Dreams are only Dreams

von Nigou
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Diane King
09.09.2015
09.09.2015
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Hey-ho!
Dank des guten Zuredens von CharlyM habe ich mich nun endlich an das Nanatsu no Taizai fandom gewagt :)
Die Idee hierfür hatte ich schon länger, aber ich habe mich nie so recht dran getraut.
Deswegen hoffe ich umso mehr das etwas draus geworden ist^^
Über Kritik und Verbesserungsvorschläge würde ich mich sehr freuen!

LG Nougya :3

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„Begleitest du mich zum Fest, King?“

Seit Stunden schwirrte ihm dieser Satz durch den Kopf. Es kam ihm noch immer surreal vor. Unglaubwürdig. Ob er das ganze nur geträumt hatte?
Vielleicht.
Aber diesen Gedanken schob er schnell beiseite. Er wollte nicht, dass es nur ein Traum war.
Trotzdem konnte er es noch immer nicht glauben.
Diane, seine süße Diane hatte doch tatsächlich ihn gefragt ob er sie zum Fest, welches anlässlich des Niederschlags Hendricksons veranstaltet wurde, begleitete.
Ihn. Nicht Meliodas.
Eine leichte röte überzog seine Wangen als er an ihren lieblichen Gesichtsausdruck dachte. Er konnte sein Glück noch immer nicht fassen.
So lange hatte er darauf gewartet, dass sie ihn irgendwann so etwas fragen würde. Wusste jedoch das Träume eben nur Träume waren. Und nun war es eingetroffen.
Vielleicht waren seine Hoffnungen doch nicht vergebens gewesen. Vielleicht bestand nun, wo Diane Elizabeth und Meliodas zusammen gesehen hatte, Hoffnung für ihn. Er wünschte es sich.
Und das sie ihn fragte konnte doch nur etwas gutes bedeuten.
Lachend erhob er sich, woraufhin Oslo von ihm runter fiel. Dieser stieß ein leises knurren aus und sah King vorwurfsvoll an. Es war schließlich schon das zweite mal an diesem Tag das dies passierte.
King lächelte den Black Hound entschuldigend an. Er hatte schlicht vergessen, dass dieser ihm Gesellschaft leistete.
Murrend verzog sich der grüne Fellball, doch wusste King, dass dieser es ihm nicht übel nahm.

Aufgeregt schlug sein Herz gegen seine Brust. Es war so weit. In wenigen Minuten würde das Fest beginnen. Das Fest auf welchem er Dianes Begleitung sein würde. Ein breites Lächeln schlich sich auf sein Gesicht während er nervös an seinen Ärmel nestelte.
Unruhig wippte er hin und her.
Die Sins hatten geplant alle gemeinsam zum Fest, welches auf dem großen Platz vor dem Schloss stattfinden würde, zu gehen. Später würden sie das ganze jedoch ins Boar Hat verlegen und im kleinen Kreis weiterfeiern.
Er freute sich auf die Feier. Aber viel mehr noch weil er endlich die Gelegenheit hatte Diane auf eine andere Weise als Freundschaft nahe zu sein.
Vorfreudig drückte er sein Kissen näher an sich.
Dann kam sie.
Gemeinsam mit Elizabeth schritt sie durch die Tür, welche die Kneipe von den Privaträumen des Boar Hat trennte. Und er konnte nichts anderes tun als sie anzustarren. Er kam sich fast schon wie ein Idiot vor, doch er konnte nicht anders. Zu schön war Diane in seinen Augen.
Dabei hatte sie sich nicht mal groß herausgeputzt.
Ihre Haare waren wie üblich zu zwei Zöpfen gebunden und auch Schminke konnte er nicht auf ihrem Gesicht ausmachen. Ihr Körper war in einem schlichten Kleid gehüllt, doch stand es ihr ungemein wie er fand.
Lächelnd schritt sie auf ihn zu und blieb genau vor ihm stehen.
„Wollen wir?“
Erst jetzt konnte er wieder klar denken. Augenblicklich schoss ihm die Röte ins Gesicht und eilig nickte er, während er ihr schüchtern zu lächelte.
„Gerne“, antwortete er schüchtern. Dann wandten sie sich den anderen Sins zu und gemeinsam verließen sie das Boar Hat.

Es war kein allzu weiter Weg bis zum Schloss. Trotzdem mussten sie eine Weile durch die Straßen Liones laufen.
Die Bevölkerung hatte sich sichtlich Mühe gegeben den Schaden, welcher die Schlacht vor einigen Wochen hinterlassen hatte, bis zum heutigen Tag zu beseitigen. Es war ihnen nicht ganz gelungen, doch trotzdem konnte man die einstige Schönheit Liones erkennen. Es würde nicht lange dauern bis die einst so prachtvolle Stadt von neuem Glanz erstrahlte.
Ein sanftes Lächeln schlich sich auf Kings Lippen bei den Gedanken. Er hoffte, dass nun alles besser, friedvoller sein würde. Doch er ahnte das der Frieden nur kurze Zeit andauern würde.
Rasch verschwand das Lächeln aus seinem Gesicht als er auf eines der zerstörten Häuser blickte. Es war nicht gänzlich zerstört, doch fehlte das Dach sowie eine kleine Stelle der Wand.
Schmerzlichst erinnerte er an die Ursache des Schadens.
Hier hatte sie gesessen. Schwerverletzt und kurz davor umgebracht zu werden.
Obwohl das großteil der Fassade wieder hergestellt war, konnte er noch immer erkennen, dass es sich um genau das Haus handelte.
Energisch schüttelte er den Kopf. Er wollte nicht daran denken. Nicht heute Abend.
Also ließ er seinen Blick zu Diane schweifen welche sich lachend mit Elizabeth unterhielt. Sein Lächeln kehrte zurück. Die beiden waren auf der gemeinsamen Reise zu wahren Freundinnen geworden. Nicht nur das die Prinzessin während dieser Reise gereift war auch entwickelte sie eine innige Freundschaft zu der Riesin. Er gönnte den beiden dieses Glück. Vor allem Diane für welche eine solche Freundschaft vollkommen neu war.
Natürlich konnte man sagen das die Seven Deadly Sins miteinander befreundet waren. Es wäre nicht gelogen. Doch hatte Diane bislang nie eine Freundschaft mit einem anderen Mädchen, welches sie als eben solches behandelte gehabt. Zumindest wusste King nichts davon.
Umso mehr freute er sich nun für Diane. Sie war eine Kämpferin. Aber trotz allem ein Mädchen und hatte tief im inneren eine verletzliche Seite.
Vor seinen geistigem Auge sah er erneut wie sich Dianes Hand um ihn Schloss und an ihre Brust drückte. Nicht die Hand der jetzigen, nahezu unbesiegbaren Diane.
Sondern die Hand der unschuldigen Diane welche noch immer ein Kind war.
Erneut hörte er wie ihre verletzliche, vom Fieber geschwächte Stimme ihn bat, sie nicht alleine zu lassen.
Damals war er mit der ganzen Situation überfordert gewesen. Seine Sorge hatte ihn schier in Panik getrieben.
Doch war diese Panik nichts im Vergleich zu der Angst, welche er vor wenigen Wochen um die sanfte Riesin hatte erleiden müssen.

Er schweifte ab. Er wollte doch nicht mehr an die Vergangenheit denken. Und hatte er nicht vor wenigen Sekunden beschlossen nicht mehr an die Ereignisse von vor einigen Wochen zu denken?
Innerlich tadelte er sich.
Er sollte sich auf heute Abend fokussieren. Auf Diane. Apropos Diane.
Diese sah ihn gerade erwartungsvoll an.
Augenblicklich lief er rot an.
„W-Was?“, stotterte er verwirrt. Leise kicherte die Riesin, dabei strich sie eine verirrte Strähne ihres Haares zurück an ihren Platz.
„Ich hab dich gefragt ob du doch auch schon auf das Fest freust“, wiederholte sie ihre Frage wobei er beschämt zur Seite sah.
„Aber du warst mit den Gedanken ganz wo andern, hm?“, neckte sie ihn.
„Tut mir Leid“, entschuldigte er sich kleinlaut. Es war ihm peinlich ihr keine Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Vor allem jetzt, wo sie ihn aufs Fest begleitete.
Noch ehe die Riesin etwas hätte erwidern können erreichten sie den Festplatz.
Staunend sah Diane sich um. Es waren wirklich keine Mühen gescheut worden.
Am Rande des Platzes war eine lange Tischreihe mit Bänken aufgestellt worden, Seitlich davon befand sich ein riesiges Buffet. Dem Gegenüber war eine Art Getränkestand an welchem bereits reichlich Alkohol ausgeschenkt wurde.
Vor dem Schloss selbst stand eine Bühne auf welcher die Musiker bereits begonnen hatten ein schnelles Stück zu spielen. Das Fest hatte bereits vor einiger Zeit begonnen.

Die Mitte der Fläche war frei gelassen worden und einige Paare tanzten dort bereits. Um den Platz herum fanden sich einige dekorierte Tische.
Der ganze Platz war wunderschön dekoriert worden. Überall fanden sich Blumen oder Girlanden. Obwohl das Bild eine gewisse schlichte hatte, mehr konnte man sich aufgrund des Wiederaufbau Liones zurzeit nicht leisten, hatte es etwas königlich anmutendes an sich.
Aus dem Augenwinkel nahm King war wie Ban sich Zielstrebig auf den Bierstand zubewegte. Kurz rümpfte der Feenkönig die Nase. Typisch.
Meliodas und Elizabeth verschwanden lachend in der tanzenden Meute und wo Gowther schon wieder war wusste er beim besten Willen nicht. Hawk machte er gemeinsam mit Merlin beim Buffet aus.
Auch das ein oder andere bekannte Gesicht konnte er in der menge erspähen. Aber das interessierte ihn nun wirklich nicht.
Begrüßen konnte er die anderen auch später noch.
Erneut wandte er sich Diane zu. Diese sah sich mit funkelnden Augen um. Ein strahlendes Lächeln zierte ihr Gesicht.
„Wunderschön“, hauchte sie ehrfürchtig. Erst da wurde sich King der Tatsache bewusst, das die vermutlich Dianes erstes fest dieser Art war.
Natürlich, aufgrund ihrer Größe konnte sie bislang nie einem Fest der Menschen beiwohnen. Und wenn, dann nie als aktiver Teil der feiernden Masse.
Schlagartig wurde ihm die Bedeutung dessen bewusst. Sie hatte ihn gefragt ob er sie zu ihrem ersten Fest begleiten würde.
Augenblicklich schlug sein Herz schneller und er fühlte sich gerührt.

„Willst du tanzen?“, fragte er ein wenig schüchtern nach.
Überrascht sah Diane ihn an. Ein leichter Rotschimmer legte sich auf ihre Wangen. Niedlich.
„Ich kann doch gar nicht tanzen“, wank sie lachend ab. Bestimmend schüttelte King den Kopf als er den Wehmut in ihren Augen sah.
„Das macht nichts! Ich bring es dir bei!“, bot er lächelnd an.

Ein freudiges Funkeln schlich sich in ihre Augen. Lächelnd nickte sie und King setzte zum ersten mal seit ihren Aufbruch seine Füße auf den Boden.
Schüchtern hielt er ihr seine Hand hin, welche sie sanft ergriff und gemeinsam gingen beide zur Tanzfläche.
Ihr nun Gegenüberstehend wurde King bewusst, dass Diane ihn selbst mit ihrer menschlichen Größe überragte. Nicht verwunderlich, doch hinterließ er trotz allem einen bitteren Beigeschmack. Er hasste es so kindlich zu wirken, seine Größe machte das ganze nicht besser.
Nichts desto trotz legte er nach einigem zögern seine rechte Hand an ihre Hüfte und nahm die typische Grundhaltung fürs tanzen ein.
Schritt für Schritt und mit viel Geduld erklärte er ihr die einzelnen Schritte, unterstrich das ganze indem er sie dabei sanft zu eben diesen führte.
Es dauerte nicht lange bis Diane den einfachen Grundschritt beherrschte und sie in der tanzenden Menge untergingen.
Was am Anfang noch recht unbeholfen aussah, sie war ihm während des Tanzens mehrmals auf die Füße getreten, was er mit einem leisen lachen abtat, nahm nach und nach festere Züge an.
Langsam taute Diane auf und ihre anfängliche Unsicherheit war schnell vergessen.
Lachend passte sie sich mit King nun dem Rhythmus der Musik an, ließ sich von ihm durch die tanzende Menge führen und jauchzend im Kreis wirbeln.

Kurz vor Mitternacht fanden sich die beiden auf einem Hausdach, etwas Abseits der Festplatzes wieder. Beide hielten jeweils ein Bierkrug in den Händen, wobei Kings noch deutlich mehr Inhalt als Dianes hatte.
Lächelnd beobachteten beide den Himmel als es begann. Das Highlight des Abends.
Ein leises Zischen kündigte den Beginn an und nach kurzer Zeit bot sich ihnen ein Atemberaubender Anblick.
Der schwarze Nachthimmel wurde noch einmal erhellt. Bunte Farben leuchteten über ihnen auf.
Rot, Grün, Blau, Pink, Orange.
Ein wunderschöner Funkenregen der kein Ende zu nehmen schien erstreckte sich am Horizont.
Mit funkelnden Augen beobachteten die beiden das Schauspiel am Himmel.
Eine angenehme Stille hatte sich über beide ausgebreitet und stumm saßen die beiden nebeneinander, den Blick stets auf das Farbenspiel gerichtet.

„Danke“, unterbrach Diane schließlich das Schweigen. Überrascht richtete King seinen Blick zu ihr.
„Wie?“, fragte er verdutzt. Seine Augen durchbohrten die Riesin fragend. Ein leises Kichern entfuhr ihr aufgrund des Anblicks.
„Für Heute Abend. Dafür das du mir gezeigt hast wie man tanzt“, erklärte sie lächelnd und umschloss mit ihren Armen ihre Beine, welche sie etwas näher an ihren Körper zog.
Erkenntnis breitete sich in King aus und gerührt lächelte er.
„Dafür musst du nicht danken! Ich bedanke mich eher dafür, dass du heute Abend meine Begleitung warst“, erwiderte er sanft.
Noch bevor Diane hätte Antworten können wurden beide gerufen.

Erschrocken sahen beide vom Dach hinunter wo eine etwas größere Gruppe versammelt war.
„Hier steckt ihr also! Wir haben euch schon gesucht“, lachte Meliodas ihnen entgegen. Sein blondes Haar schimmerte im Licht des noch immer anhaltendem Feuerwerks in den unterschiedlichsten Farben. Verwirrt runzelte King die Stirn.
„Wollt ihr etwa schon ins Boar Hat?“ Eifriges Nicken war die Antwort. Enttäuscht seufzte Diane.
„Jetzt schon? Dabei ist das Feuerwerk doch noch gar nicht zuende“, schmollte sie regelrecht.
Elizabeth lächelte entschuldigend.
„Es endet gleich. Wir wollten deswegen jetzt schon zurück. Viele verlassen den Festplatz nach dem Feuerwerk nämlich. Deswegen wollen wir weg sein bevor die Straßen überfüllt sind“, erklärte sie den verfrühten Aufbruch. Verstehend nickten die beiden Vermissten.
Langsam erhoben sich die Riesin und die Fee und sprangen dann elegant vom Dach. Die Bierkrüge vergaßen sie dabei völlig.
Während Diane leichtfüßig auf dem Boden aufkam, der Rock ihres Kleides gab während des Sprunges eine wunderschöne Sicht auf ihre Unterwäsche frei, stoppte Kings Fall etwa einem Meter über dem Boden.
„Wir können dann“, gab der Feenkönig mit einem Gähnen kund. Dabei ließ er sich auf sein Kissen nieder. Wo er Chastiefol in der Zwischenzeit gelassen hatte wusste keiner.
Zustimmendes Gemurmel folgte und die ungleiche Gruppe machte sich auf den Weg.

Nachdem sie etwa die Hälfte der strecke zurückgelassen hatten hörte das Farbenspiel im Himmel auf. Während des Weges konnte es sich niemand, Gowther sei außen vorgelassen, verkneifen gelegentlich den Blick zum Himmel zu wenden.
Nur wenige Straßen weiter vernahmen sie in etwas Entfernung tatsächlich regen Lärm hinter sich. Meliodas Prognose war folglich richtig. Die meisten verließen nun den Festplatz.
Vermutlich jene mit Kindern oder eben diejenigen welche das ganze hatten organisieren müssen.
Gewiss befanden sich unter den Festgängern auch welche die am morgigen Tag arbeiten mussten wieder.
Aber wer genau nun alles das fest verließ war für die Gruppe um die Seven Deadly Sins unwichtig. Ihnen reichte das wissen ihre Ruhe vor eben diesen zu haben.

Schließlich erreichten sie, nach dem Verhältnismäßig kurzem Fußmarsch, das Boar Hat.
Mit einem zufriedenem Grinsen im Gesicht schloss Meliodas das Lokal auf und trat ein. Die anderen folgten ihm. Nachdem er das Licht entfacht hatte ließen sich alle kurz nieder.
Ban streckte sich wie eine Katze und Griamor, welcher in Begleitung Veronicas sich der Gruppe angeschlossen hatte, gähnte einmal herzhaft.
Elizabeth und Diane verzogen sich mit einem Grinsen in die Privaträume. Unbemerkt von den anderen. Lediglich Meliodas grinste selbstzufrieden als er das Verschwinden der beiden bemerkte.
Der Anführer der Sins begab sich nun langsam hinter die Bar und begutachtete die vielen Flaschen Alkohol.
In der Zwischenzeit kehrten die beiden Mädchen wieder zurück. Beide trugen nun die Kellner Uniform des Boar Hat. Dann ging es los.
Während Merlin mit einem zauber für Musik sorgte schenkten Meliodas und die Mädchen den Alkohol aus. Ban richtete ein wenig Essen her.
Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Überall wurde gelacht und geredet.
Versehentlich verschüttete der ein oder andere sein Bier oder ließ etwas vom Essen fallen. Hawk begrüßte diesen Umstand fröhlich und wuselte um die Beine der feiernden umher.

Es dauerte nicht lange und aus der angeheiterten Menge wurde ein betrunkener Haufen. Nur wenige konnten sich noch wirklich auf den Beinen halten und so stützte sich einer am anderen ab während sie torkelnd tanzten.
Elizabeth unterhielt sich gerade ausgelassen mit Meliodas, welcher herzlich lachte. Die Wangen der Prinzessin htten einen sanften Rotton angenommen. Ob der vom Alkohol oder ihrer Schüchternheit kam konnte niemand sagen.
Ban veranstaltete gemeinsam mit Griamor und Merlin ein Trinkspiel, wobei ihnen Hawk Gesellschaft leistete. Veronica diente ihnen als Schiedsrichter.
Gowther saß gemeinsam mit Guila etwas abgelegen von den anderen. Die Holy Knight war den ganzen Abend nicht von der Seite des Brillenträgers gewichen.

King beobachtete das Geschehen. Er bedauerte es etwas, dass seine Zweisamkeit mit Diane gestört wurde. Doch freute er sich mit den anderen feiern zu können.
Auch nahm er dies als Chance. Er war Diane an diesem Abend näher als jemals zuvor, sah man über ihre gemeinsame Vergangenheit mal hinweg, gekommen.
Vielleicht bestand tatsächlich noch Hoffnung für ihn.
Vielleicht würde sie sich eines Tages in ihn verlieben.
Nach dem heutigen Abend hatte er neue Hoffnung geschöpft und lächeln beschloss er das Fest gemeinsam mit der Riesin ausklingen zu lassen. Suchend sah er über die Menge als sein Herz drohte stehen zu bleiben.
Da war sie. Seine Diane. Dem Mädchen dem er sein Herz geschenkt hatte. Gerade schüttelte sie energisch den Kopf und tippte Meliodas dann herausfordernd gegen die Brust. Elizabeth fing an zu lachen worin sie einstieg. Meliodas kratzte sich verlegen am Hinterkopf und ergriff dann das Wort.
Obwohl sein Geist vom Alkohol vernebelt war bemerkte er den verliebten Blick voller Sehnsucht, welchen Diane Meliodas zuwarf.
Ein bitteres Lächeln schlich sich auf eine Züge. Natürlich. Meliodas.
Es war immer Meliodas.
Sein Herz zog sich schmerzlichst zusammen als Diane den Arm des Blonden umfasste und erneut zu Lachen begann.
Zitternd zwang er sich dazu den Blick abzuwenden.
Er hatte sich so gefreut als sie ihn und nicht den Anführer gefragt hatte. Er hatte gedacht, dass sie vielleicht anfangen würde ihn zu lieben. Eine lächerliche Hoffnung wie er nun fand.
Sie wollte sich Ablenken. Nein. Das war falsch.
Aber er hatte sich zu unrecht Hoffnungen gemacht. Sie wusste das Meliodas sie nicht begleitet hätte. Also hatte sie ihn gefragt. Nicht in der Art, wie er es sich gewünscht hatte. Sondern als Freunde.
Er kam sich so unglaublich dumm vor.
Fest biss er sich auf die Lippe als seine Augen zu brennen anfingen. Er blinzelte die Tränen weg.
Ihre Stimme hallten in seinen Gedanken. Erneut hörte er wie sie ihn fragte ob er sie zum Fest begleitete.
Dieses mal hatte es einen bitteren Beigeschmack.
Erneut sah er zu dem Dreiergespann das glücklich Lachte und ein sanftes, doch von Wehmut durchzogenes, Lächeln schlich sich auf seine Lippen.
Er liebte Dianes Lachen.
Und eines Tages würde er es ihr sagen.
Er würde ihr sagen was er wirklich für sie empfand.
Doch bis dahin würden Träume nun mal Träume bleiben.
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