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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
17.08.2016 1.253
 
Heyy :D Ich bin wd zum schreiben gekommen. Bevor ihr Anfangt zu lesen, bitte habt im Hinterkopf: Dieses Kapitel ist absolut anders als die anderen. Aber überzeugte euch selbst. Die Stimmung wird hoffentlich rüber kommen.
Viel Spaß beim lesen :3






Kuroko POV

Akashi ließ immer noch keine Reaktion über sein Gesicht blitzen. Nichts.
„Tetsu...“, sagte er dann schließlich und Traurigkeit lag in seinen Augen.
„Du brauchst nicht... Ich meine, du musst nicht...“, stammelte ich und suchte nach den passenden Worten, doch mir fiel nichts ein.
„Tetsu, ich liebe dich über alles, aber ich kann dich nicht heiraten. Es tut mir leid“, sagte Akashi entschuldigend aber entschieden.
„Das brauchst du auch nicht“, murmelte ich verständnisvoll.
„Danke“, sagte er daraufhin. „Lass uns nach Hause gehen“, schlug er dann vor.
Ich nickte. „Ich sag Kise und Aomine Bescheid“
„Mach das“, murmelte er und küsste mich flüchtig.
Ich machte mich auf den Weg in den Festsaal und suchte das Brautpaar. Ich fand sie an einem der vielen Tische die mit weißen Tischdecken und Deko geschmückt waren. Sie aßen von einer Torte, höchst wahrscheinlich von der Hochzeitstorte.
„Kise“, machte ich auf mich aufmerksam.
„Hey Kuroko-cchi“, begrüßte er mich.
Ich streckte ihm den Strauß entgegen. „Es tut mir leid, aber ich kann den nicht annehmen“, sagte ich verlegen.
„Schon okay“, antwortete Kise gutmütig und nahm den Blumenstrauß entgegen.
„Wir werden jetzt gehen“
„Was? Wirklich?“, meldete sich nun auch Aomine zu Wort.
Ich nickte entschuldigend.
Aomine seufzte. „Schon gut. Geht ruhig. Aber Tetsu... wenn was ist kannst du immer anrufen“, erinnerte er mich.
Ich nickte. Ich wusste, ich würde es niemals machen. „Bis Bald“
Ich verließ das Fest und begab mich zu meinem Geliebten.
„Na los, komm“, sagte Akashi und humpelte zum Auto. Ich folgte ihm und stieg mit ein.

Als wir zu Hause ankamen machte ich uns erst einmal etwas zu essen. Wir aßen schweigend und starrten beide nur auf unsere Teller. Sie Situation war so unbehaglich, dass es fast weh tat. Aber das war nicht das einzige was mir Schmerzen bereitete. Ich verstand Akashis Denkweise, aber ich wollte sie nicht akzeptieren. Ich verstand, dass er mich nicht heiraten wollte, aber ich bezweifelte den Grund. Ich zerbrach mir den Kopf darüber, ob dies alles die Richtige Entscheidung war. Ich bezweifelte, ob er ich wirklich liebte. Es war einfach so surreal. All dies.
Ich sah zu ihm auf, dem Mann den ICH über alles liebte, der mir aber mehr Sorgen machte als alles andere.
Er beobachte mich, sagte aber nichts. Es erinnerte mich an die ersten Tage, wo er mich nur beobachtet hatte, er mir seine Liebe gestanden hatte und ich beschossen hatte bei ihm zu bleiben. Nun, da ich schon so viel Zeit mit diesem Menschen verbracht hatte, stellte ich in Frage ob er mich liebte. Es war bescheuert und absolut nicht nachvollziehbar, aber... es war nunmal so ein Gefühl.
„Worüber denkst du so sehr nach, dass es Falten auf deinem wunderschönen Gesicht verursacht?“, riss mich Akashi aus meinen Gedanken.
„Nichts bestimmtes“, log ich. Anscheinend verdammt schlecht, aber er fragte nicht genauer.
„Was willst du heute noch machen?“, fragte er stattdessen und strich mit der Hand über die Holzmaserung des Tisches.
„Ich weiß nicht“, gab ich zurück und blickte hinter ihm durchs Fenster. Es spiegelte und warf mein Spiegelbild zurück. Ich sah gut aus, und gleichzeitig miserabel. Ich hatte Augenringe und Stressfalten, aber ich wahr nicht zu dünn und war sauber.
„Ich würde doch gern etwas machen.“, sagte ich dann plötzlich.
Akashi sah mich verwundert an, nickte aber. „Und was?“
„Ich würde gern zum Grab meiner Mutter“

Wir stiegen aus dem Auto und betraten den runtergekommenen Friedhof vor uns. Akashi war den ganzen Weg über ein wenig nervös gewesen, aber nur kaum merklich.
Wie gingen an den vielen Grabsteinen vorbei, in eine der hintersten Ecken. Dort stand ein kleiner Grabstein mit kaum noch leserlichen Lettern drauf.

Mikasa Kuroko 19~~ - 200~

Die restlichen Zahlen waren nicht mehr zu erkennen.
„Du bist viel zu früh von uns gegangen“, murmelte ich und legte einen prächtigen Blumenstrauß auf das Grab. „Ich vermisse dich, Mama“
Akashi stand einfach schweigend neben mir und ließ mir den Freiraum den ich jetzt brauchte.
Tränen rannen mir über die Wangen. „Wer hat dir das nur angetan? Wieso? Wieso sollte jemand so etwas tun? Ich erinnere mich noch an die Worte dieses Bastards! 'Machs gut' … So ein Hohn!“
Akashi zuckte zusammen. Langsam drehte ich mich zu ihm um. „Was ist los?“, fragte ich.
„Nichts besonderes“, antwortete er. Er benutzte die selbe Floskel wie ich sie benutzt hatte.
„Seijuro?“, fragte ich nun etwas eindringlicher.
„Es ist alles gut, Tetsu“, versuchte er mich zu beruhigen.
Ein kleines Fünkchen Panik stieg in mir auf. Ich erinnerte mich auch noch an etwas anderes.
„Seijuro... Was hast du zu mir gesagt, als ich abgehauen bin nachdem wir uns das erste mal wieder getroffen haben?“
Akashi schwieg.
„Gottverdammt Akashi!“, sagte ich nun fast hysterisch. Eine böse Vorahnung bahnte sich an.
„Tetsu ich...“
„Hast DU meine Mutter getötet?“, fragte ich atemlos.
Akashis Schweigen war Antwort genug.
Ich stand geschockt vor ihm. Der Mann den ich liebte... dieser Mann hatte meine Mutter getötet. Dieser Mann, der gerade so verletzlich vor mir stand, mit dem ich Freud und Leid geteilt hatte.
Mehr Tränen sammelten sich in meinen Augen und liefen meine Wangen hinunter.
„Wie konntest du nur?“
„Tetsu, ich wollte das nicht! Es war nicht meine Schuld!“, versuchte er zu argumentieren.
„Nicht... Nicht DEINE SCHULD?!? WIE KANN DAS NICHT DEINE SCHULD SEIN?“ Ich war der Verzweiflung nahe.
„Ich hatte ihr gesagt, dass der Stoff stark ist. Sie ist an einer Überdosis gestorben. Es war mein Stoff, ja. Aber ich trage keine Verantwortung dafür wer zu viel nimmt und wer nicht“
Ich war sprachlos. „Und du hast nicht mal im Traum daran gedacht es mir zu sagen?“, fragte ich dann nach einer Weile schon etwas ruhiger.
„Es kam nicht der passende Moment dafür“, sagte Akashi. Er war ganz ruhig. Als würden wir über das Wetter reden.
„Wie kannst du es wagen? Du hast mich Verarscht! Du hast mich nur benutzt um mein Vertrauen zu gewinnen. Du hast mich nie geliebt!“, warf   ich ihm vor.
„Das ist nicht wahr. Ich liebe dich, Tetsu. Das habe ich, tue ich und werde ich auch immer tun“
„Du bist so ein elender Lügner. Die anderen hatte Recht! Du bist eine verabscheuungswürdige Kreatur!“
„Tetsu, beruhige dich“
Ich schnaubte verächtlich. „Sag du mir nicht was ich zu tun hab. Ich werde dir 2 Wochen geben... 2 Wochen in denen du dich vorbereiten kannst... Dann werde ich dich jagen. Ich will Rache für meine Mutter. Für mein Leben! Du hast das Monster erschaffen. Lebe damit. Du wirst es zu spüren bekommen. Akashi Seijuro: Hiermit erkläre ich dir den Krieg“





Aaaaalso? Na, was haltet ihr davon? Diesmal ist eure Meinung extrem Wichtig weil sie entscheidet wie lang die FF noch gehen wird.
Also? Gefällt euch der Verlauf, dass Akashi das Monster welches er selbst geschaffen hat, abbekommt oder
wollt ihr liebr flauschi flausch (was allerding ggf wieder kommt)?
Wollt ihr weiter von diesem Krieg erfahren oder sagt ihr hier : Nein! Hier ist schluss. Hab ich eine grenze überschritten und die FF zerstört?
Ich will ehrlich sein: Ich hatte das von Anfang an geplant und hoffe es gefällt euch. Ich experimentiere und brauche eure meinung. Solltet ihr eucht für Variante 1 entscheiden, dem Kampf zwischen den Beiden ist es mir gelungen :D
Nun gut ~ Genug des Nachworts :D Danke fürs lesen und lasst eine Review da :§

Bis dann

Sabi-chan :3
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