Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
53
102872
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hier übernachteten sie noch eine Nacht in Abu's Anwesen und machten sich dann zusammen auf zum Dorf der Skaal. Sie kamen gegen Mittag dort an und fanden Storn meditierend vor seinem Haus vor. Abu ging zu ihm.
„Was habt ihr herausgefunden?“, fragte Storn.
„Ich habe mit Hermaeus Mora gesprochen. Er fragte nach den Geheimnissen der Skaal“, antwortete Abu.
„Hermaeus Mora, der alte Herma Mora selbst. Dann ist die Quelle von Miraak's Macht klar. Natürlich. Bei uns gibt es viele Geschichten darüber, wie Herma Mora uns überlisten wollte, um an unsere Geheimnisse zu kommen. Jetzt kommt er wieder, um sich zu holen, was wir ihm lange vorenthalten haben“, sagte Storn traurig.
„Er sagte, er würde mich das letzte Wort des Schreis lehren, mit dem ich Miraak bezwingen kann“, antwortete Abu.
„So fällt es also mit zu, unserem Erzfeind unsere Geheimnisse Preiszugeben. Ich weiß nicht, ob ich die Kraft dazu habe, mich ihm zu stellen. Der Baumstein ist immer noch korrumpiert, aber da die anderen fünf befreit sind, sollte es möglich sein.“
„Werdet ihr ihm geben, was er will?“, fragte Abu.
„Ja, die legenden der Skaal berichten auch von dem Tag, an dem wir unsere Geheimnisse Preisgeben und Hermaeus Mora gewinnt. Als Schamane ist es meine Pflicht, diese Geheimnisse zu hüten, oder zu entscheiden, wann es besser ist, sie preiszugeben. Ich glaube es ist an der Zeit. Mögen meine Ahnen mir vergeben, wenn ich mich irre“, sagte Storn und stand auf.
Abu gab ihm schweren Herzens das Buch. Storn ging damit auf den Dorfplatz und schlug es auf, während Frea vergeblich versuchte ihn aufzuhalten. Als er das Buch aufschlug kamen schwarze Tentakel daraus hervor und durchbohrten Storn. Sie hielten ihn einige Zeit in der Schwebe, bis sich Hermaeus Mora zeigte und sich an Abu wandte, während Storn tot zu Boden fiel: „Drachenblut. Ihr habt mir das gewünschte Geschenk gebracht. Im Gegenzug halte ich mein versprechen, wie es sich für einen Prinz aus dem Reich des Vergessens gehört. Ich verleihe euch das Wort, mit dem ihr Miraak herausfordern könnt. Ihr werdet ein Würdiger Gegner, oder sein Nachfolger sein. Die Gezeiten des Schicksals werden es zeigen“
Kurz darauf erschien vor Abu's Augen das Wort der Macht. Frea schlug auf Abu ein, um ihrer Trauer Luft zu machen. Abu ging mit Uthgerd davon um ungestört nach Apokrypha reisen zu können. Er küsste Uthgerd noch einmal und schlug dann das Buch auf. Sofort fand er sich in Apokrypha wieder. Hier fand er in den Kapiteln vier Bücher, in denen viel wirres Zeug stand. Diese musste er mitnehmen, da sich sonst keine Wege öffneten. Später sollten diese auf speziellen Sockeln deponiert werden, was Abu ein wenig Kopfzerbrechen bereitete. Er schaffte es und gelangte so weiter zu Kapitel sechs. Hier fand er eine Wortmauer, die ihn ein weiteres Wort der Drachenrüstung lehrte. Aber hier ging es nicht mehr weiter. Er las das Buch noch einmal und kehrte nach Solstheim zurück.
„Und, hast du ihn besiegen können?“, fragte Uthgerd.
„Nein, ich komme da nicht weiter. Ich brauche diese Drachenseelen. Vielleicht finden wir ja hier einen Drachen. Ich wollte sowieso noch zu einer Höhle. Das wird dir sicher gefallen“
„In Ordnung. Wenn es hier keinen Drachen gibt, dann versuchen wir es wieder in Himmelsrand“, antwortete Uthgerd.
Sie gingen nach etwas Südlich und fanden Bald die Insel, auf der das Grab sein sollte. Es wurde von zwei Banditen bewacht die kein großes Hindernis boten. Im Inneren fanden sie eine Leiche mit einer Notiz. Sie erklärte, wieso er hier drin gestorben war und gab Abu einen Namen für dieses seltsame weiß blaue Material, Stalhrim, mit dem Hier zwei Särge gefüllt waren. Durch einen Dieser Särge, kamen sie in einen Gang, der in eine Halle führte, in dem überall Gold und andere Wertgegenstände herumlagen. Sofort machten sie sich daran, alles von Wert einzusammeln. Sie fanden etwa zehntausend Goldstücke und einige wertvolle Waffen. Nachdem sie hier alles eingesammelt hatten, öffneten die Tür, um weiter vorzudringen. Hier kamen sie in deine Grabkammer, wo sie von einer Horde Geister angegriffen wurden. Alle konnten sie besiegen und fanden noch zwei Schwerter, nach rothwadronischen Machart. Abu steckte sie ein und gemeinsam verließen sie dieses Grab wieder. Mitten in der Nacht kamen sie in Rabenfels an. Gleich am Nächsten Morgen verkauften sie ihre Beute und machten sich auf die Suche nach Drachen.
Als sie nach einer Woche keine fanden, beschlossen sie in Himmelsrand weiter zu suchen. Hierfür brauchten sie eine Woche und kehrten gleich nach Solstheim zurück, da sie unterwegs wieder von Kultisten angegriffen wurden. Von hier aus, reiste er sogleich nach Apokrypha.
Hier wurde er von einem Drachen angegriffen. Auf diesen wandte er den neuen Schrei an, sofort stellte der Drache seinen Angriff ein und sprach zu Abu: „Seid gegrüßt Thuri, euer Thu'um ist Mächtig. Steigt auf, ich bringe euch zu Miraak“
Abu stieg auf, setzte sich auf den Hals des Drachen und dieser Erhob sich in die Lüfte. Dieser brachte ihn auf einen Gewaltigen Turm, wo Miraak fragte: „Sahrotaar, seid ihr so schwach, dass ihr euch von jedem beeinflussen lasst? Aber zuerst, lasst uns unseren Gast begrüßen. So begegnen sich das erste und das letzte Drachenblut auf dem Gipfel von Apokrypha. So hat es Hermaeus Mora ganz sicher vorgesehen. Er ist ein launischer Meister, wisst ihr? Doch nun ist meine Zeit in Apokrypha zu ende. Ihr steht in voller Kraft vor mir, also werdet ihr auch meine volle Kraft zu spüren bekommen!“
Abu ließ ihn kaum aussprechen und griff sofort an. Miraak wehrte sich mit Magie, Schreien und einem seltsamen Schwert, dass aus Tentakeln zu zu bestehen schien. Immer wenn Abu Miraak fast besiegt hatte, rief dieser einen Drachen vorbei und nahm dessen Seele in sich auf, um sich zu Heilen. Abu ließ ihm jedoch keine Verschnaufpause. Abu vermutete schon, dass Miraak ihn zermürben wollte, ihn erschöpfen wollte, aber dann griff Hermaeus Mora ein. Er Durchbohrte Miraak mit seinen Tentakeln und sagte: „Miraak, glaubt ihr, ihr könnt mir entkommen? Ihr könnt nichts vor mir verbergen. Macht nichts. Ich habe eine neuen Drachenblutdiener gefunden.“
„Er soll für seine Dienste, den gleichen Lohn wie ich erhalten“, keuchte Miraak.
„Miraak träumte davon, sich gegen mich aufzulehnen. Lernt aus seinem Beispiel. Dient mir loyal und ihr werdet reich belohnt werden“, sagte Hermaeus Mora während er Miraak zerfallen ließ. Wie bei den Drachen, führen die Seelen, die Miraak aufgenommen hatte nun in Abu hinein. Er nahm noch die Habe von Miraak an sich und reiste zurück nach Solstheim
„Und, ist es vorbei?“, fragte Uthgerd, als Abu lächelnd wieder vor ihr auftauchte.
„Ja, es ist vorbei. Von Miraak hat niemand mehr etwas mehr zu befürchten. Wenn du willst, dann können wir hier noch ein wenig Urlaub machen“, schlug Abu vor.
„Gerne, vielleicht besuchen wir das Dort der Nord, die sind mir lieber als die ganzen Dunmer hier in Rabenfels.“
„Gerne, dann lass uns gehen“, sagte Abu und ging mit ihr los.
Ohne Probleme kamen sie dort an und würden von Frea begrüßt: „Ihr habt es geschafft. Der Baumstein ist wieder frei. Das Land ist geheilt. Heißt das... Heißt das Miraak ist besiegt? Endgültig besiegt?“
„Ja, Miraak ist vernichtet“, antwortete Abu.
„Dann war das Opfer meines Vaters nicht umsonst. Er starb um Solstheim zu befreien. Sagt, gab es keine andere Möglichkeit? Gab es keinen anderen Weg?“
„Nein, ohne Storn's Hilfe hätte ich es nicht geschafft“, sagte Abu traurig.
„Dann war es der Wille des Allschöpfers, wie er gesagt hat. Es ist zum verzweifeln, aber ich muss seinen Platz einnehmen. Habt dank“, sagte Frea und ging davon.
Gemeinsam gingen sie durch das Dorf und wurden von einer Frau angesprochen: „Ihr kommt aus Himmelsrand, könnt ihr mir einen Gefallen tun? Meine Mutter starb in Falkenring in Himmelsrand. Könnt ihr dort dieses Amulett auf ihr Grab legen?“
„Natürlich, ich werde es sofort wenn ich nach Hause zurückkehre erledigen“, sagte Abu und lächelte.
Sie suchten den Schmied, aber er war nicht da. Einer der Skaal sagte: „Der Schmied ist verschwunden.“
„Wohin denn?“, fragte Abu.
„Baldor Eisen-Former. Ich weiß nicht, ob es etwas zu bedeuten hat, aber ich habe kurz nach seinem verschwinden zwei Elfen gesehen, die etwas hinter sich herzogen. Das Land ist bei Jägern sehr beliebt, vielleicht war es nur ein Bürstenrückenschwein. Sie gingen nach Südwesten. Vielleicht findet ihr sie dort und sie können euch helfen“, sagte der Skaal.
„Wir kümmern uns darum“, sagte Uthgerd, bevor Abu antworten konnte.
Review schreiben