Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
07.06.2017 1.733
 
Akashi POV

Ich blickte zu ihm hoch. Ich hatte all meine Liebe in diesen Antrag gesteckt. Und jetzt steckte ich alle Hoffnung ihn Kuroko. Es konnten 2 Dinge passieren. Entweder er sagte Ja und wir würden uns wieder lieben, zusammen leben und versuchen unsere Probleme in den Griff zu bekommen. Oder... er sagte Nein und ich würde wieder verschwinden... Für immer. Unwiderruflich.
Hoffnungsvoll beobachtete ich den Blauhaarigen vor mir, der sich in einer Art Schockstarre befand.
„Dich... heiraten?“, wiederholte er ungläubig.
Ich nickte. „Ich will keine Sekunde mehr ohne dich Leben.“
„Ich... Ich...“ Tränen liefen über seine Wangen. „Ja“, hauchte er.
Ich fing an zu strahlen, erhob mich und nahm seine Hand. Er stand mit zitternden Knien auf. Ich steckte ihm den Ring an den linken Ringfinger. „Ich liebe dich“, murmelte ich und küsste ihn.
Er erwiderte schwach, er war immer noch nicht ganz bei sich.
Das gesamte Restaurant klatschte und gratulierte uns.

Kuroko POV

Ich spürte das bekannte und doch so aufregende Gefühl von Akashis Lippen auf meinen. Er versuchte nicht mehr. Er hatte vorsichtig seine Arme um mich gelegt. Ich fühlte mich unglaublich sicher. So unglaublich geborgen. Ich hatte es vermisst. Ich hatte es so sehr vermisst. Hatte ihn vermisst. Seine Liebe, seine Nähe, seine Stimme, seine Berührungen. Einfach alles.
Ich ließ mich ganz in den Kuss aufgehen.
Dann löste er sich von mir und schaute mir tief in die Augen. „Ich habe dich vermisst“
Ich blickte zurück. „Wir haben immer noch einiges zu besprechen“, erwiderte ich nur.
Er löste sich von mir und nahm wieder Platz. „Ich weiß. Aber darf ich dir auch eine Frage stellen?“
„Sicher“
„Warum hast du mich gesucht? War dein Leben nicht  besser ohne mich? Ungefährlicher, Normaler?“
„Normal schon, aber... es fehlte etwas.“
Akashi nickte und aß seinen Hummer.
Ich aß meine Austern. Sie schmeckten wirklich vorzüglich.
Als wir unser Essen beendet hatten sah er mich eindringlich an. Wir hatten schon die 2. Flasche Wein hinter uns und langsam spürte ich die Wirkung das Alkohols. Und noch etwas anderes. Etwas viel dunkleres. Begehren.
„Wollen wir nicht den Nachtisch auf später verschieben?“, fragte Akashi beiläufig.
„Warum?“ Oh ja! Oh ja! OH JA!
„Naja ich dachte es ist angenehmer über alles zu reden, wenn wir ungestört wären“
„Gute Idee“ Ich wollte ihn. Ich wollte ihn. Ich wollte ihn sofort.
Akashi bezahlte die Rechnung und wir gingen vor die Tür. Ich wollte mir eine Zigarette rausholen, doch Akashi hielt mich auf. „Warte“, murmelte er nur. Missfallen glänzte in seinen Augen.
Ein Auto fuhr vor und ein Fahrer stieg aus. „Akashi-sama“, begrüßte dieser Akashi.
Akashi nickte nur und hielt mir die Tür auf. „Wenn ich bitten darf“, sagte er höflich.
Ich setzte mich auf den Beifahrersitz und wartete. Akashi redete noch kurz mit dem Fahrer der sich dann zu meinem Auto begab, welches auf dem Parkplatz stand.
„Er wird dein Auto zu mir fahren.“, merkte Akashi nur an und startete den Motor.
Auf dem Weg fummelte ich nervös an meiner Hose herum und verlagerte kontinuierlich mein Gewicht auf dem hochwertigen Ledersitz. Die Fahrt schien nicht zu enden.
Endlich hielt Akashi vor seiner alten Wohnung an. „Ich dachte das Gewohnte gefällt dir vielleicht“, sagte er.
Ich nickte. Mir war es eigentlich egal. Ich wollte ihn, wenn es sein musste auch im Auto.
Akashi schien meine wachsende Ungeduld zu bemerken, sagte jedoch nichts und warf mir nur einen Seitenblick zu, der alles bedeuten könnte.
Er stieg aus und umrundete schnell den Wagen. Dann öffnete er meine Tür und bot mir eine Hand an. Ich ergriff sie und er half mir aus dem Auto.
Er löste die Hand schnell wieder und schritt vor mir durch die Tür. Meine Hand fühlte sich an, als würde etwas fehlen. Als hätte ich eben noch das Lebenselixier in der Hand gehalten und es wäre mir sofort entrissen worden. Doch ich sagte nicht. Stumm folgte ich ihm einfach.

Als wir in der Wohnung ankamen sah alles noch genau so aus wie vorher. Alles war... vertraut, heimisch. Etwas, das ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gespürt hatte.
„Bitte, mach es dir bequem“
Ich folgte seiner Aufforderung, immer noch schweigend.
Es war so seltsam. Vor einigen Wochen hatte ich Akashi gesucht, hatte ihn fast getötet. Und nun... war er mein Verlobter und ich saß auf der Couch die, was man eindeutig zugeben musste, einiges gesehen hatte. Bei dem Gedanken an mich und Akashi wie wir es auf dieser Couch treiben, ließ mich lächeln. Es war ein verstörend schöner Gedanke.
Akashi ging in die Küche. „Ich denke, du erinnerst dich noch an meine Kochkünste?“
„Ja“, antwortete ich und erhob mich wieder um zu ihm zu gehen. „Sind sie immer noch so... speziell?“
Akashi lachte. Es war wie der Gesang von Engeln in meinen Ohren. „Um Gottes Willen, ja!“
Ich kicherte. „Was hattest du vor?“
„Auf keinen Fall was zu kochen“, gluckste er, auch wenn es ein wenig verzweifelt klang. „Ich dachte ich... hol ein Eis aus der Gefriertruhe“
Ich sah ihn belustigt an.
„Ist das okay für dich?“, fragte er.
Ich nickte. „Sicher“
Er bückte sich und holte 2 Eis am Stiel heraus. Ein gab er mir.
Wir setzten und auf die Couch uns aßen schweigend. Niemand wagte diesen Moment der Ruhe zu stören.
Ich aß mein Eis, als mir ein Stück der Schokoladenglasur abbrach und an meinem Kinn hängenblieb.
„Du hast da was“, bemerkte Akashi und streckte schon die Hand danach aus, als ich ihn aufhielt.
„Deine Hand wird dreckig“
„Du hast recht“, murmelte er. Blitzschnell beugte er nach vorn und küsste die Schokolade von meinem Kinn. „Besser?“
Hatte er gerade tatsächlich...!?! Verdutzt und mit knallrotem Kopf saß ich da, ohne dass sich ein Muskel bewegte. Er war mir so nah... so nah... Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren.
Seine Nähe elektrisierte mich, erregte mich. Ich hatte Mühe den Ständer zu unterdrücken, der sich mit aller Kraft zu befreien versuchte. Wir konnte es, nach all des Dingen die geschehen waren, immer noch der Fall sein, dass mich seine bloße Anwesenheit so stark reizte.
Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus, ließ das Eis unachtsam auf den Boden fallen und zog ihn an mich. Gierig presste ich meine Lippen auf seine und zog ihn noch näher. Ich lag auf der Couch, Akashi an mich gepresst, der auf mir und zwischen meinen gespreizten Beinen lag.
Er erwiderte den Kuss und streichelte über meinen Kiefer, ließ seine Hand meinen Hals herunter zu meinem Schlüsselbein wandern. Seine Berührungen hinterließen eine Hitze auf meiner Haut, die mich erschaudern ließ.
Akashi bat mit seiner Zunge um Einlass, den ich ihm nur zu gern gewährte. Meine Erektion konnte ich nun auch nicht mehr verstecken, jetzt, da er praktisch auf ihr drauflag. Doch seine Erektion konnte ich auch sehr deutlich spüren. Anscheinend schien er sich genauso zu freuen wir ich es tat.
Er löste sich kurz von mir uns schaute mir begierig in die Augen. „Was willst du genau, Kuroko“
Ich brachte vor Erregung zitternd nur ein kurzes Wort heraus. „Dich“
Dies schien ihm zu genügen. Er küsste mich wieder, strich mit seiner Hand weiter nach unten und schob behutsam mein Hemd nach oben. Ich krallte mich in sein Haar.
Akashis Hände wanderten langsam meinen Bauch hinauf zu meinen Brustwarzen, die er sanft liebkoste. Mit seinen kühlen Fingerspitzen streichelte er sanft über meine erhärteten Brustwarzen.
Plötzlich löste er sich von mir und zog mir geschickt das Hemd aus. Dann war er wieder bei mir. Küsste mich erneut hingebungsvoll. Ein stöhnen entfuhr mir, als er leicht in meine Brustwarze zwickte.
Er quittierte dies mit einem leichten Lächeln. Dann küsste er sich von meinem Mundwinkel über meinen Kiefer zu meinem Hals herunter. Er liebkoste meinen Hand, während ich mich unter ihm vor Erregung wand. Sein gottesgleicher Mund wanderte weiter zu meinen Brustwarzen. Er umschloss eine von ihnen mit dem Mund und spielte mit seiner Zunge daran. Die andere Brustwarze stimulierte er mit Daumen und Zeigefinger.
Ich hielt es kaum noch aus. Es war so intensiv, so erregend. Meine Hose war nun viel zu Eng.
Doch auch Akashi schien dies zu bemerken, denn er küsste sich weiter herunter an meinem Bauch, bis er zu meiner Leiste kam. Behutsam öffnete er meinen Gürtel und öffnete die Anzughose. Er zog Hose mitsamt Boxer von meinen Beinen und entblößte meine Männlichkeit. Mir stieg das restliche Blut, welches nicht für die Standhaftigkeit gebraucht wurde, in den Kopf.
Akashi betrachte meinen Penis kurz, fuhr jedoch sofort mit den Küssen fort. Von meiner Leiste hinunter zu meinem Penis. Er küsste die Spitze, die vor Vorfreude Freudentränen verlor. Ein dünner Faden bildete sich von Akashis Mund zu meinem Penis. Ein Faden aus Sperma.
Der bloße Anblick ließ mich fast kommen.
Ich konzentrierte mich und hielt meine Lust in Schach. Oder ich versuchte es. Es gelang mir nur kläglich.
Nun nahm Akashi meine Männlichkeit ganz in den Mund, ließ ihn langsam in seinen Hals wandern, bis er ganz verschwunden war. Heilige Scheiße, bekam er den tief rein!
Er fuhr mit seiner Liebkosung meines Geschlechtsteils fort, bis ich kurz davor stand, meinen Samen auf ihn zu verteilen.
„Akashi...“, hauchte ich atemlos. „Ich.... komme“
Aprupt höre er auf.
Aufgebracht sah ich ihn an. „Wa-?“
Er unterbrach mich. „Noch nicht“, sagte er sanft. Seine Stimme war wie Seide. Feinste Seide.
Meine Aufgebrachtheit verflog sofort. Ich war wie Wachs in seinen Händen.
Langsam öffnete er nun auch sein Hemd und war es zu meinem. Ich erblickte unzählige Narben.
„Akashi... was ist geschehen?“, fragte ich schockiert. Das letzte Mal... Vor 6 Jahren... Er war perfekt gewesen. Keine einzige sichtbare Narbe war zu sehen. Nur ganz leichte aus der Zeit, in der er als Kind misshandelt wurde. Aber sonst war seine Haut rein und unversehrt. Nun prangten dutzende von Narben, alte und frische, auf seiner Brust, deinem Bauch, seinem Nacken, Rücken, einfach überall.
Er tat meine Frage einfach ab indem er mich küsste und mir somit die Sicht auf ihn versperrte. Ich bekam es jedoch nicht aus dem Kopf. In Gedanken war ich bei seinen Narben, seiner Zeit, in der wir getrennt waren.
Auch Akashi schien es zu bemerken. Er löste sich von mir und sah mich mahnend an. „Ich erkläre es dir später. Jetzt sei nicht grausam. Ich habe so lange auf dich gewartet.“
Ich nickte und ließ mich wieder komplett fallen. Meine Sorgen verbannte ich ihn den hinteren Teil meines Gehirns. Im Vordergrund war nur noch Platz für die Lust. Für den Sex. Für Ihn. Für meinen Verlobten.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast