England's Last Hope

von Resa
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Maid Marian Much Robin
01.09.2015
14.09.2015
3
5150
 
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Hallo an alle! Endlich wage ich mal wieder seit Langem an das Schreiben heran =)
Dieses mal hat es mir Robin Hood angetan. Ich bin ein großer Fan der Serie. In meiner FF geht es um meine OC namens Catherine und wie sie in die Welt der Königsunterstützer gerät. Das Geschehen beginnt kurz vor Robins Wiederkehr, soll auch nicht verändert sondern nur um meine Figuren ergänzt werden. Ich habe hoffentlich das Durchhaltevermögen es noch bis über die dritte Staffel hinaus zu verfassen ^^
Ich freue mich sehr über Komkentare, egal ob euch Fehler auffallen, zum Schreibstil oder vielleicht Anregungen zum Verlauf bzw der Rolle von Catherine und Interaktion mit den anderen
Viel Vergnügen >>>------->

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Prolog

Dämmerung überzog die Landschaft mit einem mystischen Schein. Die Welt machte sich für die Nacht bereit. Eine Ruhe überzog Catherine nach Tagen der Zerrissenheit. Endlich einmal Durchatmen, die Gedanken ordnen. Leichter Wind wehte, ließ ihre dunkelblonden Haare, die nur durch eine silberne Spange zusammengehalten wurden, leicht hin und her bewegen.
Eulenrufe ließen sie aufhorchen. Ihr Pferd, mit dem sie her geritten war, schnaubte durch die weichen rosafarbenen Nüstern. Am Abend erschien das satte Braun der Stute noch dunkler und fast gefährlich wirken. Es war Zeit wieder nach Hause zu gehen, sich schlafen zu legen und morgen den Plan erneut zu durchdenken.
Sie streichelte sanft die Nüstern ihres liebsten Begleiters, dem sie so sehr vertraute. Langsam setzte sie sich auf und ritt den langen Weg zu ihrem Elternhaus zurück. Sie durchstreifte Felder und Wiesen, immer dicht vorbei am Waldrand, in dem Unmengen an Gefahren lauern konnten. Die Geräusche der Tiere und das Rauschen des Windes in den Ästen nahm sie nicht wahr. Die Gedanken waren schon beim morgigen Tag. Sie musste mit ihrer Freundin reden, brauchte ihren Rat. Die Zukunft schien immer aussichtsloser zu werden, Taten wurden unumgänglich.

Sie bemerkte nicht, dass sie immer schneller geritten war und ihr Ziel schon erreicht hatte. Ein großzügiges Herrenhaus mit Ställen für die Pferde und andere Tiere am Rande des Waldes. Das Dorf baute sich im Halbkreis auf mit Blick auf den Freiplatz vor dem Herrenhaus Es gehörte zur Region der Stadt Lincoln, lag aber nicht fern von der Region der Stadt Nottingham. Vor dem zweistöckigen Gebäude erwartete sie schon ihr älterer Bruder und versuchte ihr Pferd sanft zu stoppen.
„Schwester, schon wieder ein abendlicher Ausritt?“
„Du weißt wie sehr ich die Dämmerung genieße, George.“
„Und du weißt wie gefährlich es in diesen Zeiten draußen ist. Du solltest nicht alleine ausreiten.“
„Du weißt, dass ich mich auch alleine verteidigen kann.“ Ihre Hand legte sich auf das Kurzschwert an ihrer linken Seite.
„Vielleicht im Kampf gegen ein oder zwei Bauern, die nicht ausgebildet sind.“
Ohne weitere Worte winkte ihr Bruder den Stallburschen heran. Catherine stieg ab und begab sich direkt ins Haus. Nicht nur ihr Pferd, auch sie brauchte jetzt eine Pause.
Unter lautem Gebell und Freudengejaul wurde sie von einer Schar englischen und deutschen Jagdhunden begrüßt. Im Moment war ihr allerdings nicht nach Streicheleinheiten zu Mute und wollte sich gerade durch die Hundemeute nach oben begeben als ihr Bruder auch eintrat.
„Sei froh, dass Vater nichts davon weiß. Ich werde ihm nichts sagen, wenn du mir versprichst, dich endlich vorsichtiger zu verhalten. Ich habe nur eine Schwester.“
„Und ich nur einen Bruder.“ Zu ihm umdrehend sah sie seine ernsthafte Besorgnis und umarmte ihn. „Ich sollte mich jetzt zur Nachtruhe begeben.“ Sie drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange und stieg hinauf zu ihrem Zimmer.

Ihr Schlafgemach lag mit dem Fenster nach hinten gerichtet zu den Ställen und angrenzendem Wald. Sie mochte diesen Ausblick sehr, so wusste sie doch immer, dass dort im Stall ihre Stute auf sie geduldig wartete, jederzeit bereit sie an alle Orte zu bringen und ihre Stimmung aufzuheitern.
Im Haus erledigte diese Aufgabe einer der Hunde. Ein brauner Laufhund, der geduldig in Catherines Zimmer auf sie wartete. Ein treuer Freund, den sie in den letzten Jahren ausgebildet hatte, nicht wie vor Jahrzehnten üblich zu einem Jagdhund, sondern zu einem klugen Gefährten. Ihre Mutter hatte ihr viel über Hundeerziehung und Umgang mit Tieren im Allgemeinen beigebracht. Es war ihr immer wichtig, dass ihre Tochter das Zusammenspiel zwischen Mensch, Tier und Natur versteht. Jetzt wurde es an der Zeit, sich dieses Talent zu Nutze zu machen. Vor allem seit ihre Mutter vor einigen Jahren gestorben war, spendeten die Hunde ihr umso mehr Trost.
Catherine setzte sich zu ihrem Hund und kraulte ihn in Gedanken verloren.
„Mein kleiner Aaron, morgen nehme ich dich wieder mit, versprochen. Aber wir sollten uns jetzt ausruhen. Es wird ein langer Tag werden.“
Mit diesen Worten erhob sie sich langsam, legte ihre braungrünen Reitkleider ab, zog ein Nachtgewand über, kämmte sich noch einmal ihre langen Haare glatt und band sie anschließend zu einem einfachen Zopf. Ihre silberne Spange legte sie ordentlich mit der Bürste auf ihren Tisch neben dem Fenster ab. Nachdem sie sich schlafen gelegt hatte, umgab sie ein wärmendes Gefühl. Aaron hatte sich zu ihr gelegt auf den hellen Stoff des Bettes. Normalerweise sollte er dies nicht tun, wenn es nach ihrem Vater ginge, aber die Nähe tat Catherine immer wieder gut, ganz besonders in dieser Nacht.
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