Der Herrscher der Welt

von LawLiet89
GeschichteAllgemein / P16
Anna Kyoyama Hao Asakura OC (Own Character) Opacho
25.08.2015
29.09.2017
16
19476
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Der Herrscher der Welt

Hao hat Yoh und seine Freunde besiegt und die Weltherrschaft an sich gerissen. Er hat alle Menschen getötet und die schwachen Schamanen versklavt. Jeder der sich nicht seinem Willen beugt, wird ohne Gnade getötet. Seine Welt ist grausam und kalt. Nichts wird ihn wohl je aufhalten können...

"..." - sagt eine Person
´...´- denkt eine Person


Kapitel 1: Das Tor zur Hölle

Kettengeraschel war zu hören. Eine Kutsche fuhr durch schlammiges Gelände. Schamanen folgten dieser, wenn auch nicht ganz freiwillig. Sie waren alle mit einer Kette an der Kutsche befestigt. Viele Ältere hatten keine Kraft mehr und waren einfach vor Erschöpfung umgefallen. Doch die Kutsche fuhr weiter, die älteren Schamanen hinter sich herschleifend. Es waren alles schwache Schamanen die versklavt wurden, da sie nicht in die neue und grausame Weltordnung des Schamanen Königs passten. Viele Kinder und Jugendliche waren dabei. Unter ihnen auch ein 16 – jähriges Mädchen namens Amy Kuze. Ihre Hand – und Fußgelenke schmerzten durch die Ketten die sie schon seit drei tagen trug. Ihre Haut an den Fuß – und Handgelenken war schon ganz wund und ihre Fußsohlen waren von Dreck übersät. Sie war müde und hatte schrecklichen durst und hunger. Drei Tage liefen sie schon durch die Landschaft und die einzige Pause die es gab war am Abend, wenn Haos Handlanger ihr Lager aufstellten um sich schlafen zu legen. Die Versklavten mussten draußen übernachten – in dem eisigen Herbstwetter. Auch wenn ihnen Niemand gesagt hat wo es hingeht, wusste doch jeder bescheid.
In Haos Festung.
Dort wurde jeder Sklave hingebracht, der es nicht Wert war sich in Haos Welt frei bewegen zu dürfen. Dort würde man die Festung noch mehr aufbauen bis hin zu einem riesigen Imperium und jeder musste dabei helfen. Genauso gehörten putzen und kochen dazu, da die starken Schamanen solch erniedrigende Arbeit nicht verrichten würden. Gehorchte man nicht wurde man hart bestraft was daraufhin meist mit dem Tod endete. Als Haos Handlanger vor drei Tagen in ihr Dorf einfielen und die Meisten mitnahmen, wusste sie das ihr Leben keinen Wert mehr hatte. Die, die sich zu sehr dagegen wehrten, wurden von ihnen getötet. Sie starben lieber, als sich versklaven zu lassen. Sie selbst hatte viel zu viel Angst gehabt um sich wehren zu können. Den Tod fürchtete sie. Vielleicht war dies auch verständlich, denn sie war immerhin erst 16 Jahre alt. Und was hätte sie schon mit ihren kleinen Wassergeist ausrichten können. Ihren Wassergeist hatte sie seit sie 7 Jahre alt war. Damals hatte er sie gerettet, als sie ins Wasser fiel. Sie war kurz davor zu ertrinken, doch sie hörte eine kalte Furcht einflößende Stimme. Diese Stimme fragte sie ob sie leben oder sterben möchte. Sie antwortete, das sie leben möchte. Danach durchfuhr sie ein heftiger Schmerz der sie ohnmächtig werden ließ. Völlige Schwärze hatte sie empfangen doch war dies keineswegs etwas unangenehmes, wie sie später festgestellt hatte.
Als sie wieder aufwachte lag sie am Ufer und ein kleiner Wassergeist sah sie irritiert an. Er erschrak als sie wach wurde und versteckte sich im Wasser. Sie war sehr verwundert über diesen kleinen schüchternen Geist. Hatte er sie nicht mit dieser kalten herzlosen Stimme angesprochen?! Sie fragte den Kleinen ob er sie gerettet habe und er nickte nur zur Antwort. Dann fragte sie ob er sie gefragt hätte, ob sie leben oder sterben möchte.
Er schüttelte den Kopf.
´Komisch`. Wenn er nicht mit ihr gesprochen hatte wer dann?!. Sie bedankte sich bei den Kleinen aufrichtig und fragte ihn nach seinem Namen.
"Basal", antwortet er.
"Das ist aber ein schöner Name. Ich heiße Amy Kuze."
Die Erinnerung verblasste, als sie auf einmal anhielten. Sie standen vor einen riesigen Tor. Hinter diesem Tor verbirgt sich wohl Haos Festung. Sobald sie sich im Inneren befinden und das Tor sich hinter ihnen wieder schließen würde, gabt es für sie kein Entkommen mehr. Amy nahm ein knarrendes sehr lautes Geräusch war.
Das Tor öffnete sich.
Als das Tor weit genug offen stand, marschierten sie weiter. Amy spürte einen eisigen Wind, der ihr entgegen kam als sie sich vorwärts bewegten. Dieser schien direkt aus dem Inneren dieser Festung zu kommen. Wenn dieser nicht so unangenehm wäre, dann würde sie ihn durch aus begrüßen. Denn es passte wie die Faust aufs Auge zu diesem Gefängnis. Im Inneren ragte ein gewaltiges Schloss empor, dessen Spitze im dichten Nebel kaum zu sehen war. Dies wird wohl ein Anblick sein, mit dem sie sich ab heute jeden Tag anfreunden musste. Denn in dem Moment, wenn sich das Tor hinter hier schließt, hatte ihr Leben ein Ende genommen. Keine eigenen Entscheidungen mehr fällen. Keine Freiheiten mehr und keine Träume. Die Hoffnung könnte das Einzige sein, woran sie sich in dieser schwere Zeit festhalten kann. Das ihr helfen würde, den Mut nicht zu verlieren und sie am Leben halten würde.
Wieder ertönte dieses knarrende Geräusch. Das Tor schloss sich...
Und die Hoffnung rückte in weiter Ferne.
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