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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
31.03.2016 1.535
 
Heyy ^^' jaa ich hab diesmal wirklich lang gebraucht. Mein Freund war bei mir und ich hatte keine Zeit zum schreiben. Ich hoffe ihr versteht das. Er kommt von sehr weit weg und wir können uns nicht oft sehen. Ich musste diese Zeit genießen und da ist die FF erst mal zweitrangig. Aber dafür hab ich mich sofort rangesetzt als er weg war. :D Und hier ist sie! Das lang ersehnte Kapitel nach 2 Wochen Pause!

Viel Spaß




Kuroko POV

„Aber warum muss ich dafür Menschen täuschen?“, fragte ich nachdenklich.
Akashis Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. „Die Arbeit die ich mache, die du bald machen wirst, ist nichts anderes als ein Strategiespiel mit Masken. Poker, wenn du so willst. Wenn du nicht geschickt deine Maske behältst und dabei deine Konkurrenz austricksen kannst, bist du verloren. Ohne dieses Talent bringt das alles nichts. Und jetzt sag mir Tetsu: Bist du bereit jeden Menschen zu täuschen und an den Pokertisch beizutreten?“, setzte er mir die ultimative Frage vor.
Tatsächlich ab mir diese Frage zu denken. Ich war fest entschlossen alles für Akashi zu tun, aber konnte ich das überhaupt? War ich in der Lage dazu? Ich musste es können oder ich war aufgeschmissen. Ich konnte ihm nichts vormachen. Er wusste bereits, ob ich es konnte oder nicht. Trotzdem fragte er mich. Ich schluckte. „Ja“, antwortete ich atemlos.
Akashi lächelte zufrieden. Dann nippte er an dem Wein, den der Kellner gerade hereingebracht hatte.
Ich blinzelte heftig. Von der einen auf die andre Sekunde verschwamm alles vor meinen Augen. Mein Umfeld verlor die Konturen und es wurde alles zu einer Vermischung von Farben die nur noch auf Möbel zu schließen ließen. „Seiju..:“, brachte ich noch raus bevor alles schwarz wurde und mein Kopf auf den Tisch aufprallte. Das letzte was ich hörte war ein niedergeschlagenes Seufzen.

Als ich die Augen wieder öffnete, befand ich mich in einem heruntergekommenen Raum. Die Wände waren von einem schmutzigen Braun, genauso wie der Boden. Ich war inmitten dieses Raumes an einen eisernen Stuhl gebunden, welcher mich mit angebrachten Metallmanschetten an ihm hielt. Mein Kopf war mithilfe eines Lederriemens an dem Stuhl fixiert. Es war kaum möglich den Kopf zu bewegen. Dennoch konnte ich ein wenig links und rechts von mir den Rest des Raumes betrachten. Auf einem Servierwagen links von mir waren verschiedenste Instrumente aufgereiht. Allesamt schmutzig und teilweise stumpf.
Die Tür wurde geöffnet. Ein Mann kam herein. War es überhaupt ein Mann? Er trug eine fürchterliche Maske, die so aussah wie ein abgetrennter Rinderkopf. Er trug eine Art Metzger Kluft. Eine schwarze Schürze aus biegsamen Kunststoff und eben solche Handschuhe. Seine, anscheinend schweren, Schuhe knirschten bei jedem Schritt auf dem schmutzigen Boden.
„Weißt du, warum du hier bist, Tetsuya Kuroko?“, fragte die Schreckensgestalt mit unnatürlich tiefer Stimme.
Ich riss die Augen angsterfüllt auf. Tränen lösten sich und liefen über meine Wangen. Ich wollte etwas sagen, doch ich konnte nicht. Etwas steckte in meinem Mund, was jeden Möglichen Laut ab dämpfte. Es schmeckte trocken und staubig auf meiner Zunge. Ich schüttelte den Kopf.
Ein dumpfes Lachen drang unter der Maske hervor. „Dann wirst du es bald erfahren“, sagte der Mann und strich sich über die Maske. „Ist sie nicht schön? Extra für diesen Anlass angefertigt“, schwärmte er.
Ich sah ihn einfach fassungslos an. Die Panik, die mich erfüllte, tat ihr übriges. Ich fing an an den Fesseln zu ziehen. Ich riss meinen Kopf nach vorn, doch das bewirkt nur, dass ich würgend wieder nach hinten sackte. Die Metall Manschetten schnitten mit den scharfen Kanten in mein Fleisch und hinterließen Wunden an meinen Handgelenken. Ich versuchte zu schreien, doch der Knebel ließ es wie ein klägliches brummen wirken. Ich wollte hier weg! Seijuro! Hilf mir!

Akashi POV

Ich ließ das Wasser gemächlich in die Tasse laufen. Was für ein schöner Morgen.

Kuroko POV

Wie lang war ich schon in diesem Raum eingesperrt? Stunden? Tage? Wochen? Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Ich wusste nur, dass der Metzger in unregelmäßigen Abständen zu mir kam und... Ich sah auf meine Arme hinab. Sie waren geschändet. Unzählige Wunden klafften an ihnen. Auch mein Bauch war zerfetzt, meine Beine ebenso. Die Folter war hart aber... sie störte mich nicht mehr. Sie war gut. Sie übertünchte den Schmerz der in mir herrschte. Wo war Akashi? Wieso war ich hier und wieso rettete er mich nicht? Normalerweise würde er nicht so lange warten. War ich ihm egal geworden? Ich wusste ich war ihm eine last. Ich hatte das hier verdient. Ich liebte ihn. Und diese liebe hielt mich am leben. Vielleicht würde er mich wieder nehmen, wenn er sah was ich alles für ihn durchgestanden hab. Vielleicht würde er mich dann auch lieben!
Der Mann kam wieder herein. „Und, wie geht es dir heute?“, fragte er freundlich.
Ich sah ihn gefühllos an. „Gut“, antwortete ich. Der Knebel in meinem Mund wurde entfernt, sodass ich reden konnte. Aber auch, weil er wusste, dass ich nicht schrie. Ich ließ die Schmerzen über mich ergehen und hieß sie willkommen.
Und er fing wieder an. Ich saß einfach nur in meinem Stuhl und sah an die Tür. Leer taxierten meine Augen sie schwarze Lackierung der Schweren Eisentür.

Als er fertig war und weitere Wunden auf meiner Haut hinterlassen hatte sah er mir tief in die Augen. „Ich denke du bist bereit“, murmelte er. Dann richtete er sich auf und verließ den Raum.
Lange Zeit passierte einfach nichts. Dann wurde die Tür erneut geöffnet. Ein unnatürlich weißes Krankenbett wurde hinein geschoben. Eine Frau schob das Bett zu mir und lächelte mich leicht entschuldigend an. Die Manschetten wurden gelöst und das erste mal seit ich hier war, konnte ich meine Arme bewegen. Das Gefühl war seltsam und ungewohnt. Sie schmerzten. Der Mann erschien hinter der Frau und hievte mich auf das Bett. Ich wurde aus dem Raum heraus geschoben, durch die gut bekannte Tür. Über mir an der Decke zog Lampe für Lampe vorüber. Die Decke hatte eine ebenso schmutzige Farbe wie alles andere. Doch dann wurde ich in einen Fahrstuhl gefahren der hoch modern wirkte. Die Frau umarmte den Mann und küsste ihn flüchtig. „Wir sehen uns heute Abend, Liebling“, flüsterte sie.
Wie konnte sie jemanden lieben, wenn sie wusste, dass dieser Menschen folterte? Nunja... ich liebte auch Akashi... Und der tat das selbe. Ich denke, dass es einfach keine Bedeutung hat, was ein Mensch tat, solange man ihn Bedingungslos liebte.
Ich schluckte und hörte, wie die Aufzugtüren zufuhren. Wir fuhren etwas weiter. Ich vermutete es waren um die 10 Stockwerke. Dann öffneten sich die Türen wieder und die Frau schob mich heraus. Ich konnte nur die Decke sehen. Sie war wieder von einem unvorstellbaren Weiß. Weiß... eine Farbe die mir fremd geworden war. Ich kannte nur noch dunkel, grau, braun und schwarz. Und rot.
Sie fuhr mich in einen Raum, der anscheinend vollkommen gefliest war. Wieder die Farbe weiß.
„Bitte setzten Sie sich auf, Kuroko-sama.“, sagte sie freundlich. Ich versuchte mich langsam aufzurichten. Es gelang mir nur mühsam. „Ich werde Sie jetzt waschen und medizinisch versorgen. Ist das in Ordnung?“
Ich sagte nichts und sah sie nur leer an.
Sie nahm das als ein 'Ja' und hob mich langsam vom Bett. Die setzte mich auf einen Stuhl aus Kunststoff der in Mitten den Raumes Stand. Er war am Boden befestigt. Ich lehnte mich zurück und ließ sie machen. Sie entkleidete mich vollkommen und fing an meinen Körper mit lauwarmen Wasser abzuspülen. Das Wasser brannte in meinen Wunden. Vorsichtig trug sie ein sanftes Schampoo auf und verrieb es auf meine unbeschädigten Haut und meinem Haar.

Nach der Dusche trocknete sie mich vorsichtig ab und trug eine Salbe auf die Wunden auf. Dann folgten Verbände, die fast meinen gesamten Körper überdeckten. „Bitte versuchen Sie aufzustehen“, bat die Frau. Ich tat wie geheißen und stand auf Wackeligen Beinen vor ihr. „Laufen Sie zu dem Rollstuhl dort drüben“, bat sie erneut. Ich tapste zu dem Stuhl und ließ mich auf ihn sinken. „Ich werde Sie jetzt zu jemanden bringen“, sagte die Frau.
„Sagen Sie“, unterbrach ich sie monoton. „Wie heißen sie?“
Die Frau sah mich verwundert an. „Misaki“, sagte sie langsam.
„Schöne Blüte... das Passt“, murmelte ich.
Sie lächelte und zog mir schnell noch was an. Dann schob sie mich aus dem Raum einige Türen weiter. „Hier ist es“, sagte sie und wollte den Türgriff greifen. Blitzschnell packte ich ihr Handgelenk. „Sag mir, Misaki. Wie willst du sterben?“, fragte ich kalt.
„Wa-?“, fragte sie, doch da hatte ich schon ein Messer, welches ich aus meinem Raum mitgenommen hatte, in ihr Herz gerammt. Ich sprang aus dem Rollstuhl auf und stach weiter auf die Blutende Misaki ein.
Als meine Blutlust gestillt war erhob ich mich und ließ das Messer neben sie fallen. Ich wischte meine Hände an meinen Verbänden ab und legte die Hand auf den Türgriff. Langsam drückte ihn herunter und trat ein. Vor einer Fensterfront durch die gleißendes Licht schien, saß mein Lichtblick auf 2 Rollen.
„Seijuro“, flüsterte ich erleichtert.



Ich geb zu, dass es jetzt noch verwirrend ist, aber das wird sich legen. Im nächsten LKapitel werd eich (hoffentlich) alles klären können. Aber ihr könnt ja mal spekulieren ~
Danke fürs lesen und lasst eine Review da~

Sabi-chan :3
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