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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.07.2016 1.463
 
Heyy ^^' Es ist nun wirklich lang nichts mehr gekommen. Um ehrlich zu sein, hatte ich absolut keine Lust ^^' Ich war die letzte Zeit etwas beansprucht. Aber ich will ehrlich zu euch sein. Ich konnte mich nicht aufraffen weiter zu schreiben. Naja, jetzt hab ich es ja geschafft :D Bin aber auch in 2 Tagen schon wieder nicht da für 6 Wochen. Also wird auch dann erst einmal nichts kommen. Nur damit ihrs wisst. Ich laber mal nicht weiter :3

Viel Spaß beim Lesen







Akashi POV

Es war soweit. Die letzten Wochen waren wie im Flug vergangen. Es war Frühling. Tokio strahlte in seinem gewohnten frischen grau, bunt und erstreckte sich unter meinen Füßen. Ich betrachtete es und fühlte mich wieder... machtvoll. Ich war wieder in der Lage zu stehen, wenn auch nur mit Krücken. Aber ich hatte nicht mehr die tiefere Sichtweise. Ich konnte wieder auf Menschen hinabsehen und nicht hinaufschauen. Das würde ich nie mehr machen. Nie mehr in meinem gottverdammten Leben.
Seufzend schloss ich die Augen. Die Kopfschmerzen wurden wieder schlimmer, aber ich ignorierte sie. Ich musste es, ich konnte sie nicht gebrauchen.
„Bist du fertig?“, fragte Kuroko der gerade aus dem Bad kam. Sein Anzug saß perfekt an seinem Körper.
„Du siehst gut aus“, lobte ich ihn schmunzelnd.
Er wurde leicht Rot und sah zu Boden. „Dankeschön. Du aber auch“, erwiderte er.
Ich hievte mich zu ihm und stützte mich nur auf eine Krücke. Zärtlich strich ich ihm über seine rosa Wangen und sah ihm tief in die Augen. „Wunderschön“, flüsterte ich fasziniert.
„Den Anzug hast du mir doch gekauft“, wandte er ab.
„Ich gab nicht von dem Anzug geredet“, grinste ich und küsste ihn.
Er erwiderte den Kuss.
Ich trat wieder einen Schritt zurück und sah ihn an. „Keine Krawatte?“, fragte ich schelmisch.
Er wurde wieder rot. „Ich... ich kann keine Krawatten binden“, gab er zu.
Natürlich wusste ich das und zog aus meiner Innentasche des Jacketts, welches ich trug, eine rote Krawatte.
„Musst du immer an alles denken?“, fragte der Blauhaarige fassungslos.
Ich lächelte und fing an, ihm seine Krawatte zu binden. „Ganz einfach“, sagte ich als ich fertig war. „Ich werde es dir bei Gelegenheit beibringen“, versprach ich ihm.
Er nickte und sah mich erwartungsvoll an. „Können wir dann?“
Ich humpelte schnell in mein Arbeitszimmer und holte eine kleine weiße Karte, die ich Kuroko in die Hand drückte. „Vergiss nicht das Geschenk.“
„Natürlich nicht“, versicherte er mit grinsend und drückte mir einen schnellen Kuss auf die Lippen. „Komm schon. Wir wollen doch nicht zu spät erscheinen“, tadelte er mich gespielt.
„Sicherlich nicht“, antwortete ich mit ebenfalls gespielter Einsicht. Es war das erste Mal, dass wir die anderen wieder sahen, nachdem was an Kurokos Geburtstag passiert war. Aber es war Aomines und Kises Hochzeit und da sollte doch alles perfekt werden, nicht wahr? Das war es doch, was sich die Menschen Wünschten? Einen perfekten Tag, an dem sie sich an die Person binden, die sie liebten.
„Immer dieses ganze getue mit den Hochzeiten“, merkte ich an, als wir im Auto saßen und uns auf den Weg machten.
„Magst du keine Hochzeiten?“, fragte Kuroko aufgrund dessen.
Ich schüttelte resigniert den Kopf. „Ich sehe nichts positives darin“
„Aber eine Hochzeit ist doch etwas wunderschönes! Zwei Menschen die sich lieben geben dich für immer das Versprechen beieinander zu bleiben“
Ich sah Kuroko nachdenklich an. „Wie unsinnig“, entgegnete ich.
„Warum 'unsinnig'?“, fragte Kuroko.
„Naja, ich brauche keine Hochzeit dafür“, antwortete ich trocken.
„Willst du niemals heiraten?“
„Nein. Ich sehe darin keinen Sinn. Ich werde immer bei dir bleiben, solange du das möchtest. Ich brauche dafür weder ein Ehegelübde noch eine Feier“
Kuroko sah mich nachdenklich an. „Wie Schade“, sagte er nur.
„Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen“, flüsterte ich entschuldigend.
„Schon gut“, sagte Kuroko leicht deprimiert. Er dachte wohl ich würde es nicht merken.  
Ich streichelte ihm sanft über die Wange. „Es tut mir leid. Dafür bin ich einfach nicht der Richtige“, murmelte ich entschuldigend.
Kuroko nickte und sah mich an. „Für mich bist du der Richtige. Für immer! Auch ohne Hochzeit“
„Siehst du, genau das meine ich“, lächelte ich nun erleichtert, dass er zumindest ein wenig meine Sicht auf die Dinge nachvollziehen konnte. „Ich freue mich für Kise und Aomine“, wandte ich das Thema wieder auf etwas angenehmeres.
Kuroko nickte glücklich. „Sie passen so gut zusammen“, grinste er.
Ich stimmte ihm zu.
Das Auto fuhr vor und wir wurden von einem Mann in Empfang genommen. „Akashi-sama und Kuroko-sama. Willkommen“, begrüßte er uns höflich.
Vor uns erstreckte sich eine wundervolle gotische Kirche mit prächtigen Garten und einem Schwanensee, auf dem sich ein dutzend Schwäne zu einem prächtigen weißen Schleier auf dem Klaren, mit vereinzelten Seerosen bestückten, See. Die Wiese war von einem satten grün, welches durchgängig auf eine Länge geschnitten war. Vereinzelt gab es größere Ansammlungen von wundervoll zusammengestellten Blumen die einen betörenden Duft in die Luft abgaben.
Ich ging neben Kuroko, wobei es mich störte seine Hand nicht nehmen zu könne, da ich ja auf die Krücken angewiesen war. Auch ihn schien das leicht zu stören, doch er hatte sich schließlich damit abgefunden. Der Kies knirschte unter unseren Füßen, als wir den Weg zur großen Kirchtür entlang gingen. Diese wurde von zwei Männern in Anzügen aufgehalten, als wir uns näherten. Ich nickte ihnen zu, sie nickten zurück. Innen war alles ausgeschmückt. Die Bänke die sich bis zum Altar erstreckten waren mit weißen Schleiern geschmückt. Über dem Altar lag ein ebenfalls weißer Schleier. Auf ihm standen 2 Vasen mit reichlich weißen Rosen drin.
„Herzlich Willkommen“, begrüßte uns Aomine freudestrahlend.
Ich lächelte leicht zurück. „Es ist uns eine Ehre“, erwiderte ich höflich. Die Auseinandersetzung von letztens schien heute keinen Wert zu haben. Und das war auch gut so. Es war ihr Tag, der Tag der Tage. Dieser sollte nicht wegen so etwas einen bitteren Beigeschmack bekommen.
Kuroko drückte Aomine und sah ihm dann in die Augen. In Aomines glitzerte Aufregung und Vorfreude.
„Wo ist denn die Braut?“, fragte ich dann neckisch.
Aomine schien diese Bezeichnung allerdings nicht zu stören. „Er wird kommen, wenn die Zeremonie beginnt“, antwortete er sofort.
Ich nickte und ließ meinen Blick auf die vorderen Bänke wandern. Diese waren nur spärlich gefüllt. Familienangehörige und Freunde sollten auch die einzigen sein die diesem Tag beiwohnen sollten.
„Komm Tetsuya“, sagte ich leise und humpelte langsam zu den Bänken. Wir setzten uns weiter nach hinten. Kuroko würde eh ganz vorne stehen müssen, da er der Trauzeuge für Aomine war. Ich wollte wenig Auffallen und alles in Ruhe beobachten können.
„Es ist so schön“, schwärmte Kuroko als er sich nochmal umsah.
Ich stimmte ihm zu. „Sie haben sich wirklich viel Mühe gegeben“
Wir unterhielten uns ein wenig, bis die Zeremonie begann. Kuroko begab sich zu Aomine der gespannt vor den Altar stand und seinen Blick auf die Tür gerichtet hatte. Orgelmusik ertönte, die typische Hochzeitsmelodie. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde die Tür geöffnet und Aomine betrat den Raum. Er trug, wie auch sein zukünftiger Mann, einen Maßgeschneiderten Anzug und wurde von Yukio begleitet. Gediegenen Schritten kam er auf den Altar zu. Sein Blick war starr auf Aomine gerichtet. Er sprühte vor Liebe und Aufregung. Endlich war er bei ihm angekommen und stand vor ihm. Der Priester, der sich bis dahin im Hintergrund gehalten hatte trat an den Altar und fing an zu sprechen.
„Wollen sie, Daiki Aomine, den hier anwesenden Ryouta Kise zu ihrem rechtlich anerkannten Ehemann zu nehmen? Ihn lieben und zu Ehren, bis dass der Tod sie scheide“
„Ja, ich will“, sagte Aomine fest. Er war entschlossen diesem Mann zu seinem Ehemann zu nehmen.
„Und sind sie, Ryouta Kise, wollen sie den hier anwesenden Daiki Aomine zu ihrem Ehemann nehmen? Ihn lieben und Ehren, in Guten wie in Schlechten Tagen, bis dass der Tod sie scheide?“
„Ich will“
„Sie dürfen sich nun küssen“
Und Aomine küsste Kise. Er legte sanft seine Lippen auf die von Kise. Dieser Kuss ließ alle anwesenden so viel Liebe spüren, dass mir schlecht wurde.“
„Die Eheringe“, bat der Pastor.
Kuroko trat vor und überreichte Aomine den Ring für Kise. Yokio tat das gleiche und gab Kise den Ring. Aomine und Kise steckten sie sich gegenseitig an. Dann nahm Aomine Kises Hand und drehte sich nach vorn.
Alle klatschten. Ich tat gar nichts, als die beiden Ausdruckslos zu betrachten. Die Zeremonie war vorbei. Ich konnte nun gehen. Mir war immer noch schlecht.
Schnell stand ich auf und verließ, so fluchtartig wie es die Krücken zuließen, die Hochzeit. Ich wusste, dass ich mir ein paar verwunderte und verärgerte Blicke eingefangen hatte, aber das war mir egal. Ich hatte ein Problem.


Was mag Akashi nur jetzt schon wieder für ein Problem haben? Mal schauen :D Danke fürs lesen und lasst eine Review da~

Bis dann

Sabi-chan :3
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