Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Marvel Fan-Verse 01 Spider-Man Verantwortung

von StoffelF
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Doc Ock Norman Osborn Peter Parker / Spiderman
26.08.2015
15.10.2015
2
2.599
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
26.08.2015 1.178
 
Vorworte:

Das Marvel Fan-Verse ist ein Projekt, in dem ich versuchen werde ein eigenes Marvel Universum von Grund auf zu erschreiben. Dabei greife ich auf die Comics und Filme als Informations- und Inspirations-Quellen. Es tut mir leid, dass die Geschichten nicht in Romanform geschrieben sind und meist nur aus Halbsätzen besten. Dies ist aber Absicht um den Comic-Charakter so nahe wie möglich zu kommen und wer weiß vielleicht findet sich auch ein Zeichner, der Lust hat das auch als Comic umzusetzen.
Bis dahin wünsche ich euch aber viel Spaß mit dem ersten Teil des Fan-Verse.



Prolog:

Es war kalt, kein Wunder es war Dezember und für heiße Strände und Palmen war Moskau, selbst im Sommer, nicht bekannt. Schnee lag zwischen den kahlen Bäumen des Parks. Einsam wartete ein Mann auf einer Parkbank. Richard wartete jetzt schon fast eine Stunde. Mary hatte er zu Sicherheit im Hotel warten lassen.
Endlich trat eine Gestallt aus dem morgendlichen Nebel und kam auf ihn zu.
„Nicht ein wenig zu früh, um die Sonne zu genießen?“, fragte der Mann. Er war in einen dicken braunen Mantel gehüllt und hatte einen Hut, weit ins Gesicht gezogen, doch Richard erkannte anhand der Codewörter erkannte Richard, dass es sich um den Agenten handeln musste, auf den er wartete.
„In New York wäre es jetzt Nachmittag.“, antwortete er und griff dann nach dem Koffer, der zu seinen Füßen stand.
„Sie haben es also dabei?“, fragte der Agent. „Ich musste es mitnehmen. Oscorp war kurz davor, es fertig zu stellen.“, erklärte Richard.
„Aber das wollten wir doch, Dr. Parker.“ Bei der Nennung seines wahren Namens, zuckte Richard kurz zusammen. „Psst“, zischte Richard kurz. „Ja, natürlich weiß ich, dass S.H.I.E.L.D. alle Möglichkeiten ausschöpfen will, das Serum wieder herzustellen. Aber hinter den Privatunternehmen wie Oscorp oder AIM steckt auch eine gewisse Gefahr. Mary hat einige Beweise dafür entdeckt, dass Osborn plant, das Serum selbst zu verkaufen...“
Der Agent nickte zustimmend. „Sie wollten nicht riskieren, dass es in die falschen Hände gerät.“ Dr.Parker schob den Koffer zu dem Agenten hinüber. „Sie wollen also nicht mit nach Washington?“, meinte der Agent.
Richard winkte ab. „Meine Frau und ich waren jetzt zwei Jahre Undercover für S.H.I.E.L.D. im Einsatz. Zu Hause wartet unser Sohn auf uns. Wird Zeit, dass die Parkers endlich aus Russland zurückkehren…“ Während er diese Worte sprach, dachte er an das Gesicht seines Sohnes, Peter, als Mary und er das Haus seines Bruders Benjamin Parker verlassen hatten. „… Sie bringen das zu S.H.I.E.L.D.“, forderte Richard, dann ließ er den Koffer los. Der Agent griff in die Brusttasche seines Mantels und zog zwei gefaltete Papiere hervor. „Das sind ihre Flugtickets, für Sie und Ihre Frau. Schönen Urlaub wünsche ich Ihnen dann noch Dr.Parker.“ Richard nahm die Tickets dankend entgegen. „Grüßen Sie Fury von mir.“, scherzte Parker und erhob sich von der Bank.

Eilig packte Mary Parker ihre wenigen Sachen zusammen. „Du bist dir sicher?“, fragte sie ihren Mann.
Richard Parker antwortete darauf: „Ja, das Serum ist bei S.H.I.E.L.D. besser aufgehoben als bei Oscorp.“, während er eine Hose zusammenlegte. „Aber du weißt, wie versessen Fury darauf ist.“, gab Mary zu bedenken. „Ja, darum hab ich eine Sicherheit eingebaut. Nur eine Sequenz meiner DNA kann das Serum aktivieren. Bis ich zurückkomme, werden sie mit den Proben nicht arbeiten können.“, erklärte Richard.
„Und bei Oscorp?“ Richard drehte sich zu seiner Frau um. „Keine Sorge, ich hab alle anderen Proben zerstört. Und die Versuchstiere auch. Die haben keinen einzigen Tropfen mehr und sobald wir in dieses Flugzeug steigen, gibt es auch keine Spuren mehr, die zu uns führen. Die Oscorp-Mitarbeiter Linda und Maximilian Stone gibt es dann nicht mehr, nur noch die Pakers.“ Er nahm seine Frau bei der Hand und küsste sie. „Endlich kommen wir nach Hause zu Peter.“

„Eine Privatmaschine?“, stellte Mary Parker verdutzt fest. „Fury scheint, uns verwöhnen zu wollen.“, sagte Richard. „Reden wir vom selben Nick Fury? Dem griesgrämigen Colonel?“, fragte Mary scherzhaft. Richard lächelte und zuckte mit den Schultern. Nach einer Weile, die beiden hatten es sich inzwischen in der Maschine bequem gemacht, fiel Mary etwas auf. Sie stieß Richard an. „Wir fliegen in die falsche Richtung.“
Richard sah sie verdutzt an. „Bist du sicher?“ „Ja, als wir los geflogen sind, war es Nachmittag. Würden wir nach Osten fliegen sollte es längst dämmern, aber wir fliegen der Sonne entgegen.“, erklärte Mary, während sie ihre Tasche aus dem Gepäckfach zog und nach etwas suchte. Richard war unterdessen aufgestanden und zur Cockpittür gegangen. Mit gezogener Waffe gesellte sich Mary zu ihm.  Er klopfte an. „Kommen Sie herein, Dr. Parker.“ Richard ignorierte seine Skepsis und er  betrat das Cockpit. Eigentlich sollten die Piloten gar nicht wissen, wen sie transportierten.  „Entschuldigen Sie, Captain, aber könnte es sein, dass wir in die falsche Richtung fliegen?“, formulierte Richard ohne Umschweife.
Die beiden sahen sich vielsagend an. Dann stand der Copilot auf und ging auf Richard zu, während dieser einige Schritte zurück wich. „Bitte, setzen Sie sich wieder, Dr. Parker. Es ist alles in Ordnung, wir sind auf dem richtigen Ku…“ Als der Copilot durch die Cockpittür trat, überwältigte Mary ihn und setzte ihm die Pistole an den Kopf.  „Wo fliegt ihr uns hin?“, fauchte sie den Copiloten an. Der wimmerte nur. „Wer hat das befohlen?“  Sie drückte fester zu.
Der Copilot wollte etwas sagen, wurde aber von Richard unterbrochen: „Mary Vorsicht!“, rief er und riss seine Frau zur Seite. Einen Augenblick später traf ein Schuss den Copiloten. Der Pilot war aufgestanden. „Elender Verräter!“, sagte er und ging auf die Parkers zu. Richard sprang auf und versuchte die Waffe zu greifen, doch der Pilot stieß ihn beiseite. Mary, die ihre Waffe verloren hatte, ging mit bloßen Händen auf den Piloten los. Sie versuchte, ihn zu Boden zu drücken und zu entwaffnen. Dabei löste sich ein Schuss und traf Richard. Der Pilot schaffte es, sich zu befreien, als Mary auf schrie. „Sie sollten vielleicht weniger auffällige Koffer verwenden, Dr.Parker. Ein SHIELD-Adler in Moskau ist so auffällig wie ein Papagei im Taubenstall. Das hätte  Ihnen und dem Agenten vielleicht das Leben gerettet.“, sagte der Pilot. Mary, die neben Richard saß und versuchte die Blutung zu stillen, sprang auf und stürmte dem Piloten entgegen. Mit voller Wucht schleuderte sie ihn gegen die Fluginstrumente. Das Flugzeug neigte sich steil nach vorne. „Heil Hydra!“, rief der Pilot und riss mit einer Bewegung mehrere Kabel aus dem Armaturenbrett. Mary schnappte sich wieder ihre Pistole und schoss den Piloten kurzerhand nieder.
Dann rannte sie zum Steuerknüppel und versuchte das Flugzeug hoch zu ziehen, doch die Maschine reagierte nicht. „Richard, es geht nicht, es geht nicht!“, schrie sie, während ihr dicke Tränen über die Wangen rollten.
Richard keuchte. „Komm her, Schatz…“ Mary ging zu ihrem Mann hinüber. Dieser schlang die Arme um sie. „Es ist alles gut.“, sagte er mit schwacher Stimme. Dann sah er zur Decke des Passagierraums hinauf. „Peter, es tut uns leid.“ Noch einmal zog er seine Frau an sich und schloss die Augen.

 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast