Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Ende von der Idioten Bande?! (2 Teil)

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
31.08.2015
15.02.2021
9
12.314
3
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.09.2015 2.394
 
Wir stehen vor einer Wand, die mit Brettern zugenagelt wurde. Davor war es mit Ranken und Blätter gut versteckt. Er reißt eines ab und blickte hindurch. „Hier muss es sein!", stellte Hannes fest und machte Platz für Maria. „Wie sollen wir da rein kommen? Gibt es irgendwo ne Tür", fragte sie und bevor jemand antworten könnte, nehmt Olli Schwung und trat mal kurzerhand gegen die Bretter, die unter dem Schlag nachgaben. „Tür genug, Maria?", fragte er nach, als auf einmal alle Bretter in sich zusammen krachten. „Jupe, jetzt passt auch Ollis Ego rein.", sage ich grinsend und Olli zeigt mir den Vogel, was ich grinsend erwidere.

„Ga-ga-ganz schö-schön un-un-...", fangt Peter an und Hannes beendet es: "Unterirdisch, genau, damit niemand unser Versteck finden, abbrennen oder in die Luft jagen kann" Er nehmt eine Taschenlampe und geht vor. Die anderen folgen ihn und nehmen sich Taschenlampen, außer ich, denn es gibt keine mehr, also müsste ich mich nähe neben den anderen gehen. „Un-unstabil meine ich. S-s-sehr u-undstabil", sagt Peter und wir gehen einfach weiter, ohne auf Peter Aussage etwas zu erwidern. „Guck mal. Die sind hier früher mit dem Zug gefahren", meinte Olli und strahlte einen alten Zug an. „Na klar, die Gänge gehen Kilometer weit", erwidert Hannes und Olli läuft voraus, aber lässt enttäuscht seine Taschenlampe sinken und murmelt: "Sackgasse" „Jupe, aber dort anscheinend nicht", meine ich und zeige auf den Weg. „Ähh Leute, wir müssen aber nicht durchs ganze Bergwerk, oder", fragte Frank nach. „Wir gehen so lange, bis wir ein neues Hauptquartier finden", antwortet Maria und wir gehen weiter. Nach paar Minuten stehen wir vor einer alte Brücke. „Woah Alter", hörte ich Jorgo sagen und schaue verwirrt zu ihm. „Wasn das", fragte Frank, während Kai auf einen Knopf drückt und an seinem Hand Bike erschienen Scheinwerfer, die die ganze Brücke beleuchtete. Wow.

„Hast du Angst, dass das Flutlicht im Stadion mal ausfällt, oder was", zieht Olli ihn auf und ich verdrehe die Augen. „Sicherheit im Straßenverkehr",  erwidert Kai grinsend und natürlich muss Jorgo daraufhin ein blöden Spruch sagen: "Nen anderen Verkehr hast du ja auch nicht" Er lacht natürlich darüber, während wir ihn alle missbilligend anschauen, dabei hört er auf zu lachen. „Sieht ganz schön morsche aus", meinte Maria skeptisch. Olli lief auf die Brücke zu und setzte einen Fuß drauf, bevor er sein Fuß wieder zurück nehmt. „Okay, wer geht als erstes", fragte er uns nach.
„Er", sagten Kai, Frank, Jorgo und Maria gleichzeitig. Maria, Kai und Jorgo zeigten auf Frank, während Frank auf Jorgo zeigte. Ich ziehe eine Augenbraue hoch und schmunzele leicht. „Ich finde Jorgo sollte als erstes gehen. Wenn die Brücke ihn aushält hält sie alle", meint Frank und ich müsste wieder schmunzeln. Ausgerechnet von ihm kommt dieser Vorschlag. „Frank ist viel fetter als ich", verteidigt sich Jorgo sofort und die beide schauen sich an. „Bei mir sind das alles Muskeln und nicht so Girosfleisch wie bei dir" „Das sind Pommes und Ketschup", konterte Jorgo und ich seufze. Es ist relativ lustig diese Unterhaltung zu beobachten, aber ich hab keine Lust meine ganze Zeit hier zu verbringen, also muss ich die Sache an der Hand nehmen.

„Okay, jemand muss jetzt auf der Brücke gehen, also wer will sich zuerst umbringen? Freiwillige nach vorne", sage ich grinsend und zeige auf die Brücke, die nicht wirklich stabil aussieht. Alle versuchten irgendwohin zu schauen, außer zu mir, oder zur Brücke. Also muss ich wieder die Erste spielen. Ich zucke mit den Achseln und wollte auf der Brücke gehen, als eine Hand mein Handgelenk fest klammert, dabei werde ich nach hinten gezogen, sodass ich stolpere und mein Kopf gegen jemanden Wange knalle. „Man, Weißmann. Wollen Sie mich tatsächlich umbringen?! Wenn ja, dann machen Sie es doch gleich, denn langsam wird das echt langweilig", meckere ich Olli an und funkele ihn an. „Huh, Weißmann und formlich reden? Hat dich das zusammentreffen mit meiner Wange so überrumpelt", stellt er eine Gegenfrage und manche würde das jetzt ernst nehmen, aber ich kenne ja Ollilein und seine dumme Sprüche, also stelle ich mich auf meine Füßespitzen und grinse ihn an, dabei sind wir in der gleichen Augenhöhe. „Träume weiter, Ollilein. Niemals würde ich wegen dir überrumpelt sein. Niemals", flüstere ich leise und zwinkere ihn an. „Wie oft willst du niemals noch wiederholen? Möchtest dich anscheinend überzeugen und nicht mich", kontert er und ich verdrehe die Augen. Anscheinend ist heute Olli`s Träumetag. Ich wollte etwas daraufhin erwidern, als ich Frank höre. „Küssen sie sich jetzt etwa, oder was?" Niemals. Ich wollte ihn das sagen, als Hannes mich diesmal unterbricht.

„Hey Leute, mit Brücken kenne ich mich aus und die hier ist total stabil", sagt Hannes, der auf der Brücke steht und anfängt auf der Brücke rum zu springen, um seine Behauptung zu bestärken. „Cool. Ich könnte das sein, wenn jemand mich gelassen hätte", murmele ich und werfe Olli ein Blick zu. „Nicht witzig", kommentiert Maria die Übermut von Hannes, der nicht auf uns achtet, denn geht vorsichtig weiter, als ein Brett unter ihm wegbricht. „Kacke", kommt aus mein Mund, bevor ich das Verhindern könnte. „Pass auf", ruft Olli ihn zu. Die Bretter lagen immer weiter auseinander. Hannes schaffte er unbeschadet über die Brücke. „Ich hab dir das Leben gerettet", meint Olli grinsend zu, während ich ihn meine Zunge zeige. Mir würde das sicherlich nicht passieren, aber trotzdem war ich froh, das Olli mich nicht gelassen hat. Natürlich würde ich ihn es niemals sagen, denn sonst würde ich das mein ganzes Leben hören. „Na kommt schon Leute, ohne Hauptquartier sind wir keine richtige Bande.", ruft Hannes, als niemand weiteres auf der Brücke geht. Ich bin mir ganz sicher, dass die Idioten Bande, auch ohne ein Hauptquartier überleben könnte, aber dann wären wir keine offizielle Bande.

„L-l-lieber k-k-k-keine Bande a-als ne t-t-t-tote Bande", meinte Peter natürlich, was mich irgendwie zum Grinsen bringt. Wir wären sicherlich auch, als Geister eine Bande, nur eben noch cooler. „Jetzt scheiß dir nichts in Hemd Peter", meinte Olli, holte tief Luft und lief dann zügig über die Brücke. „Hey, warte auf mich", rufe ich ihm hinterher und folge ihn schnell, dabei versuche ich nicht nach unten zu schauen. Ich hab keine Höhenangst, aber man weiß ja nie. Ich konzertiere mich auf Olli´s Mütze, bis wir neben Hannes stehen. Jupe, ich lebe noch, also alles in Ordnung. Ich richte mein Blick nach vorne, wo Maria und Peter gerade auf der Brücke gehen. Natürlich langsamer, als Olli und ich. Plötzlich hörten wir etwas ein Geräusch und ich beiße mir auf meine Unterlippe. Okay, die Brücke ist sicherlich nicht stabil! Ich hoffe, Hannes wird niemals Brückenbauer, sonst werden es sehr viele Tote geben und ich hoffe, es werden heute nicht paar Tote geben. „Scheiße, meine Batterie ist bald alle, beeilt euch", sagte Kai zu Frank und Jorgo. Okay,schlimmer kann es nicht mehr werden.. Schon betraten die zwei die Brücke. Frank war gerade bei der Hälfte, als die Scheinwerfer von Kai aus gingen. Ich und meine große Klappe. Natürlich kann es noch schlimmer werden! Maria und Peter sind noch immer auf der Brücke, während zwei nicht gerade leichte Frank und Jorgo genauso auf der Brücke sind, ohne Licht. Jupe, wir sind am Arsch. „Scheiße, wir müssen was tun" murmele ich vor mir und schaue mich um, aber nirgendwo war etwas, was wir gebrauchen könnten.

„Ey Licht an", brüllt Frank Kai an, während Kai brüllt: "Schnell runter von der Brücke!" Huh, was ist jetzt los? „Willst du mich verarschen? Ich seh nichts, Mann!", hören wir wieder Frank „Sei froh! Ey, leucht mal für mich mit" Jorgo lief zu Frank und stellte sich mit auf sein Brett. Jorgo, du Blödmann! Willst du wirklich sterben? Der Brett unter ihnen könnte das unmöglich aushalten! „Nicht so nah, Mann! Nicht so nah", schreit Frank und war anscheinend meiner Meinung. „Hey Leute, ich hab kein Bock mehr auf diesen Kinderkram, ich gehe jetzt zurück", meinte Jorgo und ging wieder zurück. Frank holte tief Luft und ging auf das nächste Brett. Aber es kam so, wie es kommen musste.Es brach unter einem Gewicht zusammen und er stürzte in die Tiefe. „Nein", brülle ich und wollte auf der Brücke gehen, als mich Olli wiedermal am Handgelenk anpackt. Ich wollte ihn anschreien mich los zulassen, als ich Frank erkenne, der sich an ein Brett festhaltet.

Ich atme erleichtert aus. Kein toter Frank .... naja, bis jetzt. „Frank!" Jorgo lief schnell auf ihn zu, aber ein weiteres Brett krachte zusammen und jetzt hängt auch Jorgo an der Brücke.  Okay, ich werde heute sicherlich noch ein Herzinfarkt bekommen! Die Taschenlampe von Jorgo fällt in die Tiefe. Hannes wollte auf der Brücke, als Kai ihn aufhalten könnte mit sein Gebbrülle. Plötzlich rennt Peter und paar Sekunden steht er bei uns. Wow, noch nie hab ich Peter so schnell rennen gesehen! Anscheinend wollte Maria ihm nachmachen, aber plötzlich kracht die Brücke zusammen und Hannes könnte noch Maria am Arm packen. Schnell zieht er und Olli sie hoch, während ich nach Jorgo und Frank suche. Da! Sie könnten sich irgendwie an der Brücke halten und hängen einfach so rum, was mich normalerweise zum Lachen bringen würde, aber ich möchte nicht Schuld sein, wenn die beide in die Tiefe stürzen und sterben. Auch wenn es, dann keine dämliche Sprüche geben würde, oder Frank´s unwiderstehliche Art, würde ich die beide vermissen, denn sie sind meine Freunde und ich kann sie nicht einfach sterben lassen.

 „Okay, sie sind nicht tot", murmele ich und helfe Frank hoch. „Nächstes mal treffen wir uns wie die anderen bei Megges!", meinte Jorgo und ich helfe ihn genauso, sodass wir alle wieder zusammen sind, naja außer Kai.„Ähm, geht schon mal vor, ich komm nach", meinte Kai und rollte zurück, weil er ja unmöglich zu uns kommen könnte, denn dafür müsste er schon fliegen können. Olli geht vor und wir folgen ihn, dabei schaue ich hinter mir. „Sei vorsichtig, Kai", rufe ich hinterher, bevor ich den anderen folge. Olli beleuchtet uns den Weg, denn nur er hätte eine Taschenlampe. „Guck mal, das Bergwerk hat auch zu Papas Firma gehört", stellte Olli fest, als wir mehrere Anhänger fanden, worauf das Logo der Firma von Marias und Ollis Eltern zu finden war. „Häh, was machen die hier? Sollten sie nicht in der Fabrik sein, oder so? Es gibt bestimmt ein Grund warum sie hier sind", meine ich und kratze mir auf den Hinterkopf. Was machen diese Anhänger hier? Vielleicht sind sie kaputt und sie würden hier gelagert. „Hey, hört ihr das auch", frage ich, als ich ein Geräusch höre und wir drehen uns um. „Hey Leute! Hab Kerze gefunden! Ne ganze Kiste voll!", erzählt uns Jorgo stolz und haltet etwas, während Olli die Kiste anleuchtet. Was zum ..... Dynamit! „Vollhorn", schreie ich und Hannes sagt : "Jorgo das ist Dynamit!"

„WAS", fragte Jorgo panisch und versuchte das Dynamit auszupusten, was natürlich nicht funktioniert, was man sich ja denken kann. Langsam bekomme ich Panik und wollte vorschlagen hier schnell wegzurennen, denn möchte nicht wirklich das Gefühl wissen, wenn man explodiert. „Rennt! Wirfs weg", ruft Olli stattdessen und wir wären alle einverstanden mit sein Befehl, denn alle rennen auf den Ausgang zu. Natürlich müsste Jorgo so dumm sein und warf das Dynamit zu uns, was natürlich zum Ausgang hin rollte. Dieser verdammter Vollhorn!„Ich bring dich um", schrie ich panisch und wir drehen uns um. Das Dynamit explodiert plötzlich und wir drücken uns alle auf den Boden. Nach paar Sekunden richten wir uns auf und alle müssten Husten. „Alles okay", fragte Olli uns besorgt und wir nicken alle, dabei werfe ich Jorgo ein wütenden Blick zu. Wie kann man nur so blöde sein?! „Wir sind eingeschlossen", sagt Maria auf einmal und schon wieder ernte Jorgo ein wütenden Blick von mir. Nur wegen ihn!

Plötzlich geht das Licht aus und ich stöhne genervt auf. Echt jetzt? „Scheiße! Das war unsere letzte Taschenlampe!", höre ich Olli neben mir. „Wenn unsere Eltern das erfahren, schickten die uns alle ins Internat. Genauso wie Elvis, nach seiner Graffiti-Aktion", stellte Jorgo fest. „Ne, mein Vater würde mich eher im Gefängnis bringen, sodass er mich 24 Stunden lang kontrollieren könnte. Jupe, er würde sich freuen", murmele ich vor mir und schaue auf mein Körper, der voll mit Dreck bedeckt ist. „Okay, wir werden sterben!" „Hey! Es gibt noch nen andren Ausgang", meinte Olli und zog mich  hoch, als ich noch immer nicht aufgestanden bin. Hinter uns gibt es Licht. „Vielleicht sterben wir doch nicht .... außer ein Verrückter ist dort, dann sind wir tot" „Dieser Zug kann fahren", sagt Kai, als wir ihn entdecken.

Kai, der Held. Jedes Kind möchte, wie er sein und alle Erwachsene möchte so ein Kind haben. Das Buch erscheint, wenn die Welt runter geht und wird nichts kosten, denn niemand kann es kaufen, wenn alle tot sind. Kapiert? Okay, jetzt reiße ich dumme Witze in mein Kopf. Jupe, ich werde verrückt, aber das war ich ja immer schon, also muss ich mir keine Sorgen machen. Lol. „Das heißt, dass es hier irgendwo noch Strom geben muss",reißt Hannes mich aus meine Gedanken. Plötzlich zischte etwas und sprühte kurz Funken, während ich zusammen zucke. Okay, ich bin mir jetzt 100 % sicher, dass ich noch in diesen Sommer ein Herzinfarkt bekomme. „Sel kommst du”, höre ich Maria und bemerke, das die anderen sind schon weiter gegangen.

Schnell folge ich ihnen und nach paar Minuten entdeckten wir den perfekten Platz für unser Hauptquartier. „Geil!", kommt es von Frank und wir staunten. Nicht schlecht. Überhaupt nicht schlecht! „Willkommen im neuen Hauptquartier", verkündete Hannes stolz. „Würde auch Zeit", murmele ich grinsend. „Das kann wirklich niemand zerstören", meinte Kai und ich wollte ihn zustimmen, als einige Lampen explodieren. „Außer vielleicht wir Krokodile", meinte Hannes grinsend. Wir schauen uns an und müssten lachen. Keine Ahnung warum das so lustig war, aber das war mir auch egal, denn wir haben das echt überlebt.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast