Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
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Als er Rabenfels nach Osten verließ, sah er ein Mitglied der Wachen im Kampf mit drei Kreaturen, die aus Erde gemacht schienen. Sofort lief er dazu und half der Wache. Zusammen konnten sie diese Wesen zerstören.
„Danke, ich war nicht sicher, diesen Hof lebend verlassen zu können. Ich wünschte, ich könnte das selbe über meinen Kameraden hier sagen“, sagte die Wache, während Abend die Aschenhaufen durchsuchte, die diese Wesen hinterlassen hatten.
„Was waren das für Dinger“, fragte Abu.
„Einige Mitglieder der Redoran-Wache nennen sie die Aschenbrut. Es kümmert mich nicht, wie sie heißen, ich weiß nur, dass die eine Bedrohung für Rabenfels und dessen Bewohner darstellen und aufgehalten werden müssen.“
„Was hat euch hier hergeführt?“
„Ich wollte nach Hinweisen, auf ihre Herkunft suchen. Mir ist klar, dass dies nicht der beste Ausgangspunkt ist, aber wir wissen, dass sie aus dieser Richtung kamen.“
„Ich habe hier eine Notiz gefunden, vielleicht hilft sie euch“, sagte Abu und reichte ihm einen Zettel, auf dem eine Kriegserklärung stand.
„Merkwürdig. Sie ist mit General Falx Carius unterschrieben. Aber das ist unmöglich“, sagte die Wache grüblerisch.
„Wieso unmöglich?“, fragte Abu.
„Nun der General war der Befehlshaber der Festung Frostmotte und starb beim Ausbruch des Roten Berges, vor über zweihundert Jahren. Er kann einfach nicht mehr am Leben sein.“
„Was wollt ihr jetzt tun?“
„Wenn General Carius noch am Leben ist, muss es etwas geben, dass ihn am Leben hält. Geht zur Festung Frostmotte und seht euch dort um, ich kehre nach Rabenfels zurück und bereite meine Männer auf weitere Angriffe vor.“
„In Ordnung, ich werde mich mal umsehen“, sagte Abu und ging weiter. Er ging weiter, als er an eine Verfallene Festung mit Anleger kam, vor dem ein Schiff gesunken war, sah er in der Ferne riesige Pilze. Von diesen wurde er so sehr abgelenkt, dass er die Aschenbrut nicht bemerkte, bis sie ihn angriffen. Dies musste die Festung Frostmotte sein. Als er die verschüttete Festung betrat, hörte er eine klare Stimme rufen: „Ein Angreifer ist in die Festung eingedrungen. Bereitet euch auf einen Angriff vor!“
Überall erhoben sich Aschenbrut aus dem Boden und griffen ihn an. Abu kam schwer in Bedrängnis, konnte sich aber ihrer erwehren. Das innere der Festung war wie das äußere. Verfallen und voller Asche, aus der sich die Aschenbrut erhob. In einer Grabkammer fand er ein Verzaubertes Vulkanglasschwert und einen Schlüssel. Beides steckte er ein. In einem anderen Keller wurde er von brennenden Spinnen und seltsamen weißen spinnen angegriffen. Als er sie besiegt hatte, fand er Lagerstätten von Rubinen und seltsamen Steinen. Beide Arten von Lagerstätten beutete er aus, soweit es ging.
Mit dem Schlüssel könnte er einen Lagerraum öffnen, wo er sich mit Met, Bier, Cyrodiilischem Brandy und Käse eindecken konnte, für seine weitere Reise. Danach ging es eine Treppe hinauf, an deren Ende er den General fand. Dieser wurde von Abu mit Pfeilen gespickt, während einige Aschenbrut nach ihm suchten. Auch diese wurden ausgelöscht und Abu durchsuchte die Kammer, abgesehen von dem Kriegshammer des Generals, einem Bogen aus Ebenerz und dem Erz, das er in der Asche der Aschenbrut fand, gab es nur noch ein Buch, dass Abu's Aufmerksamkeit fesselte. Es erzählte von einem Kapitän, der hier auf Solstheim einen Schatz vergraben hatte. Er beschloss danach zu suchen, wenn er das Problem mit Miraak gelöst hatte. Zuvor musste er aber zurück nach Rabenfels, um seine Beute zu verkaufen.
„Welche Neuigkeiten bringt ihr von Festung Frostmotte?“, fragte die Wache, die Abu dorthin geschickt hatte.
„Ich habe den General getötet“
„Es war bestimmt ein Untoter, wie sonst hätte er über zweihundert Jahre alt werden können. Was für eine Schande. Es gibt zahlreiche Geschichten über die Heldentaten von General Carius, darunter die Gründung von Rabenfels“, sagte die Wache bedauernd.
„Er wird der Aschenbrut keine Angriffe mehr befehlen“, sagte Abu.
„Ratsherr Morvayn trug mir auf, euch das hier zu geben, solltet ihr zurückkehren. Und ihr habt den General beseitigt. Besser als der Sold eines Soldaten, ihr solltet dankbar sein“, sagte die Wache und gab Abu zweitausendfünfhundert Septime.
„Danke, braucht ihr noch etwas von mir?“, fragte Abu.
„Ja, der zweite Ratsherr Arano bat mich, euch zu ihm zu bringen. Es sei äußerst wichtig.“
Abu nickte und fragte nach dem Weg. Er wurde zu einem Haus geschickt, das er betrat.
„Danke dass ihr gekommen seid. Hauptmann Veleth lobt euch in den höchsten Tönen. Danke dass ihr seiner Aufforderung gefolgt seid. Ihr habt schon so viel für Rabenfels getan. Dank euch ist die Mine wieder geöffnet, ihr habt den General getötet, wir sollten euch dankbar sein, aber ich kann nicht zulassen, dass Ratsherr Morvayn getötet wird“, sprach ihn ein gut gekleideter Dunkelelf an.
„Er ist in Gefahr?“
„Die Familie Ulen, aus dem Rivalisierenden Fürstenhaus Hlaalu hat es auf seinen Kopf abgesehen.“
„Wieso wünschen sie seinen Tod?“
„Es ist eine Privatsache. Sagen wir, sie wollen die Hinrichtung eines Familienmitglieds rächen, die Ratsherr Morvayn persönlich angeordnet hat. Das Problem ist, dass ich keine stichhaltigen Beweise habe, dass sich hier ein Mitglied des Hauses Hlaalu verbirgt, nur meinen Verdacht.“
„Ich könnte mich umhören“, schlug Abu vor.
„Seht gut, fangt am besten In der Schenke, im Spuckenden Netch, an. Viel Erfolg“, sagte Arano.
Abu nickte und ging zum Markt. Wie üblich verkaufte er hier alles, was er entbehren konnte und kaufte alle möglichen Rohstoffe, die er gebrauchen konnte. Danach ging er in die Schenke.
„Arano sagte, dass ihr mir vielleicht helfen könnt“, sagte Abu, nachdem er einen Met bestellt hatte.
„Sieh an, sieh an, Adril Arano hat jetzt einen Spion, wie? Bei Azura, er braucht jede Hilfe, die er kriegen kann. Er ist jetzt schon seit Jahren hinter den Ulen her“, antwortete der Wirt Geldis.
„Glaubt ihr, er irrt sich?“, fragte Abu.
„Nein, aber ich glaube, dass er die Sache falsch angeht.“
„Ihr habt eine bessere Idee?“, fragte Abu.
„Die habe ich in der Tat. Wenn ihr diese schlüpfrigen Schlachterfische fangen wollt, dann müsst ihr sie zu euch kommen lassen.“
„Und wie kann ich mich als Köder präsentieren?“, fragte Abu.
„Beim Tempel befindet sich ein Ahnengrab der Ulen. Jemand hat im Inneren des Tempels eine Aschsüßkartoffel niedergelegt. Wenn ihr drinnen auf den oder die Unbekannten wartet, bekommt ihr sicher einige Antworten.“
„Wieso habt ihr Arano nichts davon gesagt?“, fragte Abu.
„Das habe ich, aber die Ulen waren ihm immer einen Schritt voraus. Wenn die Redoran-Wache dort postiert war, ist niemand aufgetaucht.“
„Danke für den Rat, ich werde gleich hingehen“, sagte Abu und trank seinen Met aus.
Er fand das Grab schnell und versteckte sich im Inneren der Grabkammer so, dass er alles überblicken konnte, aber er nur gefunden würde, wenn man nach ihm suchte. Die Zeit wurde ihm lang,  aber nach einigen Stunden kam eine Dunmer herein und legte eine Aschsüßkartoffel auf das Grab.
Abu trat an sie heran.
„Oh verzeiht, ich wusste nicht, dass hier noch jemand ist“, sagte sie.
„Wer seid ihr und was macht ihr hier?“, fragte Abu.
„Ich heiße Tilisu Severin. Vermutlich dasselbe wie ihr. Ich bringe eine Opfergabe für die verstorbenen dar. Bitte verzeiht, aber ein solches Verhalten hätte ich von einem Nicht-Dunmer nicht erwartet.“
„Ihr seid doch keine Ulen, oder?“, versuchte es Abu mit einem Frontalangriff.
„Auf dieser Insel gibt es keine Ulen mehr, daher bringe ich, an ihrer statt, die traditionelle Opfergabe dar.“
„Irgendwie glaube ich euch nicht. Was steckt wirklich dahinter?“, fragte Abu.
„Was meint ihr damit? Ich ehre nur die Toten. Wenn ihr mich nun entschuldigen würdet, ich würde nun gerne ein wenig meditieren.“
Abu ging hinaus und beschloss sofort Arano aufzusuchen. In seinem Haus war er nicht, also versuchte es Abu im spuckenden Netch. Er saß mit seiner Frau an einem Tisch, winkte Abu jedoch heran. Er stellte sich neben sie und flüsterte: „Ich glaube das Tilisu Severin hinter alldem steckt.“
„Tilisu? Seid ihr sicher?“, fragte Arano.
„Ich habe sie im Ulen-Grab gesehen.“
„Geldis' Plan hat also funktioniert. Immer wenn wir es versucht haben, kam niemand vorbei. Wenn Tilisu in irgendeine Verschwörung gegen Ratsherr Morvayn verwickelt ist, dann brauche ich handfeste Beweise.“
„Dann durchsucht ihr Haus“, schlug Abu vor.
„Solange ich keine Beweise habe, trete ich niemandem die Haustür ein. Wenn ihr euch irrt, dann geht hier alles den Bach runter und die wirklichen Übeltäter können entkommen. Das kann ich mir nicht leisten“, erwiderte Arano.
„Und wenn sie nun versucht mich aufzuhalten?“, überlegte Abu laut.
„Wenn ihr die Beweise habt und dadurch in Gefahr kommt, dann erwarte ich, dass ihr tut, was ihr tun müsst, um zu überleben“, griff Arano den Gedanken von Abu auf und steckte ihm einen Schlüssel zu und flüsterte: „Damit solltet ihr hinein kommen, wenn die Tür verschlossen ist. Das Anwesen liegt hinter dem Alchemistenstand, am Hang.“
Ohne ein weiteres Wort verließ Abu die Schenke und machte sie auf zu dem Anwesen der Severins. Die Tür war wirklich verschlossen, also nutzte Abu den Schlüssel und schlich hinein. In der Eingangshalle stand Tilisu mit einer weiteren Dunmer wache. Sie schienen Abu gehört zu haben, als dieser auf die Große Treppe zu schlich, die hinab ins Innere des Hauses führte.
„Vorsicht Mirri, ich glaube wir sind nicht alleine“, zischte sie und zusammen suchten die Beiden nach Abu, doch er schlich weiter und hielt sich im Schatten verborgen. Er durchsuchte die Zimmer und fand im Schlafzimmer einen Tresor. Für diesen musste er einige Zeit aufwenden, aber bekam ihn schließlich geknackt. Im Inneren fand er einen Brief, der von Truppen in der Aschenbrachzitadelle. Abu räumte den gesamten Tresor aus, und machte sich auf den Rückweg. Hier wurde er entdeckt und musste beide Frauen erschlagen. Er verließ das Haus und ging zurück zum spuckenden Netch. Es war zwar mitten in der Nacht, aber vielleicht hatte er ja Glück. Wenn nicht, würde er schlafen gehen.
„Habt ihr auf dem Severin Anwesen beweise gefunden?“, fragte Arano, als er Abu erblickte.
„Ja, beweise für ihre Schuld“, sagte Abu und überreichte den Brief.
„Dann haben wir sie endlich. Jetzt müssen wir sie nur noch schnappen und ihrer gerechten Strafe zuführen.“
„Tilisu und Mirri sind tot, und die anderen werden wohl nicht so leicht aufgeben“, sagte Abu.
„Ich werde die beiden besten Mitglieder der Redoran-Wache auf sie ansetzen. Helft ihnen auf jede nur erdenkliche Weise.“
„Ich werde gleich Morgen früh aufbrachen, ich bin schon seit zwei Tagen wach“, antwortete Abu.
„Nun gut, aber gleich im Morgengrauen“, sagte Arano und bezahlte für Abu das Zimmer im spuckenden Netch. Abu legte sich schlafen, und wieder erwachte er, während er an einem Schrein um einen den Magischen Steine von Solstheim herum arbeitete. Bei ihm waren viele Nord, die sich nicht aus der Hypnose befreien konnten. Abu sah sich um und lief zum Dorf der Skaal, das gleich in der Nähe lag. Als Storn ihn sah, rief er: „geht zurück, geht zurück zum Windstein und wendet den Schrei auf ihn an. Das sollte die Macht, die Miraak über meine Leute hat brechen“
Abu tat geheißen und der Schrein um den Monolithen zerbarst. Alle Menschen, die hier arbeiteten, hörten auf und sahen sich verwirrt um, während eines dieser Echsenmonstren, die Abu in Apokrypha gesehen hatte, sich erhob und alles in Reichweite angriff. Die Skaal verteidigten sich und mit Abu zusammen hatten sie das Monstrum bald getötet. Abu lief zurück zu Storn.
Er erwartete Abu am Dorfeingang und sagte: „Ihr habt gesiegt, ich kann es spüren.“
„Euer Volk ist frei“, antwortete Abu.
„So ist es. Ihr habt euch als wahrer Verbündeter der Skaal erwiesen, daher sind auch die Skaal eure Verbündeten.“
„Danke und was geschieht jetzt?
„Tut das Gleiche bei den Anderen Steinen, dem Sonnenstein, dem Erdstein, dem Tierstein und dem Wasserstein. Das kann seinen Einfluss auf Solstheim schmälern“, schlug Storn vor.
„Das reicht nicht, ich muss Miraak aufhalten“, antwortete Abu
„Dabei kann ich euch nicht helfen. Ihr benötigt dazu das Wissen, das Miraak selbst erlernt hat. Ihr müsst eines der Schwarzen Bücher lesen.“
„Erzählt mir mehr über diese Bücher“, verlangte Abu.
„Es war in Miraak's Besitz, sieht aber nicht so aus, wie etwas vom Drachenkult. Es ist ein finsteres, unnatürliches Ding, ich will nichts damit zu tun haben. Vielleicht kann euch der Zauberer der Dunkelelfen, Neloth helfen. Er kam vor einiger Zeit zu uns und fragte nach Schwarzen Büchern. Er scheint viel über sie zu wissen, vielleicht zu viel. Sieht ihn im Süden, er wohnt in seltsamen Häusern, die wie Pilze aussehen“, sagte Storn.
„Ich danke euch“, sagte Abu und verließ das Dorf.
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