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『カゲロウデイズ』Kagerou Days

von Dark-Lady
SongficDrama, Angst / P12 / Gen
Aomine Daiki Kise Ryōta
30.08.2015
30.08.2015
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Hallo zusammen :D

Also das hier ist mein erster Songfic, ich hoffe er gefällt euch ^^

Hier ist noch das Lied, welches meine FF begleitet: https://www.youtube.com/watch?v=U8EHQgOxo7w

Ich hoffe euch gefällt der OS und schreibt mir doch bitte wie es euch gefallen hat und ob ihr sowas noch öfter lesen wollt :3

Viel Spaß beim Lesen!

GlG, Dark-Lady

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Es ist gerade kurz nach halb 12 und das Datum heut den 14. August.
Welch ein schöner Tag…


Die Sonne schien mir ins Gesicht und kitzelte mich an der Nase.
Musste das sein?
Grummelnd drehte ich mich um. Ich hatte einfach keine Lust aufzustehen.
Noch ein bisschen schlaf… nur noch ein bisschen…
Überrascht riss ich die Augen auf. Moment? Schon halb 12?
Mist. Ich hatte mich mit Kise zum Basketballspielen verabredet…

Genervt stand ich auf und machte mich langsam fertig. Dann musste er halt etwas auf mich warten. Immerhin war es der Blonde gewesen, der unbedingt mit mir Trainieren wollte und mich eine Woche lang angebettelt hatte zu kommen.
Kurz spielte ich mit den Gedanken nicht hinzugehen.
Na gut, ich sollte mich wohl wirklich mal mehr anstrengen, damit ich im kommenden Jahr nicht wieder so blöd gegen Seirin dastehen würde.

Als ich mit einer Verspätung von zwanzig Minuten bei ihm ankam saßt er auf einer Rutsche im Spielplatz neben dem Basketballplatz.
Auf seinem Schoß hatte eine  schwarze Katze platzgenommen, welche er verträumt lächelnd streichelte.
Mit einem gegrummelten: „Yo“, ließ ich mich neben ihn fallen.
Schnell riss Kise den Kopf in meine Richtung und sah mich mit vor Freude funkelnden Augen an.
„Guten Tag, Aominechii! Schön, dass du da bist!“, lachte er mich an.
Zu meiner Verwunderung wollte er aber nicht gleich zum Basketballplatz und trainieren.
Sollte mir recht sein, es war einfach zu warm.

Während ich im Sonnenlicht sitz und mir denk, wie unerträglich diese Hitze ist
Sprech ich mit dir, weil du der Zeitvertreib bist, der die Langeweile frisst
„Weißt du ich… ich find den Sommer fürchterlich“
Mit einer Katze auf dem Arm lässt du mich gelangweilt von dir diese Worte erfahren

Wir saßen noch ein bisschen hier, da keiner von uns sich aufraffen konnte sich zu bewegen.
Und wenn es selbst Kise nicht schaffte, dann musste es wohl wirklich schrecklich sein…
Ich überlegte ob ich nach Hause gehen sollte, aber selbst darauf hatte ich keine Lust.

Ah… die Katze lief auf einmal fort…
Du folgtest ihr zu diesem Ort

Langsam folgte ich ihm.
Ich wusste nicht genau warum, aber ich hatte auf einmal ein ungutes Gefühl bei der Sache.
Er kam an einer Kreuzung an und blieb nicht stehen.
Geschockt beschleunigte ich meine Schritte um den Schönling aufzuhalten.

Bevor du es sahst war das Licht von der Ampel leuchtend rot
Aus dem Nichts kam ein riesengroßer Truck
Er hielt zu spät an, zog dich mit in einem Ruck

Wie versteinert blieb ich stehen.
Sein Blondes Haar verfärbte sich in ein tiefes Rot – lies ihn wie einen anderen Menschen wirken.
Ungläubig machte ich noch einige unsichere Schritte auf ihn zu und hob meine zittrige Hand.
Wieder blieb ich stehen, als ich Kises leere Augen erblickte. Sie waren noch etwas vom Schock geweitet und sahen in meine Richtung.

Wollt´s nicht verstehen, tat so als hätt ich nichts gesehen
Doch wollt das blutrote Meer nicht mehr aus meinem Kopf gehen
Plötzlich rief eine Illusion zu mir:
„Schau gut hin“, und sie lacht: „denn die Wahrheit liegt vor dir!“

Mein Körper fühlte sich auf einmal so taub an und ich sackte auf dem Gehsteig zusammen.
Mein ausdruckloser Blick ging Richtung Himmel.

Während der Himmel dieses einst so blauen Tags
Von dem Krach der Zikaden eingefroren wird, seh ich nur schwarz


Schweißgebadet wache ich auf, lieg im Bett und hör den Klang der Uhr die leise tickt
Wie spät es jetzt wohl ist…?
Es ist gerade kurz nach halb 12 und das Datum zeigt mir heut den 14. August.
Dies Schreien der Zikaden hört ich einmal schon, es macht mir plötzlich Frust

Schon schossen mir diese Erinnerungen in den Kopf.
Schnell sprang ich auf und lief zu dem Spielplatz. Kise saß schon auf der Rutsche und hielt die Katze in seinen Armen.

Was da war, das fand ich wirklich sonderbar
Ich sah uns beide letzte Nacht im Traum und es war so, als schlug ich durch Zeit und Raum

Wie in meinem Traum sprang die Katze von seinem Schoß und auch dieses Mal wolltest er ihr hinterher rennen.
„Kise, hey, bleib hier!“, rief ich ihm wütend hinterher und er blieb stehen und sah mich fragend an.

„Hey, wie wäre es, wenn wir nach Hause gehen?“

Überrascht sah mich das Model an, doch dann lachte er wie immer.
„Na klar, Aominechii!“
Wir liefen zusammen zu meiner Wohnung.

Doch als wir an der Straße stehen
Beginnen die Menschen um uns voller Schreck und alle außer sich nach oben zu sehen!
Eine Eisenstange fiel herab
Für dich war es zu spät, stach dich hinterhältig ab!

Ich konnte nichts tun.
Nur zusehen.

Alles war still und nur dein Schrei war schrecklich schrill!
Ich dachte das ist das einzige, das ich nicht hören will!

Alles in meinem Sichtfeld verschwamm. Nur er nicht.
Ihn sah ich ganz deutlich. Das Blut.
So viel Blut.
Ich fühlte mich wie in einer Art Trance.
Mein Körper fing so stark an zu zittern, dass ich in die Knie ging.
Kise? Wie konnte das sein?
Meine Hände legten sich auf meine Ohren.
Ich wollte es nicht mehr hören! Sein Schrei hallte immer und immer wieder durch meinen Kopf.

Kise…

Das Bild seiner Leiche brannte sich zum Zweiten Mal in meinen Kopf ein.

Wieder stand diese Illusion vor mir
„Schau gut hin“, und sie lacht: „denn die Wahrheit steht vor dir!“
Während die Sicht vor meinen Augen immer mehr verblasst
Hab ich das Gefühl, dass du mich von dort aus fröhlich anlachst!


Keuchend wachte ich auf und sah mich hektisch um!
Ohne groß nachzudenken sprang ich auf und lief zu Kise in den Park.

Als ich ihn einfach an der Hand packte und hinter mir her zog, sprang die Katze von seinem Schoß und fauchte mich erbost an.
„Aominechii? Was ist denn los?“, fragtest er mich verwirrt, während er hinter mir her stolperte.
Ohne ihm zu antworten zog ich ihn die Treppen zu meiner Wohnung hoch, doch als ich fast oben ankam erblickte ich wieder diese Illusion vor mir.
Erschrocken lies ich seine Hand los.
Doch Kise hatte keinen richtigen Halt finden können. So stolperte er nach hinten und fiel die Treppen hinab.

„Nicht!!!“, rief ich, doch es war zu spät.

Hinter mir konnte ich die Illusion ein drittes Mal lachen hören.


Immer wieder lebe ich diesen einen Tag
In der Hitze die mich stets mit deinem Lachen plagt
Seit Jahrzenten wiederholt es sich
Bin gefangen in dem Kreis, das wusst ich sicherlich
Doch es muss auch hier ein Ende existieren
So klischeeerfüllt er ist, es muss doch funktionieren
Irgendwo in diesem ewigen Sommertag…


Wieder folgte ich ihm, als er der Katze hinterher lief.
Und wieder übersah er die rote Ampel.

Plötzlich stieß ich dich ganz einfach weg
Der Truck traf nur mich und dein Blick war voller Schreck
Sahst all das Blut, das auf dich traf wie eine Flut
Doch ist der Schmerz meines eigenen Todes wohl alleine gut
Wenn die lobenswerte Illusion wieder lacht: „Gar nicht schlecht, aber das geschieht dir recht!“
Dann ist das wohl ein ganz normaler Sommertag,
an dem ich dir fürs Ende dann mein Leben gab.



Als er aufwacht, ist es hell und das Datum zeigt ihm heut den 14. August
Ganz traurig sagt er nur:
Ich hab diesmal wieder versagt“
Während er allein die Katze drückt an seine Brust…

„Aominechii… es tut mir so leid…“, nuschelte ich in das Fell der weißen Katze, während mir die Tränen die Wange herunterliefen.
Aus dem Augenwinkel nahm ich eine Illusion war, welche mich hämisch auslachte.
Wie jeden Tag.
Wann war es endlich vorbei?
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