Himmelsrand

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.09.2015
16.12.2015
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Nach dieser Odyssee ging Abu erst einmal zurück zu seinem Haus und richtete es sich weiter ein. Zuvor begab er sich aber zum Jarl von Falkenring, um sich seinen Titel als Thane abzuholen. Hier bekam er wieder einen Huscarl zugeteilt, eine Landsfrau von Abu mit Namen Rayya. Sie nahm er mit zu seinem Haus, damit sie, in seiner Abwesenheit dort Wache schieben konnte. Hier arbeitete er zwei Wochen lang, an der Inneneinrichtung, bis ihm das Holz ausging. Da er auch kein Geld mehr hatte, beschloss er wieder auf Reisen zu gehen, um wieder etwas verdienen zu können. Zuerst würde er nach Weislauf gehen. Die alte Frau, Fralia, war ihr Name, hatte schon zu lange auf seine Hilfe warten müssen.
Er kam schnell in Weislauf an und erkundigte sich zuerst bei den Gefährten nach anderen Aufträgen, die er unterwegs erledigen konnte. Skjor hatte für ihn den Auftrag eine Stahlkriegsaxt, die irgendeiner Familie sehr viel bedeutete von den abgeschworenen zurückzuholen. Nichts besonderes also, aber es würde Geld in seine Taschen spülen. Hiernach begab sich Abu zum Haus Grau-Mähne, wo Fralia ihn schon erwartete. Offenbar hatte sie gehört, das er wieder in der Stadt war.
Sie begrüßte ihn freundlich, wahrend ihr Sohn einen etwas frostigeren, wenn nicht sogar einen Durchschlagenden und stählernen Empfang, in Form einer Streitaxt im Sinn hatte, die er zu allem bereit in der Hand hielt.
„Avulstein, leg das Ding weg. Er will uns bei der Suche nach Thorald helfen. Also benimm dich, denn er wird dich dann begleiten!“, herrschte sie ihn an.
„Woher wissen wir, dass er nicht auf der Seite der Kampf-Geborenen steht. Das war sehr Dumm von dir!“, antwortete er und umfasste die Axt stärker.
„Ich halte das nicht mehr aus, leg die Axt weg und lass uns reden!“, sagte sie mit Nachdruck, worauf ihr Sohn einknickte.
„Nagut Mutter. Ihr wollt also helfen?“, fragte Avulstein etwas besänftigt.
„Natürlich“, antwortete Abu.
„Ich weiß, dass Thorald nicht tot ist. Die Kaiserlichen halten ihn irgendwo gefangen. Die Kampf-Geborenen, die müssen etwas wissen. Könnt ihr euch, bei ihnen umsehen und uns dann berichten?“, fragte Avulstein, sein Misstrauen hatte er vollkommen vergessen.
Abu nickte und verließ sofort ihr Haus. Das Haus der Kampf-Geborenen lag direkt gegenüber von Haus Grau-Mähne. 'Das nenne ich mal ein gutes, nachbarschaftliches Verhältnis', dachte Abu, als er bei den Kampf-Geborenen eintrat. Sofort wurde er des Hauses verwiesen. Offenbar hatte Olfrid die Auseinandersetzung mit Abu nicht vergessen. Also wartete Abu, bis Olfrid das Haus verlassen hatte und schlich sich über die Hintertür hinein. In einem Raum hinter dem Schlafzimmer im Erdgeschoss, fand er wonach er Gesucht hatte. Ein Sendschreiben, des kaiserlichen Generals Tullius, der Berichtete, das die Thalmor Thorald in die Festung Nordwacht verschleppt hatten. Mehr brauchte Abu nicht zu wissen, wenn es gegen die Thalmor ging, würde er auf jeden Fall mit von der Partie sein. Mit diesem Dokument ging er sofort zu Avulstein zurück.
„Habt ihr etwas gefunden?“, fragte Avulstein, als Abu eintrat.
„Ja und es wird euch nicht gefallen“, antwortete Abu und überreichte den Brief.
„Verdammt, schlimmer hätte es kaum kommen können!“, stieß Avulstein hervor: „Ich weiß wie die Festung Nordwacht ist. Ich trommele ein paar Männer zusammen und wir treffen uns dann dort. So schnell wie möglich!“
„Gut, ich werde auch noch jemanden mitbringen. Ein Schwert mehr kann niemals schaden!“
„Hoffentlich ist eure Begleitung vertrauenswürdig.“
„Auf jeden Fall“, antwortet Abu und ließ sich erklären, wo diese Festung Nordwacht lag.
„Dann bis Morgen Früh, wir werden bis zum Abend warten, falls ihr euch verspäten solltet, ansonsten schlagen wir alleine zu!“, verabschiedete Avulstein Abu, der zur beflaggten Mähre ging, um Uthgerd anzuheuern. Sie wollte gar nicht wissen, worum es ging, allein die Tatsache, dass es gegen die Thalmor ging, reichte ihr. Zusammen machten sie sich auf den Weg nach Nordwesten.
„Es freut mich, dass ihr mich hierzu eingeladen habt“, sagte sie, nachdem sie Weislauf hinter sich gelassen hatten.
„Ich wollte euch besser kennenlernen. Wir haben miteinander gekämpft, miteinander gesoffen und jetzt werden wir miteinander Schwerter ziehen. Besser kann man sich nicht kennenlernen, solange man angezogen ist, oder?“
„Wenn ihr das da ein Schwert nennt, was ihr da an der Hüfte hängen habt“, lachte sie und deutete auf den Zweihänder, den sie auf dem Rücken trug.
„Hoffentlich ist der nicht nur zur Zierde da“, konterte Abu ebenso lachend, als sie am Lager Stille Monde vorbeikamen. Westlich dieses Lagers überquerten sie einen Pass und kamen durch eine Ruinenstadt, die Uthgerd Labyrinthion nannte. Hier hatten sie ein wenig Ärger mit einigen Eistrollen. Kurz danach kamen sie nach Morthal, wo sie kurz in der Schenke rast machten um etwas zu essen, und gleich darauf weiter zu gehen. Sie hielten sich nicht groß mit Wegen auf, sondern gingen Querfeld ein. Wann immer Abu von der Richtung abkam, lotste ihn Uthgerd, die sich in ganz Himmelsrand auszukennen schien.
Nach Morthal kamen sie durch ein Sumpfgebiet, von dem aus sie im Mondlicht die Stadt Einsamkeit erblicken konnten. Westlich von Einsamkeit überquerten sie den Fluss, der bei Einsamkeit ins Meer mündete und erstiegen den Bergrücken. Auf dem Weg hinauf, versuchten sie einen weiteren gefangenen der Thalmor zu befreien, doch obwohl er von Abu eine Waffe bekam, fiel er im Kampf. Uthgerd hatte nur wenig Verständnis für ihn, ebenso wie Abu. Aber die drei toten Thalmor gaben ihnen ein Gutes Gefühl. Uthgerd hasste diese Elfen beinahe noch mehr als Abu, was auch kein Wunder war, denn sie hatte diesen Hass schon mit der Muttermilch aufgesogen. Sie überquerten auch diesen Hügelkamm und kamen an der Küste von Himmelsrand heraus. Von hier aus gingen sie nach Westen und trafen kurz darauf auf Avulstein und seine Männer.
„Ihr seid früher da als gedacht. Seid wohl wie wir durchgelaufen oder? Bereit für den Kampf?“, fragte Avulstein zur Begrüßung.
„Natürlich, auf euer Kommando!“, antworteten Abu und Uthgerd wie aus einem Mund.
„Dann los, lasst keinen Thalmor am Leben. Keiner dieser Spitzohrigen Bastarde wird überleben!“, befahl Avulstein den Angriff.
Avulstein und seine Männer stürmten zum Tor, während Abu und Uthgerd die Bogenschützen aufs Korn nahmen. Nach wenigen Minuten war der Kampf entschieden. Zehn Elfen und nur einer von Avulstein's Männern war gefallen. Abu plünderte die Leichen und folgte Avulstein ins Innere der Festung. Dort übernahm Abu die Führung mit seinem Bogen. Immer wenn er einen Pfeil abgeschossen hatte, war das das Signal zum Vorrücken, um den getroffenen Elfen schnellstmöglich zu töten, damit er nicht seine Kameraden rufen konnte.
Sie kamen immer tiefer und mussten bald diese Taktik aufgeben, da die Gänge zu eng und verwinkelt wurden. Nach einem längeren Kampf, den Avulstein und seine Männer für sich entschieden, kamen sie im Kerker an und Abu enthauptete den Thalmor-Zauberer, den gerade Thorald folterte.
„Bruder, seid ihr das?“, fragte Thorald und blickte an Abu vorbei, auf seinen Bruder Avulstein.
„Und wer ist der da?“, fragte er und deutete mit dem Kinn auf Abu.
„Ich helfe eurem Bruder euch zu retten“, entgegnete Abu knurrend, während er dem gefangenen die Fesseln löste.
„Danke, ich hatte nicht erwartet, das ein Rothwadrone uns helfen würde“, murmelte Thorald und rieb sich die Handgelenke.
„Ruh dich kurz aus, unser Freund hier, sucht derweil nach einem schnelleren Weg nach draußen“, mischte sich Avulstein ein. Abu nickte und hatte bald einen solchen Weg gefunden und führte sie alle in die Freiheit. Draußen kam Thorald zu ihm und sagte: „Ich kann euch nicht genug danken, das ihr mich aus diesem Höllenloch gerettet habt. Ohne euch hätte ich bestimmt nie wieder das Tageslicht erblickt. Aber weshalb riskiert ihr euer Leben für mich, einen Fremden?“
„Ich könnte jetzt sagen, weil euer Bruder mich überredet hat, aber es war umgekehrt. Er misstraute mir, aber in meinem Herzen gärt ein unbändiger Hass auf diese Thalmor. Hätte ich nur die Waffen, würde ich sie alle samt und sonders umbringen!“, antwortete Abu.
„Das reicht mit. Wir können nicht hier bleiben, auch nicht in Weislauf. Wir schließen uns den Sturmmänteln an. Könntet ihr uns einen gefallen tun, sagt unserer Mutter, dass sie 'den kalten Wind des Winters erdulden muss, denn er trägt den Samen des nächsten Sommers mit sich.' Sie wird wissen, was das Bedeutet. Und viel Glück, auf euren weiteren Reisen.“
Mit diesen Worten ging Thorald mit Avulstein und dessen Männern davon. Abu und Uthgerd legten sich in der Festung schlafen. Am nächsten Morgen frühstückten sie und Abu fragte, habt ihr Lust auf ein weiteres Abenteuer, auf dem Heimweg, oder vermisst ihr euren Stuhl in der beflaggten Mähre?“
„Na klar, worum geht es?“, fragte sie.
Abu zog den Stein, den er im Hexennebelhain gefunden hatte aus seinem Beutel und sagte: Den muss ich zum Berg Kilkreath bringen und einen Tempel säubern. Klingt doch spaßig, oder?“
Sie nickte und Stand auf: „Der Berg ist nicht weit von hier, also, machen wir uns auf den Weg.“
Sie führte ihn zurück über den Bergrücken zum Tempel. Als Abu sich ihm näherte, sprach die gleiche Stimme, wie als der den Stein in die Hand genommen hatte, zu ihm: „Seht euch meinen Tempel an. Er ist verfallen. Soviel zur Handwerkskunst der Sterblichen und ihren Herzen. Wenn sie mich nicht lieben, wie kann meine Liebe sie dann erreichen?“
Abu stieg auf das Dach des Tempels und legte den Stein in den Dafür vorgesehenen Sockel, am fuße einer großen Statue. Sofort flog der Stern in die Höhe und Abu folgte ihm in den Himmel.
„Es ist an der Zeit, dass mein Glanz nach Himmelsrand zurückkehrt. Doch das Zeichen meiner Wahrheit liegt in meinem Tempel begraben, besudelt von einer lästerlichen Dunkelheit, die sich darin regt. Der Totenbeschwörer Malkoran schändet meinen Tempel mit verderblicher Finsternis, indem er die Seelen der Toten des Kreis einfängt und seinem Willen unterwirft. Schlimmer noch. Er nutzt die Macht meines Zeichens, um seine Taten zu begehen! Ihr werdet mein Champion sein, Sterblicher. Ihr betretet meinen Tempel, vernichtet Malkoran und holt mein Zeichen zurück!“, sprach die Stimme, als er mehrere Hundert Meter über dem Boden schwebte.
„Ich tue, was ihr befehlt“, sagte Abu, als sie geendet hatte.
„Er hat meinen Tempel zwar besetzt, doch dieser Tempel gehorcht immer noch mir, Meridia. Ich werde euch einen Lichtstrahl senden, der euch den Weg ebnen wird, damit ihr Malkoran vernichten könnt!“, sagte Meridia und Abu sank wieder auf den Boden zurück.
„Was war das?“, fragte Uthgerd, als er neben ihr landete.
„Dies ist der Tempel von Meridia, wie es scheint. Wir sollen ihn von einem Totenbeschwörer und seinen Kreaturen reinigen“, antwortete Abu und betrat das innere des Tempels.
Die Luft war von schwarzen Schlieren durchzogen, die wie Rauchwolken herum wogten. Im inneren fanden sie immer wieder Sockel mit weißen Steinen, ähnlich dem, den Abu gefunden hatte. Sobald er einen dieser Sockel aktivierte, stieg der Stein in die Höhe und warf den Lichtstrahl auf einen bestimmten Punkt, und eine Tür öffnete sich für sie. Aufgehalten wurden sie nur von seltsamen Schattenwesen, die sie angriffen, doch diese ließen sich leicht bekämpfen, vor allem, mit Abu's Silberschwert, welches dann einige seiner Seelensteine füllte. Den Weg zu finden, war schwieriger als gedacht, denn manches mal, mussten sie Umwege in kauf nehmen, um zum nächsten Sockel zu kommen. Bald kamen sie in der Kammer an, in der Malkoran seine Experimente Durchführte. Abu schoss einen Pfeil auf ihn ab, und tötete ihn damit. Aber bevor er sich hierüber freuen konnte, erhob sich ein Schatten über der Leiche und eine ganze Armee dieser Schatten kam auf Abu zu gestürmt. Uthgerd und Abu ließen einen wahren Pfeilhagel auf diese Undinger los und konnten alle besiegen. Sobald Malkoran's Schatten fiel, hörte Abu wieder die Stimme von Meridia: „Es ist vollbracht, nehmt Dämmerbrecher von seinem Sockel!“
Abu Zog ein Schwert aus dem Sockel, den der Lichtstrahl traf und wurde wieder zu Meridia in die Luft gehoben.
„Alles ist wie es sein sollte. Malkoran wurde vernichtet, die toten von Himmelsrand können in Frieden ruhen und euch gebührt mein Dank. Ein neuer Tag bricht an und ihr sollt ihn verkünden. Nehmt den Dämmerbrecher und bekämpft damit die Verderbnis in den dunkelsten Winkeln der Welt, auf dass mein Einfluss wachse!“
„Ich behalte das Schwert, aber sucht euch jemand anderen für eure Sekte“, entgegnete Abu.
„Das spielt keine Rolle. Wenn ihr Dämmerbrecher tragt, wird mein Einfluss wachsen“, antwortet Meridia und ließ ihn zurück zu Boden sinken, wo Uthgerd auf ihn wartete.
„Verdammt mir euch erlebt man wirklich einiges“, sagte sie, als er neben ihr landete.
„Kann schon sein, dabei will ich doch nur Haus, Frau und Kinder“, antwortete er.
Sie machten sich gemeinsam auf den Weg zurück nach Weislauf, als eine Khajiit vor sie trat und Abu mit zwei Dolchen angriff. Sie landete einige Treffer, doch zusammen mit Uthgerd hatte er sie schnell besiegt. Abu durchsuchte ihre Taschen und fand eine Notiz.Offenbar war sie eine Assassine der Dunkeln Bruderschaft und jemand hatte diese beauftragt Abu zu töten.
„Oh scheiße, ihr seid wohl jemand wichtigen auf die Füße getreten, oder?“, meinte sie, also sie die Notiz las.
„Wieso, sind die von der Dunklen Bruderschaft so gut?“, fragte Abu.
„Normal Ja, diese hier, war wohl ein Neuling. Wir sollten uns beeilen. Es ist schon dunkel und ich brauche einen kräftigen Schluck Met. Wir sollten nach Rorikstatt gehen, da ist die nächste Schenke von hier, die guten Met serviert“, schlug Uthgerd vor. Da Abu nichts Besseres zu tun hatte, stimmte er dem Zu und ging mit ihr nach Rorikstatt.
Sie kamen erst nach Mitternacht in Rorikstatt an. Während Uthgerd sich ans Feuer setzte, besorgte Abu zwei gewaltige Portionen Essen und mehr Met, als sie trinken konnten.
„Das wäre doch nicht nötig gewesen, einen Haufen Altmer umzubringen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen“, lachte sie und biss große Stücke aus einer gebratenen Ziegenkeule.
„Auch den Tempel einer Daedra zu säubern?“, fragte Abu und machte sich über einige Elch-Koteletts her.
„Das nicht so seht. Habt ihr mehr Erfahrungen mit Daedra?“, fragte sie ihn.
„Sonst nur zwei, beide waren eigentlich ganz in Ordnung. Hircine wollte, das ich einen Werwolf töte und dank Sanguine habe ich immer noch Schuldgefühle, wenn ich hier durchkomme und den Hof von Ennis sehe.“
„Wieso denn Schuldgefühle?“, fragte Uthgerd.
„Sanguine hatte sich als Bretone getarnt und mich zu einem Wetttrinken eingeladen. Ich weiß nicht, was wir getrunken haben, aber von der Nacht weiß ich nur, was mir erzählt wurde. Ich wollte anscheinend einen Hexenraben Heiraten, hatte Schulden bei Ysolda, für den Ring, eine Ziege hier gestohlen, und ich hoffe NUR, an einen Riesen verkauft und alles mögliche Unheil im Tempel von Dibella angestellt, wo ich dann aufgewacht bin.“
„Das ist einige, für nur eine Nacht“, sagte Uthgerd lachend und nahm sich ein großes Stück gekochtes Rindfleisch. „Konntet ihr alles klären?“
„Ja, mit dem Tod des Riesen und des Hexenraben wurde die ganze Sache einfacher und ich hoffe, Ennis ist mir nicht mehr böse.“
„Ihr habt doch gesagt, ihr wolltet Frau und Kinder. Wieso habt ihr den Hexenraben nicht geheiratet?“, fragte Uthgerd böse kichernd.
„Sie wollte ihr Haus nicht aufgeben, und mich verbrennen. Keine Basis für eine gute Ehe, oder?“
Sie scherzten noch die halbe Nacht und bezogen dann ihre Zimmer. Am nächsten Morgen gingen sie Weiter und kamen gegen Abend in Weislauf an. Abu verabschiedete sich und versprach, sie zum nächsten Kampf gegen Hochelfen auch mitzunehmen.
Nachdem Uthgerd wieder in ihr Wohnzimmer, die beflaggte Mähre, zurückgekehrt war, besuchte Abu Fralia und sagte ihr den Satz. Sie hatte Tränen in den Augen und nickte nur. Sie kramte unter ihrem Stand und Zog einen Zweihänder hervor, der förmlich vor Hitze Glühte. „
„Das hat mein Mann Eorlund für Thorald angefertigt. Aber nehmt ihr es. Verkauft es, wenn ihr es nicht annehmen könnt, Eorlund kann ein neues Schwert schmieden“, sagte sie und duldete keinen Widerspruch. Abu beschloss ihn zu behalten, oder ihn eines Tages weiter zu verschenken.
Er ging hoch zum Palast des Jarl, um Lydia abzuholen, damit sie der Vogt, für sein Haus in Flusswald würde. Sie kam sofort mit, außerdem Verzauberte Abu hier noch einigen Schmuck, den er gefunden hatte, als er die Festung überfiel und verkaufte diesen an Farengar, von dem er damit in Seelensteinen bezahlt wurde. Zum Schluss besuchte er noch Arcadias Kupferkessel und kaufte dort ihren gesamten Bestand an Zutaten und braute aus diesen Tränke, die er zum Großteil an sie verkaufte. So machte er einen Hübschen Gewinn von fünfhundert Septimen.
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