Secrets of the Orihara household (Übersetzung)

von Abhor God
GeschichteHumor, Familie / P12
Izaya Orihara
26.08.2015
26.08.2015
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Yohoho, das hier ist die erste Fanfiktion, die ich übersetzt habe. Normal schreibe ich eigenes Zeug, aber man kann ja mehrere Sachen probieren.
Die Originalversion von Kurogarasu findet ihr hier: http://www.quotev.com/story/3938130/Secrets-of-the-Orihara-household/1/  sowie auf Wattpad und Fanfiction.net

Und nun viel Spaß beim lesen, und verzeiht, wen es etwas steif oder plimp geschrieben ist, es ist meine erste Übersetzung. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind gerne gesehen.




(Name) hat sich nie müder gefühlt. Ihr 5 Jahre alter Sohn Nakura hatte sie dermaßen damit genervt, unbedingt draußen mit ihm zu spielen, dass sie keine andere Wahl hatte nachzugeben. Sie hatte eigentlich keine Lust, an diesem Tag irgendetwas in der Richtung zu machen, aber sie konnte es Nakura schlecht sehen lassen, das sie heute nicht mit ihm spielen wollte. Er war wirklich wie sein Vater. Er würde vor nichts halt machen um andere zu nerven, bis er das bekam was er wollte. Als sie in ihr Appartement zurückkehrten, ging Nakura in sein Zimmer und rieb sich die rötlichbraunen Augen.
„Ich schlafe ein bisschen, Mama…“ gähnte er, als sie nickte. „In Ordnung“. Sie lief zu ihm ins Zimmer, legte ihn ins Bett und küsste seine Stirn.
Nachdem sie die Tür des Kinderzimmers geschlossen hatte, konnte sie nicht anders als sich ein bisschen alleine zu fühlen. Der Rest des Appartements war leer und das einzige Geräusch, das sie hören konnte, war das leise Summen des Ventilators. Sie seufzte und setzte sich auf die schwarze Ledercouch, während sie ihren Laptop öffnete. Sie loggte sich auf der Website der Dollars ein und betrat den Chatroom.

(Chat room-Format)

(Online-Name) ist on
Setton: ah! (ON)-chan. Du bist da!
Taro Tanaka: guten Abend!
(ON): Ah…hey
Setton: Wir haben gerade über dich geredet!
(ON): Häh?? Was über mich?
Setton: Oh…nichts Besonderes. Wir dachten nur du würdest Zeit mit Nakura verbringen
(ON): er macht gerade ein Schläfchen…er hat mich den ganzen Morgen damit genervt, dass ich mit ihm zum spielen raus gehen soll, und jetzt ist er komplett fertig. Hach…jetzt, wo ich darüber nachdenke, ich bin echt hungrig.
-Kanra ist on-
Kanra: HEEEEEEEEEY LEUTE!
Taro Tanaka: Hey, Kanra-san.
(ON): oh, hey…
Kanra: Ehhhhhh…was hat es mit dieser halbherzigen Begrüßung auf sich, (ON)-chan?
Kanra: Könnte es sein…………………das du mich so sehr vermisst?!^^
(ON): eher gefriert die Hölle zu….
Setton: ihr zwei streitet euch immer…
Taro Tanaka: eher kabbeln…
Kanra: Ähmmm…es nennt sich nicht Kabbelei, sondern es ist freundliche Uneinigkeit
(ON): Pfff…Idiot.
(ON): Überhaupt, wo bist du?
Kanra: Hmmm) Oh…Ich habe mir gerade ein bisschen Sushi gekauft, Sushi Sushi!
Setton: Du scheinst heute besonders aufgedreht zu sein…
Taro Tanaka: Ich dachte Kanra ist immer so…
(ON): Ist heute was Besonderes passiert?
Kanra: Es. Ist. Ein. Ge-heim-nis! <3
(ON): Hmpf. Was auch immer. Ich will es gar nicht wissen. Ich geh jetzt off.
Taro Tanaka: Ah? Jetzt schon?
Kanra: Was ist los? Habe ich was Falsches gesagt? :,(
(ON): Nein. Ich will nur nicht dass deinem Akku wieder der Saft ausgeht weil du das Internet zu sehr nutzt.
Kanra: Ich habe immer ein Ersatzhandy dabei.
(ON): Wie auch immer. Tschüss dann.
Setton: Auf Wiedersehen.
Taro Tanaka: Oh, tschüss.
Kanra: Bah, Tschüss!
-(ON) ist off-

(N) seufzte und klappte ihren Laptop zu, dann erhob sie sich von der Couch. Sie entschied sich eine Dusche zu nehmen, um sich etwas zu entspannen.

Sie betrat die Dusche und drehte den Duschkopf auf. Das kalte Wasser strömte auf sie herunter und lindernde dem Schmerz in ihren Muskeln. Sie dachte an Nakura, und wie ihr normalerweise faules Ich unfähig war, mit diesem hyperaktiven Jungen mitzuhalten. Er war so voller Leben, und sein Lächeln schaffte es immer wieder ihr das Herz zu erwärmen. Er sah in allen Belangen wie sein Vater aus. Seine Haare, seine Augen und vielleicht sogar seine Persönlichkeit. Außer vielleicht den listigen Verstand und den gruseligen Sadismus seines Vaters, waren die beiden gleichermaßen fröhlich, ja sogar kindisch. Die beiden wussten immer wie man jemanden auf die Palme brachte und sie fanden Freude daran, die Reaktionen der Leute darauf zu sehen. Sie lachten beide darüber, wie ein böses Vater-Sohn-Duo. Manchmal machte es (N) selbst Angst. Sie erinnerte sich an das eine Mal, als sie mit Nakura essen gehen wollte, und sie Shizuo Heiwajima getroffen hatten. Der stärkste Mann Ikebukuros schien nicht das kleinste Bisschen begeister über Nakuras Anwesenheit zu sein und fluchte leise in sich hinein, darum bemüht an etwas anderes zu denken als denjenigen, den er im Universum am meisten verabscheute. Aber Nakura war nur ein Kind, und so schaffte es Shizuo es sich zu beruhigen. (N) war gut mit Shizuo befreundet, und der blondhaarige konnte glücklich darüber sein, das der Floh sich entschieden hatte nicht mit ihren Gefühlen zu spielen. Nakuras Existenz war Beweis genug dafür.

Das Geräusch einer sich öffnenden Tür riss sie aus ihren Gedanken. Sie drehte schnell das Wasser ab, trocknete sich ab und zog sich an.
Er war wieder zu Hause. Nakuras Vater, ihr Ehemann. Und ebenso der einzige Mann, der sie mit seinem Verhalten in den Wahnsinn trieb und gleichzeitig dafür sorgte, dass sie sich sicher und geborgen fühlte sobald sie in seinen Armen war.
„Oh. Schon so schnell fertig im Bad? Schade…ich wollte mich dir anschließen.“ Der Mann mit den rabenschwarzen Haaren zog einen Fake-Schmollmund.
„Klappe. Du bist spät dran.“ (N) verschränkte wütend die Arme und blitzte ihn an. Ihre Verärgerung schien nicht so ganz bei ihm anzukommen, zumindest grinste er leicht und antwortete in seiner üblichen spöttischen Singsang-Stimme. „Wie fies…Ich musste ein paar Extrasachen erledigen, weißt du? Es war so langweilig, aber wenigstens war es gut bezahlt…“ Ihr Mann steckte eine Hand in die Tasche seines mit Pelz benähten Mantels und holte einen bauen Umschlag hervor, den (N9 nur zu genau kannte. Ihn im befand sich stets der Lohn für die illegalen Machenschaften ihres Ehemannes.
Er war Izaya Orihara. Der Informartionsbroker der Stadt. Manche Leute bezeichneten ihn als den gefährlichsten und stärksten Mann in Ikebukuro, aber Izaya war noch nie daran interessiert gewesen direkt in Kämpfe hineingezogen zu werden, so dass dieser Titel offiziell Shizuo gehörte. Izayas Job war der eines Informanten. Manchmal stalkte er Leute und gab Information einfach zum Spaß heraus. Er genoss es die Reaktion seiner geliebten Menschen zu sehen, wenn er dafür sorgte dass sie sich schlecht fühlten. Wenn man ihn danach fragte, bekam man keine andere Antwort als „Ich liebe Menschen“.  
Sie dachte, dass Heirat und ein Kind Izaya sensibler und erwachsener machen würden. Die Geburt von Nakura spornte das Kind in Izaya jedoch nur umso mehr an. Eher öfters als manchmal war (N) komplett erledigt von der explosiven Energie der zwei.
„Oh. Und ich habe Sushi zum Abendessen mitgebracht.“ Er hob den Plastikbeutel, den er in der linken Hand hatte, und legte ihn auf dem Kaffeetisch ab.
„Namie meinte, du hättest nichts wichtiges mehr zu tun…“ (N) machte ein finsteres Gesicht und ballte die Faust.
„Es hat sich in letzter Minute ergeben…“ Izaya zog seinen Mantel aus und legte ihn auf seinen Bürotisch, dann schaute er sich durch das Fenster den Nachthimmel an. „Ich bin ein paar Hooligans begegnet die erkannt hatten wer ich bin. Es war nichts an dem ich interessiert gewesen wäre…aber ich hatte sowieso nix zu tun.“
„Du hast einen Sohn um den du dich kümmern musst!“ Sie zischte und war unfähig, die Wut in ihrer Stimme zu unterdrücken.
„Und eine Frau die möchte, das ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringe…“ Izaya grinste und setzte sich auf seinen Bürosessel. (N) wurde rot und sah weg. Es stimmte, dass sie mit Izaya und Nakura öfters als Familie zusammen sein wollte. Izaya war entweder an seinem Computer beschäftigt oder nicht zu Hause, er spielte mit Nakura wesentlich seltener als zuvor.
Izaya stützte seine Ellbogen auf den Tisch auf und legte seinen Kopf auf seinen Händen ab. „…liege ich falsch, (N)-chan? Du schienst auch online sauer auf mich zu sein…“ Izaya war der Einzige, der sie direkt durchschaute, wusste was sie dachte und es gegen sie benutzte. Das war eines der Dinge, das sie am meisten an Izaya hasste, wie es im so einfach gelang andere zu manipulieren und ihre Reaktionen und Emotionen so exakt zu deuten. In (N)s Fall lag er immer richtig bei dem was sie dachte.
„Fein, fein…Ich werde mein bestes versuchen das zu schaffen, wenn dir das so lieber ist…“, grinste er, „…bereite dich darauf vor, weitaus häufiger geärgert zu werden, okay?“
Bevor (N) zurückschlagen und ihr rotes Gesicht verstecken konnte, öffnete sich die Tür von Nakuras Zimmer.
„Streitet ihr beiden…? I-ich will nicht das Mama und Papa sich streiten…“ sagte er mit halbwacher Stimme.
„Es ist kein Streit. Nur eine freundliche Diskussion…“ Izaya sprang von seinem Stuhl auf und ging zu Nakura, dem er sanft den Kopf tätschelte. „Was haben du und deine Mutter heute so gemacht, während ich weg war?“
„Wir haben draußen den ganzen Tag zusammen gespielt! Sie hat ziemlich genervt ausgesehen…“ Nakura lachte als Izaya kicherte. „Hmmm? Das ist gut…“
„H.hey! Was meinst du mit Das ist gut?!“ Sie weitete die Augen, als Izaya Nakuras kleine Hände in seine nahm und ihn zur Couch führte.
„Mmmnnn nichts…nichts wovon du wissen müsstest.“, antwortete Izaya, als Nakura sich zu ihr umdrehte und seinen Vater kopierte. „Es ist nichts – es ist ein Geheimnis!“ Sie gab einen Seufzer von sich als die beiden Kinder zusammen lachten.
„L-lasst uns einfach essen!“ Sie setzte sich neben Nakura, so dass der Kleine zwischen seinen Eltern saß.
„Sei nächstes Mal wenigstens pünktlich zu Hause!“
„Oh…in…Ordnung. Ich werde zu Hause sein, so dass wir dann noch mehr Spaß auf deine Kosten haben können.“ Izaya grinste und zerwuschelte (N)s Haare, während er zusammen mit Nakura lachte.
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