Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.04.2016 1.081
 
Akashi POV

Mit weiterhin strahlender Miene schob mich Kuroko hinaus zum, noch wartenden, Wagen. Wir fuhren nach Hause. Ich hatte Midorima genug Zeit gegeben, die Kameras anzubringen und dem bestellten Dienst die gesamte Wohnung neu zu Möblieren. Es war alles wie es immer war. Einzig und allein das Sofa war anders. Ich hatte mich diesmal für eine Stoffcouch entschieden, was das ganze sehr viel gemütlicher machte.
„Wow... Seijuro...“, stieß Kuroko erstaunt aus.
Ich lächelte. „Es ist alles so wie du es kennst“, versicherte ich.
Kuroko ging an mir vorbei und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. „Es ist wundervoll“, grinste er mit seinen gewohnt hinreißenden Lächeln.
Ich schmolz dahin. Prompt zog ich ihn zu mir herunter und küsste ihn erneut. Er erwiderte den Kuss sofort. Leise stöhnte er in den Kuss hinein.
„Tetsu“, murmelte ich, als wir uns lösten. „Ich hab sehr lange auf dich gewartet.“ Ich verspürte pure Lust. Ich wollte ihn mehr als je zuvor.
Kuroko verstand sofort. Ein vulgäres Lächeln trat auf sein Gesicht. „Natürlich Akashi“, hauchte er. Er ließ sich vor mir auf die Knie sinken. Langsam öffnete er meine Jeans und zog sie mitsamt Boxershorts ein wenig nach unten, sodass meine Männlichkeit in die Freiheit entlassen wurde. Er betrachtete ihn wie einen Schatz, den es zu beschützen galt. Wie etwas zerbrechliches, dass man mit aller Vorsicht behandeln musste. Wie sein Heiligtum. Ich liebte diesen Ausdruck in seinem Gesicht. Langsam nahm er meinen steifen Penis in die Hand und massierte ihn liebevoll. Dabei sah er zu mir hoch. Freude und Liebe lag in seinen Augen. Ich streichelte seinen Kopf und sah ihm in die Augen. „Ich liebe dich, Tetsu“, murmelte ich.
„Ich liebe dich auch“, sagte er und grinste.
Meine Männlichkeit wuchs noch weiter zu einer stattlichen Größe heran. Langsam beugte sich Kuroko nach vorn und zog die Vorhaut zurück. Seine Zunge glitt sanft über meine Eichel. Ein erregendes Schaudern lief durch meinen Körper. Er ließ ihn ganz in seinen Mund wandern. Immer tiefer, bis er ganz in ihm verschwunden war. Die typischen Deep Throat Geräusche ertönten. Dieses Geräusch erregte mich umso mehr. Kuroko begann ihn rhythmisch meinen Penis hinein und hinaus zu schieben. Seine Lippen umschlossen ihn und bauten einen angenehmen Druck auf. Ich spürte wie seine Zunge über meine Eichel wanderte, als er langsam meinen Penis komplett hinaus zog. Sanft saugte er an der Spitze und leckte wieder drüber.
Ich keuchte, als er ihn wieder in den Mund nahm. „Tetsu...“, murmelte ich.
Er verstand und nahm den Penis aus dem Mund. Mit der Hand befriedigte er mich weiter während der sich vor mir Positionierte und den Mund öffnete. Ich wusste was er vorhatte und grinste lüstern.
Mein Sperma schoss hinaus und landete auf seinem Gesicht. Ein Teil gelangte auch direkt in seinen Mund. Sofort schluckte er diesen Teil und leckte sich über die Lippen.
Dieser Anblick... Göttlich.
Glücklich lächelte mich Kuroko an. „Das hat Spaß gemacht“, kicherte er zuckersüß.
Ich lächelte zurück. „Ich denke mir mehr als dir“, erwiderte ich.
Kuroko warf mir einen zweifelnden Blick zu, der aber sofort wieder weich wurde. „Lass mich schnell mein Gesicht säubern, dann mach ich uns was zu essen“, sagte er fröhlich.
Ich nickte.
Kuroko verschwand im Bad.
Ich rollte zur Fensterfront und blickte hinaus. Es hatte alles perfekt funktioniert. Kuroko war jetzt noch stärker an mich gebunden als er es eh schon war. Er war nun vollkommen loyal und folgsam. Zumindest zu mir. Zu anderen war er kalt und unerbittlich. Und genau so war es auch gut. Ich wollte ihn ganz für mich allein. Mein Egoismus und Besitzergreifung trieb mich zu dieser Entscheidung. Und ich bereute sich nicht.
Kuroko kam wieder und ging in die Küche. Ich sah ihm zu wie er Pancakes machte. Er setzte sich dann mit den Tellern zu mir an den Tisch, von dem aus ich ihn beobachtet hatte.
„Du, Seijuro“, nuschelte Kuroko zwischen zwei Bissen.
Ich sah zu ihm auf. „Was ist denn?“
„Was ist eigentlich mit Reo?“, fragte er zögerlich.
„Er war einst mein Partner. Doch... er hat sich gegen mich entscheiden und leitet nun seine eigne Organisation. Ich hab ihm zu viel beigebracht, jetzt ist er mein größter Feind.“ Ich sah Kuroko gefühllos an. Die Erinnerungen erinnerten mich daran, dass niemand 100%ig loyal sein könnte. Außer es treten 2 Faktoren in Kraft. Unbändige Liebe und Abhängigkeit. Nur wenn beides zusammen trifft ist die Loyalität auf höchstem Level. Auch wenn sie nicht an die 100% ran kommt, ist sie schon verdammt nah dran.
„Ich würde dich niemals Hintergehen“, schwor Kuroko.
Ich lächelte. „Ich weiß“, antwortete ich sanft. Dafür hatte ich gesorgt.
„Immerhin muss ich dich doch im Moment Beschützen“, grinste der Blauhaarige.
Ich verzog den Mund. Es missfiel mir. Aber ich musste es einfach so hinnehmen. Ich hatte keine andere Wahl. Unter anderem hatte ich genau deswegen diese Maßnahmen ergreifen müssen. Die Folterung Kurokos... sie war einerseits seltsam... Andererseits extrem Befriedigend. Hätte ich es doch nur selbst machen können...
Ich schüttelte den Kopf. Ich durfte solche Gelüste nicht nach außen lassen. Es war zu gefährlich. Ich durfte nicht zulassen, dass diese Seite hinaus tritt. Allein die Fantasien waren zu gefährlich.
Ich schob mir den letzten Bissen Pancake in den Mund und kaute bedächtig. Die jetzige Situation war einseitig. Es gab nur noch einen Weg. Die Zeit so lange ausharren bis ich wieder laufen könne. Und bis dahin musste Kuroko explodieren. Passiert dies nicht, würde das extreme Folgen nach sich ziehen. Und das wären keinesfalls Positive.
„Ich liebe dich“, lächelte Kuroko plötzlich.
Ich sah ihn verwundert an. „Ich liebe dich auch“, erwiderte ich perplex.
„Weißt du, manchmal denke ich an die alten Zeiten zurück. Und ich bemerke, wie gut ich es doch mit dir hab.“, sagte er und sein Lächeln wurde noch niedlicher.
„Wie meinst du das genau?“, fragte ich nach und musterte ihn einerseits interessiert, einerseits skeptisch.
„Naja... ich lebte auf der Straße. Das war kein schönes Leben. Aber wenn ich mich jetzt daran zurück erinnere, kommt es mir so vor als wäre es schon Jahre her. Nicht erst Monate. Es ist einfach so unglaublich wie stark du mein Leben beeinflusst hast. Du hast mir so viel gegeben und ich konnte mich nie Revanchieren. Jetzt kann ich es! Indem ich dir Helfe. Und das macht mich so unsagbar glücklich“ Sein Lächeln war so hinreißend.
„Du hast mir schon mehr zurückgegeben als du dir vorstellen kannst“, sagte ich sanft. Ich strich ihm über die Wange. „Allein diese einfache Geste der Zuneigung war bis vor kurzem unmöglich. Ich danke dir“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast