Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
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Abu ging durch einen Wald von riesigen Pilzen, bis er zwei Dunmer Traf, der eine übte einen zauber, während die andere ihn fragte, wieso er nicht Neloth bei der Reparatur des Turmes half. Abu fragte letztere, wo er den Zauberer finden könne. Sie wies auf die Rampe, die zum größten der Pilze führte und er betrat den diesen. Im inneren gab es einen Strom, der ihn nach Oben, in das Arbeitszimmer des Zauberers trug. Dieser bemerkte Abu sofort und sagte, mit einer arroganten Stimme: „Ich erinnere mich nicht euch eingeladen zu haben. Hoffentlich lohnt sich diese Störung für mich.“
„Es heißt ihr wisst einiges über Bücher, die einen nach Apokrypha bringen“, sagte Abu.
„Ihr sprecht von den Schwarzen Büchern, den Bänden mit esoterischem Wissen, die der alte Hermaeus Mora überall in der Welt verteilt hat? Und was wisst ihr schon darüber?“, fragte der Zauberer argwöhnisch.
„Ich habe zwei gefunden und muss noch mehr finden. Sie bringen einen in das Reich von Hermaeus Mora“, antwortete Abu.
„Gefunden, ja? Und gelesen sicher auch. Streitet es nicht ab, ich kann es an euren Augen sehen. Auch gefährliches Wissen ist Wissen und damit nützlich. Meiner Erfahrung nach, ist es oft die nützlichste Wissensart“, sinnierte Neloth.
„Ich muss wissen, was Miraak weiß“, drängte Abu.
„Miraak? Der, der ständig in den Gesängen der Stadtbewohner auftaucht?“
„Jetzt nicht mehr, ich habe die Steine geläutert. Er versucht Solstheim von neuem zu erobern“, antwortete Abu ungeduldig.
„Nun ich wusste, dass etwas, das mit Hermaeus Mora in Verbindung steht, seinen Einfluss in Solstheim ausbreitet. Ich war mir nicht sicher, ob es sich dabei wirklich um den Namensvetter des antiken, zentralen Tempels handelt, aber die Dorfbewohner scheinen davon überzeugt zu sein.“
„Wisst ihr wo ich das Buch finden kann, das ich suche?“, fragte Abu.
„Oh ja, sie sind nicht schwer zu finden, wenn man erst einmal weiß, wie man danach suchen muss. Ich habe eines Hier, das ich benutzt habe, um weitere zu finden.“
„Ihr habt eines? Kann ich es lesen?“, fragte Abu.
„Ich war nicht untätig, während dieser faszinierende Wahnsinn Solstheim erfasst hat. Aber mein Buch ist nicht das, das ihr sucht. Ich bin ziemlich sicher, dass es keinen Zusammenhang mit diesem Miraak gibt. Aber dafür weiß ich, wo ein schwarzes Buch zu finden ist, dass euch helfen kann“, erklärte Neloth.
„Und wo?“, fragte Abu.
„In einer Dwemerruine, ganz hier in der Nähe. Ich habe es noch nicht herausbekommen, aber vielleicht können wir es zusammen schaffen“, schlug Neloth vor.
„Gut, ich werde Morgen gegen Mittag wieder hier sein“, antwortete Abu und verließ den Turm.
Er warf noch einen Kurzen Blick auf die Schatzkarte und ging dann zum Fuß des Felsens, auf dem sich die Pilztürme befanden. Hier fand er wieder eine Truhe, diesmal bewacht von Aschenbrut, die Abu schnell besiegte. Im Inneren Fand er Stiefel aus diesem seltsamen Material.
Von hier aus, ging Abu zurück nach Rabenfels, um zu schlafen und wieder seine Taschen zu leeren. Am nächsten Morgen ging Abu zurück zu Neloth und gemeinsam gingen sie zur Dwemerruine. Hier wurden sie von einigen Banditen empfangen, mit denen sie aber spielend fertig wurden.
Die Tür wurde mit einem Kontrollsockel verschlossen, den Neloth aber mit einem Speziellen Würfel öffnen konnte. Im Inneren fanden sie das Buch versiegelt und Neloth meinte, man müsse die Turbinen der Dwemer in Gang setzen, um daran zu kommen. Dazu brauchten sie vier weitere Kontrollwürfel, die sie sogleich suchten.
Weiter im inneren fand Neloth eine Tafel, auf der die Standorte der Würfel verzeichnet waren. Dieser folgten sie. Hier gab Neloth Abu eine Lehrstunde in Dwemer-Geschichte und erklärte, wie sie die Tieferen Ebenen der Stadt vom Wasser befreien konnten. Abu nahm den Würfel an sich und folgte Neloth, in einen angrenzenden Raum. Hier fanden sie einen weiteren Würfel, wurden aber von seltsamen Konstrukten angegriffen die teilweise Spinnen und teilweise Kriegern ähnelten. Letztere wurden von seltsamen Kugelförmigen Gebilden getragen. Bei ihnen fand Abu eine Reiche Ausbeute an Seelensteinen und Rohstoffen für zwergische Rüstungen und Waffen. Sie fanden zwei weitere Würfel und Abu lernte zwei weitere Maschinenkrieger der Zwerge kennen, eine Art Spinne, die gewaltige Bolzen verschoss und einen Krieger, der doppelt so groß war, wie ein Mann.  Beide Arten wurden aber wieder besiegt und es ging weiter.
Sie kamen zurück in die erste große Halle und Neloth hieß Abu, zwei Würfel darauf zu verwenden, den Wasserpegel zu senken, damit sie weiter konnten. Hier fanden sie auch den letzten und kehrten in die Haupthalle zurück, wo sie einen von den Pumpenkontrollen wieder entfernten und it ihm die Turbinen aktivierten. Abu verstand nur Bahnhof, aber es zeige seine Wirkung, als sie in den Raum zurückkehrten, den Neloth Lesezimmer nannte, den den sie zuerst betreten hatten. Dort konnten das Buch an sich nehmen und Abu fing an zu lesen.
Er kam wieder nach Apokrypha. Mit jedem Kapitel kam er in ein anderes Areal, und musste gegen Tentakelwesen und Echsenmonster kämpfen. Hier fand er auch einige Seelensteine, mehrere Zauberbücher und einen Kriegshammer aus Ebenerz, die er alle einsteckte. Im dritten Kapitel musste Abu aber fliehen, da er nicht genug tränke dabei hatte. Er beschloss nach Rabenfels zurückzukehren, um es später noch einmal zu versuchen.
Als sie die Ruine verließen, wurden sie von einem Drachen angegriffen. Sie besiegten ihn, aber hier erschien Miraak, um die Seele des Drachen in sich aufzunehmen. Von hier aus, reiste Abu nach Rabenfels. Hier legte er auch das gefundene ab und schmolz die Dwemer-Metallstücke zu Barren ein, damit sie sich leichter transportieren und verarbeiten ließen. Nachdem er einige neue Tränke gekauft hatte, wagte er es wieder, das Buch aufzuschlagen. Dieses mal gelangte er bis zum Ende und wurde hier von Hermaeus Mora angesprochen: „Alle die es nach Wissen dürsten, kommen früher oder später zu mir.“
„Was wollt ihr von mir?“, fragte Abu.
„Ihr habt mein Reich betreten. Ihr sucht das verbotene Wissen, dass bislang nur ein anderer erhalten hat. Ihr seid ein Drachenblut, wie Miraak vor euch. Ihr sucht Wissen und Macht.“
„Das Stimmt, ich suche das Wissen, das Miraak besitzt, um ihn besiegen zu können“, antwortete Abu.
„Alles was er weiß, weiß er von mir. Ich weiß was ihr wollt, euch die Welt mit eurer Macht als Drachenblut gefügig machen. Hier habt ihr das benötigte Wissen, auch wenn ihr nicht wusstet, dass ihr es braucht“, sagte Hermaeus Mora und ein Wort erschien vor Abu.
„Das zweite Wort der Macht, benutzt es, um euch die Sterblichen gefügig zu machen. Aber das reicht noch nicht. Miraak kennt das letzte Wort der Macht, ohne das ihr ihn nicht übertreffen könnt. Miraak hat mir gut gedient und wurde dafür belohnt. Ich kann euch das letzte Wort lehren, aber jedes wissen hat seinen Preis“, sagte Hermaeus Mora mit seiner gelangweilten Stimme.
„Und was ist der Preis?“, fragte Abu ungeduldig.
„Wissen gegen Wissen. Die Skaal haben mir ihr Wissen über viele lange Jahre verwehrt. Es ist Zeit dieses Wissen meiner Bibliothek hinzuzufügen.“
„Ich werde es versuchen, kann aber nicht versprechen“, sagte Abu.
„Natürlich werdet ihr das und dann gebe ich euch das Wissen, nachdem ihr sucht“, antwortete Hermaeus Mora, bevor er verschwand. Abu bekam noch die Macht verliehen, mit seinem Schrei, Unerbittliche Macht, mehr Schaden anzurichten.
Abu kehrte nach Solstheim zurück und ging in sein Haus. Er wollte darüber nachdenken, wie er Storn überreden konnte, seine Geheimnisse an Hermaeus Mora weiterzugeben. Hierbei schmiedete er, um noch ein wenig Gold zu verdienen. Hier konnte er endlich Ebenerz schmieden und machte sich daraus eine neue Rüstung. Sie passte Abu genau und er mochte ihre schwarze Farbe. Er hatte sich einen Schlachtplan zurechtgelegt und ging nach Nordosten, zum Dorf der Skaal.
Unterwegs fiel ihm ein, dass er noch zwei Drachenseelen brauchte, um diesen Schrei komplett zu beherrschen. Er beschloss auf einen weiteren Drachenangriff zu warten und solange mithilfe der Schatzkarte, die er gefunden hatte, dem Piratenkapitän und seinem Schatz auf den Grund zu gehen. So wandte er sich nach Westen, wo noch zwei Truhen liegen sollten. Er fand beide und in der letzten einen Schlüssel und die Nachricht, er werde den Schatz auf einer kleinen Insel im Nordosten von Solstheim finde. Er hatte aber noch keinen Drachen gefunden, also beschloss er, es in Himmelsrand zu versuchen, da er dort mehr mit diesen Untieren zu tun gehabt hat. Er ging in sein Haus in Rabenfels und packte dort alles ein, was er nach Hause bringen konnte und ging an Bord der Nordmaid.
Nach einem Tag legte sie in Windhelm an und Abu bestieg einen Wagen nach Falkenring. Er kam am frühen Morgen des nächsten Tages zu Hause an, wurde aber schon von Uthgerd und Runa erwartet.
„Papa“, rief Runa und umarmte Abu heftig, während Uthgerd sich an ihn klammerte und Freudentränen weinte, darüber, ihren Ehemann wieder zu haben.
Abu lächelte und gab Runa eine Puppe, die er in Solstheim gekauft hatte und sagte zu Uthgerd: „Die Gefahr ist noch nicht gebannt. Im Gegenteil, sie ist viel größer, ich hatte schon Angst, überhaupt hierherzukommen. Was wäre, wenn ich verfolgt würde. Aber ich musste euch sehen. Wie erging es euch? War alles ruhig?“
„Ja, es gab Keine Fanatiker, die dich hier gesucht haben, wie in deiner Notiz angedeutet. Aber worin besteht die Gefahr denn genau?“, fragte Uthgerd.
„Ein ehemaliger Drachenpriester, jemand der vor tausenden von Jahren in das Reich von Hermaeus Mora einging, plant seine Rückkehr. Er ist ein Drachenblut wie ich und droht mich zu vernichten und ganz Tamriel zu übernehmen. Nur ich kann mich ihm entgegenstellen“, erklärte Abu.
Uthgerd ging sofort ins Schlafzimmer und kam mit angelegter Rüstung und ihrem Schwert auf dem Rücken heraus und sagte: „Ich stehe dir bei. Ich habe es mit Lydia und Rayya besprochen. Sie werden Runa beschützen. Ich hatte sowieso vor, bei der kleinsten Nachricht von dir zu reisen.“
„Du kannst mir hierbei nicht helfen. Ich muss dem Willen eines Daedra gehorchen, um die Macht zu erlangen, mit der ich Miraak, diesen Drachenpriester, töten kann“, wandte Abu ein.
„Das verstehe ich, aber in dieser Welt, in der echten Welt, kann ich dich unterstützen. Bei unserer Hochzeit habe ich geschworen, dir im Guten, wie im Schlechten beizustehen. Und das werde ich“, antwortete Uthgerd mit fester Stimme
„Ich habe eine sture Ehefrau, oder?“, lachte Abu.
„Das wusstest du ja schon vorher“, antwortete sie.
„Gut, aber vorher brauchst du eine andere Rüstung und ein neues Schwert, Ich werde dir beides schmieden“, sagte Abu und ging mit ihr in den Keller. Hier schmiedete er Uthgerd eine Rüstung, wie die seine und dazu noch Bogen, Pfeile und Zweihänder, ebenfalls aus Ebenerz. Sie legte ihre Rüstung und Waffen an und lächelte zufrieden.
„Wir müssen erst einmal einige Drachen suchen, denn ich muss zwei Worte eines Schreis noch vollständig lernen, bevor ich gegen Miraak antreten kann.“
„In Ordnung, ich kenne da vielleicht einen Ort, folge mir Liebling“, sagte Uthgerd und ging voraus. Sie verabschiedeten sich noch von Lydia und Rayya, ebenso von Runa, die Tränen in den Augen hatte, aber ihnen viel Glück wünschte. Sie gingen nach Norden, an Weislauf vorbei. Sie kamen auf einen Berg und sahen die Rückseite einer Wortmauer.
„In meiner Kindheit hieß es, dass hier ein Drachenpriester läge und von einem Drachen bewacht werden würde. Vielleicht jetzt, wo die Drachen zurück sind, ist da etwas dran“, sagte Uthgerd, kurz bevor sich ein Drache über ihnen erhob. Er wurde schnell besiegt, aber auch hier erschien Miraak, um die Seele abzugreifen. Uthgerd griff ihn an, aber ihr Schwert richtete keinen Schaden an.
„Was?“, fragte sie.
„Das ist er, den ich töten muss“, knurrte Abu und ging hoch zur Wortmauer. Hier lernte er drei neue  Worte, die sich zu einem Schrei zusammenfügten. Außerdem brach hier der Geist eines Drachenpriesters heraus, der die beiden sofort angriff, aber auch er wurde Schnell bezwungen.
„Und was jetzt?“, fragte Uthgerd.
„Ich weiß nicht, weiter nach einem Drachen suchen, vielleicht in der Ebene zwischen Rifton und Windhelm. Da konnte es welche geben“, schlug Abu vor und ging voran.
Sie verbrachten zwei Wochen Damit Himmelsrand der Länge wie der Breite nach zu durchmesse, fanden aber keinen Drachen mehr, den sie töten konnten, ohne das Miraak die Seele stahl. Abu wurde immer gereizter, während Uthgerd ihn immer wieder beschwor nach Solstheim zurückzukehren und sich ohne diesen Schrei Miraak zu stellen. Letztendlich stimme Abu zu und sie segelten mit der Nordmaid nach Solstheim.
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