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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
27
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.12.2016 1.317
 
Heyyhoo ~ Mal wieder ein neues Kapi :D yayyyy :D bin grad mit dem übernächsten fertig geworden, da dachte ich mir mal mehr rauszuhauen. Vor allem weil ihr so lange warten musstet!
Information am Rande: Ich habe alle Reviews gelesen die ich das letzte und vorletzte mal bekommen habe. Ich konnte nicht allen antworten Ich bitte das zu entschuldigen ^^'  (kann es sein, dass ich mich jedes mal entschuldige?!? xD)
Tjaaaa..... ~ Lasst uns die schöne Zeit der unwissenheit noch ein bisschen herauszögern :D  Das kapi wird schon schlimm genug ;)
Wie war eure Zeit so? Irgendwas neues? ~
(Vielen Dank nochmals an icefairy und Mira Kotomi die das letzte Kapi gereviewt haben auch wenn ich so eine lange pause hatte :D Danke :§)

Nun gut ich spann eich mal nicht länger auf die Folter :D Viel spaß beim lesen









Akashi POV

Ich traf mich am Abend mit Midorima.
„Und ist alles nach deiner Zufriedenheit?“, fragte er und schob seine Brille zurecht.
Ich sah ihn nachdenklich an und trank einen Schluck von meinem Tee. „Kuroko hat versucht mich umzubringen“, sagte ich dann schlich.
Midorima nickte und nahm seinerseits einen Schluck von seinem Tee. „Das war zu erwarten. Auf welche Weise?“
„Scharfschützengewehr“
„Zu Hause?“
Ich nickte.
„Also weiß er von den Schusssicheren Fensterscheiben“, stellte der Grünhaarige fest.
„Sieht so aus“
Wie saßen uns schweigend gegenüber. Das Café, welches ich ausgesucht hatte, war nur spärlich besetzt, aber das kam mir ganz gelegen. Ich hatte nicht wirklich Lust mit vielen Menschen zu tun zu haben.
„Was willst du nun machen?“, fragte Midorima.
„Nichts“, antwortete ich knapp.
Der Arzt weitete kaum merklich die Augen, fing sich jedoch sofort wieder. „Nichts?“, wiederholte er noch einmal fragend.
„Richtig“, bestätigte ich und trank den letzten Schluck. „Was sollte ich schon groß tun? Kuroko muss den nächsten Schritt machen. Ich muss ihn soweit provozieren, dass er kapituliert.“
Kuroko stand unter großem Druck. Einerseits wollte er mich töten, andererseits wollte er mich beschützen. Er befand sich in einer Zwickmühle. Und genau das, war mein größter Vorteil.

Kuroko POV

Alles war dunkel. Ich lag nackt in einem Bett in einer günstigen Absteige, Rollladen geschlossen, Licht erloschen. Ich konnte nur Schemenhaft meine Umgebung sehen.
Ich blickte starr an die weiße Decke. Alles war still.
'Du kannst ihm das nicht antun', sagte die kleine, unschuldige und zuckersüße Stimme in meinem Hinterkopf.
„Warum?“
'Du brauchst ihn'
„Er hat mein Leben zerstört. Ich werde seins zerstören“, sagte ich ruhig.
'Zu welchem Preis?'
„Zum angemessenen“
Die Stimme seufzte. 'Bist du dir den Konsequenzen bewusst?'
„Die sind mir egal“
'Warum?'
„Was warum?“
'Warum hasst du ihn so sehr?'
„Er hat meine Mutter umgebracht“
'Du weißt, dass das nur die Halbe Wahrheit ist', tadelte die Stimme.
„Ist es nicht. Es ist die ganze Wahrheit. Es gibt keine Harken, kein 'Aber'. Es ist eindeutig und offensichtlich. Er hat sie umgebracht“
'Hat er sie erschossen?'
„Nein“
'Hat er sie erstochen?'
„Nein“
'Hat er sie erdrosselt?'
Schweigen. „Nein“
'War er überhaupt anwesend?'
„Nein“
'Wie soll er sie dann ermordet haben?'
„Er hat sie vergiftet“
'Hat Akashi sie dazu gezwungen es zu nehmen?'
„Nein“
'Sie hat es freiwillig genommen, nicht wahr?'
„Ja“
'Sie wusste, was es war'
„Ja...“
'Sie wusste, was passieren könnte'
„Ja“
'Akashi hat sie getötet?'
„Ja“
Seufzen. 'Sei nicht dumm. Du weißt, dass das nicht stimmt. Er hat ihr das Heroin gegeben, ja. Aber sie hat es freiwillig genommen. Er hat sie weder gezwungen noch verheimlicht, dass es stark war. Du weißt das. Du weißt, dass deine Mutter sich selbst umgebracht hat. Du weißt, dass es nicht Akashis Schuld ist.'
„Ja“
'Warum redest du dir das dann ein?'
„Es ist einfacher“
'Ist es richtig?'
„Halt die Klappe“
'Warum? Tut es weh zu bemerken, falsch zu liegen?'
„Sei still!“
'Sieh es ein!'
„STILL!“
'Du weißt es, nicht wahr? Du weißt, dass ich Recht habe'
„RUHE!!!!!!“
Dann war es still. Eine siegessichere, unheilvolle Stille. Ich wusste, die Stimme hatte recht. Und doch verweigerte ich, daran zu glauben. Eine ganze Weile lag ich nur da, litt in der Stille. Ich war so einsam, so verwirrt, dass ich mir plötzlich wieder wünschte, die Stimme wäre da. Doch sie war verschwunden. Sie sagte nichts, sie gab keinen Laut von sich. Sie ließ mich allein.
Ich setzte mich auf und griff zu dem Glas Sake, welches auf dem kleinen Nachttischchen neben dem Bett stand. Ich nahm einen großen Schluck. Es schmeckte scheußlich.
Unerwartet wurde die Tür geöffnet. Ich erkannte nicht, wer es war, doch ich konnte ihn riechen.
„Akashi“, sagte ich laut, lauter als geplant.
„Hier versteckst du dich also“, sagte der andere kühl.
„Was willst du von mir? Geh doch wieder zu deiner masochistischen Hure und lass mich in Frieden!“, giftete ich und würdigte ihm keines Blickes.
„Eifersüchtig?“, fragte Akashi. Ich konnte das Lächeln hören, welches sein so wunderschönes Gesicht schmückte.
„Kein Bisschen“, log ich. In Wahrheit kochte ich vor Wut.
„Weißt du, Kuroko...?“, setzte Akashi an und kam mir näher. Er setzte sich wenige Zentimeter von mir entfernt aufs Bett. Ich spürte wie die Matratze ein wenig unter seinem Gewicht nachgab. „Du bist so niedlich, wenn du wütend bist“
Verarschte der mich gerade?!? „Du kannst mich mal“, fauchte ich.
„Was kann ich?“, fragte er neckisch.
Ich feuerte ihm einen mörderischen Blick zu. „Verpiss dich endlich“
„Aber das würde nur halb so viel Spaß machen“, sagte er ruhig.
Ich spürte wie seine kühlen, nach Rauch stinkenden, Finger über meine heiße Wange strichen. Meine Haut kribbelte unter seiner Berührung. Mein Körper sehnte sich nach ihm.
„Ich will dich“, flüsterte Akashi ganz nah an meinem Ohr.
Perplex saß ich da, erregiert und hilflos. „L-Lass mich in Ruhe“, presste ich hervor.
„Das willst du nicht“, entgegnete er ruhig und fuhr mit seiner Hand über mein Schlüsselbein hinunter über meine Brust zu meinem Bauch. Ich war immer noch nackt, weshalb er ungehinderten Zugang zu meinem Gemächt hatte. „Du willst mich“, kicherte Akashi, während er mein Glied mit seiner Hand umschloss. „Du kannst mich haben“, hauchte er in mein Ohr und knabberte zärtlich an meinem Ohrläppchen.
„G-Geh“, flüsterte ich mit zittriger Stimme. Ich hatte mich in der Zeit, wo ich mich vorbereitet hatte zwar Selbst befriedigt, aber das war nichts zum Vergleich mit Sex. Und Akashi bot sich gerade an. Wollte ich das? Ich wollte ihn töten, mich nicht von ihm ficken lassen. Aber mein Körper verlangte nach ihm stärker, als nach Essen oder Schlaf. Als wären seine Berührungen lebenswichtig. Ich stöhnte leise auf.
„Geniest du es?“, fragte Akashi leise.
Ich antwortete nicht. Aber ich tat es.
„Zu Schade.“ Er zog seine Hand zurück und stand auf. „Ich hege keine Absichten die es mir Erlauben mit jemanden zu schlafen, der mich töten will. Leb wohl, Kuroko. Und hoffe, dass ich dich nie wieder sehe.“
Ich blickte in die Dunkelheit, sah ihn nur Schemenhaft.
„Ich liebe dich“, flüsterte er sanft.
„Ich liebe dich auch“, erwiderte ich. Ich wusste, dass dies das letzte mal sein würde. Ich wusste, dass, das nächste mal wenn wir uns sahen einer von uns sterben würde. Er wusste es auch.
Er beugte sich zu mir runter und gab mir einen vorsichtigen, aber bestimmten Kuss. Ich erwiderte ihn.
„Machs gut“, sagte er voller Liebe und Reue.
„Machs gut“, entgegnete ich.
Dann verschwand er. Für immer.




:X Sorry. Keine Sorge es ist kein Ende. Da kommt noch was. Aber fürs erste ist die Beziehung dahin und es wird auch in allzu naher Bälde (dieses Deutsch :'D) auch nicht wieder zu heilen scheinen (Was ist denn heute los? xD) Danke fürs lesen! Wie fandet ihr diese Entwicklung? Lasst eine Review da wenns eich gefallen hat :D

Bis dann

Sabi-chan :3
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