Als mich das Glück fand

GeschichteDrama, Familie / P6
Dr.Addison Montgomery Dr.Pete Wilder Dr.Sam Bennett Dr.Violet Turner
25.08.2015
25.08.2015
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25.08.2015 4.370
 
Hi Leute ! Heute kommt meine erste FanFiction. Das ist nur das erste Kapitel einer spannenden Geschichte, bei der es um Liebe und das Glück im Leben geht. Lest sie euch gerne durch. Ich werde innerhalb kurzer Zeit versuchen weitere Kapitel zu ergänzen. Also viel Spaß.
Die Geschichte beginnt ca. in der vierten Staffel. Addison möchte ein Kind und glaubt vielleicht sogar schwanger zu sein. Sam hingegen ist sich seiner Sache nicht sicher und möchte  das Familienglück lieber nochmal überdenken.


Addison sitzt betrübt traurig auf der Terrasse und schaut in den Nachthimmel. Es ist ein unerträgliches Gefühl… „Wie konnte ich mir nur Hoffnungen machen“ rauscht es verzweifelt in ihrem Kopf. Kurz darauf setzt sich Sam zu ihr und schaut sie mit diesem treuen Blick an. „Ich möchte doch nur ein Baby“ platzt es aus ihr heraus. „Ich weiß… du hast es mir doch gestern schon gesagt…“ antwortete er. Es wirkte sehr verständnisvoll was er sagt, so wie Sam nun mal ist. „jetzt bin ich mir sicher…“ sagt Addison und versuchte nicht sofort in Tränen auszubrechen. Sam schaute aufs tiefschwarze schimmernde Meer „Und jetzt bist du traurig…“. Addison versuchte sich immer noch zu beherrschen aber es geling ihr nicht. Eine Träne rollte über ihre Wange, trotzdem versuchte sie gefasst zu bleiben. „… ich bin traurig!“. Und schon waren sie wieder bei dem Thema was sie schon seit Wochen beschäftigt. „Addison… darüber haben wir doch schon zig Male geredet! Wir brauchen Zeit… ich habe mich doch gerade mal an den Gedanken gewöhnt Großvater zu sein. Jetzt muss ich mir erstmal im Klaren werden, ob ich noch die Kraft für ein weiteres Kind habe!“. Addison weiß was Sam damit meint aber sie hat das Gefühl, dass er sie nicht versteht. Ein Leben lang hat sie sich auf ihre Karriere konzentriert… versucht alles richtig zu machen. Auch wenn sie viele Umwege gegangen ist und schon so manche falsche Entscheidungen getroffen hat, ist sie jetzt da angelangt, wo es endlich einmal richtig zu sein scheint. „Sam… ich kann dich verstehen aber du musst auch mich verstehen! Meine Zeit läuft ab… ich bin in der richtigen Stadt mit den Leuten die mir am Herzen liegen. Ich habe einen wundervollen Job und den perfekten Mann! Sam… was mir fehlt ist ein Baby! Was lässt dich so lange zögern? Ich dachte du liebst mich!“… es sprudelt nur aus ihr heraus. Ein Gefühl sagt ihr, dass es nicht fair ist Sam so unter Druck zu setzen aber sie konnte nicht anders. Alles war im Moment zu viel und sie war für heute am Ende ihrer Kräfte angelangt. Sam setzt sich zu ihr auf die Liege und streicht ihr über den Arm „Addison… ich liebe dich über alles aber ich kann diese Entscheidung für mich jetzt einfach noch nicht treffen!“… Natürlich wusste sie, dass es ihm zusteht ein wenig Zeit zu kriegen um sich im Klaren zu werden was er will… aber Addison war am Boden zerstört. >Ob ich jemals Kinder kriegen werde? < fragt sie sich innerlich verzweifelt. Sie konnte und wollte sich jetzt nicht länger mit Sam unterhalten… zu viele Gedanken gingen ihr durch den Kopf. Addison setzte sich auf und schob die Decke von ihren Beinen. „Ich bin müde… Gute Nacht“  brachte sie noch heraus bevor sie aufsteht und ins Haus ging. Sam sitzt immer noch nachdenklich auf der Liege. Auch er stellt sich die Frage „Warum versteht sie mich nicht?“. Bedrückt legt er die Decke zusammen und geht wieder Mal alleine ins Bett. Er wusste, dass sie sich bald schon wieder beruhigen würde allerdings nicht was in der nächsten Zeit alles auf ihn zukommen würde.

Ein paar Tage später sitzt Addison in der Küche und stochert in einer Schale Vollcornflakes herum, als Pete um die Ecke kommt. „Guten Morgen“ begrüßt er sie und wendet sich gleichzeitig der Kaffeemaschine zu. „Möchtest du auch einen?“… „Ähm Nein Danke… mir geht es in letzter Zeit nicht so gut. Ich glaube ich versuche es mit einem Tee!“ antwortet Addison. Der Stress mit Sam hatte sich wieder einigermaßen gelegt aber besser fühlte sie sich immer noch nicht… weder körperlich noch seelisch! Jake schob ihr die Tasse zu und setzte sich ebenfalls. An ihrer körperlichen Verfassung zu urteilen wusste er, dass irgendetwas nicht stimmte… und so wie Jake nun mal ist nahm er es sich nicht nach dem Wohle seiner Freundin zu fragen.  „Sag mal ist alles in Ordnung mit dir? Du bist ganz blass… ist dir nicht gut?“ fing er behutsam an. „Um es genau zu nehmen nein… mir geht es nicht gut! Ich versuche gerade dieses gottverdammte Müsli in mir zu behalten und es fällt mir nicht gerade leicht! Die ganze Woche geht das schon so… aber ich weiß nicht was ich machen soll…?“ stammelt sie verzweifelt vor sich hin. „Addison! Wozu arbeitest du in einem Haus voller Ärzte? Hast du dich von Sam nicht schon mal untersuchen lassen? Wenn man krank ist, helfen normalerweise Medikamente!“ antwortet Pete schon fast vorwurfsvoll. „Ja ich weiß doch Pete... ich bin ja selbst auch wohl eine Ärztin! Im Moment ist es bloß grad nicht so leicht zwischen…naja Sam und mir… verstehst du?“. „Ah ja… verstehe! Trotzdem ist das kein Grund sich eine Woche lang krank zur Arbeit zu schleppen! Kommst du nachher in mein Patientenzimmer? Ich schau mir das mal an, ok?“ Auf einmal schlägt es Addison wieder quer durch den Magen. Ein „Gut!“ bekommt sie noch raus bevor sie wieder auf die Toilette rennt um ihr Müsli
loszuwerden.
Auf der Toilette begegnet sie einer schwangeren Frau. Während sie sich beide die Hände waschen bemerkt Addison wie schweiß gebadet die Frau ist und, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. „Entschuldigen sie mich aber kann ich ihnen helfen?“ fragt Addison als sie bemerkt das die Frau langsam hin- und herschunkelt. „Hallo…?“ Sie kriegt die Frau am Arm zu fassen und schaut ihr ins Gesicht. Weit geöffnete Augen mit riesengroßen Pupillen starren sie an bevor die Frau in sich zusammenbricht. Addison schafft es grade noch so ihren Körper abzufangen und fällt mit ihr zu Boden. „Ahhh… …!!!! Hilfe!“ kriegt Addison noch heraus… sie hebt die Frau langsam von sich runter und beugt sich über sie. „Hallo? ... hallo können sie mich hören? Ich bin Doktor Montgomery…“ Addison fühlt ihren schwachen Puls. Nach einem kurzen Zögern rappelt sie sich auf und rennt auf den Flur, wo sie gleich auf Cooper trifft. „Cooper hilf mir! ... ruf den Krankenwagen, eine schwangere Patientin ist auf der Toilette zusammengebrochen! Ich vermute sie hat sich vergiftet oder vielleicht Drogen eingenommen“. Cooper fackelt nicht lange und ruft den Krankenwagen, während er ihr nachrennt. Zusammen schaffen sie es die Frau zu stabilisieren und langsam kommt sie wieder zu Bewusstsein. „Hallo?... Sie  sind hier in der Oceanside Wellness Praxis, ich bin Doktor Montgomery… können sie mir sagen ob sie etwas eingenommen haben oder warum sie hier her gekommen sind?“… Addison versucht mit der Frau zu reden, doch sie ist noch zu benommen. Wenig später trifft der Krankenwagen ein und Sanitäter schaffen sie auf eine Trage. Ein Helfer wendet sie an Addison… „Wir werden sie erstmal ins St. Ambrose- Krankenhaus schaffen und später geben wir ihnen dann bescheid.“… Addison schaut ihn immer noch etwas geschockt an… „Ähm ja… nein ich werde sofort nachkommen… vorher muss ich aber erst noch schnell herausfinden warum sie in unserer Praxis war…“. Der Sanitäter nickt ihr noch zu, dreht sich dann um und geht. Addison steht noch ein paar Minuten einfach nur da um zu verarbeiten was da grad passiert ist. >Was ist nur mit der Frau passiert? ... sie sah aus als hätte sie irgendwelche Pillen genommen… und sie war hochschwanger^^… wer ist diese Frau?“… das alles schwirrt Addison im Kopf umher als sie mit dem Fahrstuhl zurück in die Praxis fährt. Oben am Empfang trifft sie auch Sam der erstaunt anschaut „Hast du dich mit jemanden geprügelt oder wer hat dich so zugerichtet?“… er tritt sofort näher an sie heran und streicht ihr übers Haar. Addison fasst sich langsam an ihren Kopf und bemerkt dann das Blut an ihren Fingern. „Was ist los? ... was ist denn passiert?“ fragt Sam aufgeregt und zieht sie mit in seinen Behandlungsraum. „Ich… eine Frau ist auf der Toilette zusammengebrochen! Ich konnte sie noch auffangen… allerdings hat es mich dann mit umgerissen… wahrscheinlich hab ich mich am Waschbecken gestoßen.“ Antwortet Addison sichtlich mitgenommen und setzt sich auf eine Liege. „Was? ... oh man…komm desinfiziere das mal….“ sagt Sam besorgt und möchte Addison versorgen. Doch sie stößt seine Hand weg und schaut ihn böse an. „Du brauchst mir nicht helfen… es ist nur ein Kratzer… ich muss jetzt ins Krankenhaus zu der schwangeren Frau“ wehrt sie ab und verschwindet aus dem Raum. Sam versteht die Welt nicht mehr… >Er wollte ihr doch nur helfen… warum ist sie in letzter Zeit so furchtbar gereizt? <. Schließlich legt er den Tupfer beiseite und versucht ihr zu Folgen. Währenddessen hat sich Addison an die Handtasche der Frau erinnert… >sie müsste jetzt immer noch im Bad stehen<  und rennt augenblicklich auf die Toilette. Dort sucht sie in der Tasche der Frau nach einem Hinweis auf die Identität der Schwangeren. Sie findet einen Ausweis „Audrey Kipping“ hieß die Frau. Addison versucht sich an die Frau zu erinnern  doch in ihrem Kopf herrscht vollkommene Leere. Sie schnappt sich die Tasche und macht sich gleich auf den Weg ins Krankenhaus wo sie auf Charlotte trifft. „Addison... du suchst die junge Frau die sich vergiften wollte? ... was ist denn mit deinem Kopf passiert?“  fragt Charlotte mit einem fragen Blick. „Ähm ist nicht so wild… was? ... sie wollte sich vergiften? ... aber doch nicht in einer Arztpraxis… das glaube ich nicht! Wo ist sie?“ Addison Kopf dröhnt vor Kopfschmerzen doch diese Sache ist jetzt einfach wichtiger…“Sie liegt auf Station 6 aber erwarte nicht zu viel wir haben ihr das Leben gerettet. Dem Baby geht es einigermaßen… aber überzeuge dich selbst davon! Und Addison… lass dich mal untersuchen… die Platzwunde da sieht nicht so gut aus^^“. Mit einem Ruck dreht sie sich um und schnellt auf die Intensivstation. Dort angekommen sieht sie Audrey liegen und sie wendet sich an einen Arzt „Ich bin Doktor Addison Montgomery… können sie mich zu dieser jungen Frau mal aufklären?“. Addison zückt ihre Marke und studiert danach die Krankenakte. „Die junge Frau wurde mit einer Überdosis Cyanwasserstoff hier eingeliefert… das trifft auf eine Blausäurevergiftung zu. Wir haben ihr den Magen ausgepumpt und sie wieder stabil gekriegt … dem Ungeborenen geht es gut, allerdings ist die Ursache für die Vergiftung noch ungeklärt… ich lasse sie jetzt mit der Frau allein wenn es ihnen  Recht ist“. Addison nickt und wendet sich im nächsten Moment schon der Frau zu. Sie schaut aufs CTG… EAG… alles in Ordnung. Sie würde so gerne mit der Frau sprechen doch leider ist sie noch nicht aufgewacht… >hier kann sie jetzt erstmal nichts< tun denkt sich Addison und schaut auf ihre Uhr. Kurz danach verlässt sie das Krankenhaus und geht zurück in die Praxis. Dort angekommen geht sie erstmal in die Küche und gönnt sich einen Kaffee… sie hat Hunger… aber verbietet sich etwas zu Essen aus Angst sich danach wieder übergeben zu müssen. Etwas geschafft setzt sie sich an den Tisch währenddessen Amelia in die Küche kommt. „Addison … *-* und wie geht’s? ... ich habe gehört das hier vorhin eine Frau zusammengebrochen ist.“  fragt Amelia neugierig wie immer und setzt sich dazu… „Ja… vorhin auf der Toilette bin ich dieser Frau begegnet… dann ist sie umgekippt“… Addison bemerkt wie die Wunde langsam anfängt zu brennen… „ Oh man das ist ja schlimm… sag mal geht es dir nicht gut… und was um Gottes Willen hast du da an deinem Kopf gemacht?“ Amelia ist völlig geschockt und dreht Addisons Kopf zur Seite um sich die Platzwunde etwas näher anzuschauen. „Sag nichts und komm mit… ich helfe dir!“ Amelia fackelt nicht lang und zieht Addison hinter sich her in ihr Patientenzimmer.  „Sag mal kann es sein, dass du in letzter Zeit ziemlich neben dir stehst?“… „Amelia^^… ich weiß nicht… vielleicht ein bisschen. Es ist im Moment alles ein bisschen viel! Diese Sache mit der Frau… dann der Streit mit Sam… und außerdem geht es mir heut nicht so besonders^^… danke der Nachfrage“. Addison wirkt sichtlich genervt und versucht Amelia auszuweichen, die ihre Wunde desinfizieren will. „Du hast dich schon wieder mit Sam gestritten? ... wegen der Babysache^^“… „Man ja Amelia nun stocher doch nicht noch mehr in der Wunde rum… ich weiß das es falsch ist ihn so unter Druck zu setzen!“ Addison ist vollkommen außer sich… und legt verzweifelt den Kopf in ihre Hände. Amelia bemerkt, dass es ihr gerade gar nicht gut geht und nimmt sie in die Arme. „Wollen wir heute Abend etwas Essen gehen? ... ich glaube ein bisschen Ablenkung tut dir ganz gut!“. Addison schaut Amelia an „ Ja du hast Recht… allerdings ist mein Magen im Moment mit gar nichts zufrieden… ich denke das ist nicht so eine gute Idee^^“. „ OK, dann machen wir uns nur einen schönen Mädelsabend…“ versucht Amelia ein bisschen abzulenken. Addison ist sehr dankbar, dass Amelia nicht immer alles so schwer nimmt und stimmt mit einem zufriedenen Kopfnicken zu.

Eine halbe Stunde später ist Addison auf dem Weg zu der schwangeren Patientin um mehr über die junge Frau zu erfahren. Langsam macht sie Tür zu ihrem Zimmer auf „Hallo… ich bin Doktor Addison Montgomery… ich bin die Ärztin die sie hier ins Krankenhaus gebracht hat. Wissen sie warum sie hier sind?“. Addison versucht ruhig zu sprechen da sie bemerkt, dass die Frau sehr ängstlich und durcheinander ist. „Ähm ich weiß nicht… das Letzte woran ich mich erinnern kann ist, dass ich in einer Praxis war und im Bad was trinken wollte weil mir so schwindelig war!“. Die junge Frau scheint nicht zu wissen was mit ihr Geschehen ist. Addison nimmt sich einen Stuhl und setzt sich zu ihr. „Ja sie waren auf unserer Toilette… dort habe ich sie auch getroffen… und kurz danach sind sie dort zusammengebrochen. Hier im Krankenhaus haben wir herausgefunden das sie ein Gift in Blut hatten. Wissen sie woher das sein könnte? ... nehmen sie irgendwelche besonderen Tabletten oder können sie sich erinnern was sie heute Morgen gegessen haben?“. Die Frau ist vollkommen perplex und versucht sich zu erinnern, allerdings schüttelt sie nur ratlos den Kopf. „Nein es tut mir Leid… ich habe absolut keine Ahnung was das sein könnte… aber… geht es meinem Baby gut?“. „Ja es ist alles in Ordnung… wir werden sie jetzt erstmal noch ein paar Tage im Krankenhaus behalten wenn es ihnen Recht ist… wir versuchen herauszufinden was das sein könnte ja? ... ich werde sie morgen noch mal besuchen kommen … jetzt ruhen sie sich erstmal ein bisschen aus!“ Die junge Frau stimmt mit einem Nicken zu und somit dreht sich Addison um und geht zurück in die Praxis wo sie auf alle anderen trifft die gemeinsam im Konferenzraum sitzen.

„Hey was ist denn hier los?“ fragt sie als sie die anderen in einer gemütlichen Runde sitzen sieht. „Ah Addison…  setz dich… wir diskutieren grad über die Behandlung eines Patienten^^ möchtest du auch ein Stück Kuchen?“ fragt Violet während sie sich eine Tasse Kaffee eingießt. Addison hingegen schlägt es schon nur vom Anblick quer durch den Magen und lehnt ab. Pete sieht, dass es ihr immer noch nicht gut geht und macht eine Handbewegung als wolle er kurz mit ihr reden. Während sich die anderen munter weiter unterhalten zieht Pete Addison mit in sein Patientenzimmer. „Was ist denn los mit dir? ... soll ich dir mal etwas gegen Stress geben? ... du siehst gar nicht gut aus!“ Pete streicht ihr mit der Hand über die Stirn um zu prüfen ob sie Fieber hat. Danach guckt er ob er ein bisschen was gegen Übelkeit hat. „Ich weiß auch nicht… vielleicht ist es eine Grippe. Manchmal geht es besser manchmal schlechter… wer weiß was das ist^^“ antwortet Addison kurz und hofft sich damit rausreden zu können. Pete allerdings lässt nicht locker und besteht darauf ihr etwas Blut abzunehmen um eine Gehirnerschütterung vom morgendlichen Sturz oder ähnliches auszuschließen. „So… morgen sollte das Ergebnis da sein… solange rate ich dir Tee zu trinken und ein bisschen zu schlafen ;D“.  Mit diesen Worten lächelt sie Pete noch einmal dankend an und verabschiedet sich mit Amelia bei den anderen um nach Hause zu gehen.

Bei Addison angekommen wollen sich die beiden Frauen noch einen schönen Abend machen. Während sie sich es auf der Couch bequem gemacht haben fällt Amelia auf, das sie einen falschen Wein gekauft hat. Er hat viel zu viel Promille und somit geht sie hinüber zu Sam um zu fragen ob er vielleicht noch etwas anderes hat. Da er und Addison sich immer noch nicht vertragen haben zieht sie es vor lieber nichts von der gemütlichen Runde zu erzählen. Als sie wieder zurückkommt stellt sie jedoch fest, dass Addison schon auf der Couch eingeschlafen ist. Behutsam deckt sie sie zu, macht die Weinflasche auf und gießt sich einen Schluck ein. „Das wird schon wieder…“

Am nächsten morgen kommt Addison in die Praxis, während Cooper Sam und Pete schon in der Küche sind. „Guten Morgen“ grinst Cooper und macht sich  gleich vom Acker. Während sich Addison an diesem Morgen wieder etwas besser fühlt und sich einen Kaffee eingießt sieht sie Petes beunruhigenden Blick. „Addison… ähm kommst du nachher mal kurz zu mir? Ich möchte dich um einen Rat bei meiner Patientin bitten!“ versucht er ihr mitzuteilen ohne das Sam irgendwas davon mitbekommt. Danach schnappt er sich einen Apfel und verlässt ebenfalls den Raum. Eine unangenehme Stille herrscht nun während Addison und Sam alleine in der Küche sind. Schließlich gibt sie sich einen Ruck und fängt an zu reden „Sam… es tut mir Leid…  ich vermisse dich… sehr sogar! Ich hätte dich niemals so unter Druck setzen dürfen. Es tut mir so Leid!“. Sam bemerkt, dass sie vollkommen verzweifelt ist und nimmt sie in die Arme. „Ich dachte schon ich müsste ewig alleine schlafen! Ich weiß, dass es im Moment alles nicht so einfach ist. Aber wir kriegen das schon hin OK? ... bloß bitte sprich mit mir. Ich kann keinen Tag mehr ohne dich sein.“ Beide sind erleichtert, dass diese drückende Stimmung endlich wieder vorbei ist und Sam kann nach diesen endlosen Tagen ohne Addison nicht mehr die Finger von ihr lassen. Schließlich küssen sie sich leidenschaftlich und es macht den Anschein als würde wieder alles in bester Ordnung sein.

Wenig  später erinnert sich Addison an Petes Gesicht in der Küche und beschließt ihn daraufhin einen Besuch abzustatten. Bei ihm angekommen klopft sie behutsam gegen die Tür „Hey Pete… du wolltest mich sprechen?“ sagt Addison und  öffnet langsam die Tür. Pete springt wie von einer Tarantel gestochen auf und reibt sich die Hände „Ja… ähm setz dich doch… also ja. Ich weiß gar nicht wie ich dir das sagen soll…“. Pete fängt an rumzustottern und Addison hat absolut keinen Schimmer warum „Was ist denn los? ... nun sag schon und mach es nicht so spannen! … ist jemand gestorben? ... dann sag es gleich, bevor ich mich wieder blamiere^^!“. Sie wird langsam ungeduldig und weiß nicht warum Pete so herumdruckst. „Also… ich frag dich jetzt mal etwas und du musst da ehrlich drauf antworten! ... damals als wir beide zusammen waren… da hast du Lucas so sehr geliebt weil es nicht so einfach für dich ist Kinder zu kriegen oder?“… ihm fällt es schwer die richtigen Worte zu finden. „Pete…! Ja du hast Recht… aber was tut das jetzt zur Sache? ... hast du eigentlich nun schon rausgekriegt was ich hatte?“. Addison ist sichtlich unbeeindruckt und versucht das Gespräch auf ihre Weise ein bisschen voranzutreiben, doch Pete winkt schon wieder ab. „Nein, nein… du verstehst nicht… ich frage bloß weil… ähm… weil du schwanger bist! Das löste die Übelkeit und das Unwohlsein aus… es war kein Virus… du bist schwanger!“ endlich war es raus und Pete fällt ein Stein vom Herzen. Addison hingegen wird kreidebleich „Was? ... nein… wenn du dir jetzt einen Scherz erlaubst ist das nicht witzig…ich weiß das ich nicht schwanger bin…! So einfach ist das bei mir nicht^^… dann musst du es mir doch nicht immer reinwürgen…^^“ sie ist vollkommen irritiert und ihre Stimme wirkt total verzweifelt. „Nein glaub mir… darüber würde ich keine Scherze machen… ich hab doch dein Blut untersuchen lassen!“ Pete fängt allmählich an zu lächeln und nimmt sie in die Arme. Addison ist immer noch wie versteinert und kann sich noch gar nicht richtig freuen. „Wirklich? ... oh mein Gott… ich bin schwanger!“ jetzt fängt auch sie an zu lachen und strahlt übers ganze Gesicht. „Pete… könntest du vielleicht einen Ultraschall machen? ... ich weiß es ist nicht dein Gebiet aber ich kann es erst glauben wenn ich es selbst gesehen habe… Nay ist weg …und Jake möchte ich deswegen nicht fragen ^^“ Addison ist immer noch skeptisch, deswegen möchte sie es jetzt selbst mit eigenen Augen sehen. „Natürlich… wir machen das schnell“. Also huschen die beiden über den Flur in ein Behandlungszimmer und Addison legt sich auf eine Liege. >Platsch< macht es als Pete ihr die Ultraschallflüssigkeit auf den Bauch spritzt. Sie ist so aufgeregt und ihr Herz pochert wie verrückt… obwohl sie das jeden Tag bei ihren Patientinnen macht, kommt es ihr jetzt ganz neu vor. Pete drückt den Kopf des Gerätes auf ihren Bauch und tatsächlich… ein kleines, kaum zu erkennbares Menschlein wächst dort in ihrem Bauch. Addison kann es kaum fassen… Tränen kullern über ihre Wangen und sie denkt sich > Endlich! … mein Traum ist in Erfüllung gegangen!“. Während sie sich die klibberige Flüssigkeit von ihrem Bauch abwischt hat Pete das erste Ultraschallbild von dem kleinen Etwas in ihrem Bauch ausgedruckt und gibt es ihr. „Hier hast du es… also ich schätze 5.Woche so  in etwa… *-* Herzlichen Glückwunsch!“ wieder nimmt er sie in die Arme und spürt ihr puckerndes Herz an seiner Brust. „Und wann wirst du es Sam sagen?“… und da verwandelt sie Addison strahlendes Gesicht in einen Blick voller Bedrücktheit. „Hm… ich weiß es nicht… wir haben uns in letzter Zeit so oft deswegen gestritten… und wenn ich ihn damit jetzt so überfalle… ich habe Angst!“ >.< Pete bemerkt wie unruhig sie auf einmal ist und streichelt ihr über den Rücken. „Das wird… das Wichtigste ist, dass du gesund bist und das Baby auch. Ich bin mir sicher er wird sich sehr freuen… auch wenn er erstmal geschockt ist. Passe den richtigen Moment ab… und wenn du irgendwelche Schwierigkeiten hast kannst du jederzeit zu mir kommen!“… Addison ist Pete so Dankbar für seine Hilfe und sein Verständnis. Sie drückt ihn noch einmal, schnappt sich das Bild und verschwindet dann aus dem Zimmer… schließlich muss die Arbeit auch an so einem wunderschönen Tag weitergehen!

Schnell eilte sie hinüber  ins St.Ambrose, um ihrer schwangeren Patientin Audrey einen Besuch abzustatten. >Klopf Klopf< …langsam machte Addison die Tür zu Zimmer 236 auf, doch sie fand sich in einem leeren Raum wieder. Addison schaute sich irritiert um… „Was ist hier los?“. Sicheren Schrittes geht sie zur Rezeption… ihre Laune ist nicht grad auf dem Höhepunkt als sie die Dame an der Information anfährt. „Verdammt noch mal wo ist meine Patientin aus Zimmer Nr.236?“… die Frau hebt ihren Blick geschockt von den Unterlagen die vor ihrer Nase liegen. „Es tut mir Leid… sie wurde vor 2h entlassen… von Dr.King. Kann ich ihnen sonst noch irgendwie weiterhelfen?“ versucht die Frau trotzdem höflich zu bleiben. „Nein… oder doch^^… sie könnten Dr.King höflicherweise mal darauf hinweisen, dass sie meine Patienten ohne meine Zustimmung nicht zu entlassen hat. Wissen sie wo sie sich gerade aufhält?“  fragte Addison und klopfte mit ihren Fingern nervös auf den Tisch. „Ja sie dürfte auf Station 9 sein. „Gut danke“ brachte sie noch heraus und rauschte los. Während sie über den Flur jagte merkte sie wie ihr langsam wieder schwummerig wurde. >Machst du kleiner Kerl mir jetzt immer solche Schwierigkeiten solange du in meinem Bauch bist< dachte sie und gleichzeitig ein bisschen schmunzeln. Kaum bei Charlotte angekommen war ihr lächeln aber auch schon wieder verschwunden. „Charlotte… Wo ist meine Patientin? ... du kannst sie doch nicht einfach entlassen… diese Frau ist erst gestern hochschwanger zusammengebrochen und wir wissen nicht mal warum^^“  schnaubte sie wütend vor sich hin. „Jetzt bleib mal ganz ruhig… ich habe sie heute auf eigenen Willen entlassen^^… ihre Werte sind gut… sie hat keinen Grund angegeben… es war höchst wahrscheinlich einfach ein Lebensmittelvergiftung!“ versucht Charlotte sie wieder etwas zu beruhigen. Addison atmet einmal tief durch „… gut wo ist? ... Wissen wir wo sie wohnt? Ich habe einganz blödes Gefühl bei der Sache… ich habe gestern mit ihr gesprochen und sie machte nicht den Eindruck als hätte sie die Absicht das Krankenhaus schnell wieder zu verlassen^^“. Aus irgendeinem Gefühl weiß Addison das es keine Lebensmittelvergiftung war und macht sich ernsthaft Sorgen. „Wir dürften ihre Telefonnummer haben… warte ich gib sie dir!“ Charlotte blättert in der Akte herum gibt ihr einen kleinen Zettel. Addison bedankt sich mit einer Handbewegung und rauscht genauso schnell wie sie gekommen ist auch wieder ab. Vor dem Krankenhaus versucht sie Audrey Kipping sofort zu erreichen und hat Erfolg. „Audrey?... Hier ist Dr. Montgomery… warum sind sie nicht mehr im Krankenhaus? Ich habe sie hier gesucht^^“…während sie auf eine Antwort wartet, hört sie auf der anderen Seite der Leitung eines heiseres Räuspern. „Naja wissen sie ich hab mich schon viel besser gefühlt. Ich denke ich habe wirklich wahrscheinlich einfach nur etwas Schlechtes gegessen… sonst nichts^^“ Addison überlegt was sie nun sagen sollte… „Und sie sind sich sicher, dass es ihnen gut geht?“ fragt sie vorsichtshalber noch mal um sich zu vergewissern, dass es keinen Grund gibt sie wieder einweisen zu lassen. „Ja wirklich Dr. mir geht es gut… machen sie sich keine Sorgen. „ mit diesen Worten verabschieden sie sich beide voneinander obwohl Addison immer noch nicht ganz von der plötzlichen Wunderheilung ihrer Patietin überzeugt ist. Sie lässt sich auf die Bank nieder die vor ihren Füßen steht >Habe ich mich wirklich so getäuscht? < fragt sie sich innerlich und grübelt über die Situation nach. Nach ein paar Minuten versucht die Sache zu vergessen und bildet sich ein, dass ihr Instinkt durch den Stress im Moment einfach ein wenig überreagiert.
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