Shaman King Elemental

von Asaka
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P12
Hao Asakura HoroHoro Mikihisa Asakura OC (Own Character) Ren Tao Yo Asakura
14.09.2015
22.09.2017
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Ein öder Tag. Wie gestern…. Vorgestern….. und dem Tag davor…und jedem anderen….  Mikihisa stieg aus dem Bus, schwerfällig von der Hitze ließ er sich Zeit, da  draußen gab es auch nichts Interessantes.  Nur die Reisfelder die hier schon immer wuchsen, schwerfällig wehten die Blätter im sanften Wind hin und her. Die Felder wechselten sich mit Wiesen ab, Mikihisa ’s  langes schwarzbraunes  Haar wehte  sacht im Wind. Es war zu einem langem Pferdeschwanz gebunden,
„Verdammt dieses Wetter ruiniert mir noch die Frisur!“
beschwerte er sich und seine eisblauen Augen, mit dem orangenen Ring ruhten auf den Spitzen die sich leicht kräuselten.  Er seufzte schwer und setzte sich langsam  in Bewegung, eine viertel Stunde musste er gehen dann kam er bei dem als Geheimtipp geltenden Onsen an.  
Mikihisa Asakura stammte  aus einer der ältesten Schamanen  Familien Japans, sein Vater war Yo Asakura, ein Mann der einst gegen den König der Schamanen kämpfte und seine Mutter Anna Asakura eine Itako, die es immer schafft ein hartes Regime zu führen, sein Bruder Hana lebte in der Stadt, doch da die Sommerferien begannen machte er Urlaub im Funbari Onsen, dem alten Gasthaus indem sie lebten und arbeiteten.  Vor kurzem  war der Junge 15 geworden, wenn Mikihisa darüber nachdachte was sein Vater bereits alles in diesem Alter bewerkstelligt hatte biss er sich frustriert auf die Lippen. Dieses Leben war echt öde, wozu konnte er Geister sehen? Oder warum sollte er Trainieren?  Das nächste Schamanen Turnier wäre sowieso erst in knapp 500 Jahren, also wozu sollte er Joggen oder seine Geistkontrolle üben? Das ergab doch keinen Sinn.
Als Kind war er wild darauf gewesen Schamane zu werden, er konnte gar nicht genug lernen um besser  zu werden. Doch jetzt war ihm das alles einfach zuwider.
Er blickte hinauf in den blauen Himmel, ein einsamer Adler kreiste dort. Früher waren es Hunderte. Dachte er im Stillen. Das war alles was ihn störte an dieser  Zeit, die Natur wurde immer mehr zerstört um den Städten der Menschen zu weichen. Außerdem war  die Welt lauter geworden und hektischer. Er fuhr sich mit den Händen abermals durch die Haare, diese fielen  zu beiden Seiten seiner Stirn herunter.  Sie waren feucht von Schweiß auch sein helles Shirt klebte dadurch an seinem Körper.  Seine kurzen Hosen waren weit und verschafften ihm wenigstens etwas Abkühlung.
Schließlich kam er zuhause an, das Anwesen war groß. Es war zwar nicht so groß wie ein modernes Gasthaus. Aber so groß wie es eben sein musste für frühere  Verhältnisse. Ehe Mikihisa hinein ging öffnete er den Briefkasten und holte die Post heraus. Bereits jetzt merkte er wie er von allen Seiten beobachtet wurde.  Dieses  Gasthaus war früher nicht umsonst eingegangen! Den in diesem Gasthaus spuckte es. Doch das störte die Schamanenfamilie überhaupt nicht, einige der Geister gehörten auch zu ihren engsten Verbündeten. Micky öffnete die   Tür und trat hinein, geblendet zwinkerte er in die Finsternis ehe sich seine Augen langsam daran gewöhnten.
„Bin wieder da!“ rief er und bekam prompt ein. „Willkommen daheim!“ aus verschiedenen Richtungen.
Ein Lächeln schlich sich auf die Lippen, Gedankenverloren warf er die Briefe auf die Kommode die zu seiner Linken stand, er merkte gar nicht dass einer von diesen sein Leben verändern sollte. Er öffnete die Schiebetür zum Esszimmer am Tisch saßen bereits sein Bruder und sein Vater.
„Hallo Micky!“ sein Vater sah ihn freundlich an und bekam ein Nicken als Antwort.
„Hallo.“
Micky blickte zu seinem Bruder und setzte sich ihm gegenüber. Er überflog den  Titel des Buches das dieser in den Händen hielt. „>> Rechtswissenschaften<< Sieht so aus als ob das Studium dir ganz schön einheizt.“
Sein Bruder antwortete nicht sofort, sah dann aber von seinem Buch auf und nickte. Hana sah ihm wenig ähnlich, blondes kurzes Haar, karamellfarbene Augen.  Unterschiedlicher könnten sich Brüder kaum sein.
„Ja, da hast du recht Micky. Aber was tut man nicht alles um irgendwann ein berühmter Anwalt zu werden.“  Die Brüder grinsten und kicherten Schelmisch. „Wer hätte gedacht das du so was überhaupt mal lernst!“ lachte Micky und lehnte sich bequem zurück.
Die Hitze aus der er im Bus ausgestiegen war. Und dieses öde Leben war vergessen, hier fühlte er sich doch wohl, obwohl er es nicht zu geben mochte.  Doch tief in ihm merkte er, dass ihm etwas fehlte.
Der Tag verstrich und Micky saß an seinem Schreibtisch, er hatte den Laptop an und tippte wild auf diesem herum, während er mit seinen Freunden schrieb. Plötzlich ertönte ein klopfen und sein Vater trat ein.
„Hey Micky da ist ein Brief für dich angekommen.“  
Micky  merkte  ihn  erst gar nicht, erst als er sein Headset herunter nahm und genervt seufzte.
„Vater  du weißt doch, dass ich beschäftigt bin!“  
Yo grinste breit. „Spielst du wieder eines dieser komischen Spiele? Ich verstehe eure Jugend nicht.“
Er trat  neben ihn und legte die Hand auf die Schulter seines Sohnes der sich genervt abwand, sich aber um zu Antworten doch wieder zu ihm drehte.
„Du hattest keine Jugend!  Du hast damals im Schamanenturnier gekämpft und gar keine  Zeit für so was gehabt.“  
Sein Vater legte den Kopf schief und blickte ihn verständnisvoll an.
„Da hast du wohl recht. Aber ich glaube auch so hätte mich das nicht interessiert. Ich hätte lieber Musik gehört.“
Er strich ihm fürsorglich durch die Haare und küsste seinen Schopf.
„Vergiss nicht, dass wir immer für dich da sind!“  flüsterte er und Mikihisa fühlte, wie Wehmut ihn wie eine Welle übernahm, hätte er nicht so barsch sein sollen? Fragte er sich sofort.
Bald würde auch er  nicht mehr da sein, und Vater und Mutter wären alleine… oder vermissten sie das alte Leben? Oder war es weil sich ihre Söhne so wenig für  Schamanismus interessierten?  Micky schüttelte den Kopf und blickte seinen Vater aus dem Augenwinkel heraus an.
„Jaja schon gut!“
Yo sah ihn kurz bestürzt an, lächelte aber.
„Du erinnerst mich  gerade sehr an einen alten Freund!“ er kicherte, klopfte ihm noch einmal auf die Schulter ehe er wieder hinausging. Jedoch nicht ohne noch einmal zurück zu blicken, doch Mikihisa bekam das schon nicht mehr mit, er hatte seine Kopfhörer wieder aufgesetzt und spielte weiter.

Stunden um Stunde verstrichen bis er dann doch einmal das Spiel, Spiel sein ließ und sein Headset absetzte.  Er streckte sich und blickte zu seinem Dachfenster hinaus. Die Sterne funkelten sacht.
„Bald werden sie auch hier verschwinden!“
 „Meinst du?“  ein  weißer Drachenähnlicher Geist  tauchte neben ihm auf.  Micky sah auf.
„Toyotama, wo warst du den ganzen Tag?“  
Der Drache schloss die Augen „Ich habe mich ausgeruht, diese Hitze des Innlandes liegt mir nicht.“
Micky kicherte. „So? Du lebst jetzt seit 8 Jahren hier und beschwerst dich über die Hitze? Oh Toyo!“
Toyotama wurde rot  „Ich bin nur bei dir geblieben weil mir deine Augen so gefielen!“  
Micky warf sich in den Stuhl und lachte laut. „So  eine jugendliche Ausrede von einem Jahrtausende alten Geist! „
„Hör auf zu lachen! Les lieber den Brief! Ich fühle  Furyoku daran kleben und bin gespannt um was es geht.“
Micky war mit einem Mal hellwach und sah blinzelnd zu ihr auf.
„Was? Furyoku, wie kann das sein?“ er blickte neben sich und erinnerte sich daran das sein Vater den Brief wohl herein gelegt haben musste.
„Ob er es auch bemerkt hat?“ ein eiskalter Schauer machte sich über seinem Rücken breit. Sicher! Er war ein mächtiger Schamane, im Gegensatz zu ihm.  Der, der  lieber faul herum saß und Online Spiele zockte.  Er hatte den Brief hochgehoben und öffnete ihn langsam. Das Papier war sandfarben, ebenso wie der Brief der sich darin befand. Er drehte und wendete ihn, der Rand war mit Hieroglyphen verziert.  Der eigentliche Brief bestand nur aus wenigen Zeilen.

>>Hallo Mikihisa,

Die Hieroglyphen die du hier liest sind ein Rätsel zu einem Jahrtausende altem Geist,  der einst zur Bekämpfung des Mannes führte, der maßgeblich zur Entstehung der Schamanenkämpfe beigetragen hat oder eher dafür verantwortlich ist.

Um dieses Rätsel zu lösen brauche ich deine Hilfe. Nimm die Flugtickets die in diesem Briefumschlag liegen und komm zu mir nach Luxor.
Erzähle   niemandem davon, dass du gehst. Weder deiner Familie noch deinen Freunden! Vorerst ist es wichtig Stillschweigen zu bewahren.
Als kleinen Anreiz, gebe ich dir diesen mächtigen Geist als Geschenk sobald das Rätsel gelöst wurde!

PS: Das Rätsel ist jetzt noch nicht lösbar!

.<<“

Mikihisa las ihn einige Male , drehte und wendete ihn und versuchte zu verstehen was das wohl zu bedeuten hatte.
„W-was soll das? Ich soll einfach von hier verschwinden?“ er war sich unsicher was er jetzt davon halten sollte.
Toyotama schüttelte den Kopf „Was für ein merkwürdiges Schreiben. Du solltest dich nicht darauf einlassen Mikihisa! Es könnte gefährlich sein.“
Micky grinste plötzlich, Toyo hatte schon recht aber war es nicht genau das was er gewollt hatte?  Seinem Geist gefiel dieser Blick überhaupt nicht.
„ Wenn ich darüber nachdenke wie langweilig dieses Leben doch ist.“
Er sah Toyo tief in die ebenso blauen Augen wie die seinen.
„Hör auf mich  so anzuschauen! Du solltest lieber hier bleiben und lernen!“ waren ihre Worte doch Micky schüttelte den Kopf.
„Warum sollte ich mein Leben  weiter leben, wenn ich das Angebot bekomme es zu ändern? Was hat Vater schon alles gemacht als er in meinem Alter war? Außerdem bin ich Schamane! Also muss ich meine Gabe nutzen.“
„Aber Micky du bist kein Kind mehr das herum streunen kann und seine Nase in anderer Angelegenheiten steckt! Du bist 15 und Erbe der Asakura.“
 „Du hast vollkommen recht! Ich bin so gut wie erwachsen und darf tun was ich will! Hana hat auch seine Pflichten getan!“  
Etwas Wahnsinniges schlich sich in seinen Blick und sein Grinsen wurde nur noch breiter.  Toyo wollte wiedersprechen doch der Junge war aufgesprungen und holte einen Seesack aus dem Schrank in diesem er schnell einige Kleidungsstücke stopfte, sowie sein Handy und andere wichtige Dinge. „Komm Toyo, es wird Zeit das wir unsere Geschichte schreiben!“
Toyotama beobachtete das Geschehen  mit gemischten Gefühlen. Es war nicht das erste Mal dass Micky in Schwierigkeiten geriet, geschweige denn sich in etwas verstrickte, dass weit mehr war als nur Spiel und Spaß.  Und abermals erinnerte er sie daran, wie sprunghaft er doch  gewesen war, er liebte es mit seinen Freunden oder seinem älteren Bruder durch die Wälder zu ziehen. Dabei hatten sie sich so oft in Schwierigkeiten gebracht. Sie dachte an das Abenteuer indem er und sein Bruder diesen Soldaten fanden. Oder damals als sie Raum und Zeit bezwangen. Sie schüttelte den Kopf und sah ihn noch einmal an denn all das verflog als sie ihm in die Augen blickte, wie lange hatten diese himmelsfarbenen  Augen schon nicht  mehr so geglänzt? Sie erinnerte sich nicht daran auch wenn sie anstrengte. Sie wusste nur dass Micky irgendwann stumpf geworden war. Die Tage in denen er  Älter wurde und der Ernst des Lebens begonnen hatte ließen den Jungen realistischer denken.
 Ein tiefes Seufzen trat von ihren Lippen. „Na gut! Aber nimm Harusame mit.“ „Das Schwert von Vater? Ob er  es mir gibt?“  Dann erinnerte  er sich daran das ja niemand etwas von seinem Ausflug wissen durfte! Also konnte er ihn nicht fragen.  Seufzend nahm Mikihisa den Brief und betrachtete ihn eine Weile, kurz steckte ihm ein Klos im Hals, aus dem Augenwinkel sah er  schließlich etwas Glitzerndes.
„Da sind  wirklich Flugtickets drin“ überrascht das er sie vorher nicht gesehen hatte  nahm er sie heraus. „Ich frage mich wo Luxor liegt?“  Er hatte einen Verdacht, doch er wollte es erst mit eigenen Augen sehen. Das war das erste Mal für ihn das er weiter weg kam als China.
Micky schlich sich aus seinem Zimmer, im Erdgeschoss ging er erst mal in die Küche, packte sich einige  Sandwiches und Getränke ein, ehe er Harusame aus seiner Vitrine nahm.  Er spürte die Erregung des Schwertes. „Es ist aufgeregt.“ Stellte er fest.  „Es hat seit FOM nicht mehr gekämpft.“ Mikihisa erschrak fürchterlich als er die Männerstimme hörte, er drehte sich um. Vor ihm stand der alte Samuraigeist dem es einst gehören sollte. „A-amidamaru…“. „Du wirst mich nicht aufhalten!“ Doch Amidamaru schüttelte den Kopf. „Das werde ich nicht. Geh ruhig, es ist wohl Schicksal.“ Miki blinzelte überrascht, Amidamaru hatte Hana einige Male gerückt, weil er so wahllos Kämpfe angezettelt hatte. Und nun war er so zahm? Es sah fast so aus als wüsste er etwas, doch Miki konnte ihn nicht mehr fragen. Der Samurai hatte sich aufgelöst und war davon geschwebt. Er steckte es in seine Scheide und die Hülle, band seinen Seesack daran schließlich  stemmte das Gebilde über seine Schulter. Als er die Wohnungstür  öffnen wollte merkte er das daran etwas baumelte.
„Eine Bärenkralle?“ er nahm sie und fuhr sie mit seinen Fingern ab. Er musterte sie eine Weile ehe er sie einsteckte und nach draußen ging.

„Komm Toyotama!“  Er ließ seinen Geist in die Okarina verschwinden. Worauf der Drache materialisiert war und Mikihisa mit ihm Richtung Flughafen fliegen konnte.

// Ich hoffe es gefällt :3 ich schreibe nun seit ca einem halben Jahr daran und ich liebe es x3 nun war mir heute öde und ich ab spontan endschieden es mal hoch zu laden. Ich freue mich auf nette KOmmentare, aber bitte ncihts fieses. Diese FF ist aus der Liebe zu meinen nun schon 10 Jahre alten Charachteren und der Liebe zu Takei's Werk endstanden. Es freut mich meine Elemtar Krieger wieder leben einzuhauchen und ihnen eine Geschichte zu schreiben die ihnen und den alten Charackteren gerecht werden würde.//

>> nächstes Kapitel: Schamanen auf Reise:„Wie wollen sie jemals die Macht ihrer Götter spüren die sie sich ins Haus holen wenn sie längst  nicht  mehr daran glauben?“ Mikihisa fuhr herum und blickte in zwei tief kastanienbraune Augen. Sie traten ins Licht und verwandelten sich in ein feuerrot, wie der Mantel der Feuerrate dachte er. Als er den Rest des jungen Mannes musterte fiel ihm als erstes das schelmische Grinsen auf, dann dieses Haar , es hatte etwas  von Sternen. Silbrig glänzte es während die roten Laternen es  teilweise in orange hüllten. Das Grinsen wurde breiter und der junge Mann lehnte sich lässig auf das andere Bein. „Du hast schon nach mir gesucht nicht war Mikihisa Asakura?“ Micky stockte der Atem ....<<
// weiter gehts in Kapitel 2. :3//