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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.10.2017 1.626
 
Es geht weiter :D Und diesmal hoffentlich regelmäßig ^^ Die Story ist fertig und komplett zu Ende geschrieben. Ich werde jetzt jede Woche ein Kapitel hochladen. Trotzdem ist eure Meinung sehr wichtig, also wenn ihr Lust habt könnt ihr eine Review verfassen :D
Ein riesiges DANKE an icefairy! Ihr habt es ihr zu verdanken, dass ich es jetzt doch geschafft habe diese FF weiter zu schreiben. Sie hat mich tatkräftig unterstützt und liest die FF im voraus um Fehler oder Unstimmigkeiten zu entdecken! Also alle auf ihre Seite und ihre Storys lesen :D
Ich meld mich noch mal am Ende :D Viel Spaß beim lesen





Akashi POV

Ich spürte Kurokos schnellen Atemzüge auf meiner Haut. Wir hatten die ganze Nacht damit zugebracht uns zu lieben. Nun lagen wir im Bett, sein Kopf auf meiner nackten Brust. Eng an mich gekuschelt. Ich versenkte meine Nase in seinem Herrlich duftendem Haar und streichelte sanft über seinen Rücken. Er erschauderte leicht unter meinen Berührungen.
„Akashi“, murmelte er und streichelte seinerseits über die Narben über meiner Brust.
„Ich weiß“, murmelte ich und schaute an die Decke.
„Du hast es versprochen“, murmelte er.
„Ich weiß“, seufzte ich. Was hatte ich nur wieder getan? Ich war doch auch nur ein Mann. Was sollte ich denn sagen, wenn ein erregter, wunderschöner Kuroko vor mir liegt und ich es einfach nicht erwarten kann ihn zu befriedigen. Seine Lustschreie zu hören...
Ich versank wieder in Gedanken, als Kuroko sich urplötzlich auf mich rollte und mir fest in die Augen schaute. „Akashi!“, sagte er nachdrücklich.
Ich blickte ihn an. Ein anzügliches Lächeln bildete sich auf meinen Lippen.
Ich zog ihn zu mir hoch und küsste ihn.
„Akashiiii“, versuchte er sich zu wehren. Er versuchte mich sanft wegzudrücken, doch es gab kein entkommen.
„Meinst du nicht auch, wir haben lange genug aufeinander verzichtet?“
„Ja, schon..“, murmelte er. Sein Widerstand wurde schwächer.
„Meinst du nicht, wir haben ein bisschen Frieden und Zweisamkeit verdient?“
Er nickte nurnoch.
Ich zog ihn wieder zu mir und küsste ihn. Ich konnte seine Erektion an meiner spüren.
„Ich liebe dich“, murmelte ich.
„Ich dich auch“
Ich ließ meine Hände an seinem Rücken herunter wandern und suchte mir meinen Weg zu seinem Gesäß.
Plötzlich hielt er meine Hände fest.
Verwirrt blinzelte ich ihn an. „Was ist los?“
„Lass mich das machen“, sagte er und lächelte lasziv.
Ich lehnte mich also nach hinten und ließ ihn machen. Er küsste meine Brust, jede einzelne meiner Narben, küsste sich hinunter zu meinem Penis und gab mir einen der besten Blowjobs, den ich je hatte. Nur mit Mühe unterdrückte ich mehrere Stöhner. Es schien mir im Moment einfach nicht angebracht.
„Kuroko“, murmelte ich, er verstand.
Er richtete sich auf und ließ sich auf meinem erregierten Gemächt nieder. Lustvoll stöhnte er auf.
„Akashi~“
Er senkte sich immer wieder auf mir herab, unablässig rieb mein Penis an sein unglaublich weiches Inneres. Es war so  verdammt heiß, wie er sich auf mir bewegte, wie er auf mir schmolz. Wie er sich selbst zum Orgasmus ritt.
Tatsächlich kam ich als erstes und ergoss mich tief in ihm. Mit einem kurzen Blick zu mir quittierte er dies, bewegte sich dennoch weiter. Ich konnte nicht verleugnen, dass uns nun nicht mehr viel Zeit blieb, bis es anfangen würde, mir wehzutun. Also packte ich ihn an seinen Hüften und stieß fest zu. Seine Haut glühte unter meinen Händen, unser Schweiß vermischte sich zu einer klebrigen Zweisamkeit.
Nach wenigen Momenten ergoss sich Kuroko auf meinen Bauch. Erschöpft sackte er auf mir zusammen.
Ich richtete mich auf und hob ihn sanft von meinem Schoß, schnappte mir ein Taschentuch und säuberte mich und ihn.
Danach kuschelten wir uns wieder aneinander und ich streichelte seinen Kopf.
„Akashi... du hast es versprochen“, murmelte er erschöpft.
Ich nickte und streichelte weiter seinen Kopf. „Ich weiß“
„Wirst du es mir sagen?“
Ich nickte erneut.
Er bemerkte jedoch seine Lücke in den Fragen. „Wirst du es mir jetzt erzählen?“
Ich seufzte. „Bist du dir sicher, dass du das wissen willst? Jetzt? Willst du diesen schönen Moment zerstören?“
Er schwieg kurz. „Ich will es wissen“
Ich seufzte erneut. Ich hatte es versprochen. Ich konnte nicht mehr kneifen. „Ich war eine Menge unterwegs in den letzten Jahren. Ich bin Geschäften nachgegangen die, wie du weißt, nicht unbedingt legal sind. Der Drogenhandel und alles. Nunja... es begab sich nun mal, dass ich für einige Geschäfte mein Leben riskieren musste. Es waren die besten Deals die ich je gemacht habe, aber sie waren auch scheiße gefährlich. Es gibt unter den Drogen-Dealern meist ein paar ungeschriebene Gesetzte, aber an die halten sich natürlich nicht alle. Vor allem in den Ost-Europäischen Ländern und Amerika ist das Verständnis ein wenig anders. Ein paar Deals liefen also nicht so wie geplant und ich hab den ein oder anderen Messerstich oder Schuss abbekommen.“
Kuroko hörte sich meine Geschichte schweigend an und streichelte geistesabwesend meine Brust. „Und was ist wirklich passiert? Diese Wunden sehen zu gleichmäßig aus, um von verschiedenen malen zu sein. Lüg mich nicht an Akashi. Ich weiß wie Wunden aussehen, die von Jahrelanger Folter kommen“
Ich biss die Zähne zusammen. Verdammt! Ich hatte vergessen, dass nicht nur ich mich verändert hatte.
„Also? Wer hat dir das angetan? Wann? Warum?“

~vor 6 Jahren~

Akashi POV

Ich saß im Auto und fuhr zu ihm. Zu diesem grausamen Mann der mir so grausam viel Geld beschaffen konnte.
„Hallo Onkel“, begrüßte ich ihn distanziert.
„Neffe“, erwiderte er nur und nickte mir zu. „Hast du es?“
Ich nickte und holte ein großes Paket aus dem Kofferraum. „Hast du das Geld?“
Er hielt einen Koffer in der Hand. „Hier“
Ich musterte ihn. Er sah genauso aus wie vor 20 Jahren als ich noch ein Kind war. Relativ groß, breit und immer mit einem brutalen, gewalttätigen Ausdruck auf dem Gesicht. Die Haare hatte er streng nach hinten gekämmt.
Er reichte mir den Koffer, ich hab ihm das Paket. „Rein?“, fragte er misstrauisch.
„100%, Überzeuge dich selbst“
Er warf mir einen scharfen Blick zu. „Du kommst mit“
Ich nickte, schloss mein Auto ab und folgte ihm in sein Anwesen. Es war ein typisch amerikanisches, großes Haus, welches fast schon einem Mansion glich.
Drinnen angekommen öffnete er vorsichtig das Paket und holte eine Messerspitze der weißlichen Kristalle heraus. Er roch kritisch daran. Doch es schien seinen Erwartungen stand zu halten.
„Darf ich?“, fragte ich und holte eine Zigarette heraus.
Er winkte nur ab und widmete sich weiter der Droge. Er war dazu übergegangen sie zu konsumieren. Eigentlich war er nur ein Zwischenhändler, der das Zeug streckte und zu Mörder-Preisen verkaufte. Aber er gab mir ein kleines Vermögen für den reinen Stoff, also war es mir egal was er damit anfing.
Ich wandte mich von ihm ab und betrachtete durch ein Fenster seinen großen Garten. Er war perfekt gepflegt.
„Seijuro... das ist echt gutes Zeug.“
Ich nickte nur, sah nicht zu ihm. Gewaltiger Fehler. Das letzte was ich sah, war sein perfekter Garten. Dann wurde alles Schwarz.

Ich erwachte in völliger Dunkelheit. „Bist du endlich wach?“, fragte die Stimme meines Onkels. „Ich dachte wir würden nie wieder Spaß miteinander haben.“

~Gegenwart~

Akashi POV

„Mein Onkel... war ein sehr gewalttätiger Mann. Ich versorgte ihn mit Drogen. Doch er wurde schlimm wenn er welche zu sich nahm. Er bezahlte unglaublich viel Geld dafür.
Es fing an, als ich ihm das erste Mal etwas brachte. Er schlug mich bewusstlos und missbrauchte und folterte mich. Doch er bezahlte zu viel als dass ich ihn nicht mehr beliefern würde. Also fuhr ich jeden Monat zu ihm und verbrachte einige Tage dort. Freiwillig irgendwie. Ich glaube er hatte einen leichten Inzest Fetisch. Ich mein, ich bin sein Neffe. Naja, auf jeden Fall... du sieht was er getan hat. Aber ich ließ es über mich ergehen. Es war mir egal. Ich hatte eh keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen, da war das bisschen Leid mehr oder weniger bedeutungslos.“ Ich machte eine kleine Pause. „Nach 3 Jahren hatte er kein Geld mehr. Er hatte sich verkalkuliert und mehr ausgegeben als er sich leisten konnte. Als er mir nichts mehr nutzte hab ich ihn umgebracht und ihm seine letzten Tausend Doller genommen. Ich hoffe er schmort in der Hölle“
Kuroko schien gemerkt zu haben, dass ich die Wahrheit sagte und sah mir nun tief in die Augen. „Hast du seine Überreste verbrannt?“
„Was spielt das für eine Rolle?“
„Ach egal“, wandte er ab und kuschelte sich auf meine Brust. „Warum hast du das mit dir machen lassen?“
„Wie gesagt, ich hatte eh nicht vor unbedingt lange zu Leben. Ich sah keinen Sinn in meinem Leben ohne dich. Ich wollte so viel Geld anschaffen wie nur irgend möglich und das war die schnellste und einfachste Methode. Mir war mein Leben nichts mehr wert. Meine Seele war eh schon zerbrochen. Ich war kaputt. Bin es immer noch. Es hat  nichts geändert.“
„Wir müssen dich reparieren“, murmelte Kuroko schläfrig.
„Wir fangen mit dir an“, murmelte ich glücklich und drückte ihn fester an mich.
„Lass uns uns beide gleichzeitig reparieren. Ich repariere dich und du reparierst mich.“, schlug er vor.
„Wie wäre es wenn wir jetzt erst einmal schlafen und morgen beim Frühstück darüber reden?“
„Klingt gut“, murmelte Kuroko und unterdrückte ein Gähnen.
„Gute Nacht, kleiner Engel“
„Gute Nacht, Akashi“



Okaaaaay :D Ende von Kapitel 54. Unglaublich wie weit wir schon gekommen sind! Die Story wird jetzt noch ungefähr 5,6 Kapitel haben, wenn ich richtig liege. Also lasst eich überraschen was noch auf unser Lieblingspärchen zukommt! Ich hab langsam das Gefühl ich liebe es meine Chars leiden zu lassen...
Danke fürs lesen und lasst ne Review da :D

Bis dann,

Sabi-chan :3

PS: Nächste Woche kommt kein neues Kapi weil ich nicht zu Hause bin, aber dafür bekommt ihr dann die Woche drauf 2 :D
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