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When they cry ~ Bangai-hen

GeschichteFreundschaft, Horror / P16
Mion Sonozaki OC (Own Character) Shion Sonozaki
14.09.2015
20.01.2016
12
8.301
 
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14.09.2015 622
 
Zielen. Schießen. Treffen. Der Körper knallt auf den Boden.
„Sieg!“ Jubelnd springe ich hoch und schwenke die Wasserpistole in der Luft.
Keiichi setzt sich auf und starrt mich finster an. „Wie stark ist denn der Druck von dem Ding?“
„Was ist los Keiichi? Angst vor dem Bestrafungsspiel?“ Mit dem Lauf der Pistole zeige ich auf den Jungen.
Da grinst er auf einmal. „Ehrlich gesagt… habe ich nicht verloren.“
In dem Moment spüre ich einen Schwall Wasser im Nacken und Rücken und springe schreiend nach vorne. Als ich herum wirbele steht Mion vor mir und grinst.
„Werde nie unachtsam, Natsuki.“
„Aber du warst nass! Ich dachte Rena…“
„Nein nein. Ich habe mich selbst nass gemacht. Jeder dachte ich wäre schon raus und hat mich in Ruhe gelassen.“ Die Grünhaarige lacht leicht, dann grinst sie. „Was für eine Bestrafung hättest du gern?“
„Ehrlich gesagt…“ Ich trete einen Schritt zurück, als mich jemand an den Armen packt.
Keiichi hält mich fest und grinst. „Nicht weglaufen. Das wird ein Spaß. Rache, Natsuki.“
„Nein! Keiichi, lass mich los, bitte.“
Der Braunhaarige lacht nur fies, als auch die anderen drei hinterm Schulgebäude hervorkommen, Rena einen Schminkkoffer in der Hand.

„Das ist peinlich“, murmele ich und blicke zu Boden.
„Kopf hoch, Natsuki-Bee“, lacht Keiichi. „Es soll doch jeder sehen wie du aussiehst.“
„Sei still, Maebara-Baka. Und nenn mich nicht so.“ Die anderen haben mich geschminkt sodass ich aussehe wie eine Biene. Ich habe sogar diese Antennen auf dem Kopf.
„Ich finde dich total süß.“ Rena drückt mich an sich und lächelt. „Darf ich dich mit nach Hause nehmen? Ich will dich mit zu mir nehmen.“
„Ahh, Keiichi, hilf mir!“
„Ihr seht aber aus, als hättet ihr Spaß.“ Er grinst nur und winkt. „Wir sehen uns morgen.“ So verschwindet er den Weg rauf zu seinem Haus, währen Rena mich zu ihrem zieht.
„Rena, lass mich los. Bitte. Ich geh auch mit dir zum Schrottplatz.“
Sie lässt mich los und sieht mich mit großen Augen an. „Wirklich?“
„Ja, klar. Wenn ich das hier vor her abmachen darf?“ Ich zeige auf mein Gesicht und sie nickt.
„Treffen wir uns in einer Stunde hier?“
„Ja in Ordnung.“
„Bis gleich.“
Lächelnd nicke ich und gehe zu mir, wo ich dusche und eine Kleinigkeit esse.

Als ich nach einer Stunde wieder an der Stelle erwartet Rena mich schon aufgeregt und wir gehen zusammen zu ihrem geliebten Schrottplatz. Dort klettern wir über die Müllberge und suchen nach Sachen, welche Rena mit nach Hause nehmen könnte.
Völlig begeistert trägt sie am Abend einen halb zerfetzten Plüschbären nach Hause, welchen sie immer wieder an sich drückt und knuddelt. Er scheint noch nicht lange dort zu sein, ich halte dennoch etwas Abstand dazu und bitte Rena ihn zu waschen, wenn sie zu Hause ist.
Lächelnd versichert sie es mir und trennen uns winkend an der Kreuzung. Müde komme ich zuhause an, springe vor dem schlafen gehen noch einmal unter die Dusche um den Geruch der Müllhalde loszuwerden.
Leise seufzend trete ich wieder aus der Dusche raus und trockne mit einem Handtuch meine Haare. Dabei streiche ich wie immer über die Narbe in meinem Nacken. Kurz halte ich inne und betrachte mich im Spiegel. Mit einer Hand streiche ich meine braunen Haare zur Seite und betrachte die Erhebung an der Stelle in meinem Nacken.
„Vergangenheit Natsuki. Hier in Hinamizawa passiert dir nichts. Du siehst den Kerl nie wieder. Außerdem habe ich es doch Mum versprochen. Nicht darüber nachzudenken. Sie hat ja wohl mehr gelitten als ich.“ Leise seufze ich und werfe das Handtuch in den Wäschekorb. „So gerne trage ich auch keine Zöpfe.“
Schnell ziehe ich mir meine Schlafsachen an und verschwinde in meinem Zimmer. Dort lege ich mich auf meinen Fuuton und schließe erschöpft die Augen.
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