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Aufgewacht in Kamisama Kiss

von Suguri
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
28.08.2015
22.12.2015
24
32.914
6
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Dieses Kapitel
1 Review
 
02.10.2015 1.260
 
*Time skip*
Hoshis PV
Ich beschloss das Date endlich hinter mich zu bringen und sagte zu Isobe, dass ich heute Zeit für ein Date hätte.
Die Schule war vorbei und Isobe wartete am Ausgang auf mich.
„Hey Hoshi!“, rief er.
„Hey....“, murmelte ich.
„Freust du dich nicht?“
„Natürlich freue ich mich. Ich würde mich nur mehr freuen, wenn ich das nicht machen würde, nur weil ich möchte, dass du Nanami endlich in ruhe lässt.“
„Hahaha, du kannst einen ja wirklich leid tun.“, lachte er.
„Ja, das glaube ich dir.“, murmelte ich, „Also, wo willst du hin?“
„Hab noch nicht darüber nachgedacht.“, antwortete er und lächelte verlegen.
„Was? Du hast mich vor einer Woche um ein Date gebeten und weißt nicht mal wo du hin willst?“, fragte ich verwundert.
Isobe schwieg.
„Willst du in ein Café oder zum Vergnügungspark?“
„Lass uns zum Vergnügungspark gehen.“, antwortete er.
„Ok.“

*Time skip*
Wir waren jetzt seit drei oder vier Stunden im Vergnügungspark. Wir sind mit Kettenkarussell, Achterbahn, Geisterbahn und anderen Attraktionen Gefahren. Isobe und ich saßen gerade auf einer Bank und aßen Eis.
„Hey, lass uns zum Schluss mit dem Riesenrad fahren.“, schlug Isobe vor.
„Ja.“, antwortete ich.
Ich habe zwar Höhenangst, aber es war mir egal. Um ehrlich zu sein hat der Tag mehr Spaß gemacht, als ich erwartet hatte. Wahrscheinlich auch nur weil ich noch nie in einem Vergnügungspark war.
Wir zwei waren mit unserem Eis fertig und machten uns auf dem Weg zum Riesenrad. Wir setzten uns gegenüber von einander und fuhren los. Das Riesenrad blieb stehen, als wir am höchsten Punkt waren.
Wir redeten nicht, sondern starrten schweigen aus den Fenstern raus. Isobe brach nach einigen Sekunden das Schweigen.
„Sieht so aus, als würden wir das nicht wiederholen, oder?“, murmelte er.
„Wieso? Ich fand es lustig. Ich habe den Tag sehr genossen.“, antwortete ich.
„Was wirklich?!“, fragte er unglaubwürdig.
„Ja! Ich würde mich freuen, wenn wir mal wieder etwas zusammen unternehmen.“
Isobe lächelte mich an und ich lächelte zurück. Jedoch verschwand mein Lächeln, als ich daran dachte, was Nanami gerade durchmachte. Schließlich ist sie mit Tomoe auf einem Date und ich weiß wie es endet.

*Time skip*
Isobe und ich waren gerade dabei den Park zu verlassen, als eine Durchsage gab, dass Kurama einen Live-Auftritt im Vergnügungspark hatte.
„Hey lass uns hingehen!“, rief Isobe und griff nach meiner Hand.
„Wa-?!“
Aber Isdobe zog mich bereits in den Vergnügungspark zurück. Ich kann Kuramas Musik nicht ausstehen. Hilfe! Irgendwer muss meine Ohre retten!

*Time skip*
Das Konzert war vorbei, meine Ohren sind abgestorben und Isobe war glücklich. Als Kurama mit dem Konzert fertig war, kam er auf uns zu. Wie zur Hölle, konnte er mich unter den tausenden von Leuten sehen?!
Isobe sah meine Reaktion sah, als Kurama in unsere Richtung kam.
„Ärger im Anmarsch.“, murmelte er, „Wir sollten gehen Hoshi.“
Er griff meinen Arm und versuchte mich wegzuziehen. Ich bewegte mich jedoch kein Stück. Als Kurama vor uns stand, gab er auf.
„Ich denke ich gehe dann mal.“, flüsterte er und drehte sich weg.
„Nein, du bleibst hier.“, erwiderte ich und griff seine Hand.
Er versuchte sich loszureißen, aber vergebens.
„Hey Hoshi!“, rief Kurama.
„Hallo Kurama.“, murmelte ich.
„Hast du mein Konzert gesehen?“
„Ja. Und es war so schrecklich, wie ich mir vorgestellt habe.“, antwortete ich.
„Du kleine-“
„Hoshi, sowas sagt man nicht...“, flüsterte Isobe.
„Wieso? Meine Eltern haben mir beigebracht immer ehrlich zu sein.“, erwiderte ich und grinste.
„Hast du gerade Zeit?“, fragte mich Kurama.
„Nein, ich bin auf einem Date.“
Kurama schwieg.
„Hoshi, können wir gehen? Hier starren uns so viele Leute an.“, flüsterte Isobe.
„Gleich.“, antwortete ich.
Isobe schwieg.
„Willst du sonnst noch-?“
Bevor ich reagieren konnte, griff Kurama nach meinem Arm und zog mich zu ihm.
„Hey lass mich los!“, beschwerte ich mich.
„Isobe, euer Date ist vorbei, nicht war?“, fragte Kurama, ihn mit einem finsteren Blick.
„J-ja. Bis Morgen Hoshi!“, rief Isobe und rannte davon.
Was zum-?! Was ist das für ein Feigling?!
„Sieht aus, als wärst du gerade frei geworden.“, flüsterte Kurama.
„Was willst du?!“, flüsterte ich wütend.
„Ich will nur ein bisschen Zeit mit dir verbringen.“
„Erzählst du es dann wieder Tomoe, wie letztens, als ich in der Schule war?“, fragte ich.
„Was? Wieso Tomoe? Ich habe er Nanami erzählt.“
„Da liegst du falsch. Das war Tomoe, welcher in Nanamis Gestalt in der Schule war.“, murmelte ich.
Kurama schwieg. Es sah so aus, als würde er über etwas nachdenken. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, zog er mich zum Riesenrad.
Jetzt sitzt ich schon wieder hier. Ich seufzte und starrte aus dem Fenster. Kurama saß gegenüber von mir und starrte mich an. Ich drehte mich zu ihm.
„Was ist los? Du siehst aus, als würdest du jeden Moment zum Heulen anfangen.“, murmelte ich.
„Warum kannst du mich nicht leiden?“, fragte er.
Ich schwieg und dachte nach.
„Ist es weil ich ein Yokai bin?“
„Nein. Ich würde dich als Mensch genauso behandeln wie jetzt auch.“, antwortete ich.
„Warum dann?“
„Keine Ahnung. Vielleicht weil ich deine Musik oder deinen Charakter nicht mag. Oder es nervt mich einfach nur, dass ich jedesmal Ohrenschmerzen bekomme, wenn du auf mich zukommst.“, murmelte ich.
Kurama starrte aus dem Fenster.
„Sieht so aus, als würdest du mich niemals leiden können, egal was ich auch versuche.“
„Ja...“
„Ich werde die Hoffnung trotzdem nicht aufgeben.“, erwiderte er.
„Tut zu viel Hoffnung nicht weh?“, fragte ich mit einem Grinsen.
Kurama lächelte nur.
„Hey welche Art von Musikrichtung hörst du eigentlich?“, fragte er.
„Rock und Metal, wenn normale Menschen singen. Bei Nightcore und Vocaloid ist mir die Musikrichtung-“, ich hielt mir die Hand vor den Mund.
„Nightcore? Vocaloid?“
Ich habe ganz vergessen, dass es sowas hier nicht gibt. Verdammt!
„Ich habe vergessen, dass ihr hier sowas nicht kennt. Das gibt’s nur da, wo ich herkomme.“, murmelte ich und starrte aus dem Fenster.
„Wo du herkommst? Wieso? Wo kommst du her?“, fragte er mich.
„Aus.... Deutschland?“, antwortete ich unsicher.
„Deutschland?“
„Jep! Ich komme aus Deutschland. Da muss jeder in meinem Alter schon mindestens einmal Nightcore gehört haben. Vocaloid kennen wiederum weniger.“
„Verstehe. Du musst mir mal Musik von Nightcore und Vocaloid zeigen.“
„Werde ich...“, murmelte ich.
Ich starrte aus dem Fenster.
Als wir endlich unten angekommen waren verabschiedete ich mich bei Kurama und machte mich auf dem Weg zum Schrein zurück. Naja, ich versuchte es. Aber ich hatte wieder keine Ahnung wo ich hin musste. Ich setzte mich wieder auf eine Bank und starrte in den Himmel.
Ich hörte ein Maunzen und schaute vor mir auf den Boden. Es war die Katze, die mich letztens zum Schrein geführt hatte. Denn das ist die einzige Katze, die rote Augen hat.
„Hallo?“
Die Katze hüpfte auf die Bank und legte sich auf meinem Schoss.
„Ich habe mich schon wieder verlaufen.“, seufzte ich, während ich sie streichelte, „Weißt du wie ich zurück kommen zum Schrein komme?“
Die Katze hüpfte von meinem Schoss und ging dir Straße entlang. Ich folgte ihr wie letztes Mal.
Als wir einige Minuten unterwegs waren, standen wir wieder vorm Schrein. Ich kniete mich zur Katze hinunter und streichelte ihren Kopf.
„Danke!“, sprach ich und lächelte.
„Hoshi!“, rief Tomoe, welcher an der Haustür stand.
Als er die Katze vor mir sah, schleuderte er Feuerbälle auf sie.
„Schnappt euch die 'Katze'!“, rief er.
„Was soll das?!“, rief ich wütend.
Die Feuerbälle flogen in unsere Richtung. Die sprang vor mich und schlug die Bälle weg. Danach rannte sie davon.
„Katze komm zurück.“, murmelte ich.
Ich stand auf und ging zu Tomoe.
„Du bist gemein.“, flüsterte ich und ging in den Schrein.
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