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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
27
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
03.09.2015 1.253
 
Souu kleines Zwischendurch Kapitel xD
Ich weiß, ich halte mich nicht wirklich an meine 'Wöchentlich' Regel xD
Irgendwann werde ich es. Spätestens wenn ich kein Material mehr habe >.<
Naja, viel Spaß beim Lesen. Ignoriert wenn möglich bitte Rechtschreibfehler





Akashi POV

Kaum war Kuroko verschwunden schnappte ich meine Autoschlüssel und hechtete zu meinem Auto. Dachte Kuroko wirklich, ich würde ihn einfach so wieder gehen lassen? Wie leichtsinnig. Ich sprang in den Fahrersitz und ließ den Motor meines Bentleys an und fuhr los. Nach einiger Zeit hatte ich den Blauhaarigen gefunden, der sich unter einer Brücke ein Plätzchen gesucht hatte und in seiner Decke eingewickelt in die Gegend starrte. Er schien an nichts besonderes zu denken.

Es wurde dunkel. Es war so um 6. Im Herbst, der gerade in Tokio herrschte, war es zu dieser Tageszeit auch noch ausgesprochen kalt. Es viel mir unglaublich schwer dem frierenden Kuroko nicht zur Hilfe zu kommen. Doch ich musste mich gedulden. Mein Teil würde schon noch kommen.

Kuroko POV

Es war wieder kalt.  Es war knapp 5 Stunden her, dass ich Akashis Residenz, so ist es mir zumindest vorgekommen, verlassen hatte und einen der beliebtesten Pennerplätze ergattern konnte.  In meine graue Decke eingewickelt beobachtete ich die vorbeifahrenden Autos. Sie zogen wir ein Film an mir vorbei. Ich schenkte ihnen nicht wirklich Beachtung. Vielmehr dachte ich an den Rothaarigen, der mir so sehr geholfen hatte. Immer noch war mir das Motiv seiner Tat unergründlich.
Eine Gruppe Jugendlicher näherte sich Lautstark. Ich hoffte, sie würden einfach weitergehen. Mir einfach keine Beachtung schenkten. Der Umgang mit Jugendlichen war schwierig. Während mich Ausgewachsene Menschen eigentlich in Ruhe ließen, machten sich viele Jugendliche einen Spaß daraus, meine Sachen zu zerstören und mich herumzuschubsen. Gewalttätige Übergriffe gehörten dann zur normalen  Gegebenheit.
Die Gruppe ging grade an mir vorbei. Ich atmete aus. Dann drehte sich einer der 5 Jugendlichen, ein Junge mit schwarzem Haar im Alter von 17, zu mir um. „Hey, du Penner!“, rief er. Ich zuckte zusammen. Die Gruppe kehrte um und bildete einen Kreis um mich. Ich machte mich ganz klein. „Vor wem versteckst du dich denn?“, fragte einer der Angreifer hämisch. „V-vor niemandem“, stotterte ich. Einer trat aus. Er traf mich in der Seite. Ich keuchte auf. „Sieh mal wie hässlich er das Gesicht verzeiht“, gaffte ein anderer. Ein weiterer trat mich. Wieder und wieder. In die Leber, die Nieren und die Brust. Ich kauerte am Boden. Dann nahm der schwarzhaarige meinen Kopf und schlug ihn auf den Asphalt. Mir wurde heiß. Mein Blick verschwamm. Ich blieb auf dem Boden liegen. Ich konnte nur schwer die Augen offen halten.
Plötzlich wurden die Jugendlichen wieder lauter. Jemand kam dazu. Ich wusste nicht wer. Geräusche eines Kampfes drang wie weit entfernt an mein Ohr. Etwas blitzte auf. Dann spürte ich wie etwas warmes auf meine Wange spritzte. Es roch schwer und stark. Der Lärm wurde lauter. Ein schwerer Körper fiel zu Boden. Die Jugendlichen versuchten wegzulaufen. Schüsse ertönten. 4. 4 Schüsse. Dann wurde alles schwarz.

Als ich aufwachte, fand ich mich in einem großen und weichem Bett wieder. Ich konnte in der Dunkelheit nicht viel erkennen. Nur Umrisse von Schränken, Regalen, Fenster und Tür. Ich war allein. Das beruhigte mich. Aber trotzdem wusste ich nicht wo ich war. Ich rappelte mich auf. Meine Seite schmerzte, doch sie war verarztet worden. Eine Salbe war aufgetragen und durch einen Verband gehalten. Ich reckte mich ein wenig. Die Schmerzen hielten sich in grenzen. Als ich an mir herunter blickte bemerkte ich, dass ich auch neu eingekleidet war. Mein Gesicht wurde heiß, als ich sah, dass auch meine Unterwäsche gewechselt war und ich gewaschen wurde. Ich wickelte die Decke um meinen frierenden Körper und ging zur Tür. Als ich sie öffnete fand ich mich in dem Wohnzimmer wieder. In SEINEM Wohnzimmer. Der Betroffene saß auf der Couch und telefonierte. „Ich melde mich morgen“, beendete er sein Gespräch als er mich erblickte. Ich ging auf ihn zu. Er lächelte. Sein Blick war lieb und warm. „Hey“, murmelte ich mit kratziger Stimme. „Guten Morgen, Schlafmütze“, sagte er. Ich setzte mich neben ihn. „Was mache ich hier?“, fragte ich. Er legte den Kopf etwas schief.

Akashi POV

Ich konnte ihm ja schlecht sagen, dass seine Angreifer zerstückelt wurden und in Säure aufgelöst in einem Öltanker Richtung Mexiko unterwegs waren. Ich hatte mich nicht zurückhalten können. Am Abend hatte ich mich in die teure Inneneinrichtung meines Bentleys krallen müssen um nicht sofort einzugreifen. Danach ließ ich keine Gnade walten. Das Messer und die Schusswaffe waren auch schon eingeschmolzen und zu Skulpturen gegossen worden. Ich lächelte. „Du erinnerst dich doch an gestern Abend? Als diese... Menschen... auf dich eingetreten haben?“ Kuroko nickte. „Naja ich war grade in der nähe, weil ich nach einem Meeting noch einkaufen musste und da habe ich dich gesehen und diese Dinger“, meine Stimme war voller Hass und Verachtung. „Ich konnte sie davon überzeugen, dich in Ruhe zu lassen. Dann habe ich dich hier her gebracht.“ Ich nippte an meinem Tee. Ich hatte ihn gewaschen und seine Kleidung gewechselt. Aber der Farbe seines Gesichts zu urteilen, wusste er das bereits. „Danke“, murmelte er und kuschelte sich weiter in die Decke. „Ist dir kalt?“, fragte ich. Er schüttelte den Kopf, aber sein Zitternder Laib verhieß das Gegenteil. Ich stand auf, legte ihm eine 2. Decke um die Schultern und stellte die Heizung hoch. Er folgte jeder meiner Bewegungen. „Akashi“, murmelte er, als ich mich wieder neben ihm niederließ. „Hmm?“, fragte ich. „Wieso tust du das für mich?“, fragte er die Frage, vor der ich mich am meisten Fürchtete. Ich wollte ihm diese Frage nicht beantworten. Und ich würde sie nicht beantworten. Zumindest nicht mit der Wahrheit.
„Du bist Kuroko Tetsuya. Wir kennen uns seit der Mittelschule, haben zusammen Basketball gespielt und waren befreundet“, sagte ich ausweichend. Er ließ nicht locker. „Du beantwortet meine Frage nicht“, stellte er fest. Verdammt! Ich wog meine Antworten ab. Die Wahrheit war ausgeschlossen, also wog ich die Glaubwürdigkeit der Lügen ab.
„Es hat alles eine Grund“, wehrte ich ab. Sein fragender Blick durchbohrte mich. „Du wirst es erfahren“, sagte ich dann. Damit war die Diskussion beendet. Das merkte auch der Blauhaarige. Ich trank noch einen Schluck Tee. „Du hast meine Arme gesehen, oder?“, fragte Kuroko schüchtern. Ich nickte. „Aber ich werde dich nicht fragen, wenn du nicht willst“, antwortete ich sanft. Ich hatte das Gefühl, als würde er zusammenbrechen, wenn ich etwas falsches sagte.
„Ich hab halt ein paar Probleme“, flüsterte der kleinere. „Ich kann das verstehen“, drückte ich ihm mein Verständnis aus. Kuroko zuckte kaum merklich. „Das glaube ich eher weniger“ Seine Stimme wackelte. Sie klang, als würde er gleich in Tränen ausbrechen.
Ich legte meine Hand an sein Kinn und zwang ihn mich anzusehen. „Bezweifelst du was ich sage?“, fragte ich und sah ihn durchdringend an. Seine Iris vergrößerte sich um sich gleich darauf wieder zu verengen. „Nein“, hauchte er. „Es gibt für alles einen Grund“, flüsterte ich und legte meine Lippen vorsichtig auf seine.



Jahaaaaaa~ Und so trafen sich ihre Lippen zum ersten mal ^_^
Sehr seltsam, dass Akashi plötzlich auftaucht xD Naja, hauptsache Kuroko ist wieder bei ihm. Wie wird dieser jedoch auf den Kuss reagieren? Wird er ihn erwiedern oder Akashi wegstoßen? Lasst euch überraschen =w=
Und mal so eine Frage: Ist est störend, dass ich ab  und zu alle 2 Tage was hochlade? Lasst mich wissen, wenn es zu schnell geht *_*

Bis dann

Sabi-chan :3 (der letztens erst aufgefallen ist dass sich ihre Verabschiedung reimt)
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