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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
27
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
02.10.2016 1.067
 
Hallo *sich hinter der Ecke raustrau* Ich weiß, ich weiß.... es ist sehr lange her, seit dem letzten Kapitel ^^' Die Schule nimmt mich vollkommen ein und verschlingt all die Zeit... Ich will nicht mehr >.<
Naja ich hoffe ihr verzeiht mir diese lange Wartezeit  :3
Viel Spaß beim lesen






Kuroko POV

Ich stürmte vom Friedhof und ging gute 2 km weiter. Ich wollte diesen Mann nicht sehen, aber ich musste irgendwie hier weg. Also ruf ich Aomine an.
„Hey, Tetsu“, begrüßte er mich.
„Aomine? Du musst mich abholen“
Im Hintergrund hörte ich noch Festgeräusche.
„Wo bist du?“
Ich nannte meinen Standort.“
„Ich bin in 15 min. da“, sagte er nur. Er stellte keine Fragen.
„Danke“, wisperte ich und legte auf.
Die Tränen rannten wieder über meine Wangen. Ich war so verwirrt. Geistig und Emotional. Ich konnte nicht fassen, dass der Mann den ich liebte meine Mutter getötet hatte. Es war so unrealistisch und gleichzeitig Realität. Mein Kopf drohte zu zerbersten.
Ich hasste diesen Menschen, dafür, dass er meinen einzigen Halt im Leben weggenommen hatte, aber liebte ihn dafür, dass er ihn ersetzt hatte. Ich hasste und liebte ihn gleichermaßen. Und genau diese Tatsache verwirrte mich. Wie konnte ich diese Person immer noch lieben? Es war nicht möglich! Ich wollte ihn beschützen und töten. Ich leiden lassen und umsorgen.
Immer mehr Tränen rannen über meine Wangen. Ich fing an zu zittern und zu schluchzen. Ich wollte nicht mehr. Diese ganze Situation überforderte mich. Doch dann erinnerte ich mich an etwas. Ich musste nichts fühlen. Ich konnte es abschalten. Ich würde ihn dann zwar nicht mehr hassen können, aber lieben würde ich ihn eben so wenig. Und das war mein Trumpf. Solange ich ein Ziel vor Augen hatte. Und mein Ziel war es, Rache an Akashi zu nehmen. Nur Rache. Ihn töten. Am liebsten noch Foltern, wenn es sich ergab.
Ich atmete tief durch und vergrub die Gefühle tief in meinem Unterbewusstsein. So tief, dass ich niemals wieder dran kommen würde. Und ich hoffte, ich musste es auch nicht. Ich wollte Akashi nie wieder sehen, abgesehen davon, wenn ich ihn tötete. Wenn er dem Tod ins Auge sah.
Kurze Zeit später fuhr Aomine vor. Er hatte seinen Hochzeitsanzug an und sah mich durchs Beifahrerfenster an.
„Steig ein“, rief er mir aus dem inneren des Autos zu.
Ich folgte seiner Aufforderung und ließ mich in den weichen Sitz nieder. Mein Gesicht musste aufgequollen und verheult Aussehen, doch wieder einmal fragte Aomine nichts.
„Darf ich diese Nacht bei euch schlafen?“, fragte ich gerade heraus.
„Natürlich“, antwortete Aomine nicht wirklich verwundert. Er schien zu ahnen, dass zwischen mir und Akashi etwas vorgefallen sein musste.
Er fuhr mich zu sich nach Hause und brachte mich hinein. „Du kannst im Gästezimmer schlafen. Den Fernseher kannst du jederzeit benutzen. Kise und ich werden erst morgen Mittag wieder da sein. Wie haben uns die Präsidenten Suite in einem der besten Hotels Tokios gebucht“
„Danke, Aomine“, sagte ich kühl.
„Kriegst du das hin? Ist alles okay?“, fragte er nun besorgt.
„Es ist alles in Ordnung“, antwortete ich. „Geh wieder zu deinen Gästen und feiere deine Hochzeit“
„Okay. Bis morgen“, verabschiedete er sich und verließ das Haus.
Ich seufzte und ließ mich auf die Couch sinken. Ich vergrub das Gesicht in den Händen und dachte nach.

Als ich mich nach 2 Stunden, in denen ich mich nicht einen Zentimeter bewegt hatte, wieder erhob, fühlte sich mein Körper steif an. Ich ging ins Bad und ließ mir Badewasser ein. Als sich die Wanne gefüllt hatte tat ich Badezusatz hinzu und vermischte die wohlriechende Flüssigkeit mit dem Wasser. Ich entkleidete mich und ließ mich in das heiße Wasser sinken. Es umspülte mich und mir wurde wohlig warm.
Ich erinnerte mich daran, wie Akashi mich das erste mal zu sich mitgenommen hatte und ich auch bei ihm gebadet hatte. Doch damals waren es andere Umstände, andere Bedingungen. Es unterschied sich komplett, abgesehen von der Tatsache, dass beide Situationen Akashi zu verantworten hatte. Erst jetzt fiel mir auf, wie viel Einfluss diese eine Aktion von Akashi auf mein ganzes Leben hatte. Es war nur eine einzige Aktion, er hatte meiner süchtigen Mutter Drogen gegeben, hatte mein Leben bestimmt und mich zu dem gemacht, der ich war.
Einerseits war ich nun ein selbstbewusster junger Mann, ich hatte mein Leben nun unter Kontrolle, was ich allerdings auch Akashi zu verdanken hatte. Es kam mir so vor, als hätte Akashi schon immer die Fäden meines Lebens in seiner Hand gehabt. Doch nun hatte ich diese Fäden abgeschnitten und war frei. Zumindest einigermaßen.

„Tetsu“, hauchte Akashi und strich mir übers Schlüsselbein. Ich konnte ihn in mir spüren. Ich spürte seine Männlichkeit in meinem Hinterteil. Es war so erregend! Ich zitterte unter seinen Händen, seinen weichen Händen die mich liebkosten und mir das Gefühl von liebe gaben. Ich stöhnte auf. „Seijuro“, keuchte ich. „Ich liebe dich“
„Ich liebe dich auch“, flüsterte er ganz nah an meinem Ohr. Seine Stimmer klang rau und lüstern. Kräftige Atemstöße entfuhren ihm. Unsere verschwitzten Körper rieben aneinander. Schließlich kam ich.
Doch die Szene veränderte sich vor meinen Augen. Akashi wurde brutaler. Er hämmerte erbarmungslos in mich hinein, es tat weh.
„Hör auf“, flehte ich und versuchte ihn wegzudrücken.
„Niemals“, hauchte Akashi furchteinflößend. „Ich höre erst auf, wenn es vorbei ist“
Und das tat er auch. Er machte weiter, bis ich die Schmerzen nicht mehr aushielt. Mir wurde Schwarz vor Augen. Ich fiel in die unendliche Leere um mir. Sie kam und verschlang mich. Ich konnte mich nicht retten. Ich war verloren.

Ich schreckte auf uns wischte mir den Schweiß von der Stirn. Ich war bei Aomine und Kise zu Hause. Kein Akashi weit und Breit. Ich atmete tief durch und starrte an die Gegenüberliegende Wand. Akashis Verrat steckte mir doch noch tiefer in den Knochen als ich gedacht hatte.
Ich schüttelte die Kopf, als könnte dies den Gedanken an den rothaarigen Blutengel vertreiben, tapste aus dem Bett und ging in die Küche. Dort machte ich mir ein Glas Wasser und trank es im stehen. Ich musste anfangen Pläne zu schmieden.




Jaaa... das wars erstmal ^^ Ich muss echt schauen wie ich das jetzt zeitlich hinbekommen will... Das ist echt schwierig... Es kann also sein dass das nächste Kapi auch lange dauert. Schon mal Sorry dafür :D
Ich hoffe dennoch, ihr hattet Spaß beim lesen und lasst mir nh Review da :3

Bis dann

Sabi-chan x3
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