Kaltes Blau

von Yaru
OneshotAllgemein / P16
Kōsuke Kira
12.09.2015
12.09.2015
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Mit einem breiten Grinsen im Gesicht aktivierte das junge Mädchen ihr Radar. Fünf weitere Mitstreiter machten sich auf den Weg zu dem Koffer voller Nahrungsmittel.
"Kommt nur her", grinste sie unheilvoll und hockte sich auf dem Ast des riesigen Baumes, von dem sie einen guten Überblick hatte. "Stürzt euch nur wie Geier auf den Koffer und bringt euch gegenseitig um." Ein leises Kichern verließ ihre Lippen.
Ein wenig von ihr entfernt, explodierte es und dicke Rauchschwaden stiegen gen Himmel. Sie aktivierte ihr Radar. Nur noch vier ... nein, drei. Einer gab es scheinbar auf und zog sich zurück.
Äusserst schade. Aber gut, seinen Splitter würde sie auch noch kriegen.
Eine weitere Explosion ließ sie aufsehen. Sie war ziemlich nah. Scheinbar war jemand in ihre Falle getappt.
Ein drittes Mal aktivierte sie ihr Radar und grinste unheilvoll.  Es war jemand ganz in ihrer Nähe.
"Vierzig Meter ... dreißig Meter ... zwanzig Meter ... zehn Meter ..." Sie zückte ihre BIM. "Null Meter", hauchte sie und sprang von dem Baum. Dabei riss sie eine Person zu Boden, auf der sie breitbeinig hockte.

Erschrocken sah die Person sie aus roten Augen an.
Das Mädchen mit dem roten Haar legte den Kopf schief und blickte ihn interessiert an.
"Nanu, wer ist mir denn da ins Netz gegangen?", kicherte das Mädchen und steckte ihre BIM zurück in die Tasche.
"Geh von mir runter, Schlampe!", fauchte der Junge sie aggressiv an und strampelte wild.
Gespielt erschrocken zuckte das Mädchen zurück, ehe es begann zu grinsen. "Was sind denn das für Wörter?"
"Halt die Fresse!", knurrte er.
Das Mädchen beugte sich etwas zu ihm hinunter und zückte ein kleines Springermesser. "Sei nicht so gemein, sonst schneid' ich dir die Zunge raus.", kicherte es und spielte etwas mit dem Messer, "Ich bin übrigens Rika, nett dich kennen zu lernen, Kira Kosuke."
"Woher kennst du überhaupt meinen Namen?!", fauchte der schwarzhaarige mit leichter Panik.
"Bei dem Lärm, den dein Vater  verursacht hat, ist es doch klar, dass ich deinen Namen kenne.", kicherte Rika, "Weißt du, ich war es, die den Koffer dort oben platziert hat. Bin ich nicht klasse?"
"Du bist ein kranker Psycho!"
"Ironisch, dass gerade du das sagst.", kicherte sie und strich sich eine Strähne ihres Haares hinters Ohr, "Irgendwie lachhaft, findest du nicht auch?"
Sie schaute wieder ernst drein. "Du hast hast so schöne Augen. Darf ich sie behalten?"
"Was laberst du da?!"  Panik machte sich in dem Jüngeren breit, als das Mädchen das Messer über sein rechtes Auge hielt.
"Es ist wirklich schön. Zwar nicht so schön wie Blut, aber das kriegen wir noch hin", säuselte Rika und kicherte auf, als sie in die Augen blickte. "Jetzt schau' doch nicht so ängstlich."
Kosuke bekam eine Idee, wie er sich aus dieser Lage befreien konnte.
"Wie wär's mit einem kleinen Kampf. Der Gewinner darf den Verlierer töten.", grinste er, um sein unwohlsein zu verbergen.
"Eine raffinierte Idee", kicherte das Mädchen und richtete sich etwas auf. "Aber keine schmutzigen Tricks, klar?"

Nun standen sie sich gegenüber. Wissend, dass nur einer von ihnen lebend davonkommen wird.
"Bereit?", grinste Kosuke und zückte eine seiner BIMs.
"Bereit, wenn du es bist", kicherte das rothaarige Mädchen mit den blauen Augen, welches sich bloß mit dem Springermesser ausgerüstet hat.
Rika schätzte die Entfernung zwischen ihnen ab und überlegte sich eine Strategie. Sie grinste breit, als der Junge seine BIM warf. Die rothaarige wich ihr geschickt aus, indem sie einfach auf ihn zurannte und sich vor der Bombe wegduckte.
Sie stand vor ihm und hielt ihm die Schneide des Messers an den Hals. Kosuke blieb erstarrt stehen.
"Das ging ja schnell.", raunte Rika in sein Ohr und kicherte leicht, "Ich hab' gewonnen."
Kosuke schluckte schwer, als er das Mädchen aus dem Augenwinkel ansah.
"Na los, bring' mich doch um! So war der Deal!", knurrte er.
"Hast du es etwa so eilig, zu sterben?", kicherte Rika, "Nein, so leicht mache ich dir das nicht. Weißt du, ich liebe es, wenn sie schreien, an ihrem eigenen Blut ersticken. Ich liebe diese hilflosen Blicke."
Die Nackenhaare von Kosuke stellten sich auf und er bekam richtig Angst.
"Aber das kennst du ja. Nur bin ich nicht so grausam wie du, und vergewaltige meine Opfer noch", säuselte sie in sein Ohr, ehe sie leicht in dieses reinbiss. Der schwarzhaarige knurrte leise und schüttelte leicht den Kopf
"Magst du das nicht?", kicherte das Mädchen und biss ein wenig fester zu, was dem Jüngeren ein leises keuchen entlockte.
"Sag nicht, das macht dich scharf?", raunte Rika und leckte leicht über seine Ohrmuschel. Die Wangen Kosukes färbten sich in einen zarten rosaton.
"L-Lass das", zischte der Jüngere und schluckte leise.
"Wehr' dich doch, wenn du es nicht willst", kicherte die Frau und zog spielerisch an seinem Ohr, was den schwarzhaarigen ein weiteres Mal zum keuchen brachte.
Seine zittrigen Hände legten sich auf ihre Brust, versuchten sie von sich zu drücken, doch er hatte keine Kraft.
Zu sehr war er vor der Angst gelähmt.
Rika ging etwas tiefer, knabberte an seinem Ohrläppchen, leckte zu seiner Halsbeuge hinunter, während sie ihn gegen einen Baum drückte, mit einer Hand unter seinen hellblauen Hoodie.
Sie spürte, wie er unter der Berührung erzitterte, seine roten Augen schlossen sich und sein Kopf dreht sich zur Seite.
"Gibst du schon auf? Oder willst du, dass ich diese unanständigen Sachen mit dir mache? Macht dich das an, wenn man einfach weitermacht, auch wenn du stopp sagst?", säuselte Rika mit einem unschuldigen Unterton, wärend sie nahezu sanft in seinen Hals biss, seine Haut schmeckte. Den salzigen Schweiß und seinen Geruch in sich aufnahm, der sie so geil machte.
Sie hörte seinen unregelmäßigen Atem, spürte die Gänsehaut, bemerkte sein leises wimmern.
Ihre eisblauen Augen hoben sich und sie ließ von seinem Hals ab.
Leicht weiteten sich ihre großen Augen. Sie konnte es nicht glauben. Sie hatte ihn zum weinen gebracht!
"Nicht weinen, Kosuke-kun!", kicherte Rika und leckte die Tränen von seiner Wange.
Kosuke wimmerte auf, kniff seine Augen zusammen und hoffte, es würde bald vorbei sein.
"Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!"
Immer wieder widerholte sie diese Worte. War wie in Ekstase.
Die Hand unter seinem Hoodie strich über seinen Bauch, wanderte höher. Schlanke Finger umspielten seine Brust.
Kosuke keuchte und biss darauf die Zähne zusammen. Er wollte keinen Laut mehr von sich geben.
Rika knurrte leise, ehe sie ihm die Klinge ihres Messers an den Hals hielt.
"Wage es dich, deine schöne Stimme zu unterdrücken, und das wars für dich.", raunte sie ihm ins Ohr.
Seine rostroten Augen weiteten sich.
Dann wars es für ihn?
Entschlossen knurrte er.
Lieber würde er sterben, als von ihr vergewaltigt zu werden!
"Soso, dich bring' ich noch dazu, mich anzuflehen, dich nicht so zu quälen!", kicherte sie und ging mit der Hand tiefer, strich ein wenig über seine Hose, streichelte die kleine Beule. Dabei beobachtete sie ihn genau.
Er riss sich zusammen, nicht aufzustöhnen und presste die Beine fest zusammen.

Nach einer Weile wurde es Rika zu bunt.
Er war wirklich hartnäckig und hatte nicht einmal einen Laut von sich gegeben.
Die rothaarige drückte die silberne Klinge fest gegen seinen Hals.
"Ich habe dich gewarnt! Aber du willst es wohl nicht anders! Aber mach dir keine Sorgen, wenn du tot bist, können wir immer noch Spaß haben!", raunte die blauäugige und schnitt leicht in seine Haut.
Ein wenig Blut tropfte hinunter, das das Mädchen aufleckte.
"Du weißt ja, ich liebe dich. Ich liebe dich wirklich, Kosuke-kun. Und deshalb wirst du für immer zu mir gehören.", sagte sie ernst und schnitt seinen Hals entlang, "Es wird für dich auch nicht allzu schmerzhaft, versprochen."
Rika gab ihm einen flüchtigen Kuss, ehe sein Körper in sich zusammen sackte.
Das Mädchen kicherte ein wenig und bückte sich hinunter. Sie entfernte den grünen Splitter an seinem Handrücken.

"Ich liebe dich, Kira Kosuke-kun~"
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