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Das Ende von der Idioten Bande?! (2 Teil)

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
31.08.2015
15.02.2021
9
12.314
3
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28.02.2016 1.613
 
„Mutter?! Das ist je-...nein das ist nicht wahr. Das kann nicht wahr sein ....Nein", murmele ich und versuchte nicht auszurasten, was nicht gerade leicht war. Meine Mutter, die mich mit fünf Jahre allein gelassen hat, steht gerade vor mir und nennt mich Süße, während ihr jüngere Freund mich nicht gerade glücklich anschaut und mein Vater, der mir die Briefe nicht gegeben hat und somit mich hintergangen hat, scheint, als würde er am Liebsten die beide aus sein Haus rauszuschmeißen Ich beiße mir auf meine Unterlippe und versuche die steigerte Wut zu erdrücken, aber irgendwie klappt dies nicht und ich könnte die Wut nicht erdrücken. „Das ist doch nicht eurer scheiß Ernst!"

„Selena Anderson achte auf dei-...", ich unterbreche ihm sofort. „Ich achte verdammt nicht drauf, wie ich spreche! Ihr habt auch nicht auf mich geachtet! Du hast ....", ich zeigte auf die Frau, die anscheinend meine Mutter ist und spreche dann weiter: „Uns einfach ganz alleine gelassen! Du bist einfach in der Nacht verschwunden und hast uns nicht einmal besucht! Du hast anscheinend Briefe geschrieben, aber glaubst du das gereicht? Eine fünfjährige braucht keine scheiße Briefe von ihre Mütter, sondern die Anwesenheit und die Liebe von einer Mutter! Glaub bloß nicht, dass ich dich jetzt, als Mutter ansehe und nach so viele Jahre einfach deine Abwesenheit vergesse, denn das werde ich niemals tun, denn ich hätte dich echt gebraucht, aber du wärst einfach nicht da, weil dein Leben dir einfach mehr wert war, als von deiner eigne Tochter! Wenn du keine Kinder haben wolltest, dann wieso hast du mich geboren?! War ich eine scheiße Fehler, oder was?! Weißt du was? Das hab ich mich immer gefragt und, ob ich vielleicht der Grund für dein Verschwinden bin, aber weißt du was? Es ist mir scheiß egal geworden. Ich hab keine Mutter und werde niemals eine haben!", sage ich und funkele sie einfach an. Sie schaut mich entsetzt an und Tränen laufen ihr über ihre Wangen. Ich hab sie anscheinend verletzt, aber es war mir egal. Diese Frau war mir egal.

„Und du .... Vater. Du hast ernsthaft die Briefe von mir versteckt?! Meine Briefe hast du mir einfach nicht gegeben?! Ich weiß nicht, ob ich sie überhaupt gelesen hätte, oder sie weggeschmissen hätte, aber du hättest dafür einfach kein Recht mir diese Briefe zu verheimlichen! Jedes Mal. wenn ich dich, ob sie gefragt habe, hast du immer gesagt, dass du überhaupt kein Kontakt mit ihr hättest und sie sich nie gemeldet hat bei uns. Du hast mich all diese Jahre einfach angelogen! Du bist nicht viel besser, als sie! Ihr seid beide einfach nur die größten Vollhorne, die es jemals gegeben hat! Ich möchte mit euch beide nichts mehr zu tun haben! Ihr seid für mich gestorben!", das Letzte schreie ich einfach und funkele die beide noch einmal an, bevor ich mich umdrehe und zur Treppe renne. Ich renne die Treppe hoch und renne in mein Zimmer, dabei könnte ich hören, wie die zwei mein Namen rufen, aber ich ignorierte sie einfach und knalle meine Tür zu. Ich schließe sie anschließen und schmeiße mich einfach in mein Bett.

Das kann unmöglich wahr sein. Ich träume sicherlich, oder ich hab doch ein Herzinfarkt bekommen und liege jetzt in ein Koma, wo ich wegen der Abwesenheit von meiner Mutter träume. Ich zähle jetzt bis drei und wache, dann auf. Eins, zwei und drei .....Okay, ich hätte anscheinend wirklich ein Herzinfarkt und liege im Koma ....Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht gerade gering ....fällt man überhaupt nach ein Herzinfarkt im Koma? ....Plötzlich klopft es an meiner Tür und ich könnte die Stimme von mein Vater hören. Sofort nehme ich mir mein Kissen und drücke beide Enden gegen meine Ohren, sodass ich seine Stimme ganz schlecht hören könnte und somit nicht verstehen könnte, was er sagt. Irgendwie schlief ich so ein.

*Nächste Morgen*

Nach eine Weile bin ich endlich draußen vor der Haustür und atme aus, denn ich hab tatsächlich mein Atmen angehalten und versucht keine unnötige Geräusche zu machen, bis ich erfolgreich draußen war. Ich wüsste nicht, ob die Frau und der Macker gegangen sind, oder nicht, denn ich war seit gestern nicht mehr aus mein Zimmer raus gegangen. Einerseits wollte ich niemanden sehen und ich bin auch eingeschlafen, also ja. Mein Blick geht zum Auto, der noch immer dort steht, also sind sie noch immer hier, denn sie würden sicherlich hier ihr Auto da lassen. Ich seufze und nehme mein Handy aus meine Hosentasche. Es ist nicht einmal Mittag. Ich habe nicht nur Probleme mit meinen Erzeuger, sondern bin sogar in den Sommerferien vor Mittag wach. Wenn ich jetzt noch die Zicke treffe, dann bin ich wirklich verflucht! Ich seufze wieder und gehe zu mein Fahrrad, der noch immer auf den Garten liegt, und nehme es. Ich ziehe es mit mir auf der Straße und steige dann drauf, dabei überlege, wo ich hin gehen soll. Entweder bei den Weißmanns, oder ich verbringe meine Zeit im Park, wo jetzt nur die Blödmänner sind. Also die Weißmanns, oder besser bekannt mit den Namen Olli und Maria.

Ich fahre los und versuche kein einzigen Gedanken an den gestern zu verschwenden. Nach paar Minuten stehe ich vor deren Haus und lasse mein Fahrrad auf den Garten fallen, dabei schaue ich verwirrt zum Auto. Sind deren Eltern nicht normalerweise arbeiten? Naja. Ich gehe zur Tür und klingele. „Maria, es klingelt!", höre ich sofort Ollis reizende Stimme. „Ach wirklich Olli? Du bist anscheinend doch nicht taub. Jetzt müsst du nur noch die Tür öffnen. Das schaffst du schon.", höre ich Marias Stimme sofort. „Diese Vergnügung überlasse ich dir." -„Nein, danke!" „Gehe schon. Es ist sicherlich Hannes." „Hahaha, Olli. Sehr witzig" „Oliver öffne die Tür und lass deine Schwester in Ruhe.", mischt sich die Mutter von ihnen ein. „Warum ich? Ich lerne gerade!" „Seid wann ist Fernseher gucken lernen? Öffne jetzt die Tür. Sohnemann." „Hast du nie davon gehört? Fernseher kann auch Menschen bilden. Nagut, aber meckere nicht, wenn ich schlecht in der Schule bin." „Das werden wir noch sehen, Schatz". Es würde still und die Tür würde aufgemacht, wo mich ein freundlich lächelnder Olli anschaut. Okay, freundlich lächelnder Olli kann man das nicht gerade beschreiben, aber bei Olli sieht ein freundlicher Lächeln einfach nicht freundlich aus. Ist eben sein Gesicht schuld.

„Was machst du denn hier?", begrüßt mich mein bester Freund und man könnte deutlich hören, wie sehr er mich vermisst hat. „Ich hab dich auch schrecklich vermisst. Es war so schlimm ohne deine Fresse zu sehen", begrüße ich ihn auch und quetsche mich zwischen ihm und die Tür, sodass ich jetzt im Flur stehe und nicht mehr draußen, denn wenn es um Olli gehen würde, dann würde ich noch eine Stunde draußen bleiben und wir würden uns gegenseitig Sprüche gegen den Kopf werfen. Ich gehe im Wohnzimmer, wo Maria auf der Couch sitzt und den Fernseher anschaut, wo gerade irgendwelche Zeichentrickserie läuft. Frau Weißmann bügelt gerade und schaut mich an. „Oh, Selena. Was machst du denn so früh hier?", fragt sie mich sofort und ich müsste grinsen. Sogar sie wüsste über meine Schlafenszeit in den Sommerferien bescheid, aber kein Wunder. Sie war für mich schon irgendwie, wie eine Mutter. Ich verbringe hier oft meine Zeit wenn mein Erzeuger mich nervt, oder ich nichts besseres zutun habe. Die Weißmanns haben sich auch schon an meine Anwesenheit gewöhnt und behalten mich, wie eine Familienmitglied. „Ich hab momentan Str-....warum sind Sie nicht arbeiten?", stelle ich eine Gegenfrage, denn Lust auf ein Gespräch über mein Leben hätte ich gerade keine Lust. Ich schaute nicht Maria an, aber trotzdem könnte ich ihr Blick deutlich auf mich spüren. „Es läuft nicht gerade gut in der Fabrik, darum haben wir momentan Kurzarbeit", antwortet Mrs. Weißmann und könnte die Sorge in ihre Stimme nicht verbergen. Ich schaue sie besorgt an. „Die Kurzarbeit wird auch immer kürzer. Anscheinend werdet ihr bald durch Roboter ersetzt.", meint Olli, der neben mir aufgetaucht ist. „Darum solltest du auch lernen. Wir wollen ja nicht, das dies dir passiert", lenkt sie wieder zu Ollis gehassten Thema. „Als würde es bei ihm irgendwas bringen", murmele ich und kassiere ein Blick von Olli, was ich nur grinsend erwidere.

„Gehen wir zu unseren Geheimbasis? Sowieso läuft nur Wiederholung und wir haben noch eine menge zu tun.", meint Maria und schaltet den Fernseher aus. „Da Sel wach ist, dann sind es die anderen auch, also los", meint Olli und geht im Flur, dabei scheint ziemlich glücklich zu sein. Nein, er ist nicht glücklich seine Bande wiederzusehen, sondern den Lernen wiedermal zu entkommen. Ich müsste leicht schmunzeln und winke Mrs. Weißmann noch zu, bevor ich Olli folge, dicht gefolgt von Maria. „Ich sage Jorgo beschied", sagt Maria und holt ihr Handy raus.Der wird es den anderen sagen, denn niemand schafft es so schnell anderen Menschen anzurufen, wie Jorgo. Wo er es gelernt hat? Solche Fragen sollte man lieber nicht beantworten, denn manche Geheimnisse sollten für immer geheim bleiben. Ich nicke nur und beobachte, wie Olli irgendwas vom Schrank raus holt, was anscheinend die Baustrahler sind. „Wir gehen", ruft Olli noch und geht aus der Tür, was ich und Maria ihn nachmachen. „Ist gut. Passt auf euch auf und macht kein Blödsinn!" Wir Vorstadtkrokodil sollen kein Blödsinn machen? Da kann man auch gleich behaupten,  Frank und Jorgo haben Freundinnen, Peter stottert nicht mehr, Kai sitzt nicht mehr im Rollstuhl, Hannes wird ein Angsthase, Olli trägt keine Mützen, Maria wird zur Tussi und ich habe keine sinnlose Gedanken mehr. Also um es Kurzfassungen: Wir werden jedenfalls irgendein Blödsinn tun.
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