Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
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Als Abu mit dem Priester reden wollte, roch er den Geruch einer Schmiede. Er folgte ihm, vielleicht würde er dort neue Waffen und vielleicht eine bessere Rüstung bekommen. Der Schmied, ein Ork drehte sich zu ihm um.
„Ihr wollt sicher eine neue Rüstung, oder?“, fragte er.
„Ja, wenn ihr eine gute habt“, antwortete Abu.
„Ich kann alles schmieden, aber ich habe keine Zeit. Ich muss ein Daedraherz finden. Wenn ihr mir eins bringt, bekommt ihr dafür eine Rüstung“, antwortete der Schmied.
Abu durchwühlte seinen Beutel und zog einen Blutigen klumpen heraus, der aussah, wie das Herz eines Tieres. Er hatte es bei dem Hexenraben, aus dem Lager, aus dem er die Axt geborgen hatte, gefunden.
„So etwas?“, fragte er.
Der Ork nahm es in die Hand, beschnüffelte es, leckte kurz daran, verzog das Gesicht und sagte: „Ja, genau das brauche ich. Der Jarl wünscht eine Daedrische Rüstung. Wenn man diese Herz im Wasser kocht, indem die Schmiedestücke abgeschreckt werden, wird aus einer besonders gearbeiteten Ebenerzrüstung eine Daedrische“
Er übergab Abu ein Bündel, indem sich eine Leichte Pelzrüstung befand. Abu nickte und ging etwas enttäuscht davon. Er ging wieder hinaus und suchte wieder den Krämer auf, um diesen Witz von einer Rüstung zu verkaufen. Mit so etwas konnte er nichts anfangen. Bevor er sich um einen seiner Offenen Aufträge kümmerte, würde er wieder sein Haus besuchen. Er kam ohne Zwischenfälle an und Verbrachte eine Woche damit, noch ein Schlafzimmer anzubauen und das ganze Haus weiter einzurichten.
Nach dieser Woche, in der er noch ein wenig Schmuck geschmiedet hatte, ging er nach Weislauf, um dort die Axt bei Skjor abzugeben und den Schmuck zu verzaubern. Auch hier kam er ohne Probleme an. Zuerst besuchte er Skjor. Dieser untersuchte sie und nickte.
„Sieht unbeschädigt aus. Hier euer Anteil, leider weniger als wir gedacht haben“, sagte Skjor und gab Abu einhundertfünfzig Septime.
„Danke, gibt es noch mehr Aufträge für mich?“
„Ja, etwas ganz besonderes. Trefft mich heute Nacht vor der Treppe zur Himmelsschmiede. Dann besprechen wir es“, antwortete Skjor verschwörerisch.
„Gut, ich werde da sein“, antwortete Abu.
Er verließ die Methalle und ging zur Drachenfeste. Irgendwann würde er sich einen eigenen Verzauberer bauen müssen. Farengar beobachtete seine Arbeit und bot ihm an, einige der Schmuckstücke abzukaufen. Abu verkaufte sie ihm und war Farengar an Gold fehlte, bezahlte er wie üblich mit Seelensteinen. Abu hatte langsam einen kleinen Vorrat. Es würde sich sicher lohnen, mal wieder eine Gruft voller Draugr zu überfallen. Als dies erledigt war, ging er zu Belethor um ihm den restlichen Schmuck zu verkaufen.
Dann besuchte Abu noch die beflaggte Mähre. Dort erhielt er einen Steckbrief, bezüglich eines Riesen in der Nähe. Um den würde er sich noch kümmern können, bevor es dunkel würde. Das Lager Schlafbaum kannte er. Er war schon öfter dort vorbeigekommen, hatte aber um den Riesen immer einen Bogen gemacht. Er konnte zwar gegen einen Riesen bestehen, aber wenn er einen schlechten Tag hatte, würde Abu sicher sterben, falls es ihm nicht gelänge einer dieser riesigen Keulen auszuweichen.
Er Schlich sich an, konnte den Riesen aber nirgends sehen. Stattdessen entdeckte er den Eingang zu einer Höhle. Vielleicht darin. Das könnte ein Vorteil sein, denn so konnte der Riese nicht so gut seine Keule schwingen. Beherzt betrat Abu die Höhle.
Seine Annahme wurde bestätigt und schnell lag der Riese tot da. Als Abu ihn durchsuchte, entdeckte er noch die Leiche eines Mannes. Auch diese durchsuchte Abu und fand eine Flasche Schlafbaumsaft und eine Notiz von Ysolda. Darin stand etwas von einem Harz, das musste der Schlafbaumsaft sein. Er durchsuchte die Höhle weiter. Hier fand er noch mehr Schlafbaumsaft, und ein Wenig Orichalcumerz. Ebenso fand er Unmengen von Käse aus Mammutmilch, den er für sein Leben gerne aß, den die Riesen aber niemals freiwillig abgaben. Mit dieser Beute und dem Riesen auf dem gewissen lief er zurück nach Weislauf.
Auf dem Markt sprach er Ysolda an: „Ich habe diese Notiz von euch bei einer Leiche im Lager Schlafbaum gefunden.“
„Schade, dann haben die Riesen ihn also entdeckt“, antwortete sie, ohne eine Spur von Trauer in der Stimme.
„Scheint so“, meinte Abu.
„Habt ihr Saft gefunden? Wenn ja, würde ich ihn euch zum gleichen Preis abkaufen, den Ulag bekommen hätte. Einen besseren Preis findet ihr sonst nirgends dafür“, sagte sie geschäftsmäßig.
„Vier Flaschen, wie viel bekomme ich dafür?“
„Sechshundert Septime“, antwortete sie.
Abu schlug ein und gab ihr die Flaschen und strich einen hübschen Profit bei diesem Abenteuer ein. Nachdem dieses Gold in seinem Beutel verstaut war, ging er zur Drachenfeste, um dort das Kopfgeld einzustreichen. Alles in allem machte er hierdurch siebenhundert Septime Gewinn. Das konnte sich wirklich sehen lassen. Den Rest des Tages verschlief Abu in Jorrvaskr um am Abend wach zu sein.
Zwei stunden nach Sonnenuntergang wurde Abu von Skjor geweckt.
„Es ist Zeit“ flüsterte er, damit die anderen Frischlinge nicht aufwachen.
Abu folgte ihm zur Treppe, die zur Himmelsschmiede führt und Aela kam dazu.
„Aela wird vorgehen, und alles vorbereiten“, sagte Skjor zu Abu.
Abu nickte und Aela betätigte einen versteckten Schalter um eine Geheimtür zu öffnen. Nachdem sie drinnen war, verschloss sich diese Tür wieder nahtlos.
„Seid ihr bereit?“, fragte Skjor.
„Was ist das für ein Ort“, fragte Abu zurück.
„Hier ist alles was ihr wissen müsst. Jorrvaskr ist das älteste Gebäude in Weislauf. Die Himmelsschmiede ist noch älter und die Tiefenschmiede nutzt uralte Magie, die älter als Menschen oder Elfen ist. Wir bringen euch hierher, um euch stärker zu machen. Dann folgt mir, wenn ihr bereit seid.“
Abu nickte entschlossen und folge Skjor durch die Geheimtür. Das innere war eine flache Höhle, in deren Mitte sich ein Steinernes Becken befand und am Rand drei Podeste, wie Altäre. An dem Becken stand ein Werwolf. Abu legte sofort Hand an seinen Schwertgriff und suchte den Boden nach Aela's Leiche ab.
Skjor lachte und legte ihm die Hand auf die Schulter: „Keine Angst, das ist Aela. Sie muss diese Form haben, um uns hierbei helfen zu können. Sie hat sich bereiterklärt euer Ahne zu sein.“
Skjor und Abu traten an das Becken heran. Abu schaute immer wieder leicht Misstrauisch zu dem Aela-Werwolf.
„Wir machen dies im geheimen, da Kodlak zu beschäftigt ist, dieses geschenkt wegzuwerfen, das man uns gegeben hat. Er ist der Meinung, dass wir verflucht wurden. Aber wir wurden gesegnet. Wie kann uns ein Fluch stärker machen? Also nehmen wir die Sache selbst in die Hand. Um in die höchsten Sphären der Gefährten, den Zirkel, aufsteigen zu können, müsst ihr uns im Gemeinsamen Blut des Wolfes beitreten. Seid ihr bereit, euren Geist mit der Tierwelt zu vereinen?“, sagte Skjor und sah Abu an.
„Und wenn ich kein Werwolf sein möchte?“, fragte Abu, noch etwas zweifelnd.
„Das ist eure Entscheidung. Aber wenn ihr dem Zirkel beitreten wollt, dann muss euer Blut wie das unsere sein“

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Soll sich ABu dem Zirkel anschließen und ein Werwolf werden, oder soll er Verzichten und ein Mensch bleiben.

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