My Sweet Heart

von Arsinia
GeschichteDrama, Romanze / P16
Armin Castiel Kentin Lysander Nathaniel
30.08.2015
11.05.2016
32
42053
3
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Kapitel 1  Shalia und ein neues Zuhause


Endlich war mein letzter Tag angekommen.
Ich freue mich schon die ganze Woche darauf.
Meine Sachen sind schon alle in der neuen Wohnung, nur noch meine zwei letzten Koffer sind noch hier. Meine letzten Sachen.
Ich ziehe um. Ein neues Zuhause. Näher an meiner restlichen Familie, aber immernoch weit weg von „Ihm“. Kein Abschied. Warum auch. Mit den meisten habe ich nichts zutun gehabt. Die einzige die kommt, ist die Hausmutter, aber nur um die Schlüssel entgegen zunehmen. Sie war eine furchtbare Frau gewesen, aber mich hat sie nicht klein bekommen, war einiges gewöhnt. Mit meinen Koffern gehe ich runter. Draußen kam mein Taxi an. Ich schaute noch einmal zurück, drehte mich aber schnell wieder um und stiegt ein. Der Fahrer packte meine Sachen in den Kofferraum, stieg ein und fuhr mich zum Flughafen.

Endlich angekommen, bezahlte ich den Mann und gab auch gutes Trinkgeld, voraufhin er mich freundlich anlächelt und noch einen schönen Tag wünschte. Mit meinen Koffer stand ich jetzt da und suchte mein Ticket.
„Gate 13B,“ sagte ich zu mir selbst. Der Flug würde dauern. 12 Stunden habe ich gelesen. Die meiste Zeit werde ich sowieso schlafen. Im Flugzeug drin, wurde ich zu meinen Platz gebracht. Es war ein Fenstersitz, so wie ich es mag. Er hat wirklich an alles gedacht.
Mein Onkel und auch meine Tante, wollten mich da wegholen, aber ich wollte ursprünglich nicht, aber sie haben nicht locker gelassen. Dann kam der Brief vor zwei Wochen.

Mein kleines Mädchen

ich weiß, du wolltest dort nicht weg, aber wir vermissen dich.
Da wir dich nicht immer besuchen können oder du uns, da wir arbeiten müssen, haben wir ein eigenes Haus gekauft für dich. Dort wirst du einziehen. Sie ist schon eingerichtet und auch dein Flug ist schon bezahlt.
Bitte nehme uns das nicht übel, aber wir wollen dich näher bei uns haben.
Keine Sorge, wir habe dich auch schon an einer sehr guten Schule angemeldet.
Alles weitere schreiben wir uns oder telefonieren

In liebe dein Onkel Toma


Ja so war er immer. Ich kann mir schon richtig vorstellen, wie er mit einem grinsen, diesen Brief geschrieben hat. Am Anfang war ich sauer, aber im nach hinein nicht mehr. Jetzt freue ich mich wirklich ihn wiederzusehen. Er war damals da für mich, aber eigentlich, würde ich mich noch mehr freuen, wenn „ER“ da wäre, aber das geht nicht. „ER“ ist in Amerika. Schade eigentlich.
So in meine Gedanken vertieft, bekam ich nicht mit, wie die Maschine schon in der Luft war.

„Nur noch 12 Stunden zu deinem neuen Leben,“ sagte ich mir selber und schaute aus dem Fenster. Es war ein schöner Anblick. Die Wolken unter uns und darunter das grüne Land. Nach einer Weile fielen mir aber die Augen zu.

Mit einem leichten rütteln, wurde ich geweckt. Eine Stewardess schaute mich lächelnt an.
„Wir landen gleich, wenn Sie sich bitte anschnallen würden,“ sagte sie mir und ich tat es auch sofort.

Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, schaute ich mich um. Viel zu sehen bekam ich nicht, da es bereits dunkel war. Ich wollte gerade mir ein Taxi suchen, als ich meinen Namen hörte.

„Shalia,“ sagte eine fremde, männliche Stimme. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und erblickte einen jungen Mann. Er war Anfang zwanzig, hatte kurzes blondes Haar, goldene stechende Augen und trug einen Anzug. Er wollte sich gerade eine Zigarette anzünden, lies es aber, als er mich sah. Er stand an einem sehr teuren Auto und lehnte an der Tür. Ich musste zweimal hinsehen, als ich ihn erkannte. Ungläubig schaute ich ihn an. Er hat sich wirklich nicht verändert. Mit einem mal rannte ich los, ließ meine Koffer fallen und fiel ihm um den Hals. Er war zuerst verwirrt und verkrampfte sich, fasste sich aber schnell wieder und schlang seine Arme um mich.

„Yuki, du bist es wirklich,“ sagte ich mehr zu mir selber als zu ihm. Ein leises „Hmpf“ kam von ihm, aber er ließ mich nicht los. Ich sah ihn das letzte mal, vor ungefähr 6 Jahren.

„Ich habe dich vermisst,“ sagte ich jetzt zu Yuki. Er legte seine Hände auf meiner Schulter und drückte mich von ihn soweit weg, dass wir uns in die Augen schauen konnten.

„Du hast dich kein Stück verändert,“ meinte er daraufhin. Ein lächeln schlich sich auf meine Lippen. Ich wusste wie er war, daher machte mir diese Aussage auch nichts. Auch wenn ich nicht mehr 10 Jahre alt bin und ich mich sehr verändert habe.

„Bist du hier um mich abzuholen?“ fragte ich jetzt. Er nickte nur. Ich holte schnell meine Koffer und legte sie hinten hin, dann setzte ich mich auf den Beifahrersitz und wartete bis Yuki auch einstieg.

„Toma hat solange genervt, bis ich nachgab,“ meinte er und fuhr los. Wieder musste ich kurz lächeln. Auch Yuki zeigte eins seiner seltenen lächeln. Er ist nur 6 Jahre älter als ich.

„Ich bringe dich jetzt erstmal nach Hause,“ meinte er und fuhr in einer Kurve nach rechts. Ich nickte nur und schaute aus dem Fenster. Wir mussten noch nie viel reden, wir verstanden uns auch ohne Worte. Die fahrt dauerte ungefähr noch zwei Stunden. Wir hörten in der Zeit Radio.
Endlich angekommen, stieg ich aus und staunte nicht schlecht. Er hat nicht übertrieben, als er meinte, er hat mir ein Haus gekauft. Es war riesig. Es war eine wunderschöne, große Villa. Ich drehte mich um.

„Und hier wohne ich jetzt?“ fragte ich ungläubig Yuki. Er schaute mich nur an und nickte. Ich ging zum Auto und holte meine Koffer raus. Yuki ging vor, zückte einen Schlüsselbund und schloss auf, dann warf er ihn zu mir. Er lies mich durch und ich schaute mich um.

„Ich werde jetzt wieder los. Morgen bin ich wieder da, sei also bitte um zehn wach,“ sagte er und wollte gerade aus der Tür raus. Ich umarmte ihn von hinten und bedankte mich nochmal. Wieder kam nur ein „Hmpf“ von ihn und ich lies ihn los, woraufhin er verschwand.

Da ich nicht schlafen konnte, erkundigte ich das Haus. Es war wirklich groß. Und in den riesen Haus muss ich jetzt alleine wohnen. Bei durchstöbern fand ich auch meine Sachen, die schon seit ein paar Tagen hier sind. Voller Tatendrang fing ich an die Sachen auszupacken.

Irgendwann wurde ich doch müde. Ich schaute auf die Uhr. Es war 3:57 Uhr. Um zehn wollte Yuki wieder hier sein und mir die Stadt zeigen, dann sollte ich mal schlafen gehen. Meine erste Nacht in meinen eigenem Haus. Jetzt wird alles anderst.


hier mal die villa von außen, müsst euch nur noch ein zaun aussen drum vorstellen^^

http://www.freewhd.com/wp-content/uploads/2014/01/villa-8958-700x400.jpg

so meine leute,  hier ist das erste kapitel meiner ff zu sweet amoris
über kommi und so würde ich mich freuen
keine sorge, bin ein ganz liebes mädchen^^
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