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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.03.2016 831
 
Sorry für die verspätung ^^' Es kommen bald die Abschlussprüfungen und ich bin im Dauer lernen -.-'' Wie nervig ... naja das Kapi ist auch was kürzer als die anderen. Ich bekomme einfach nicht die zeit. Ich hoffe ihr verzeiht mir ~





Akashi POV

Wir gingen schweigend zum Wagen zurück. Die Stimmung zwischen uns war eisig. Ich vermutete, dass Kuroko es mir übel nahm, das ich ihn angeschrien hatte. Aber es war gefährlich. Es war nur zu seiner eigen Sicherheit.
Auch die Autofahrt verlief schweigend. Niemand wagte es ein Wort zu sagen. „Tetsu... alles in Ordnung?“, fragte ich vorsichtig.
Er nickte nur und starrte weiter aus dem Fenster.
Ich schluckte: Er log, dass wusste ich. Aber ich konnte ihn ja schlecht zu irgendwas zwingen. „Weißt du, es tut mir leid, dass ich dich eben so angeschrien hab. Aber es war gefährlich und du hättest dich selbst verletzten können“
Kuroko sah mich an. „Ich weiß“, murmelte er. „Ich bin dir deswegen nicht böse“ Ein zögerliches Lächeln löste sich von seinen Lippen.
„Weswegen dann?“, harkte ich nach.
„Es ist nichts. Wirklich“
Ich glaubt ihm nicht. Es war so ein Gefühl tief in meinem Unterbewusstsein was mit sagte, dass er log. Ich verengte die Augen, beließ es aber dabei. Wenn er nicht darüber reden wollte, dass war es nunmal so. Ohne wenn und aber. Ich strich mir mein Oberteil glatt. Es war ein, etwas zu großer, Band-Pulli von einer meiner Lieblingsbands. Chelsea Grin. Eine unheimlich gute Band.
Anders als meine Vorliebe für Klassische Musik war diese Musikrichtung. Manche würden sie als brutal bezeichnen, allerdings fand ich in ihren Liedern Ruhe und konnte meine Seele baumeln lassen. Die Seele, die in diesem Moment bis zum zerreißen gespannt war. Der Druck der auf ihr lastete war ungewohnt groß.
Das Auto hielt vor meinem Apartment. Wir stiegen aus, ich eher schlecht als recht, und Kuroko schob mich zum Aufzug.
Als wir oben ankamen riss ich die Augen auf. Die komplette Wohnung war verwüstet. Der Esstisch war umgeworfen, der Flachbildfernseher  eingeschlagen, Bücher und Dokumente lagen überall auf dm Boden verstreut, die Couch war zerrissen und der Inhalt war rund herum verteilt. Es wirkte, als hätte jemand etwas gesucht. Aber was? Und vor allem wer?
Langsam kam wieder leben in mich. „Tetsu... lass und den Ausmaß der Zerstörung begutachten.“, sagte ich leise.
Er tat wie geheißen und schob mich durch jeden einzelnen Raum. Mein Arbeitszimmer sah besonders mitgenommen aus. Mein Schreibtisch wurde in der Mitte zerbrochen. Die Bücherregale sahen ähnlich demoliert aus und die Bücher lagen zerrissen kreuz und quer im Raum. Mein Stuhl wurde aufgeschnitten und das Polster herausgenommen. Das Fenster, welches sich an der gesamten Wand hinter dem Schreibtisch befand, wurde beschmiert. 'Ich weiß' stand in großen Lettern auf der Glasfront. Es leuchtete rot, es hatte die Färbung von Blut. Aber es roch nicht danach.
„Ich weiß“, murmelte ich.
„Seijuro? Was soll das bedeuten?“, fragte Kuroko ängstlich.
Ich fuhr mir gestresst durchs Haar. „Nichts gutes, dass ist sicher.“, murmelte ich weiter.
Meine Gedanken rasten. Wer war das? Wie ist er hinein gekommen? Was wollte er?
„Tetsu... lass mich für einen Moment bitte allein“, bat ich ihn.
Er nickte und verzog sich ins Wohnzimmer.
Ich zog mein Handy hervor. Ich wählte eine Nummer.
„Midorima“, sagte ich als der gegenüber abgehoben hatte.
„Was ist los, Akashi. Du hörst dich nicht gut an“, bemerkte er.
„Es hat jemand bei mir eingebrochen. Alles ist verwüstet. Ich hätte zwei bitten an dich.“
„Schieß los“
„Erstens: Überprüfe die Überwachungsvideos von der Lobby und dem Aufzug! Ich will wissen wer das war!
Zweitens: Bring bitte in meiner Gesamten Wohnung Kameras an. Ich will keinen toten Winkel. Wirklich überall! Ich will wissen, wer wann wie hier hereinkommt. Er ist einmal reingekommen, er könnte ein zweites mal kommen. Ich will alles wissen“
„Wird gemacht“, erwiderte Midorima sofort.
Ich legte auf und wählte die nächste Nummer.

Kuroko POV

Ich tapste durch das komplett verwüstete Wohnzimmer. Nicht war verschont geblieben. Alles war zerstört. Ein seltsames Gefühl schlich sich in mein Wahrnehmungsvermögen. Es war tief, dunkel und grausam. Ich hatte heute etwas mitbekommen. Es machte mir nichts aus, dass Akashi mich anschrie. Aber... ich hatte das Gefühl, dass er mir irgendwas verheimlicht. Ich wusste nicht warum ich es wusste. Es war nur so ein Gefühl. Mir ist klar geworden, dass ich diesen Mann noch nicht wirklich kenne. Aber sollte man in einer Beziehung nicht alles über den anderen wissen? Sollte man sich nicht so sehr gegenseitig vertrauen, dass das kein Problem darstellen sollte? Die Tatsache, dass er es trotzdem noch tat, versetzte mir einen Stich. Er vertraute mir nicht. Dabei vertraute ich ihm so viel.
Ich strich über die zerstörte Couch. Darauf setzten wollte ich mich nicht. Wir werden alles neu kaufen müssen. Komplett. Kein Möbelstück war verschont geblieben. Naja, Akashi hatte das Geld, aber darum ging es nicht. Es jagte mir Angst ein, dass jemand mutwillig in diese Wohnung einbrach und die Dinger zerstört hatte. Vor allem bei Akashis jetziger Verfassung.
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