Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
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Abu verließ die Methalle und machte sich sofort auf dem Weg aus der Stadt. Nur am Tor hielt er Kurz an, um sich sagen zu lassen, wo das Lager „Stille Monde“ und die Festung Valtheim lagen. Er beschloss zuerst das Lager zu überfallen, bevor er sich an die Festung heranwagte. Einerseits, weil es Näher war, andererseits, weil es nur ein Lager war. Auf dem Weg dorthin konnte er sich ja überlegen, ob der Auftrag der Gefährten, den Farkas ihm gegeben hatte, nicht doch zu groß war.
Als er Weislauf verließ, wandte er sich nordnordwestlich, um zum Lager zu kommen. Es sollte schon weitem zu sehen sein.
Die Wache hatte recht. Er sah es, gerade als er einen Bach überquerte und pirschte sich langsam heran. Das Lager war ein verfallener Steinbau. Er wurde recht früh von einem Wachposten bemerkt, der ihn sofort mit Pfeilen eindeckte, die allesamt nicht trafen. Er spannte seinen Bogen und zielte sorgfältig. Der Pfeil grub sich tief in die Brust der Banditin. Er schlich an sie heran, und bemerkte vor einer Tür, am fuße einer breiten Treppe einen weiteren. Auch diesen konnte er mit einem Pfeil töten. Einen Dritten Wachposten, der auf der anderen Seite der Treppe bemerkt hatte konnte er auch unbemerkt töten. 'Jetzt müssten alle Wachen ausgeschaltet sein', dachte sich Abu und pirschte sich an die Leichen heran. Als der den Wachen alle Habe, die ihm nützlich erschien, abgenommen hatte, hörte er von oben das Hämmern einer Schmiede. Den Bogen verstaute er im Köcher und zog sein Schwert. Er schlich die Treppe hinauf.
Hier war wirklich eine reich ausgestattete Schmiede, nebst drei Banditen. Den ersten konnte er von hinten erstechen, die anderen beiden, fanden in seinem Flammenstoß den Tod. Hier fand er eine seltsame Eisenaxt, in der eine Macht zu schlummern schien. Er nahm sie mit und schlug das Buch, das neben ihr lag auf. Es handelte von dieser Schmiede, der Mondschmiede. Wenn hier nachts Waffen geschmiedet wurden, so wurden diese im Kampf stärker, wenn sie im Mondlicht geschwungen wurden. Auch dieses Buch wanderte in sein Bündel, ebenso wie alles andere, das er gebrauchen konnte. Anschließend ging er zu der Tür und Betrat das Innere.
Er kam sofort in eine Art Wachraum, aus dem außer der Eingangstür nur noch ein Weg hinausführte. Diesen kam gerade ein breitschultriger Ork in einer ledernen Rüstung entlang. Sofort schoss ihm Abu einen Pfeil in die Brust und ließ ihm so keine Möglichkeit, Abu's Anwesenheit seinem Anführer mitzuteilen. Abu stieg über die Leiche hinweg und schlich den Gang entlang. Nach einer Biegung hatte er freie Sicht auf den Anführer, der mit einem Pfeil in der Stirn sein Ende fand.
Als Abu die Leiche des Anführers ausplünderte, bemerkte er neben ihm einen weiteren Gang. Dieser war enger, so das er lieber sein Schwert zückte. Sein Argwohn wurde nicht getäuscht, denn hier wartete eine Banditin auf ihn, die ihren Dolch einzusetzen wusste. Auf dem engen Raum, war ihre Waffe besser geeignet, doch nach einem Kurzen Kampf sank ihr Körper blutend und sterbend zu Boden. Hinter ihr war eine weitere Tür, deren Schloss Abu knacken musste, was ihn aber nur wenig Zeit kostete. Dies war wohl die Schatzkammer und der Fluchttunnel der Banditen, auch wenn sie bis auf ein Schwert, dessen Aura, der der Axt aus der Mondschmiede glich, kläglich leer war. Eine Leiter führte nach oben, in einen leeren Raum, bis auf eine Kiste mit ein paar Münzen. Verschlossen wurde er von einem Fallgitter, das Abu über eine Zugkette öffnete.
Draußen war es schon dunkel, also entschloss sich Abu zurück nach Weislauf zu gehen, um ein wenig zu schlafen, bevor er es mit der Banditenfestung aufnahm.
Er entschied sich, wieder in der beflaggten Mähre einzukehren, da er den Auftrag der Gefährten noch nicht erledigt hatte. Hier sah er eine Rothwadronin hinter der Theke, die bediente. Er erinnerte sich der Alik'r und sprach sie an: „Guten Abend Landsfrau, ich heiße Abu Bakr und wie ist euer Name?“
„Saadia, ist mein Name. Was wollt ihr?“, fragte sie misstrauisch.
„Was führt euch hierher?“, antwortete Abu mit einer Gegenfrage.
„Nicht, was führt euch den hierher?“, antwortete sie nervös.
„Ich will euch nicht weiter beunruhigen, aber einige Alik'r sind auf der Suche nach einer Rothwadronin suchen.“
„Was? Nein, sie haben mich gefunden! Los folgt mir in mein Zimmer!“, flüsterte sie hastig und verließ den Schankraum.
Abu bezahlte noch schnell sein Zimmer, bevor er seiner Landsfrau durch die Küche und eine Treppe hinauf zu ihrer Kammer folgte. Sie hieß Abu in der Mitte des Zimmers zu warten, während sie die Tür verschloss. Sofort als sie sich zu Abu umdrehte, hatte er ihren Dolch am Hals und sie Zische: „Also Arbeitet ihr für sie, habe ich recht? Wenn ihr mich nur anfasst, wird euch das ein paar Finger kosten!“
„Ganz ruhig, davon habe ich nichts gesagt!“, antwortete Abu.
„Was haben sie euch angeboten? Wann kommen sie? Sprecht oder ihr werdet kein Mann mehr sein!“
„Ich sagte doch, das ich nicht mit ihnen zusammenarbeite, verdammt nochmal!“, antwortete Abu: „Sie haben mich nur gebeten, nach euch zu suchen, da sie nicht in die Stadt gelassen werden.“
„Sagt es ihnen nicht. Ich bitte euch.“
„Was springt für mich dabei heraus?“, fragte Abu und schielte auf ihren Dolch, der gefährlich nahe vor seinen Kronjuwelen schwebte.
„Außer nicht von mir entmannt zu werden?“, gab sie zurück.
„Mal angenommen, ich verspreche, angesichts des Stahls vor meinem Gemächt, ihnen nicht zu sagen, ihr glaubt mir und ich verlasse diesen Raum, was würde mich daran hindern, euch auszuliefern?“
„Was würde mich daran hindern, euch sofort niederzustechen?“
„Euer ruhiges, beschütztes Leben hier in der Stadt. Wenn ihr einen Thane umbringt, werdet ihr schneller im Kerker landen, als euch Lieb ist und vielleicht wird euch der Jarl ausliefern!“, knurrte Abu.
Sie zögerte und wurde von ihren Gedanken abgelenkt. Er nutze die Gelegenheit, schlug ihr gegen das Handgelenk und verdrehte ihr den Arm. Sie an die Wand drückend zischte er ihr ins Ohr: „Überlegt schnell, ich bin nicht für meine Geduld bekannt!“
„Ja, ihr bekommt eine Belohnung!“
„Gut, das wollte ich hören. Jetzt sagt mir, wieso sie hinter euch her sind“, antwortete Abu und lies sie los, stellte jedoch einen Fuß auf ihren Dolch.
„Mein wahrer Name ist Iman, ich bin Mitglied des Hauses Suda von Hammerfell. Diese Alik'r, es sind Assassinen, die für die Thalmor arbeiten und meine Leiche gegen Gold eintauschen wollen. Ich habe zu Hause öffentlich den Aldmeri-Bund kritisiert. Deshalb werden sie angeheuert worden sein. Ihr müsst sie für mich loswerden.“
„Und wie? Soll ich es mit einer Bande Assassinen aufnehmen?“
„Werdet ihren Anführer Kematu los. Wenn ihr der Schlange den Kopf abschlagt, wird der Körper sterben. Seine Gefolgsmänner werden auseinanderlaufen. Ihr müsst herausfinden wo sie sind.“
„Wo soll ich damit anfangen?“
„Einer von ihnen wurde verhaftet. Besucht ihn im Gefängnis, vielleicht könnt ihr es aus ihm herausholen.“
„Ich werde darüber nachdenken“, antwortete Abu und verließ ihre Kammer und ging auf sein Zimmer.
In dieser Nacht fand er nur schwer den Schlaf. Am nächsten Morgen, erwachte er grummelig und beschloss weiter darüber nachzudenken, während er sich einmal die Festung Valtheim ansah. Nach einem kurzen Frühstück besuchte er noch kurz Belethor, um einige Beutestücke zu verkaufen, und noch weitere Tränke zu erwerben. Danach verließ er sofort Weislauf und fügte dem Fluss nach Osten.
Neben dem Weg, hinter einem Felsen lautere eine Magierin, die einen Feueratronarchen beschwor, sobald sie Abu erblickte. Sie griffen ihn gemeinsam an, Doch Abu konnte ihren Feuerbällen ausweichen und beide mit dem Bogen niederstrecken. Kurz darauf erblickte er die Festung. Sie spannte sich als hohe Brücke über den Fluss. Es war eigentlich nur eine Art Wachturm. Sofort spannte er seinen Bogen und schlich sich näher heran. Den Wachposten am Fuß des Turm, konnte er früh erschießen. Die anderen Banditen hielten sich versteckt. Sobald er den Eingang erreicht hatte, vertauschte er Bogen und Schwert und schlich hinein.
Im Ersten Stock ging es innen nicht weiter und er müsste über eine Hölzerne Rampe weiter, um die Ebene der Traverse zu erreichen. Er schlich er wieder hinein, doch schien entdeckt worden zu sein, angesichts des Pfeils, der gegenüber der Tür von der Mauer abprallte. Einer der Banditen kam hereingestürmt, während Abu neben der Tür wartete. Mit zwei Hieben hatte er den Angreifer getötet und wartete ab, ob dieser Trick noch einmal funktionieren würde. Und ja, nur das es diesmal der Anführer war, der ihm einen kurzen aber intensiven Kampf lieferte. Er lugte um die Ecke und sah noch einen Banditen auf der Brücke stehen. Er beschloss sich erst einmal in diesem Turm umzusehen und ihn vielleicht von Oben zu erschießen.
Auf dem Dach des Turms spießte er einen Bogenschützen auf. Von hier aus nahm er den Banditen auf der Brücke aufs Korn und nach zwei Pfeilen fand dieser den Tod. Doch von der anderen Seite des Flusses aus, wurde Abu weiter beschossen. Er versuchte sein Glück und war selbst am meisten erstaunt, das er auch den letzten Banditen traf.



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Neue Abstimmung, dieses mal bitte Zahlreicher.
Soll Abu Saadia/Iman an die Alik'r verraten oder nicht.
Hat Sie Abu angelogen, oder spricht sie die Wahrheit, wählt weise.
Ende der Abstimmung um 4 Uhr Mittag Morgen
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