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Students' Lives

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bangtan Boys
03.09.2015
20.09.2015
6
10.995
4
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
06.09.2015 2.416
 
Huhu meine Lieben <3

Vielen Dank an:

- yui223
- Banana Colada

<3 es ist schön zu wissen, dass euch die ff gefällt :3

Ich habe außerdem heute herausgefunden wo man die Anzahl der Aufrufe etc sieht #Technik

232 Aufrufe, 2x empfohlen und 22 Favos *-* *heul* dankeschöööööön <3 das freut mich echt, dass meine ff so gut ankommt :3 <3

Ich hoffe, ihr bringt mich nach diesem Kapi nicht um.... :x Ich habe jetzt noch einen Klos im Hals..... :x

Viel Spaß beim Lesen,

LGL,

Neli <3 *drück*

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Kapitel 4 

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Jungkook POV 
 
 
Was war das denn für eine merkwürdige Ansage? Und wieso hat dieser Seokjin Tae so angesehen, als würde er ihn gleich vernaschen und wieso zur Hölle hat Tae sich daraufhin leicht verführerisch auf die Unterlippe gebissen? Ich verstand die Welt nicht mehr....  
Aber gerade wollte ich mir darum keinen Kopf machen, ich konnte V schließlich später noch fragen, ich wollte jetzt nur noch aus diesem vollen Forum raus, in dem alle schon wie zu Anfang begannen zu drängeln. Ich glaube das ist in jeder Schule und Uni so, egal wie arm oder reich die Leute dort waren, die allermeisten wollten immer so früh wie möglich weg.  
Mir wäre das ja auch einerlei gewesen, wenn ich nicht mit Taehyung zusammen mitten in diesem Gewusel stehen würde und von einer Seite zur nächsten geschupst und mir nicht ständig auf die Füße getreten worden wäre. Entschuldigen kannten diese Flegel hier anscheinend nicht.  
Nach zehn Minuten schafften auch wir es endlich draußen zu sein. Leise hörte ich Tae fluchen und drehte mich um. Er hielt sich seine Lippe, von der Blut tropfte. Oh mein Gott! Entsetzt sah ich ihn an.  
"Keine Sorge Kookie", winkte er halbherzig ab, "war nur ein Unfall. Der Kerl hat sich auch entschuldigt." "Na das will ich ihm auch geraten haben", leicht säuerlich über die Unachtsamkeit des Typen und etwas besorgt um meinen Bruder zog ich ihn hinter mir her zu unserem Gebäude. 
In unserem Zimmer angekommen, verarztete ich Taehyungs Lippe schnell mit einem kleinen Pflaster, danach zogen wir erstmal unsere Uniformen aus und unsere Joggingsachen wieder an. Ich hatte eh keine Lust mehr raus zu gehen und von daher war es das perfekte Outfit den Abend drinnen gemütlich noch zu verbringen.
Doch zuerst wollte ich mich jetzt in unserem Zimmer umsehen. 
Es war ziemlich groß, ca. 30m², hatte ein größeres Fenster am Ende des Raums, vor welchem zwei 1,40m-Betten sich an den Wänden gegenüber standen. An diesen war jeweils ein kleines Nachtschränkchen mit drei Schubladen. Weiter vorne im Zimmer - also zur Eingangstür hin - stand an jedem Bettende ein Raumteiler und vor diesen jeweils ein Schreibtisch mit Lampe. An den Wänden neben der Tür standen dann nochmal zwei Kleiderschränke, die so groß waren, dass theoretisch einer allein für uns beide gereicht hätte. Allerdings hatte Tae schon angefangen seine Klamotten in den für ihn vorgesehenen Schrank einzuräumen, er belegte die rechte Seite des Zimmers und ich die Linke, so war es auch schon zu Hause gewesen - wir waren zu Hause auch schon so unzertrennlich, dort wollten wir auch zusammen ein Zimmer haben.
Von Taehyungs Seite, also auf der rechten, vorne zwischen Kleiderschrank und Schreibtisch, war noch eine weitere Tür.
Ich öffnete diese und gelangte in ein geräumiges Bad mit Designer Dusche, Designer Badewanne (mit Whirlpoolfunktion!) und einem großen natürlich Designer Waschbecken.
Kosten wurden bei den Wohnanlagen echt nicht scheut. Naja gut für uns.
Ich grinste, am liebsten würde ich direkt ein Bad nehmen, aber ich musste mein Sachen noch wegräumen.... mhm obwohl.... "Tae?" "Ja?", er trat zu mir ins Bad, staunend sah er sich um. "Whoa! Was ist denn hier los?" Mit großen Augen sah er sich um, "ehrlich Kookie, selbst wenn diese Universität nicht hoch renommiert wäre, allein für die Ausstattungen würde ich hier her kommen!" Mit glänzenden Augen drehte er sich einmal im Kreis und knuddelte sich dann an mich. Hahaha mein kleiner Wirbelwind von Bruder, man musste ihn einfach lieben. "Weswegen hattest du mich eigentlich gerufen?", fragte er schließlich und brachte mich somit zu meinem Vorhaben zurück.
"Hyung, du, als bester Bruder der Welt.... würdest du meine Klamotten in meinen Schrank räumen? Ich brauche echt ein Bad....", mit meinem perfektioniertem Hundeblick und leicht auf die Unterlippe beißend sah ich ihn an. Taehyung schloss die Augen: "Kookie, das ist nicht fair, du weißt ganz genau, dass ich deinem Blick nicht standhalten kann, geschweige dir damit etwas ausschlagen kann", er öffnete ein Auge und ich begann mit meinen Fingern zu spielen. Tae seufzte, ja ich bin echt mies, aber die Whirlpoolbadewanne hatte genügend Argumente für mich. "Na gut.... aber nur, wenn ich dann mit reinkommen darf! Wir haben ewig nicht mehr zusammen gebadet." "Ewig? Das letzte Mal ist 2 Monate her." V schob die Unterlippe vor und verschränkte die Arme vor der Brust, "Sag ich doch! Ewig!" Dann fing er an zu lachen. Ich grinste begeistert darüber, dass mein Plan im Großen und Ganzen so aufgegangen ist, wie ich es wollte, mit meinem Bruder baden konnte eigentlich sehr entspannend sein, besonders, wenn er einen massierte.




V POV


Schnell verstaute ich Jungkooks Anziehsachen in seinem Kleiderschrank, schließlich wollte auch ich baden. Diese Uni wäre so großartig, wenn die Studenten nicht so wären wie sie waren. Allein auf dem Weg zu Omega habe ich mindestens fünf Gespräche zu Marken etc. und vier über Unternehmensumsätze in Millionenhöhen gehört und alle taten so, als wäre das nichts besonderes. Wahrscheinlich war es aber auch nichts besonderes mehr für sie, da sie mit dem Reichtum aufgewachsen sind. Die meisten hier werden eh die Geschäfte ihrer Familien erben, egal wie sie hier abschneiden werden. Ich fragte mich, wer hier überhaupt ein Ziel verfolgte, für das er arbeiten musste. Gab es hier überhaupt sympathische Menschen? Oh doch dieser Seokjin…. Ich weiß nicht wieso, aber er hat es mir angetan. Vielleicht wäre es aber besser für mich ihn zu vergessen, mit so jemanden wie mir will ja niemand zu tun haben oder wie hat dieser Kerl aus dem Supermarkt mich bezeichnet?
„Du bist eine schäbige kleine Kakalake, die am Boden der Gesellschaft um ihr jämmerliches Leben kämpft. So jemanden widerwärtiges wie dich zerquetsche ich mit meinen bloßen Fingern. Fass mich noch mal an, du Schwanzlutscher, und ich werde dafür sorgen, dass deine hässliche Fratze so schlimm aussehen wird, dass selbst der Tod dich verstoßen wird.“
Diese Worte hatten sich in meinen Kopf gebrannt und würden nie wieder daraus verschwinden. Ich merkte, wie mir eine Träne über die Wange rollte. Schnell wischte ich sie weg, ich wollte nicht, dass Jungkook mich so sah, er machte sich schon so genug Sorgen um mich und ich wusste, dass er selbst mit genug zu kämpfen hatte.
Den Klos in meinem Hals hinunterschluckend, zog ich schnell die Gardinen unseres Zimmers zu, schloss die Eingangstür ab und entledigte mich meiner Klamotten.
Leise öffnete ich die Badezimmertür und stellte mich vor die Badewanne. Jungkook blickte zu mir auf, lächelte sanft und rutschte ein Stück zur Seite. Schnell aber vorsichtig um nicht auszurutschen, stieg ich in die Wanne und setzte mich zu ihm.
Ich musste daran denken, wie wir das erste Mal zusammen gebadet hatten, damals waren wir erst sieben und acht Jahre alt.


Flashback~~

Kookie war heute schon wieder mit einem blauen Auge zur Schule gekommen. Ich wusste was passiert war ohne dass er irgendetwas sagen musste. Die Augenringe und verquollenen Augen seiner Mutter und seine eigenen sprachen Bände. Ich konnte seine Mutter nicht verstehen. Wieso trennte sie sich nicht einfach von diesem Idioten, der sich Jungkooks Vater schimpft, und zeigte ihn endlich an? Kookie und sie hatten ihn nicht verdient.
Bevor mein bester Freund auch noch an seinem Platz neben mir ankommen konnte, wurde er schon von drei größeren Jungs aus unserer Klasse umringt. Das geschah jedes Mal, wenn Jungkook mit einer neuen Verletzung zur Schule kam. Ich wollte nicht schon wieder nur untätig herum sitzen, auch wenn er mich gebeten hatte, nichts zu tun, damit mir nichts geschah und sie mich in Ruhe ließen. Doch ich konnte und wollte das nicht mehr. Jungkook war seitdem ich denken konnte mein bester Freund und ich liebte ihn wie einen Bruder und ich würde dies alles nicht mehr zulassen! Das schwöre ich mir! Ich kann nicht mehr zulassen, dass mein kleiner Jungkook, der mehr zu tragen hat als viele andere, sich weiterhin zerstören lässt! Das tut mir selbst viel zu sehr weh. Ich will nicht, dass er mich immer beschützt, es wird Zeit, dass ich ihn beschütze! Schnell lief ich zu Kookie, der wie ein Häufchen Elend völlig verschüchtert von den großen stand. Sie machten sich wieder lustig über ihn, was er doch für eine Memme sei und wie ein Mädchen aussehen würde mit seinen großen Augen. Kookies Lippe bebte, nicht mehr lange und er würde weinen. Ich trat dazwischen und rief vollkommen aufgebracht: „Lasst ihn in Frieden! Ihr habt doch alle keine Ahnung! Ihr seid erbärmlich, wenn ihr auf denen herumhacken müsst, denen es eh schon nicht gut geht!“, damit nahm ich Jungkooks Hand und zog ihn zu unseren Plätzen. Dass ich soeben die Aufmerksamkeit der gesamten Klasse auf mich gezogen hatte, ignorierte ich einfach. Kookie ließ meine Hand nicht los, im Gegenteil, er drückte sie stärker.
Irgendwie überstanden wir den Schultag und Jungkook kam, wie fast jeden Tag, nach der Schule mit zu mir nach Hause. Appa öffnete uns und sah uns wissend und besorgt an. Kookie sah auf den Boden, während ich nur nickte. „Jungkook, möchtest du jetzt etwas essen oder später?“, fragte mein Vater lieb, auch er wusste, was im Hause Jeon geschah und hatte Jungkook und seiner Mutte Yeeun schon oft Hilfe angeboten und ihnen auch angeboten, bei uns einzuziehen, da es wirklich schlimm um das psychische und physische Wohl der beiden stand. Doch Yeeun hatte zu viel Angst vor ihrem Ehemann und viel zu viel Angst um Jungkook, schließlich war dessen Vater unberechenbar.
Jungkook schüttelte den Kopf, „später“, murmelte er bedrückt und ging dann hoch in mein Zimmer. „Wie schlimm ist es diesmal?“, fragte mich Appa leise. „Ich habe bisher nur das blaue Auge gesehen. Aber ich werde gleich mit ihm Baden“, gab ich ebenso leise zurück. Kookie musste nicht mitbekommen, dass wir über ihn sprachen, er mochte das nicht. Appa hob die Augenbraue: „Wie hast du das denn geschafft, er weigert sich doch sonst schon allein selbst bei unerträglichen Temperaturen, das Oberteil auszuziehen.“ „Es hat mich sehr viel Mühe gekostet, aber nachdem ich ihn heute in der Klasse beschützt hatte, wollte er sich jetzt mir ganz anvertrauen.“ Appa nickte nachdenklich, „wenn etwas ist, ruft.“ Damit ging er in die Küche zurück und ich nach oben ins Badezimmer und ließ warmes Wasser und Badeschaum in die Wanne. Danach ging ich in mein Zimmer um meinen besten Freund zu holen. Dieser saß mit angezogenen Beinen auf dem Bett und starrte mit leeren Augen in die Ferne. Erst als ich ihm eine Hand auf die Schulter legte blickte er traurig auf. Ich nahm seine Hand und streichelte vorsichtig darüber. „Kookie“, flüsterte ich, „komm wir gehen baden.“ Zögerlich stand er zusammen mit mir auf, doch vor der Tür stoppte er mich. „Tae, bitte versprich mir etwas“, schnell nickte ich, „versprich mir, dass wir immer Freunde bleiben und du mich nie wegstoßen wirst, egal, was geschieht.“ Entsetzt sah ich ihn an: „Natürlich Kookie! Ich werde immer bei dir sein!“ Sofort wurde ich in eine verzweifelte Umarmung geschlossen und merkte, wie Jungkooks kleiner Körper sich schüttelte. Beruhigend strich ich über seinen Rücken. Nach einiger Zeit löste er sich von mir und wir machten uns auf ins Bad.
Als wir drinnen waren, schloss ich die Tür ab und zog meinen Pullover aus. Jungkook schluckte und schaute unsicher zwischen mir und dem Badewasser hin und her. Ich zog mich einfach weiter aus und stieg dann ins Wasser. Um es Jungkook einfacher zu machen, drehte ich mich von ihm weg. Er flüsterte ein leises Danke und dann hörte ich wie seine Sachen auf den Boden fielen. Kleine Wellen entstanden als er ins Wasser stieg. „Du darfst“, hörte ich von ihm und drehte mich um.
Was ich sah verschlug mir die Sprache und ließ Tränen in meine Augen treten.
Jungkooks gesamter Oberkörper war übersät mit riesigen blauen Flecken, die teils lila-bläulich, teils grün-gelblich waren. Hier und dort waren kleine Narben auf deiner Brust zu sehen. Ich drehte ihn um und begutachtete seinen Rücken, der nicht besser aussah. Zwei riesige rote Striemen rührten eindeutig von einem Gürtel her und dort, wo dir Schnalle ihn getroffen haben musste, war die Haut aufgeplatzt gewesen. Vorsichtig fuhr ich mit meinen Fingern über die Spuren und hörte Jungkook aufzischen. Sofort entfernte ich meine Hand von der Verletzung und drehte Jungkook ganz vorsichtig wieder zu mir um. Tränen rannen sowohl über sein, als auch über mein Gesicht. „Warum hast du nie etwas gesagt?“, meine Frage war nicht mehr als ein verzweifeltes Hauchen. Kookie zuckte hilflos mit den Schultern: „Was hätte ich denn sagen sollen, Hyung? Er hat mir so oft gedroht uns umzubringen, wenn wir etwas sagen oder etwas unternehmen würden! Darum wollte Umma nicht, dass wir zu euch ziehen. Sie hat furchtbare Angst um uns und auch um euch! ….genauso wie ich auch“, verzweifelt sah Jungkook mich an und schien zu fürchten, dass der Himmel gleich einstürzte. Ich schluckte und wusste nicht wirklich was ich machen sollte. Wie soll es jetzt weitergehen, da ich jetzt wusste, was wirklich bei ihm zu Hause geschah. Jungkook schien einer Panik nah und brach zusammen. Er weinte und weinte und lies sich gar nicht mehr beruhigen. Schnell rief ich Appa, der auch sofort hereingestürmt kam. Blankes Entsetzen stand in sein Gesicht geschrieben, als er Kookies geschundenen Körper sah, doch er stellte keine Fragen. Er hob ihn sacht aus der Badewanne und wickelte ihn in einen Bademantel. Ich selber wickelte mich auch in einen, dann trug er uns ins Wohnzimmer und selbst da weinte Kookie noch….

Flashback Ende~~

Die Narben waren kaum noch zu sehen, aber sie waren da. Jungkook störte es nicht, dass ich sie sah und auch nicht, dass ich sie unbewusst mit meinen Fingern nachzog. Er zog mich einfach in eine Umarmung und zeigte mir somit, dass alles wieder gut mit ihm sei. „Du weißt, was ich dir damals im Wohnzimmer geschworen habe“, flüsterte ich erstickt, „ich werde immer an deiner Seite sein und dich auf ewig beschützen, egal, was passieren mag. Denn du bist mein Bruder.“
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