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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
27
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.09.2015 2.194
 
Heyy :D
Und hier kommt ein weiteres! Dieses mal ist es etwas länger und hat mehr Inhalt! Viele Fragen werden geklärt, auch wichtige ;D
Und ein bisschen Yaoi Action ist auch dabei (kleine Info an icefairy: Sweets vorraus)





Akashi POV  

Ich nahm ein Brötchen und schnitt es auf. Ich beschmierte es mit Butter, belegte es und biss hinein. Kuroko beobachtete mich. „Okay“, sagte ich gedehnt, nachdem ich runter geschluckt hatte. „Frag mich, was immer du willst. Ich werde nach Möglichkeit antworten. Aber ich sage dir schon im Voraus: Auf manche Fragen werde ich nicht antworten. Zumindest jetzt nicht.“ Er nickte wieder. „Fangen wir mit etwas einfachem an: Wie heißt du?“
Ich lachte auf. „Ernsthaft? Nun gut. Mein Name ist Seijuro Akashi“
„Alter?“
„25“
„Was machst du Beruflich?“
Ich zögerte. Ich hatte beschlossen 100% ehrlich zu antworten. „Offiziell bin ich Boss von einer Spezialtransport Firma. Wir transportieren große Frachten mit LKWs, Schiffen und Flugzeugen“
Kuroko musterte mich. „Und Inoffiziell?“, fragte er. Dabei betonte er das Wort 'Inoffiziell' mit besonderer Vorsicht.
„Ich handle mit großen Mengen an Drogen“, sagte ich knapp.
Kurokos Augen weiteten sich. Langsam, ganz langsam schob er sich eine Strähne hinters Ohr. Er wagte es kaum zu blinzeln. „Besitzt du Waffen?“, fragte er nach einer gefühlten Ewigkeit.
Ich nickte.
„Du bist ein gefährlicher Mann“, stellte er fest.
Wieder nickte ich.
„Transportierst du die Drogen mit der Firma?“
Wieder bejahte ich.
„Viele Drogen?“
„Ja“
„Hast du daher das viele Geld?“
Ich überlegte. „Nicht alles, aber das meiste“
Kuroko nickte und kaute auf seinem Brötchen herum. Gedankenverloren blickte er an mir vorbei.
„Sagst du mir immer die Wahrheit?“
„Im Moment schon“, wich ich aus. Er bemerkte es.
„Liebst du mich?“
„Über alles“
„Wieso?“
Stille. Schwere Stille. Beunruhigende Stille.
„Ich weiß es nicht“, gestand ich. „Es ist einfach so ein Gefühl. Ich kann nicht sagen, woher es kommt.“
Kuroko nickte wieder.
„Hattest du vor mir Männer?“
„Ja“, sagte ich ungerührt.
„Viele?“ Kurokos Stimme klang leicht erstickt.
„Relativ“
„Warst du immer Dominant?“
Ich lächelte. „Nein“ Ich erinnerte mich an etwas was ich beim Sex gesagt hatte. 'Ich weiß...'
Kuroko dachte nach. Dann lachte er. Endlich! „Ich hab dich komplett falsch eingeschätzt! Ich dachte, du lässt dich nie dominieren!“
„Das dachte ich auch“, murmelte ich.
„Hast du es damals genossen?“, fragte Kuroko jetzt wieder ernst.
„Es war eine Erfahrung, die ich nicht weggeben wollen würde“
Kuroko nickte wieder. Sein Lächeln kehrte zurück. „Dürfte ich auch mal?“
Panik stieg in mir auf. Er wollte auch mal? Kuroko wollte mich dominieren? Oh nein, Oh nein, Oh nein! Das konnte ich nicht zulassen. „Weißt du, damals war das anders. Ich war verwirrt, verformbar, beeinflussbar. Ich könnte nicht mehr... ich möchte nicht mehr...“ Meine Miene war Schmerzverzerrt bei den Gedanken an damals. An meine Gedanken von damals.
„Schon gut, schon gut! Das war nur ein Scherz! Ich wusste ja nicht, dass es dich so sehr belastet“, warf Kuroko ein, bevor ich mich weiter rechtfertigen konnte. „Willst du darüber reden?“
Ich schüttelte den Kopf. „Noch nicht.“
Kuroko nickte Verständnisvoll. „Wenn es dir zu viel wird, sag Bescheid“
„Alles in Ordnung! Ich bin es halt nicht gewohnt, so viel preiszugeben.“
Ich beendete mein Frühstück und wandte mich meinem Tee zu.
„Hattest du auch Frauen?“
„Woher kommt dein plötzliches Interesse an meinem Liebesleben?“, fragte ich skeptisch.
Kuroko wurde rot. „Ähm... Nun... Das ist... Ich bin...“, er rang nach Worten.
„Mich hat es auch umgehauen“, grinste ich.
Kuroko wich meinem Blick aus.
„Ich hatte auch Frauen“, beantwortete ich seine Frage. „Am Anfang. Manchmal zwischendurch. Wenn ich mal wieder was richtig feuchtes haben wollte. Aber es war nie vollends befriedigend. Anders als bei dir. Gestern war ich vollends Befriedigt“
Kurokos Gesichtsfarbe ähnelte der eines überreifen Apfels. „Ich auch“, murmelte er kaum hörbar. Dennoch zauberten diese 2 kleinen Worte ein Lächeln auf meine Lippen.
„Wusstest du Kuroko, du bist der einzige der mich mit ein paar Worten so glücklich machen kann“, flötete ich.
Kuroko wandte sich wieder normaleren Fragen zu. „Hast du noch Kontakt zu Kise, Midorima, Murasakibara und Aomine?“
„Ja. Kise arbeitet manchmal als Model für mich. Aomines Firma und meine haben auch manchmal miteinander zu tun. Midorima ist Arzt geworden. Und Murasakibara arbeitet bei einer Süßigkeitenfirma um neue Geschmacksrichtungen zu probieren“
Kuroko ließ ein liebliches Kichern hören. „Das passt zu ihnen“
„Aber ich möchte erst mal nicht, dass du sie siehst“, beharrte ich.
„Wieso?“, fragte Kuroko verwirrt.
„Sie werden versuchen, dich mir weg zunehmen. Aber du gehörst mir! Niemandem sonst!“ Meine Miene wurde undurchdringlich, eisern.
„Wieso sollten sie das tun?“, fragte der Blauhaarige aufgebracht.
„Weil sie eine andere Seite von mir kennen. Eine, die ich die niemals zeigen würde. Eine, auf die ich nicht stolz bin“, murmelte ich.
Kurokos fragender Blick bohrte sich in mein Gesicht. Ich sah ihn nicht an, aber ich spürte ihn.
„Ich habe Menschen verletzt. Ich habe ihnen wehgetan. Manchmal um meinen eigenen Vorteil daraus zu haben. Manchmal sogar Menschen, die mich liebten. Manchmal sogar welche, die ich liebte. Sie würden denken, ich würde das selbe mit dir machen.“ Ein Lächeln umspielte meine Lippen. „Aber ich könnte dir niemals wehtun“
Mein kleiner Engel lächelte. „Ich weiß“
Auch er beendete sein essen. Ich stand auf und räumte den Tisch ab. „Hast du heute Zeit?“, fragte er mich. Ich nickte. „Hab mir frei genommen“, unterbreitete ich ihm stolz. Er lächelte wieder. „Wieso?“, fragte ich. Er scharrte mit den Füßen. „Ich hätte dich halt gerne einen Tag für mich.“, nuschelte er.
„Darf ich dich küssen?“
„Seit wann fragst du?“, fragte er.
Ich zog ihn zu mir heran und küsste ihn. „Bist du sicher, dass du mich nicht liebst“, fragte ich in den Kuss hinein.
„Gerade bin ich mir nicht sicher“, hauchte er.
Ich lächelte als wir uns lösten. „Ich liebe dich“, sagte ich. „Ich weiß“
„Ich liebe dich“
„Ich weiß“
„Ich liebe dich“
„Ich weiß“
„Ich liebe dich“
„Wie oft noch?“
„Solange bis du mir glaubst“
Er lächelte und strich über meine Wange. „Ich glaube dir“
„Zeig es mir“, forderte ich.
Unsicher sah er mich an. Dann stellte er sich auf die Zehenspitzen und küsste mich erneut. Nur kurz, aber es genügte.
„Ich liebe dich“, seufzte ich, denn ich wusste, es wurde nicht erwidert. Er strich mir durch mein Haar und lächelte entschuldigend. „Tut mir leid“, flüsterte er. Ich zwang mich meinerseits zu einem Lächeln. Es misslang.
Ich schlurfte zur Couch und ließ mich fallen. „Und was machen wie an meinem freien Tag?“, fragte ich. Der jüngere überlegte. „Lass uns ein Picknick machen“, schlug er vor. Ich dachte nach.

Bei Picknick dachte ich an Kirschbäume im Frühling. Die rosa Blätter wirbelten durch die Luft und verströmten einen süßlichen Duft. Ich dachte an Kuroko, der mir gegenüber auf einer karierten Decke saß, ein Weinglas in der Hand. Ich führte eine Traube zu seinem Mund, die er genüsslich aß und meinen Finger, wie durch Zufall, mit seinem Mund streifte. Seine Verführerischen und zugleich schüchternen Blicke. Weitere Köstlichkeiten vor uns deponiert. Schmetterlinge schwirrten um uns herum. Kuroko ließ sein Weinglas sinken, stellte es vorsichtig ab und beugte sich zu mir rüber. Er küsste mich. Seine Lippen schmeckten nach Rotwein und Traube...

„Akashi?“, fragte Kuroko besorgt. Ich schreckte aus meinem unglaublich Realen Tagtraum auf und räusperte mich. „Was sagtest du?“ „Ich hatte gesagt, dass ein Picknick bei diesem Wetter und vor allem bei den Temperaturen nicht gut wäre. Ach ja, und dass du einen Ständer hast“, sagte der Blauhaarige Unverfroren.
Ich blickte auf die deutliche Beule in meiner Hose. „Das hast du zu Verantworten!“, beschuldigte ich ihn mit leichter röte auf den Wangen. „Was hab ich bitte gemacht?“, fragte er entrüstet. „Du bist zu süß“, murmelte ich kleinlaut, während ich mich darauf konzentrierte, das Problem in meiner Hose in den Griff zu kriegen. Kuroko kicherte. Ich liebte sein kichern.
„L-Lass mich dir helfen“, sagte er unsicher aber auch bestimmt. Ich beobachtete ihn wie er vor mir auf die Knie ging, meine Hose öffnete und meinen Penis aus seinem engen Gefängnis befreite. Ich war verdutzt und verwundert. Aber ich ließ ihn machen.
Er schien sich unsicher zu sein, also half ich ihm ein bisschen. „Nimm ihn in die Hand und massiere ihn ein bisschen.“ Er tat wie geheißen. Ich lehnte mich zurück und genoss das Gefühl des leichten Drucks auf meinem Glied. Kurokos Hände waren echt talentiert. „Reibe ein bisschen an der Spitze“, orderte ich. Er tat es. Ich biss die Zähne zusammen um bei dieser sanften Berührung nicht schon aufzustöhnen. „Nimm ihn in den Mund“, keuchte ich. „Langsam“ Er tat es. Langsam schlossen sich seine Lippen erst um meine Eichel. Ganz langsam schob er mein Glied in seinen Mund. Er bekam ihn nicht ganz in den Mund, doch das musste er auch nicht. Die feuchte enge seines Mundes war berauschend. Er spielte mit der Zunge um die Eichel. Er bewegte seinen Mund, zog den Penis wieder heraus. Dann umfing er ihn wieder. Leichtes Saugen. Mit einer Hand massierte er meinen Schaft. Ich stöhnte. Sein Mund. Oh Gott.
Ich war kurz davor... Aber ich wollte nicht in diesem unschuldigen, wunderbaren Mund kommen. Ich legte ihm die Hand auf die Wange. „Das reicht jetzt“, sagte ich sanft. Immer noch mein Glied im Mund blickte Kuroko zu mir auf. „Gefällt es dir nicht?“, nuschelte er. Ich lächelte. „Doch. Sehr sogar. Aber ich möchte, dass auch du Spaß hast.“, wandte ich ein.
Er nahm den Penis aus dem Mund und sah mich verwundert an. Ich zögerte nicht lange und zog ihn hoch. Ich küsste ihn, schmeckte mich selbst. Ich machte mich an seiner Short zu schaffen, zog sie runter. Sie landete auf dem Boden. Ich steckte mir kurz 2 Finger in den Mund, befeuchtete sie und bereitete ihn vor. Er hatte die Beine links und rechts neben meinen Oberschenkeln positioniert. Er stöhnte leise, während ich die Finger in ihm bewegte. Er umarmte meinen Kopf. Dann senkte ich ihn auf mir ab. Er schrie kurz auf, als ich ihn ausfüllte, verstummte aber schnell. „Man gewöhnt sich... wirklich dran“, keuchte er zwischen meinen Stößen. Ich grinste. „Ja“, hauchte ich.
Er stöhnte im Rhythmus meiner Bewegungen auf. Unerbittlich senkte ich ihn immer wieder ab.  „Jaaaaa“, schrie er, als er kam. Ich brauchte ein wenig länger. Doch mit einem geknurrten „Kuroko“ kam auch ich. Ich zog mich aus ihm zurück. Er lehnte sich gegen mich und atmete schwer. Seinen kleinen Körper Überschwemmten noch die Nachbeben seines Orgasmus.

„Wollen wir heute essen gehen?“, fragte ich, als ich mir einen weiteren Tee gekocht hatte. Kuroko hatte es sich auf der Couch gemütlich gemacht und schaute ein paar Serien. „Ich weiß nicht“, murmelte er. Ich setzte mich zu ihm. „Was geht dir durch den Kopf“, fragte ich ihn. Er zögerte. „Es geht alles so verdammt schnell. Immerhin war ich vor 3 Tagen noch ein normaler Obdachloser“ Er strich sich über eine Wunde an der Schläfe die ihm zugeführt wurde als er von den Jugendlichen verprügelt wurde. „Und jetzt? Jetzt sitze ich in einem teuren Apartment auf einem Ledersofa, schaue Fernsehen auf einem 4k TV und lasse es mir gut gehen. Ich weiß nicht... Das kommt mir so unwirklich vor.“ Ich trank einen Schluck. Dann strich ich ihm eine Strähne aus dem Gesicht und schob sie hinters Ohr. „Ich weiß“, murmelte ich. Kuroko sah mich an. „Und dann gestehst du mir, dass du mich liebst“ Sein Blick war nachdenklich mit einem Anflug von Schmerz. „Und ich sage dir, dass ich dich nicht liebe, schlafe aber 2 mal mit dir“ Er schüttelte den Kopf. „Ich weiß, dass das nicht zu verzeihen ist. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist“
Ich lehnte mich zurück. Nachdenklich musterte ich die flackernden Bilder, die über den Fernseher huschten. „Du liebst mich“, stellte ich fest. Kuroko verkrampfte sich. „Woher willst du das wissen?“, zischte er. „Weil es so ist!“ Ich sah ihn an. Und sah, dass ich recht hatte. „Du musst es nur noch erkennen. Und ich lasse dir Zeit“, sagte ich. Kuroko ließ sich tiefer ins Kissen sinken und lehnte sich gegen mich. „Ach, ich weiß es nicht“
Ich strich ihm übers Haar, während ich auf den Bildschirm blickte. „Lass es uns versuchen“, warf ich ein. Kuroko blickte mich fragend an. „Was meinst du?“ „Ich meine, dass mit uns. Ich möchte, dass wir es versuchen. Als Paar, meine ich. Wenn das okay ist. Du kannst jederzeit sagen, wenn du es nicht willst. Ich kann dich zwar nicht gehen lassen, aber ich kann dich in Ruhe lassen.“ Kuroko dachte nach. Auch mir kam das alles unwirklich vor. Aber ich hatte Hoffnung. „Okay“, stimmte er zu. Ich grinste. „Okay“, bestätigte ich.



Dadadadaaaaaaaaam xD
Jaa~ viele Fragen wurden geklärt, hoffe ich. Ein paar folgen noch in den weiteren Kapiteln.  Ich hoffe euch hat es gefallen! Ich hab oft Angst, dass ich die Stoty jetzt mega verkake. Ich hab so viele Süße Review bekommen, dann der Druck steigt o.o Dennoch hoffe ich, ihr seit zufrieden mit der Entwicklung~
Wiedermal ein FETTES DANKE an alle, die ein Favo oder eine Review hiegelassen haben. Außerdem wollte ich mich für die 4 Empfelungen bedanken!!! Danke!

So genug jetzt! Das wird hier alles zu lang! ^^

Bis dann

Sabi-chan :3 (Die jetzt sogar 3fach Reime auf die Kette kriegt xD)
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