraufhin wirft auch er mit Mias Kissen nach seinen Schwestern.

Am nächsten Tag hat Mounir Sport und sie müssen in zweier Teams ums Einstein Schulhaus joggen. Mounir macht dies natürlich mit Manuel und so joggen sie im Wald entlang.
"Dann erlaubt es dir dein Vater?" fragt Manuel erstaunt.
Mounir hatte ihm erzählt, dass er und sein Vater gestern ein Gespräch untereinander hatten.
"Ja... ich werd mir ein Studio in Berlin suchen und dann dort zur Schule gehen."
"Cool Mann. Dann wird das ja richtig ernst mit euch beiden was?" grinst Manuel und er kann auch ein Lächeln auf Mounirs Lippen sehn.
"Naja zusammen sind wir ja noch nicht ganz."
"Wie?"
"Na ja ich möchte sie in Berlin überraschen... du weisst schon." meint Mounir gelassen.
"Eh... nicht ganz... also überraschen im Romantischen Sinne oder überraschen mit dem Ersten Mal?"
"Manuel! Also bitte..." lacht Mounir auf.
An was wieder sein Freund denkt!
"Was denn? Ihr wart ja schon knapp dabei..." entgegnet Manuel realistisch.
"Ja schon, aber das hab ich nicht gemeint! Kennst du die Weidenhammer Brücke in Berlin?"
"Nö, wieso?"
"Zeig ich dir dann." grinst Mounir geheimnisvoll und rennt einfach los.
"Warte doch mal!"
Somit rennt auch Manuel los.
Völlig ausser Atem kommen die beiden ans Ziel zum Sportlehrer Harnack.
Dieser sieht sie genervt an: "Jungs, ich sagte doch joggen! Nicht rennen!"
Aber Manuel und Mounir kümmert das nicht und lehnen sich an der Wand an.
Herr Harnack schüttelt nur den Kopf und macht sich auf seiner Mappe Notizen.

Nach dem Sport mussten alle duschen und sich frisch machen für die nächste Stunde.
Manuel und Mounir haben gerade geduscht.
Manuel zieht sich somit die neuen Klamotten an.
Inzwischen macht sich Mounir ein Deo an. Er betrachtet sich im Spiegel und zwinkert sich zu.
Ja diese Muskeln hatten es in sich!
Mia könnte ihm nicht wiederstehn!
"Ein Wunder, dass er noch nicht kaputt ist." meint Phillip zum Spiegel. Er trocknet seine Haare mit einem Tuch ab und geht zur nächsten Bank.
Mounir verdreht nur die Augen: Typisch Phillip, Sprücheklopfer Nummer Eins.
"Und du Manuel... wie steht's um meine Schwester?" grinst Mounir und beginnt sich auch anzuziehen.
"Layla? Ach komm Mounir das ist Geschichte."
"Find ich aber nicht, so wie ihr zusammen auf der Party getanzt habt."
"Stimmt doch gar nicht!" lügt Manuel und wirft Mounir sein T-Shirt ans Gesicht.
Mounir kann aber ausweichen und lacht: "Klar, dann war das wohl eine schwarzhaarige Unbekannte."
Manuel verdreht lachend die Augen.
Mounir schliesst somit seine Tasche und setzt sich zu Manuel auf die Bank: "Manuel... wenn du noch an meiner Schwester interessiert bist, dann schnapp sie dir."
"Sagt mir ihr Bruder..."
"Na ja... es war ja nicht immer so, dass ich dir meinen Segen gegeben habe." erinnert Mounir seinen besten Freund.
Manuel lächelt nett und seufzt: "Das mit mir und Layla ist kompliziert."
"Ist dass mit Mia und mir auch."
"Ach du weisst schon..."
Manuel steht auf und somit gehen die beiden Jungs aus der Umkleidekabine.
"Du wirst mir echt fehlen wenn du in Berlin bist." meint Manuel als sie den Flur entlang laufen.
"Dann kommt ihr mich mal besuchen. Du... und Layla." zwinkert Mounir vielsagend und Manuel stöhnt genervt auf. "Mounir!"
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