Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
02.08.2016 1.452
 
Heyy :D Ich hab ein wenig Zeit gefunden während mein Freund LOL zockt ;P Hier kommt neuer Lesestoff ~ Ich hoffe die nachfolgende Flashback Szene ist offensichtlich, wenn nicht: Da ist eine *^*
Bald fängt meine Schule wieder an, aber ich denke, die erste Zeit wird nicht ganz so schwierig :3
Nun gut, viel Spaß beim Lesen :D




Akashi POV

       Einige Jahre zuvor

~ „Sie dürfen die Braut jetzt küssen“, sagte der Pastor und sah die beiden vor sich mit einem Lächeln an. Der Bräutigam küsste die Braut zärtlich. Sie sahen so glücklich aus. So zufrieden, als könnte sie nichts auf der Welt jemals trennen. Aber dem war nicht so. Immerhin war ich hier.
Ich beobachte das Geschehen durch das Zielfernrohr meines Scharfschützengewehres. Mein Auftrag war es, diesen Mann zu töten. Ich tolerierte Kollateralschaden, war aber nicht scharf drauf.
Der Bräutigam löste sich von seiner Frau.

Die frische Witwe schrie als ihr Mann vor ihren Augen zusammenbrach. Der Schuss hatte sauber getroffen. Rasch packte ich meine Sachen zusammen und begab mich zu meinem Audi R8. Ich drückte auf die Kurzwahl Taste.
„Der Adler verlässt das Nest“, sagte ich nur und legte auf als eine Verbindung erstellt worden war.  
Zu Hause angekommen zog ich meine Lederhandschuhe von den Händen und warf sie neben mir auf die Couch. Ich mochte diese Art von Auftrag. Sie war so herrlich unkompliziert.
Ich griff in meine Jackentasche und zog eine Dose Tablette heraus. Mechanisch warf ich 2 ein. Ich war glücklich. Das glaubte ich zumindest. Dann ergriff es mich. Ich hatte gerade den schönsten Tag zweier Menschen getötet. Wie konnte ich?
'Du musstest es tun', sagte die eine Stimme in meinem Kopf-
„Aber warum?“, murmelte ich und vergrub das Gesicht in meinen Händen.
'Weil du es kannst. Und weil du es liebst', argumentierte die Stimme.
Ich seufzte und lehnte mich zurück. „Ich will sowas nicht tun müssen“
'Doch, willst du'
„Nein“
'Warum denn nicht?', fragte die Stimme.
„Ich will auch irgendwann einmal heiraten. Ich möchte jemanden finden mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Ich will...“
'Wie dumm bist du eigentlich? Du willst dein ganzes Leben mit nur EINER Person verbringen. Du hast ja schon viele Dummheiten von die gegeben. Aber diese hirnrissige Idee toppt echt alles. Bitte sag mir, dass du das nicht ernst meinst! Bitte sag mir, dass du nicht ernsthaft so dumm bist!'
„Was ist dein Problem?“, fragte ich kleinlaut.
'Jetzt hör mir ganz genau zu. Spürst du das?', fragte sie und ein unglaublicher Schmerz durchzuckte meine Brust. 'Das passiert wenn du dich verliebst und wenn du dich bindest wird es nur noch schlimmer! Willst du das?'
„Nein“, keuchte ich, doch der Schmerz hörte nicht auf. „Hör auf!“
'Erst wenn der Gedanke daran komplett verschwunden ist und du nur Schmerz damit verbindest'
Und ich litt die ganze Nacht. Der Schmerz, der mein eigener Körper erschuf war so überwältigend, dass ich jeglichen Gedanken an Hochzeiten verschloss. ~

Seit diesem Tag hatte ich Probleme damit, Hochzeiten beizuwohnen. Ich hatte gedacht, dass es nicht derart schlimm sein würde. Ich hatte schon vermutet, dass diese Art von Reaktion auftreten würde, aber dass sie so stark sein würde...? Darauf war ich nicht vorbereitet gewesen.
Ich setzte mich auf eine der Bänke die vereinzelt in dem Garten standen um in Ruhe das wundervolle Natur-Bild vor sich betrachten zu können.
Gestresst fuhr ich mir durchs Haar und atmete tief durch. Alles war gut. Alles war in Ordnung.
„Lass mich rein!“, rief jemand.
Ich drehte mich um und sah wie ein Mann versuchte an den Sicherheitsleuten vorbei zu kommen. „Ich will zur Hochzeit“, rief er weiter.
Ein Sicherheitsmann sagte irgendetwas, doch dies schien den Mann nicht beruhigen zu können.
Ich stand auf und näherte mich dem Geschehen.
Mitsuhiro versuchte sich nun gewaltsam an ihnen vorbeizudrängen. Diese gaben allerdings nicht nach.
„Was ist hier los?“, fragte ich kühl.
„Alles unter Kontrolle“, sagte einer der Männer in Anzügen.
Mitsuhiro sah mich mit aufgerissenen Augen an. „Und wieso darf der da rein?“, fragte er aufgebracht.
„'Der da' wurde auch eingeladen“, erwiderte ich monoton.
„Ich war doch in Kises altem Team“
„Interessiert mich echt wenig“, entgegnete ich und wollte mich zum gehen wenden als der junge Mann eine Waffe hervorzog und auf mich richtete. „Sag das noch einmal!“, forderte er mich auf.
Ich sah Mitsuhiro nur kühl an. „Hörst du schlecht?“, fragte ich.
„Siehst du schlecht? Ich habe gerade eine Waffe auf dich gerichtet. DU BIST NICHT IN DER POSITION FRECH ZU WERDEN!“
Ich zuckte nur mit den Schultern. „Du scheinst mir ein wenig labil zu sein“
„WER IST HIER LABIL?“, schrie er mich an.
Ich verdrehte die Augen. „Wo du recht hast...“ Schnell zog ich meine Waffe und drückte ab. Die Kugel traf seine rechte Schulter. Er ließ die Waffe fallen und sackte zu Boden. Dabei presste er seine linke Hand fest auf die Wunde und schrie.
„Wage es noch ein einziges Mal eine Waffe auf mich zu richten und du wirst es bereuen. Das nächste mal ist dein verfickter Kopf nur noch Matsch, du unterwürdige Kreatur. Und jetzt mach, dass du weg kommst und komm nicht mal auf die Idee die beiden noch einmal mit deiner unwürdigen Präsenz zu belästigen.“
Mitsuhiro sah mich angsterfüllt an. Tränen liefen ihm über die Blutigen Wangen.
Ich steckte die Waffe weg und drehte mich um. „Vielleicht sollte man einen Krankenwagen rufen. Aber bitte ohne Sirene. Wir wollen doch niemanden stören“, sagte ich an die Sicherheitsleute gewandt und begab mich wieder Richtung Festlichkeit.
Gerade als ich die Tür zum Saal wieder öffnen wollte wurde sie von der anderen Seite aufgeschoben. Kuroko lief mich schnurstracks in die Arme.
„Wo warst du?“, fragte er leicht besorgt.
Ich schüttelte beruhigend den Kopf und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn. „Alles in Ordnung“, lenkte ich ab und nahm seine Hand. „Ich denke mal die Zeremonie ist beendet?“
Kuroko nickte. „Wollen wir wieder hinein gehen?“
„Ja“, sagte ich und lächelte herzlich.
Kurokos Blick wanderte hinter mich zu Mitsuhiro der immer noch blutend auf dem Boden hockte. „Wa-?“, setzte er an, doch ich unterbrach ihn.
„Nichts besonderes“, sagte ich und schob ihn wieder in die Kirche hinein.
Im Inneren waren die anderen gerade dabei dem frisch verheiratetem Paar zu gratulieren. Ich reihte mich in der Schlage an und wartete bis ich an der Reihe war.
„Herzlichen Glückwunsch euch beiden“, gratulierte ich ihnen.
„Vielen Dank, Akashi-cchi“, bedankte sich Kise. Aomine nickte mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Und? Wann ist es bei euch so weit?“, fragte Aomine.
Ich lächelte nur müde.
Er schien es zu verstehen und fragte nicht weiter.

15 Minuten später verließen wir die Kirche. Mitsuhiro war glücklicherweise schon abgeholt worden. Nur das Blut auf dem Boden erinnerte an ihn. Niemand bemerkte es, außer Kuroko, der es verwundert musterte. Ich stützte mich stärker auf meine Krücken und humpelte mit ihm zum Auto.
„Willst du noch zur Feier?“, fragte ich ihn.
Er überlegte kurz. „Wir müssen nicht...“, druckste er rum, doch ich bemerkte, dass er gerne hingehen wollte.
„Folgen die den anderen Wagen“, wies ich den Chauffeur an.
Wir fuhren zu einer Location die schon von Kise und Aomine vorbereitet wurde. Es war ein Festsaal. Das Essen stand schon bereit und eine Band machte sich bereit ihre Lieder zu spielen. Die Gäste und das Brautpaar stiegen aus und versammelten sich vor dem Eingang.
„Was kommt denn jetzt noch?“, fragte Kuroko verwundert.
Ich lächelte. „Der Brautstrauß wird geworfen“
Kurokos Augen glitzerten. „Hoffentlich fängt ihn jemand, der ihn wirklich haben will“, flüsterte er.
Ich nickte und humpelte neben ihm her zur Gruppe.
Kise, der seinen Nachnamen behalten hatte, drehte sich um und machte sich bereit den Strauß zu werfen.
Im hohen Bogen flog der prächtige Strauß durch die Luft und landete perfekt in Kurokos Händen. Dieser, der sich noch nicht einmal bemüht hatte ihn zu fangen, sah erst den Strauß und dann mich angsterfüllt an. „Seijuro... ich....“, stammelte er.
Ich sah ihn einfach nur ausdruckslos an. Die Menge um uns herum klatschte. Doch ich nahm sie nicht war. Kise und Aomine schienen bemerkt zu haben, dass es bei uns eine kleine Differenz gab und lenkten die Gäste in den Saal. Nach wenigen Minuten waren wir ungestört.
„Seijuro...“, murmelte Kuroko wieder, nachdem von mir immer noch keine Reaktion in Sicht war.



Diese Gewalt hat mir gefehlt ^^' Akashi ist nun mal kein Lieber kleiner Teddybär der keiner Fliege etwas zuleide tut xD Mal sehen wie Akashi nun auf die jetzige Situation reagiert. Sein Standpunkt ist klar. Kurokos aber auch. Welcher Dickkopf wird sich durchsetzten?
Vielen Dank fürs lesen und lasst ne Review da ~

Bis dann

Sabi-chan :3
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast