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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
26
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
31.08.2015 1.034
 
Hey :D
Ich bins wieder *winke winke*
Hier kommte in neues Kapitel zum vorschein. In diesem Kapitel lernt man einen 25 Jährigen Akashi kennen. Ein bisschen OC vielleicht, aber wer weiß schon, wie er wirklich ist?
Ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

Danke an icefairy für die liebe Review!! Es hat mir wirklich sehr gefreut! Reviews sind der Brennstoff guter Geschichten~

Naja, denn gehe ich euch nicht mehr weiter auf die nerven xD Viel spaß beim lesen





Es waren einige Jahre vergangen. Ich war nun 25, erfolgreicher Geschäftsmann mit einer menge Geld und Möglichkeiten. Ich lebte in Tokio in einem Penthouse ganz allein. Einmal die Woche kam eine Haushälterin, die alles Putze. Sonst ernährte ich mich von Fastfood, ging Essen oder bestellte etwas. Kochen war mir fremd. Ich war schon froh, eine Mikrowelle bedienen zu können.
Ich zog meine Krawatte zurecht und trank einen Schluck von meinem Tee. Er schmeckte vorzüglich. Ich wartete auf meinen Geschäftspartner. Ungeduldig blickte ich auf meine Rolex. „Schon 20:11“, murmelte ich. „Tut mir leid“, kicherte der Erwartete. Ich sah zu ihm auf und erhob mich. Ich begrüßte ihn und setzte mich wieder. „Schön dich zu sehen, Kise“, sagte ich. „Auch schön dich zu sehen“, erwiderte er. Ich genehmigte mir einen weiten Schluck meines Earl Greys. „Kommen wir direkt zur Sache! Ich würde dich gerne als Model für unsere Campangne.“, sagte ich. Kise sah mich bedächtig an.

Als ich zu Hause ankam war wie immer alles leer. Niemand war hier. Man konnte denken ich würde vereinsamen. Bei diesem Gedanken musste ich lachen. Das war so gut wie ausgeschlossen. Also, naja, fast.
Ich schmiss mich auf die Couch, löste meine Krawatte und öffnete leicht das Hemd. Das Jackett landete neben mir. Die Schuhe stülpte ich einfach ab und schmiss sie in den Raum. Man hatte es echt nicht leicht als Geschäftsmann. Immerhin musste ich große Transporte navigieren, die durch Schiff, Flugzug und LKWs ins und aus dem Land transportiert wurden. Damit war meine Haupteinnahmequelle gesichert. Durch die große Verantwortung, die ich mit Bravour missbrauchte, konnte ich meinen Gesamten Drogenhandel geschickt verschleiern und auch große mengen Kokain, Heroin, Crystal Meth, Crocodile und Ecstasy befördern.
Diese Aktivitäten hatten mir in der Vergangenheit schon eine menge Geld eingebracht und werden es auch in Zukunft noch tun.

Kuroko POV

Es war kalt. Ich fror. Meine Zähne klapperten aufeinander. Ich hasste dieses Geräusch, denn es begleitete mich. Überall wo ich mich aufhielt war es auch.
Ich ließ meinen Blick über die Straße wandern. Niemand war unterwegs. Ich erblickte keine Menschenseele. Einerseits war das gut so. Dann musste mich hier niemand sehen. Andererseits würde es niemand mitbekommen, würde ich wieder verprügelt werden. Das geschah häufig. Niemand griff ein. Wieso sollte man auch einem Obdachlosen Penner helfen? Viele dachten, ich wäre an meinem Schicksal selbst schuld. Ich hätte es mir ausgesucht. Ich wäre ein Alkoholiker oder Spielsüchtig. Die Tatsache war allerdings, dass meine missliche Lage durch viele Dinge ausgelöst wurden. Immerhin hatte ich noch nie Alkohol getrunken oder einen Spielchip besessen.

Ich rieb meine Hände aneinander. Mir war kalt. Die Nacht würde noch etwas dauern. Ich lehnte mich an die Mauer, zog die Decke etwas enger um meinen Körper und schloss die Augen.

Akashi POV

Es war morgen. Mein Wecker riss mich aus meinem eh schon unruhigen Schlaf. Langsam kletterte ich aus meinem Riesigen Bett und schlurfte schlaftrunken in die Küche. 2 Stunden Schlaf waren nicht genug. Aber ich schlief generell wenig. Die Schlafstörungen wurden nicht besser. Dr. Jefferson hatte zwar auf die Wirkung des Medikaments geschworen, doch die Wirkung ließ zu wünschen übrig.
Ich hängte den Teebeutel in die Tasse und übergoss ihn mit heißem Wasser. Das mild würzige Aroma des Earl Greys verbreitete sich im Raum. Dieser Tag war wie jeder andere. Ich füllte ein paar Cornflakes in eine Schüssel, fügte Milch hinzu und löffelte die Zerealien gedankenverloren in mich rein.
Ich duschte, nahm meine Medikamente, zog Anzug und Uhr an und machte mich auf den Weg zu meinem 9 Uhr Termin. Da die Location des Termins mitten in der Stadt lag, die auch nicht weit von meinem Apartment entfernt lag, beschloss ich zu Fuß zu gehen.
Ich holte eine Zigarette aus der Schachtel, steckte sie mir in den Mund und zündete sie an. Der heiße Qualm breitete sich in meinen Lungen aus, als ich ihn inhalierte. Er verursachte ein angenehmes Kratzen in meinem Hals.
Mein Termin verspätete sich, mal wieder. Hatte ich es nur mit unpünktlichen, unzuverlässigen Menschen zu tun? Wie soll man mit solchen Leuten Geschäfte machen können?
Ich stand vor dem großen Bürogebäude und rauchte, als ich von weitem meinen Geschäftspartner sah, der aus einem Taxi steig. „Schlechte Angewohnheit“, kommentierte ich spöttisch. Mein gegenüber warf mir einen verächtlichen Blick zu. „Sagt der Richtige“, gab der braungebrannte zurück und nickte zu meine glühenden Zigarette. Ich drückte den Stummel aus und ging mit ihm rein.
Aomine hatte sich seit der Mittelschule nicht geändert. Er unterhielt nun ein internationales  Gewerbe für Sportbekleidung. Seiner großen Leidenschaft für Basketball war er treu geblieben. Gleichzeitig unterstütze er Basketball-Teams mit Kleidung und Equipment.
Der Blauhaarige, der Ansatzweise in meine illegalen Machenschaften verwickelt war, hatte den Vorschlag gehabt, durch eine große Lieferung von gebrauchter Kleidung in arme Länder, die Images unserer Beiden Firmen aufzubessern. Durch die Zusammenarbeit seiner Kleidungsfirma und meiner Transportfirma würde sich diese Aktion als äußerst vorteilhaft für beide herausstellen.
Nach den 2 Stündigen Verhandlungen, wo der genaue Plan herausgearbeitet und die begünstigte Gegend ermittelt wurde, trat ich aus dem Gebäude. Die Mittagssonne blendete mich. Es war 11 Uhr.  Ich holte mir an einem Stand einen Hot Dog und einen Kaffee und machte mich auf den Weg nach Hause. Ich musste noch ein weiteres Meeting vorbereiten.
Als ich an einer weniger Besuchten Nebenstraße entlang ging, fiel mir eine Zusammengekauerte Gestalt am Straßenrand auf. Sie war in eine Decke gewickelt. Ich ging ein bisschen näher ran. „Entschuldigung?“, machte ich mich auf mich Aufmerksam.



Und so treffen sie aufeinander ^_^ Der Anfang ist geschafft. Wie wird das wohl weitergehen? Wie Reagiert Kuroko auf das zufällige zusammentreffen? All das und vieles mehr, erfahren wir im Nächsten Kapitel von Kleiner Engel. Lasst eine Review da, damit ich weiß, wie es euch gefällt ~

Bis dahin

Sabi-chan :3
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