Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
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Mitten zwischen riesigen Pilzen, nahe der Behausung von Neloth stand ein weiterer Monolith. Auch diesen Bedachte Abu mit dem Willensbrecher-Schrei. Auch hier erschien wieder eines dieser Echsenwesen, und auch wurde es besiegt. Abu ging sofort weiter, um die Aschenbrachenzitadelle zu erreichen. Er fand dort aber nur die Leichen der beiden Wachen, die ausgesandt worden waren und zwei Krieger, die sich als Morag-Tong-Assassinen bezeichneten. Für Abu waren sie keine Gegner. Er schlich sich hinein.
Im Inneren wimmelte es von ihnen. Abu tat es den Assassinen Gleich und griff aus dem Hinterhalt heraus an. Jeder wurde ein Opfer seiner Pfeile. Er musste einige Gitter überwinden, bis er an die letzte Kammer kam, wo offenbar der Anführer auf seinen Teil wartete. Dieser bemerkte Abu schnell und lieferte ihm einen Harten Kampf, in dem sich Abu auch gegen die Handlanger erwehren musste, doch Schlussendlich lag der Drahtzieher der Verschwörung tot zu seinen Füßen und Abu machte sich auf den Weg nach Rabenfels. Auf dem Rückweg traf er auf ein kleines Banditenlager, bei denen er einen Anhänger mit dem Logo der Ost-Kaiserlichen Handelsgesellschaft fand. Vielleicht war diese Kette ja etwas Wert.
In Rabenfels befragte er den Händler, der ihm sofort fünfhundert Septime dafür Bot. Abu schlug sofort ein und verkaufte ihm noch einen Teil seiner Beute. Dann schmiedete er noch ein wenig bei Glover Mallory und ging dann zu Arano, um ihm vom Erfolg zu berichten.
„Und, was ist passiert? Habt ihr den sie gefunden?“, fragte er.
„Er stellt keine Bedrohung mehr dar“, sagte Abu.
„Und die zwei Wachen, die euch erwarten sollten?“, fragte Arano weiter.
„Sie waren schon tot, als ich ankam“, antwortete Abu.
„Nicht so toll, aber Ratsherr Morvayn will euch sehen. Bitte folgt mir“, sagte Arano und brachte Abu zum Ratsherren. Dieser betrachtete Abu gespannt, als er eintrat.
„Ratsherr Morvayn, ich habe wunderbare Neuigkeiten“, sagte Arano.
„Adril, ich habe euch schon lange nicht mehr lächeln sehen“, erwiderte dieser.
„Ratsherr, dieser Besucher hat eigenhändig eine Bedrohung beseitigt, die euer Leben gefährdet hat und es sogar hätte beenden können. Die Severins, Allen voran Mirri, Vendil und Tilisu haben euch etwas vorgespielt. Sie waren in Wahrheit hier, um die Hinrichtung zu rächen“
„Vendil? Aber er hat doch so viel für Rabenfels getan?“
„Sie taten es nur, um unser Vertrauen zu gewinnen. Sie haben uns alle getäuscht. Ich hätte wachsamer sein müssen. Entschuldigt“, sagte Arano.
„Sagt das nicht, alter Freund. Und ihr... tretet vor“, richtete der Ratsherr sich an Abu: „Was ihr für mich, für Rabenfels, für uns alle getan habt, das übertrifft alles, was ich je einem Besucher erwartet hätte. Dafür bin ich euch zu tiefstem Dank verpflichtet.“
„Vielen Dank Ratsherr“, antwortete Abu mit einer Verbeugung.
„Nun, Adril wollte euch für eure Leistungen sicher angemessen belohnen. Da ein bisschen Geld kaum angemessen erscheint, habe ich mich für etwas Gewichtigeres entschieden. Da die Severin, oder wer immer sie waren, sich als Verbrecher entpuppt haben, ist ihr Besitz konfisziert. Kraft meiner Macht als Ratsherr übertrage ich euch hiermit das Severin-Anwesen mit all seinen Besitztümern. Ihr habt euch das Bürgerrecht dieses Ortes verdient, es wäre schön, wenn ihr ein Teil unserer Gemeinde werden würdet. Und da ein bisschen Gold nie schaden kann“, fügte der Ratsherr hinzu und gab Abu einen Sack mit zweitausendfünfhundert Septimen.
Abu bedankte sich und verließ die Amtsräume des Ratsherren. Abu ging sofort zu seinem neuen Haus, um alles überflüssige abzulegen. Hier durchsuchte er erst einmal das ganze Haus und nahm alles an sich, was er gebrauchen konnte, und was er verkaufen konnte, ebenso. Dann legte er sich hin und hoffte, diese Nacht nicht wieder schlafzuwandeln.
Am Morgen, als er in seinem Bett in Rabenfels aufwachte, stand er auf und ging zum Monolithen, der Südlich der Stadt stand. Hier erschienen sogar zwei dieser Echsenwesen, mit denen wurde Abu aber schnell fertig. Dann wandte er sich zur Stadt, um ein wenig Handel zu treiben. Hier machte Abu einen großen Gewinn und ließ sich noch sagen, wo sich weitere Monolithen befänden. Nur noch Zwei musste er befreien, einen im Westen und einen im Osten, nahe dem Stein, beim Dorf der Skaal. Er ging zuerst zum Westlichen Stein, dem Wasserstein und befreite auch diesen. Hier griffen nach dem Echsenwesen noch einer dieser Kultisten an und zu guter Letzt noch ein Drache. Als dieser starb, erschien Miraak und nahm die Seele des Drachen in sich auf. Es schien nur ein Abbild Miraak's zu sein, denn Abu konnte ihn weder mit dem Schwert noch mit Magie verletzten. Abu hakte dies ab und begab sich danach nach Osten, um den letzten Stein zu läutern.
Auf dem Weg fand er eine große Lagerstätte von diesem seltsamen Eisähnlichen Material, Hier baute er alles ab, was er nur finden konnte. Alles in Allem waren es dreißig Bruchstücke, die er verwerten konnte, wenn es ihm jemand beibrachte. Danach ging er weiter, kam aber etwas zu weit östlich und stieß hier, auf einer Sandbank, auf eine kleine Gruppe Banditen, die ihn sofort angriffen. Der Anführer hatte auch das Buch über den Piratenkapitän und seinen Schatz dabei, ebenso wie eine Schatzkarte. Diese bezeichnete vier Punkte auf Solstheim und bei einem davon befand sich Abu gerade. Nach eine kurzen Umschau hatte er eine halb vergrabene Kiste entdeckt, in der sich ein Helm befand, welche aus diesem merkwürdigen Material gefertigt war. 'Vielleicht kann man es ja schmieden', überlegte Abu und ging dann weiter nach Süden, um den letzten Monolithen zu befreien.
Auch dies klappte einwandfrei, woraufhin sich Abu zu diesem Zauberer Neloth aufmachte, um zu sehen, ob dieser etwas über diese seltsamen Bücher wusste.
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