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Students' Lives

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bangtan Boys
03.09.2015
20.09.2015
6
10.995
4
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
06.09.2015 1.725
 
Hallöchen Ihr Lieben <3

Jaa ich weiß, ich wollte das 3. Kapi früher hochladen, doch versuch mal während eines Gronkh Streams produktiv zu sein.... geht nicht :D Und heute war ich den ganzen Tag in Hamburg bei der Einschulungsfeier meiner kleinen Cousine und als ich dann eben um 22:20 Uhr nach Hause kam und dann um 23 Uhr am Laptop endlich saß, habe ich festgestellt, dass ich die erste Hälfte des 3. Kapis nicht gespeichert habe.... ._. #Technik xD
Naja, auf jeden Fall kommt es jetzt ;D

Vielen Dank noch an meine lieben Reviewer:

- yui223
- pink-fluffy-unicorn (lest unbedingt ihre ff "Only You~", die ist so toll *-* und lasst ihr bitte Reviews da, sie hat sie echt verdient! <3)
- Thanatozz

Dankeschön Leute, ihr motiviert mich echt <3 *drück*

Ich freue mich auch diesmal über Reviews :3

Jetzt viel Spaß beim Lesen :3
LG,
Neli <3

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Kapitel 3

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V POV


Der Raum war voll mit Studenten und ich konnte schnell erkennen, dass dies nicht nur eine Veranstaltung für alle Erstsemesterstudenten war, sondern die allgemeine Begrüßung. Leicht verwundert drehte ich mich zu Jungkook um, der sich an meinem Ärmel festhielt, damit wie uns nicht gegenseitig verloren.
Er schien zu wissen, was mir durch den Kopf ging, denn er zuckte mit den Schultern. Eigentlich sollte es nämlich vor der offiziellen Begrüßung aller eine Begrüßung nur für die neuen geben. Haben wir uns vielleicht in der Zeit geirrt? Ich zog die Einladung aus der Tasche meines Jacketts und faltete sie auseinander
' Sehr geehrter Herr Kim, hiermit möchten Wir Sie zur Begrüßungsveranstaltung aller Erstsemesterstudenten einladen. Die Veranstaltung findet am Tag Ihrer Ankunft um 17 Uhr im Forum statt. Wir möchten Sie bitten pünktlich und in entsprechender Kleidung zu erscheinen. Im Anschluss daran wird die allgemeine offizielle Begrüßung aller Studenten stattfinden. Mit freundlichen Grüßen, Frau Lee, Sekretärin der Bangtan Universität '
Ich warf noch einmal einen Blick auf meine Armbanduhr, 17:02 Uhr war es inzwischen, ich runzelte die Stirn.
Doch dann wurde es still und jeder setzte sich auf einen der Stühle, die hier schön geordnet in Reihen standen. Das Licht ging aus und die Scheinwerfer auf der Bühne gingen an.
Ein Student mit braunen Haaren, die ihm ein bisschen unordentlich in der Stirn hingen, ging zum Podium, ihm folgte eine weiterer Student, welcher fast weiß gebleichte Haare hatte und dessen Gesicht etwas breiter war als das des anderen.
Man hörte ein kurzes Räuspern, dann fing der braunhaarige, welchen ich nebenbei bemerkt doch irgendwie recht scharf.... ehm gutaussehend fand, an zu sprechen: "Liebe Studentinnen und Studenten, ich heiße euch recht herzlich zum neuen Semester an der Bangtan Universität willkommen. Wie bestimmt mehrere von euch festgestellt haben werden, ist dies nicht die Begrüßungsveranstaltung der Erstsemesterstudenten. Deswegen werde ich dazu jetzt ein paar Worte verlieren", er räusperte sich kurz und ich blickte ihn etwas verträumt an.
Er sah so unglaublich gut aus, sein Haar schien so weich, dass ich es am liebsten anfassen wollte und seine wohlgeformten Lippen.... alter was dachte ich da?! Das war doch auch nur so ein eingebildetes Arsch wie die Typen damals!
Ich verengte meine Augen und wollte böse schauen, doch als mich der Blick des anderen traf, konnte ich diesen Gesichtsausdruck einfach nicht aufrecht erhalten, stattdessen ging mein Mund leicht auf und meine Augen wurden groß. Wieso kann ich mich nicht einmal zusammen reißen? Wieso nicht einmal für einen kurzen Moment?




Jin POV


Was war das für ein seltsames Gefühl?
Ich blickte schnell wieder auf die große Menge an Studenten vor mir. Scheiße. Wo war ich jetzt stehen geblieben?
Wie konnte mich der kurze Blick in die Augen dieser Person so aus dem Konzept bringen?
Ich räusperte mich noch einmal um die kleine Pause zu überbrücken. Namjoon, der schräg hinter mir stand, erkannte meine missliche Lage und flüsterte unbemerkt: "Lage erklären" .... Lage erklären.... ach ja!
"Zuerst einmal möchte ich mich für die neuen unter euch kurz vorstellen. Mein Name ist Kim Seokjin", dabei schaute ich den Jungen von eben noch einmal in die Augen, wobei er leicht rot wurde. Gut, dass er so weit vorne saß, dass das Licht von der Bühne ihn etwas erhellte und ich ihn somit etwas besser beobachten konnte.
Er hatte schokoladenbraunes Haar, welches ihn einfach nur zum Anbeißen aussehen und mich unbewusst über meine Lippen lecken ließ. Er schien zu den neuen zu gehören, da ich ihn bisher noch nie gesehen habe.
"Ich bin Studentenvertreter und euer Ansprechpartner hier, wenn ihr Fragen habt", damit erntete ich anhimmelnde Blicke der Damen aus den ersten Reihen.
Moment.... war das....? Das kann doch nicht wahr sein! Ich bemühte mich darum, dass meine Gesichtszüge mir nicht entglitten. Ziemlich mittig in der dritten Reihe saß SIE. Bitte lieber Gott! Bitte nicht! Warum war SIE noch hier? Wollte sie nicht ein Auslandsjahr in Frankreich machen? Konnte dieses Mädchen nicht einfach verschwinden? Ein unangenehmer Schauer durchfuhr mich, als ich ihr hinterlistiges Grinsen sah.... sie wollte Rache, das konnte ich sofort an ihren Augen ablesen.... diese Stalker Augen.... dieses Mädchen verstörte mich einfach nur.
Tief durchatmen.
Denk lieber an den Schokojungen und seine Augen, in denen ich mich schon beim ersten Blick verlor.... okay.... auch nicht gut.
Denk an Namjoon. Ja, das ist gut, der ist ein guter Freund und steht gerade hinter dir.
Man! Ich sollte an die Rede denken! Hoffentlich ist dies hier so ein Moment, der sich ewig anfühlt, aber nur ganz ganz kurz ist. Sonst wäre das echt unangenehm.
"Der Direktor, der hier eigentlich stehen und eine Rede halten sollte, hatte sich eben hinter der Bühne den Fuß gebrochen", leises Gemurmel tönte sofort zu mir hoch, welches ich jedoch mit einem kurzen Räuspern zum Schweigen brachte, "und somit wurde ich eben gebeten, kurz etwas zu sagen. Die eigentliche Rede wird deswegen auf morgen Nachmittag um 17 Uhr verschoben. Die Stundenpläne und Gebäudepläne habt ihr ja schon alle, wie ich gehört habe, bekommen. Ich wünsche euch allen noch einen schönen restlichen freien Abend und ich hoffe, ihr lebt euch die nächsten zwei Tage gut ein, lernt euren eventuell neuen Zimmergenossen gut kennen und knüpft ein paar Kontakte, damit ihr am Montag dann gut ins Semester starten könnt. An die neuen noch kurz ab 23 Uhr ist in der Woche Bettruhe und am Wochenende gibt es keine Zeit dafür. Damit das so bleibt, möchte ich euch bitten, trotzdem spät nachts beziehungsweise früh morgens nicht so großen Lärm zu machen, da es doch Leute gibt, die Schlafen möchten. Damit entlasse ich euch jetzt in den Abend."
Mit diesen Worten ging ich wieder hinter die Bühne. Namjoon folgte mir auf dem Fuße.
"Alter, was ist denn los? Du hetzt voll!" "Oh", murmelte ich nur, schloss schnell die Tür zum Hinterraum, dann drehte ich mich zu ihm um und flüsterte aufgebracht: "Hast du sie auch gesehen?" Namjoon sah mich fragend an, "Sie?" "Maaan Yuna! Sie saß in der dritten Reihe." Plötzlich verfinsterte sich Nams Gesicht: "Nein.... aber wieso ist sie da? Sie wollte doch für ein Jahr weg." "Keine Ahnung! Das dachte ich auch", meinte ich aufgebracht und blickte mich kurz um, bei dieser Stalkerin wusste man nie....
Namjoon legte mir beruhigend eine Hand auf die Schulter: "Wollte sie dich nicht in Ruhe lassen? Hatte sie das nicht Ende letzten Semesters gesagt?" "Ja, hatte sie, aber du hast nicht ihren Blick eben gesehen, der war einfach nur gruselig! Oh Gott, Nam! Ich habe echt Angst, dass sie eines nachts wieder bei mir vorm Bett steht und was weiß ich nicht versucht....", blanke Panik stieg in mir auf, "Namjoon, sie will Rache, nachdem ich sie vor der halben Uni blamiert habe!"
Mein Kumpel schien zu verstehen was ich meinte und sah sich selbst noch einmal um. Auch er war mal ein Opfer von Yuna und ihren perversen Stalkingattacken gewesen, jedoch war es bei ihm nicht so schlimm wie bei mir, weshalb er mich so gut es ging "beschützte", also selber sämtliche Informationen über sie heraussuchte, damit wir uns überhaupt gegen sie behaupten konnten.
Gut, ich hätte sie auch zur Anzeige bringen können, schließlich hatte sie mich mehr als einmal zu viel bedrängt, doch ihre Familie war um Längen reicher als meine, weshalb ich in einem Rechtsstreit auf jeden Fall verlieren würde. Die Richter, die sich um die Fälle der sehr wohlhabenden kümmerten, waren mehr als korrupt.
"Mmhm.... Wo wohnst du denn dieses Jahr?", fragte Nam mich. "Omega, 18", antwortete ich knapp, "zusammen mit Park Jimin, der ist ganz nett, habe mich eben schon einmal kurz mit ihm unterhalten." Namjoons Gesicht hellte sich etwas auf: "Na guck mal, ich wohne in Omega 19! Direkt gegenüber! Mein Zimmergenosse ist nicht gekommen. Frau Lee meinte, dass er gestern Abend die Zusage ablehnen musste, da das Unternehmen seines Vaters Insolvenz angemeldet hat und sie die regulären Universitätsgebühren nicht bezahlen könnten.... sprich, ich habe ein Einzelzimmer. Du kannst somit immer rüber kommen, wenn etwas ist und wir werden nicht gestört."
Naja, das war zumindest ein kleiner Trost. Da fiel mir noch etwas ein: "Weißt du wo Yuna dieses Jahr wohnt?" Er nickte: "Gamma 143" Erleichtert seufzte ich auf. Wenigstens würde sie dieses Jahr nicht neben mir wohnen.
"Na komm", meinte ich dann gut gelaunt, "dann lass uns mal zu unseren neuen Zimmern gehen und schauen, wer da noch so wohnt. Ich habe gesehen, dass die beiden Stipendiaten in Omega 20 sein sollen, würde mich interessieren, wer die sind." Ich wollte gerade aus dem Raum in den anderen marschieren, in dem die ganzen Studenten eben noch saßen und jetzt wahrscheinlich schon raus verschwunden waren, doch Namjoon hielt mich an der Schulter fest, "Jin, Regel Nummer 1?" Ich hielt inne, "Sei sicher, dass Yuna nicht in der Nähe ist" antwortete ich ihm.
Richtig. Bloß nichts unüberlegtes tun. Yuna musste schließlich nicht jetzt schon wissen, wo ich dieses Jahr hier wohnte. Ich drehte mich um und ging stattdessen auf den geheimen Hinterausgang zu. Wenigstens konnte ich so jetzt von ihr ungesehen zu Omega gelangen, denn Gamma lag auf der anderen Seite des Forums.
Zufrieden stapften wir los.
Mal schauen, wer mich so in den Nachbarzimmern erwarten wird....
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