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Yeah, I'm just a teenage dirtbag, baby.

von LostAt17
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
10.09.2015
12.01.2017
68
79.172
7
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Dieses Kapitel
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10.09.2015 728
 
Es war so einfach für sie, ja verdammt, alles war einfach für sie, sie war hübsch. Helen, die wunderschöne, unnahbare Helen, mit den langen blonden Haaren und den riesigen Ozeanblauen Augen. Eigentlich hatte ich gehofft sie nie wieder sehen zu müssen, nicht nachdem unsere Freundschaft im Abschlussjahr zerbrochen war. Doch nun stand sie lachend, eine Horde Jungs um sich versammelnd vor mir, hier mitten im Vorlesungssaal der University of London. Verdammt seit wann interessierte sie sich für Geschichte? Warum musste Gott, wobei ich mir nicht ganz sicher war ob er da der richtige Ansprechpartner war, mir das in meiner ersten Woche an der Uni antun?

Fast war ich von der Idee angetan, umzudrehen und im Zimmer zu warten, bis die Meute verschwunden war, doch da ertönte auf einmal ihre zuckersüße Stimme. „Cara?“ Ich verfluchte innerlich Gott oder den Teufel oder wer auch immer mich hier triezen wollte und drehte mich zähneknirschend zu ihr um. „Helen?“ fragte ich gespielt überrascht und zwang mich zu einem aufgesetzten Lächeln. Helen bahnte sich einen Weg aus der Gruppe und fiel mir um den Hals, was ich widerwillig erwiderte. Alle Augen der Meute waren natürlich auf mich gerichtet. „Ich habe gar nicht mitbekommen, dass du auch in dem Kurs bist.“ Helen klimperte unvorstellbar lieblich mit den gnadenlos langen Wimpern. Ihr stellt sie euch jetzt sicher wie eine Schlampe vor, ich meine gut das war sie auch, weswegen unsere Freundschaft zerbrochen war, aber die Haare waren von Natur aus so schön lang und blond (Norwegische Wurzeln) und sie konnte essen so viel sie wollte sie nahm nie auch nur ein Gramm zu. Ganz im Gegensatz zu mir. Ich war nicht dick nein, jedenfalls nicht mehr. Erfreulicherweise hatte ich mich in den Sommerferien zu einem guten Gewicht irgendwo bei 65 Kilogramm durchtrainiert, aber ich war ja auch nicht besonders groß. Die erdbeerblonden Haare und die Sommersprossen gaben mir dann noch den Rest.

„Hast du mir zugehört Cara?“ fragte Helen ein wenig verwundert. Nein natürlich hatte ich ihr nicht zugehört, was für eine dumme Frage. Dennoch ließ ich ein kleines „Hm?“ ertönen. „Ich habe gefragt, ob wir nicht vielleicht mal wieder was unternehmen sollten? Der alten Zeiten wegen?“ „Sicher doch.“ Aber klar, und ich war die Reinkarnation von Kurt Cobain. Sie lächelte mich an, warf ihre Haare zurück und ging wieder zu ihren Verehrern. Bloß weg hier, dachte ich mir und drängte mich an der Meute vorbei. „Wer war denn die Brillenschlange?“ zischte eines der Mädchen hinter mir und ich musste mir wirklich einen bissigen Kommentar verkneifen. Einer der Jungs streckte beiläufig einen Fuß nach vorne und natürlich, NATÜRLICH stolperte ich Tollpatsch darüber. Zum Glück konnte ich mich in letzter Minute fangen und lief einfach schnurstracks weiter. Wo waren wir denn bitte? Im Kindergarten? Wütend atmete ich einmal tief ein und wieder aus, dann steckte ich mir meine Ohrenstöpsel in die Ohren und drehte Fall out Boy extrem laut. – Wenn die Lautstärke zu laut ist, kann das zu schweren Hörschäden führen – lies mich mein überaus schlaues Handy wissen und ich seufzte genervt, machte aber auch nicht leiser.

Schnellen Schrittes lief ich die Treppen am Ausgang hinunter, den Hof entlang zum Tor der Uni und schnurstracks über die Straße. Nur hatte ich die Rechnung mal wieder ohne denjenigen gemacht der es auf mich abgesehen hatte, wer auch immer das war. Ich hörte keine Hupe, keine Schreie nein, hätte ich doch bloß auf die Warnung meines Handys gehört und es nicht so laut gestellt. Als ein schmerzhafter Ruck durch meinen Körper ging und mich zu Boden schleuderte schloss ich die Augen. Zwar waren durch den Aufprall meine Kopfhörer herausgerissen worden, trotzdem konnte ich die Stimmen nur wie durch Watte hören. „Oh Gott ist sie verletzt?“ „Lebt sie noch?“ „Hallo? Kannst du mich hören?“ redeten unzählige Stimmen durcheinander. Dann war es ruhig. „Heilige Scheiße.“ Murmelte jemand direkt über mir und ich öffnete blinzelnd die Augen und traute ihnen nicht wirklich. Ganz richtig. Heilige. Scheiße.




Hi ihr Lieben, seid bitte nachsichtig mit mir, da das meine erste Fanfiction ist.

Trotzdem bin ich für Reviews und eure Meinungen und auch Ideen offen. Ich werde versuchen in nicht allzu langen Abständen ein neues Kapitel hochzuladen, es wird aber nicht so sein das es nur eins pro Woche ist. Hab ich gute Laune und Ideen können es auch schon mal mehr werden. Lasst mich wissen wie ihr die Geschichte findet, eure Lost :)
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