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von kweenron
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Marco der Phoenix OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Whitebeard alias Edward Newgate
14.09.2015
23.12.2016
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Hei liebe potentiele Leser,
ich habe es endlich geschaft meine One Piece Fanfiction soweit abzutippen, dass der Prolog vollständig wurde. Ich habe One Piece vor knapp einem Monat für mich entdeckt und seitdem liebe ich es! Sehr schnell war auch mein Oc entwickelt, wenn ihr ein Bild von ihr sehen wollt, schaut bitte auf meinem Instagram Accout vorbei: Ronja_lii.
Doch wie immer will ich keine langen Reden schwingen, sondern sofort anfangen. Es bleibt mir nur noch euch viel Spaß beim lesen zu wünschen.
~ Ronja

∞ Prolog – The last time ∞

Meine Geschichte beginnt in einer Regennacht, mit einem kleinen Mädchen.
Sie war kaum ein paar Stunden alt als sie auf den kalten, nassen Stein gelegt wurde. Achtsam und ohne Verantwortung für das Baby zu tragen schlich sich der Mann hinfort. Seine Augen leuchteten lila, genau wie die seiner Tochter. Erst am frühen Morgen bemerkten die Bewohner des Hauses das Wimmern und Schreien vor ihrer Tür. Sie eilten nach draußen zu dem durchnässten Bündel aus Stoff in dessen Mitte ein kleines, zierliches Mädchen lag. Ihr Name? Es war nur ein einziges Wort auf das Papier gekritzelt, welches ebenfalls dort lag. Der Regen hatte die Schrift stark verwischt und so konnte der grauhaarige Herr nur erahnen was dort stand. Er war es, der dem Kind seinen Namen gab: Akio.
Der alte Herr war der Besitzer eines Waisenhauses, in dem Akio von nun an leben sollte. Der alte Herr hatte keinen Namen. Die älteren Kinder nannten ihn Großvater und die jüngeren Opa. Er war kleiner und gebrechlicher als seine Schützlinge und wurde hart von der Gesellschaft kritisiert.
„Was will er mit diesen Kindern? Es gibt einen Grund warum sie abgeschoben wurden.“ sagten manche und andere vermuteten sogar eine Verbindung zum Teufel.
Der alte Herr hatte seinen Sohn und dieser Sohn war kein guter Mensch. Sein Name war Nekura. Die Kinder mieden ihn, doch ihnen sollte nichts geschehen solange der alte Mann bei ihnen war und schützend die Hand über sie hielt. Doch es sollte der Tag kommen, an dem der alte Mann auf eine Reise ging, von der er nie wieder zurück kommen sollte.


Ein lauter Knall und eine leichter Erschütterung rissen das Mädchen aus ihren Gedanke und ließen sie aufsehen. Mit einem genervten Seufzer stapfte sich aus ihrer Kabine und auf Deck.
„Verdammt Marco, ich habe dir gesagt, dass er gefälligst damit aufhören soll!“ fuhr sie gezielt einen blonden Mann mittleren Alters an. „Das ist das letzte Mal, das verdammte letzte Mal!“ Sie fuchtelte mit dem Füller in ihrer Hand vor seiner Nase herum.
„In Ordnung, ich kümmere mich darum.“ erwiderte ihr Gegenüber und nahm ihr den Stift aus der Hand. „Wenn du ihn dann bitte retten würdest.“ Akio funkelte ihn wütend an, nickte dann aber einwilligend und begann sich bis auf den Bikini auszuziehen.
„Morgen lasse ich ihn einfach ertrinken. Ich habe keine Lust jeden Tag baden zu gehen, so mal das Wasser so kalt ist.“ schimpfte sie vor sich hin und ging schließlich zur Reling des großen Schiffes.
„Er wird schon noch zur Vernunft kommen.“ Marco blickte über die Reling zu dem Piraten, welcher verzweifelt versuchte sich Überwasser zu halten. „Du hast was gut bei mir.“ Er gab dem Mädchen mit den lilafarbenen Augen einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.
„Ich habe viel gut bei dir, Marco!“ Meinte sie nur, bevor sie von dem hohen Schiff in die eiskalte Flut sprang. Schnell hatte sie den Teufelsfruchtnutzer erreicht und griff ihm unter die Arme. „Kannst du endlich mit diesen lebensmüden Aktionen aufhören!?“ fuhr sie auch ihn an, kaum dass er nach Luft geschnappt hatte. „Das nächste Mal werde ich dich einfach sterben lassen, Ace!“
„Es wird kein nächstes Mal sagen, denn dann werde ich es geschafft haben, Akio.“
„Hohe Töne spuckst du da, wo du doch immer besiegt wurdest.“ Akio zog ihn in Richtung Schiff, an dem inzwischen eine Strickleiter für die Beiden hing. „Gib es einfach auf, du kannst Vater nicht besiegen! Aber du sagst jetzt lieber nichts, sonst kannst du schon heute den Meeresgrund anschauen.“ Ace hielt den Mund, kletterte still die Strickleiter hinauf und Akio tat es ihm gleich. Oben angekommen folgte sie dem Schwarzhaarigen in eine kleine Abstellkammer, welche ihm zur Zeit als Schlafzimmer diente. Dort setzte sich Ace auf das Bett, während Akio den Arztkoffer holte – mal wieder. Es waren wir immer nur kleine Wunden.
„Darf ich dich etwas fragen?“ ergriff Ace zaghaft das Wort als Akio damit begann an Armen und Beinen Pflaster aufzukleben.
„Nein.“ war die schroffe Antwort.
„Warum nennt ihr ihn alle Vater?“
„Bist du Schwerhörig?“ Akio sah ihn strafend an und dabei leuchteten ihre lilafarbenen Augen bedrohlich auf. „Du kannst von Glück reden, dass Whitebeard dich nicht einfach tötet oder wir dich ertrinken lassen. Heute habe ich dich das letzte Mal gerettet, ab Morgen ist mir völlig egal was mit dir passiert! Ich habe das alles nur gemacht, weil mich Marco mehr als nett darum gebeten hatte. Vielleicht werde ich dich weiterhin verarzten, aber das weiß ich noch nicht.“ sagte sie und wendete sich wieder seinen Schrammen zu. „Ich kann undankbare Kerle wie dich nicht ausstehen! Du solltest meinem Vater für dein Leben und das deiner Crew danken. Anders als du haben sie sich uns sofort dankbar angeschlossen. Die anderen und ich haben versucht dich freundlich aufzunehmen, aber darauf habe ich keine Lust mehr! Ich bin sicherlich nicht die einzige, die so denkt. Und selbst einem gutmütigen Mensch wie Marco gehst du langsam auf die Nerven. Also entweder, du hörst auf unser aller Vater zu töten und wirst ein Teil der Crew, oder du gehst einfach sterben!“ Die harten Worte der jungen Frau hatten gesessen.
Marco hatte den beiden gelauscht und erwartete die Braunhaarige als sei wieder nach draußen trat.
„Du hast den Mund nicht halten können, was Akio?“ fragte er schmunzelnd.
„Ach Marco, lass mich damit in Ruhe!“ Sie knallte die Tür hinter sich zu, was Ace zusammenzucken ließ. „Ich fange langsam an den Kerl zu hassen.“
„Sei doch nicht gleich so ernst.“ hörte Ace den Blonden lachen.
„Au, kannst du mal aufhören mir ständig auf den Rücken oder die Schulter zu hauen? Das tut langsam weh.“
"Ach komm, hab dich nicht so!" Sein Gefühl sagte Ace, dass Marco Akio gerade an grinste.
"Halt den Mund." murrte Akio, während ihre Stimmen und Schritte sich langsam entfernten.
"Ist es schon wieder diese Zeit des Monats?"
"Fall ins Wasser Marco!"
"So flucht man also heutzutage."
"Nicht du auch noch Paps!"
"Ich habe doch gar nichts gemacht." wehrte Whitebeard ab und lachte. Ace musste sie nicht sehen können, um zu wissen welch ein liebevoller Umgang sie miteinander hatten.
"Ihr seit gemeint..." murmelte Akio und er verstand es kaum.
"Wir haben dich doch alle gern, kleines Mädchen." Er stellte sich vor wie Marco seinen Arm um die Schultern des Mädchens legte und sie anlächelte. Er wünschte sich das auch. Mit anderen lachen und sie in den Arm nehmen, sie berühren.
"War es gut, dass ich geboren wurde?" flüsterte er in den ruhigen, dunklen Raum. Es war inzwischen mehr dunkel als hell, die Dämmerung zur Nacht war fast vorbei. Eine ganze Weile saß er einfach nur da, den Blick an die Wand gegenüber gerichtet. Schließlich ging er nach draußen, die anderen bemerkten ihn nicht. Sie saßen inzwischen beim Essen und Akio lachte wieder. Er setzte sich abseits auf den Boden, den Rücken gegen die Reling gelehnt. Er winkelte die Beine an und legte die Arme darauf, bevor er den Kopf senkte.
Akio folgte Marcos Blick als dieser den Schwarzhaarigen bemerkte. Sie sah den Blauäugigen fragend an, während dieser eine neue Schüssel Eintopf schöpfte.
"Ich denke er hat Hunger." erklärte er "Auch wenn er unsere Vater versucht zu töten sollten wir ihn nicht verhungern lassen."
"Er wird Morgen sowieso ertrinken, also warum das Essen verschwenden?"
"Jetzt sei nicht so. Ich werde ihn schon dazu überreden uns beizutreten und dann erwarte ich auch von dir, dass du nett zu ihm bist." Marco stand auf, nahm das Essen mit sich und ging zu Ace. Akio folgte ihm mit ihren lilafarbenen Augen, beschloss dann ebenfalls aufzustehen und ihnen zu lauschen. Gedacht, getan - Sie lehnte sich an die Wand neben der Ecke um die sie hätte gehen müssen um zu den beiden Männern zu gelangen.
"Ihr..." Ergriff Ace das Wort, als der Blonde sich schon wieder zum gehen gewandt hatte. "Ihr nennt ihn alle euren Vater, warum?"
"Weil er uns als seine Söhne bezeichnet." antwortet Marco, drehte sich zu dem Schwarzhaarigen, welche inzwischen aufgesehen hatte. „Für den Rest der Welt sind wir Ausgestoßene und Verbrecher, deshalb macht uns diese Bezeichnung glücklich. Es mag nur ein Wort sein, aber es macht uns glücklich.“ Grinste Marco.  Ace' Blick wanderte wieder auf den Boden. Er hatte nie einen Vater gehabt. Nie hatte er sie wie in einer richtigen Familie gefühlt. Marco bemerkte wie das Herz des Jungen sich vor Schmerz zusammen zog. Der Blonde kniete sich vor ihn hin und begann mit ruhiger Stimme zu sprechen: „Hey Ace, wie lange willst du dein Leben noch auf diese Art aufs Spiel setzten? Reiss dich zusammen! In deiner jetzigen Verfassung hast du nicht den Hauch einer Chance meinem alten Herrn den Kopf abzuschlagen. Wirst du dieses Schiff verlassen und irgendwo von null beginnen, oder du bleibst hier und akzeptierst das Zeichen Whitebeards als dein eigenes?“ Ace antwortete ihm nicht, doch Akio spürte die Traurigkeit die nun auch in ihr aufstieg. „Du musst nicht jetzt antworten. Doch Akio hat dir klar gemacht, dass sie dich morgen ertrinken lassen wird, wenn du erneut versuchst unseren Vater zu töten.“ Marco erhob sich, warf einen letzten Blick auf dem schwarzhaarigen welcher sich inzwischen zusammengekauert hatte, bevor er sich von ihm entfernte. Überrascht war er nicht als er Akio antraf.
„Du hast den Mund nicht halten können, was?“ murrte sie und sah ihn vielsagend an. „Der Kerl ist ja nur noch ein Haufen Elend, ehrlich gesagt würde es mich schon interessieren warum er immer wieder versucht Paps umzubringen.“
„Dann hast du ja einen Grund ihn morgen zu retten.“ lachte Marco und zog Akio wieder zum Rest der Crew, welche inzwischen vom essen zum trinken übergegangen waren.
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