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Kleiner Engel

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akashi Seijūro Kuroko Tetsuya
27.08.2015
24.11.2017
58
95.885
27
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
03.10.2015 1.033
 
Heyy :D
Diesmal kommt ein kleineres Kapitel~ ich hab gerade ein bisschen wenig zeit, weil ich heute nach Schweden fahre. Desshalb hatte ich nicht wirklich viel Zeit dieses Kapitel hochzuladen. Glücklicherweise hatte ich es schon letzte Woche fertig, also ist der Kontext nicht Stressig. In diesem Kapitel werden wiedermal Fragen beantwortet, aber andere, als man erwarten würde ;D

Viel Spaß beim lesen





Akashi POV

„Darf ich dir wieder Fragen stellen?“, fragte er. Ich nickte.
„Nimmst du Drogen?“
„Ich rauche.“
„Medikamente?“
„Die hast du ja gesehen“
„Alle?“
„Ja“
„Woher bekommst du sie?“
„Meine Psychologin verschreibt sie mir. Sie ist der Überzeugung, mit Medikamenten alles lösen zu können“
„Wie lange gehst du schon zu ihr?“
„Schon lange. Seit ich ein Kind bin“
Kuroko zögerte. „Warum gehst du zu ihr?“
„Weil ich krank bin“, sagte ich kühl.
Kuroko kniete sich vor mich und nahm mein Gesicht in beide Hände. „Wer sagt das?“, fragte er eindringlich.
„Ich“
Kurokos Augen waren in Schleier der Traurigkeit gehüllt. „Sag so etwas nicht. Bitte.“
Ich sah ihm lange in sie Augen. Die Aufrichtigkeit in ihnen verwirrte mich. „Okay“, hauchte ich. Er grinste und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. „Danke“, schnurrte er und legte sich auf meine Brust.
„Ich kann deinen Herzschlag hören“, miaute er. Ich kicherte. „Und, lebe ich noch?“, gluckste ich. Er nickte. „Soweit ich das beurteilen kann“ „Wenn das so ist, Herr Doktor“ Ich trank einen weiteren Schluck Tee.
Jemand klingelte an der Tür. Ich rappelte mich auf. Kuroko sah mir nach, sagte aber nichts, während ich zur Tür ging und auf einen Knopf auf der Anlage drückte. Auf dem Display neben der Tür tauchte ein Bild auf. Es zeigte einen blonden und einen blauhaarigen Mann, die vor der Tür warteten. „Was wollt ihr?“, fragte ich genervt. „Akashi-cchi! Lass uns rein! Wir haben was zu bereden!“, forderte Kise. „Was gibt es so wichtiges, dass es sich nicht auf morgen verschieben ließe?“ Meine Stimme war ungerührt, hart, emotionslos, gelangweilt. „Es geht um Kuroko“, meldete sich Aomine. Ich sah zu dem Blauhaaringen der auf meiner Couch saß. Ich ließ den Knopf los, sie konnten meine Worte nicht hören. „Kuroko, könntest du vielleicht kurz in Schlafzimmer gehen?“, fragte ich ihn. Er sah mich an, dann rappelte er sich auf und trottete ohne Wiederworte ins besagte Zimmer.
Ich betätigte einen weiteren Knopf und die Tür ging surrend auf. Nachdem die beiden eingetreten waren, ging ich ins Wohnzimmer und setzte mich. „Was gibt es?“, fragte ich. Kise und Aomine sahen sich kurz an und setzten sich. „Wir haben ihn gefunden!“, verkündete Kise. Er war so überzeugend, dass ich es ihm fast abgekauft hätte, wenn die genannte Person nicht in meinem Schlafzimmer sitzen würde, und alles mithören konnte. „Ach wirklich?“, sagte ich nur verächtlich. Aomine nickte. Seine Fassade war weniger fest. „Wir haben ihn gefunden. Er arbeitet in einem Diner, hier um die Ecke“
Ich nickte. „Schon klar“, kommentierte ich desinteressiert. „Und was interessiert mich das?“
Kise zögerte. „Wir dachten ,weil du dich nach ihm erkundigt hattest, würdest du ihn vielleicht sehen wollen.“
Ich verkniff mir ein Lächeln. „Ach was! Der ist mir vollkommen egal!“, behauptete ich. Ich konnte ein Geräusch aus dem Schlafzimmer vernehmen. Anscheinend konnten das auch die beiden Gäste. „Was war das?“, fragte einer der beiden. Ich biss die Zähne zusammen.
„Wahrscheinlich der Wind. Ich hab mein Fester offen gelassen“, log ich schnell. Verdammt, sei leise Kuroko!
„Wie auch immer“, wandte Aomine das Gespräch wieder in die richtige Richtung.
„Wie habt ihr ihn gefunden?“, erkundigte ich mich.
„Zufall“, sagten beide gleichzeitig.
Ich konnte ein Schmunzeln nicht mehr unterdrücken. Es war ein kaltes, unheilvolles Schmunzeln.
„Ich habt ihn also durch 'Zufall gefunden'“, wiederholte ich die Dreistigkeit.
„Ja“, bestätigte Kise.
Ich ließ mir das ganze durch den Kopf gehen. Was hätten sie davon, mich in dieses Diner zu locken. Wussten sie, dass Kuroko schon hier war? Wussten sie, dass ich ihn schon längst an mich gebunden hatte? Wussten sie, dass Kuroko sich mir freiwillig 'geopfert' hatte? Unwahrscheinlich. „Ich glaube euch nicht“, stellte ich klar.
Entrüstung tauchte auf ihren Gesichtern auf. „Wieso?“
„Weil ich es besser weiß“, sagte ich knapp.
Kise riss die Augen auf, Aomine seufzte resigniert. „Du weißt wo er ist?“
Ich schüttelte den Kopf. „Nein, aber ich weiß das ihr lügt“, log ich. „Was wäre denn so schlimm daran, wenn ich es wüsste?“
Aomine zögerte, ehe er antwortete. „Du erinnert dich an deine letzte... Errungenschaft? Er hat sich nicht erholt... Er hat sich erhängt“
„Erhängt also“, murmelte ich kühl. „Das ist mal so was von originell“, meinte ich sarkastisch.
„Mann Akashi!“, schrie Kise. Er war wütend genug, seine elend nervige Anrede zu vergessen. „Dieser junge Mann hat sich wegen dir UMGEBRACHT! Ist dir das so egal? Ein junger Mensch hat sein Leben beendet, weil er nicht mehr mit dir zusammen sein konnte! Weil du ihn sitzen gelassen hast! Weil du ihn alleine ließest, als er dich brauchte“ Tränen, die aus seinen Augen hervortraten, erstickten seine Stimme.
Ich blickte ihn an ohne jegliche Emotion zu zeigen. Ich sah die beiden, in meinem Wohnzimmer sitzenden, Gestalten an. Die alt gewohnte Gleichgültigkeit erfüllte mich. Ja, es war mir egal, was aus diesem Jungen wurde. Es war mir vollkommen egal. Weil ich ihn nicht liebte. Ich hatte ihm nie gesagt, dass ich ihn lieben würde. „So ziemlich“, antwortete ich.
„Du herzloser Bastard“, stieß Kise zwischen den Zähnen hervor. Pure Verachtung sprühte aus seinen Augen.
„Ich will, dass ihr jetzt meine Wohnung verlasst“, forderte ich. Kuroko hatte genug gehört.
„Aber-“, wandte Aomine ein.
„Kein 'aber'“, sagte ich ruhig und erhob mich. Sie machten keine Anstalten, sich zu bewegen. „Ich würde es nicht aufs Spiel setzten“, warnte ich.
Beide erhoben sich. Sie wussten, wozu ich im Stande war. „Du weißt wo Kuroko ist! Ich weiß es!“, spuckte Kise aus.
„Hör auf zu rebellieren, Kise. Du bist so eindrucksvoll wie ein Kleinkind“
Er schnaubte verächtlich aus. Aomine warf mir einen entschuldigenden Blick zu. Ich nickte ihm resigniert zu.



Soo, das wars auch schon :D Wir sehen uns dann in 2 Wochen wenn das neue Kapitel raus kommt.
Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen. Das mit der Review kennt ihr ja schon :D

Bis dann,

Sabi-chan :3
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