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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
05.02.2017 1.702
 
Heyyhoo ~ Jepp, ich mal wieder :D Ich weiß, ich bin echt unzuverlässig ^^' Nunja, ich schaffe es wohl nicht öfter als einmal im Monat. Immer wenn ich mir vornehme zu schreiben kommt irgendwas dazwischen... Sowas wie... Steam das mir meine Spiele zeigt und ich.... sie spielen will xD Außerdem beanspruchte Schule auch einen gewissen teil, den ich nicht ignorieren darf :/ Ich mag aber nicht :/ Meehhhhhhhh-
Wie lästig, ich mag keine Lästigen Dinge.
In der Zwischenzeit hab ich nun mein Halbjahreszeugnis bekommen :D Der Schulwechsel war ziemlich schwer, da die Anforderungen einfach nicht die selben sind, aber anscheinend schlage ich mich gar nicht so schlecht :D Allerdings ist es jeden morgen immer eine Qual aufzustehen :/ Vielleicht kann das der ein oder andere Nachvollziehen, aber ich habe so 0 Motivation. Zu nichts xD ich mach den ganzen Tag nichts als mich in die Schule zu quälen, dort 8 Stunden rumzugammeln und dann nach Hause zu kommen. Jaja, wir jungen Leute :D Wir haben es schon schwer xD

Nun gut, ich hab euch lange genung aufgehalten :D Viel Spaß beim Lesen :D





Akashi POV

Ich blickte durchs Fenster in die Dunkelheit hinaus. Ich saß in meiner Wohnung und zog an meiner Zigarette. Es wurde langsam Zeit.

Kuroko POV

Auch dieses Opfer hatte keine brauchbaren Informationen für mich gehabt. Meine Suche verlief sich mal wieder im Sand. Ich seufzte und lehnte mich in den weichen Sitz meines Autos zurück. Ich musste doch irgendeinen Anhaltspunkt finden. Irgendwas, was ich mit Akashi in Verbindung bringen konnte. Nur eine Kleinigkeit, ein entfernter Hinweis. Irgendwas!
Frustriert schmiss ich die Zigarette aus dem Fenster, die ich gerade noch geraucht hatte. Es war doch alles Scheiße! Die Leere in meinem Inneren wuchs von Tag zu Tag. Jeden Tag drang sie Tiefer in mein Selbst und vergiftete meinen Verstand. Meine Gefühle zu ihm sind dem einfachen Gefühl der Leere gewichen. All die Liebe, aber auch all der Hass, den ich bisher für ihn gespürt hatte waren verschwunden. Doch mit den Gefühlen für ihn, sind auch alle anderen Gefühle verschwunden. Die Leere war allgegenwärtig.
Geistesabwesend machte ich mich auf den Weg zu meiner Wohnung. Mein Auto schnurrte unter mir und ich war sicherlich kein schlechter Fahrer, doch irgendwie fühlte ich mich nicht mehr sicher. Ich fühlte mich... Ja, wie fühlte ich mich? Diese Frage war seit 6 Jahren ständiger Begleiter meiner Gedanken.
Als ich die Tür aufschloss viel mir sofort ein strahlend weißer, makelloser Brief auf, der auf meiner Küchenzeile lag. Ein Wohnzimmer hatte ich nicht. Meine Wohnung war generell recht spärlich bestückt. Sie bestand aus einen Schlafzimmer, einer kleinen Küche und einem Arbeitszimmer. Wozu sollte ich auch ein Wohnzimmer brauchen? Besuch bekam ich keinen und ich persönlich brauchte nicht mehr.
Ich ging auf den Brief zu, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Irgendwer musste in meine Wohnung eingedrungen und ihn dort, auffällig, platziert haben. Ich nahm ihn in die Hand und strich über den hochwertigen Briefumschlag. In geschwungener Handschrift war

Kuroko

auf ihn geschrieben worden. Ich erkannte die Handschrift schlagartig. Mit zitternden Händen öffnete ich den Umschlag und zog ein, eben so hochwertiges, Briefpapier hervor.

Kuroko,

das letzte Mal als wir uns sahen, trennten wir uns ohne die Bestehenden Differenzen zu klären. Ich ging, um dir die Möglichkeit zu geben mich hinter dich zu lassen. Doch mir ist zu Ohren gekommen, dass du nach meinem Aufenthaltsort suchst. Du hättest mich in der Zeit hinter dir lassen können, hast es aber nicht getan. Daraus entnehme ich, dass du mich nicht mehr vergessen WILLST. Ich kann dir diesen Wunsch erfüllen, allerdings wissen wir beide, dass dies nur mit dem Tod eines von uns enden wird. Wenn du bereit bist zu sterben oder zu töten lässt sich das vereinbaren. Ich erwarte dich sobald du diesen Brief gelesen hast dort, wo du deine Informationen holen wolltest. Ich werde auf dich Warten

Akashi

P.S. Glückwunsch zum bestandenen Jurastudium


Tränen liefen mir stumm über die Wange. Akashi! Er hatte mir selbst den Hinweis gegeben, den ich so sehr wollte. Zum ersten Mal seit Jahren spürte ich etwas. Freude, Angst, Wut? Ich wusste es nicht, aber das war auch nicht wichtig. Akashi war in greifbarer Nähe. Er war nur ein paar Autominuten von mir entfernt! Er war hier in Tokyo!
Ich steckte den Brief zusammen mit einer Desert Eagle ein und rannte zum Auto. So schnell wie es bei dem Verkehr in Tokyo möglich war, machte ich mich auf den Rückweg zur alten Lagerhalle wo ich nur wenige Minuten einen Menschen zu Tode gefoltert hatte.
Angekommen sprang ich aus dem Auto und holte die Waffe hervor. Langsam ging ich durch die rostigen Türen und wurde von dem Schweiß und Blut getränkten Geruch begrüßt.
„Es ist schön dich zu sehen, kleiner Engel“, begrüßte mich der Rothaarige und schenkte mir ein umwerfendes Lächeln.
„Hallo Akashi“, begrüßte ich ihn ebenfalls. Meine Stimme klang gefasst, doch sie zitterte ganz leicht.
Dann sagte keiner mehr was. Wie starrten uns an, er an einem Ende des Raumes, ich am anderen. Wir starrten uns nur an, die Luft war elektrisiert und zum reißen gespannt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit setzte sich Akashi in Bewegung. Er ging ein paar Schritte nach hinten zu meinem Schrank, in dem ich meine Utensilien aufbewahrte. Ich verengte die Augen.
„Es ist nicht sehr schlau seinem Feind den Rücken zuzukehren.“, mahnte ich ihn.
Er gab ein verächtliches Schnauben von sich. „Du bist nicht mein Feind. Das hättest du nie werden sollen“, sagte er und nahm einige Dinge aus dem Schrank. „Schöne Sachen hast du hier“, kommentierte er belustigt.
„Du bist nicht mehr in der Position um über mein Leben zu bestimmen“, entgegnete ich abwertend.
Akashi warf mir einen verächtlichen Blick zu. „Und wer bist du, um zu bestimmen, dass ich das nicht kann?“, fragte er ruhig aber drohend.
„Ich bin jemand, der dich töten kann“, sagte ich bestimmt und richtete meine entsicherte Waffe auf ihn.
Akashi schien das nicht im geringsten zu beunruhigen, legte die Sachen wieder an ihnen Platz und drehte sich zu mir um. „Gute Wahl“, lobe er mich.
Ich spuckte aus. „Ich weiß“
Akashi zog eine Augenbraue hoch. „Deine Manieren lassen aber zu wünschen übrig“, tadelte er mich. „Man spuckt nicht einfach so auf den Boden. Das ziemt sich nicht.“
„Tja“
„Ich dachte als Anwalt muss man sich besten Verhaltens beweisen.“
Ich antwortete nicht. Was fiel ihm ein?!?
Akashi kam ein paar Schritte auf mich zu. Er schien nicht bewaffnet zu sein. Wie töricht!
Akashi sah mich undurchdringlich an. Er schien mich mit seinem Blick durchbohren zu wollen.
„Du bemerkst also, dass ich unbewaffnet bin“, sagte er gleichgültig.
Wie, zu Hölle?!?, konnte er das erraten? Ich hatte mich niemals irgendwie auffällig verhalten!
„Denk dran, ich bin absolut“
Dieser Hochmut. „Halt doch dein Maul!“, schrie ich ihn an. Ich hielt es nicht mehr länger aus! Dieses arrogante Arschloch! Wie konnte ich mich jemals in so einen Typen verlieben?
„Du weißt, dass es wahr ist.“
Ich biss die Zähne zusammen. „Halt doch dein VERDAMMTES MAUL!“
Ich zielte und verpasste ihm einen sauberen Durchschuss durch das Bein.
Er lachte nur auf. „Traust du dich nicht mir ins Gesicht zu schießen? Mach es doch endlich! Ich habe 6 Jahre auf diesen Augenblick gewartet!“
„Ich  brauche noch Antworten“, sagte ich, nachdem ich mich ein bisschen beruhigt hatte.
„Frag“, forderte er mich auf.
„Warum hast du meine Mutter getötet?“
„Ich habe deine Mutter nicht getötet. Dein Vater war es. Er allein ist Schuld an der Drogensucht deiner Mutter und an ihrem resultierenden Tod!, antwortete er ruhig.
Was erlaubte er sich?
'Du weißt, dass er recht hat', meldete sich die kleine, zuckersüße Stimme in meinem Inneren, die so lang ihren Mund gehalten hatte.
Akashis Mund zierte ein triumphierendes Lächeln als er bemerkte, dass ich nicht mehr ganz davon überzeugt war. Stressfalten bildeten sich auf meiner Stirn als ich seinem Blick begegnete.
Akashi schien die Schusswunde in seinem Bein gar nicht zu stören, als würde er keine Schmerzen spüren.
Ich seufzte und fuhr mit meinen Fragen fort. „Wo warst du? Was hast du die ganze Zeit über gemacht?“
„Hast du dir Sorgen gemacht?“, fragte der Rothaarige neckisch.
„Beantworte meine Frage“, sagte ich ruhig.
Akashi sah mich lange an. „Mal hier, mal dort. Ich habe nichts besonderes getan. Mal dies, mal das.“, antwortete er ausweichend.
Ich verengte die Augen. Mir gefiel auch diese Antwort nicht, aber ich beließ es dabei.
„Warum hast du mich verlassen?“, war meine finale Frage. Ich konnte nicht verhindern, dass mir die Tränen über die Wangen liefen. Sie rannen ununterbrochen über meine weiche Haut und tropfte an meinem Kinn hinab. „Sag er mir, Akashi. Warum musstest du mich im Stich lassen?“ Ich legte leicht meinen Kopf schief und sah ihn flehend an. Flehend, eine Antwort zu bekommen, die nicht allzu sehr wehtat.
„Um dich nicht weiter zu verletzten“, war seine erste ehrliche Antwort.
„Aber warum? Es verletzt mich doch viel mehr, wenn du mich verlässt“
„Kuroko... Du wolltest mich töten, hättest du das getan, wärst du daran zerbrochen. Aber nun, wo du gelernt hast ohne mich zu leben, wird es dir nicht mehr so schwer fallen. Und jetzt bin ich hier, um meinem Schicksal entgegenzusehen. Los mein kleiner Engel. Bring mich in den Himmel“
War er auf einer Selbstmordmission. Das konnte er haben. Ich schloss resigniert die Augen.
„Von mir aus“, entgegnete ich dann.
Langsam erhob ich meine Waffe und richtete sie auf seine Brust. „Wie es dir beliebt, Seijuro“
Ein zauberhaftes Lächeln zierte seine Lippen. „Allein in deiner Hand, mein Engel“
Ich schoss.



Mieser Kliffhänger ich weiß :D Ich liebe sie einfach zu sehr. Außerdem bin ich grausam :D Aaaaaaber liebenswert :3
Wie wird Kuroko jetzt reagieren? Es gibt 2 Mögliche Dinge die Passieren könnten
1. Kuroko lässt ihn sterben und die FF hätte damit sein ende. Viellecht kommt dann noch ein Kapitel, also höchstwahrscheinlich schon
2. Kuroko versucht Akashi zu retten und die Geschichte geht weiter...
Ich hab mich noch nicht entschieden ^^' Einerseits will ich mein Baby, was ich so schön großgezogen hab, nicht so enden lassen, andererseits bin ich ja so oder so zu unfähig regelmäßig was hochzuladen und fühl mich immer so schlecht dabei :/ Mal schauen :§
Viele Dank fürs lesen und lasst nh Review da :D

Bis dann

Sabi-chan :3
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